Gesundheit, Natur & Spiritualität

Die schockierende Wahrheit über Bananen aus dem Supermarkt

25. Juli 2020

Millionen Tonnen Bananen werden weltweit über die Weltmeere transportiert. Bis zu 40 Prozent der Bananen werden von den Landwirten weggeworfen, weil sie nicht den Normen entsprechen. Supermärkte setzen Maßstäbe. Grundsätzlich sind die Bananen  zu gebogen, zu gerade, zu lang, zu kurz, zu dick oder zu dünn. Es ist eine Schande, denn auf der anderen Seite werden Menschen für kargen Lohn und unter unmenschlichen Bedingungen ausgebeutet, die Umwelt wird vernichtet und vieles mehr.

Der größte Bananenexporteur der Welt ist Ecuador. War Ihnen bekannt, dass Bananen aus Ecuador mit hochgiftigen Pestiziden besprüht werden? Viele Pestizide, die auf Bananenplantagen gesprüht werden, sind in der EU verboten, und trotzdem landen sie in den Regalen. Dort, wo die Bananen angebaut werden, werden viele Kinder mit Geburtsfehlern geboren. Das Gift der Bananen kommt vom Himmel. Und dort, wo gesprüht wird, leben Menschen. Nur wenigen Menschen ist bewusst, dass sich ein unsichtbares Band der Zerstörung von den europäischen Supermärkten bis in die Wälder Südamerikas zieht. Wir hatten Ihnen schon anhand der Ananas erläutert, dass Tausende Hektar kostbarer Wälder zerstört wurden, um den multinationalen Ananasfarmen Platz zu machen. Genauso ist es auch bei den Bananen. Hier in den Supermärkten werden die Bananen zum Knallerpreis angeboten und dort, wo sie produziert werden, zahlen die Menschen den wahren Preis, mit ihrer Gesundheit. 

Die schockierende Wahrheit über Bananen aus dem Supermarkt

Versprühen von Pestiziden aus der Luft

Bananen sind nach Reis, Weizen und Milch das viertgrößte landwirtschaftliche Handelsprodukt weltweit und die wichtigste Frucht überhaupt. Für die Staaten der Europäischen Union sind Bananen ein bedeutender Importartikel. Ecuador, Peru und Kolumbien sind nach wie vor die wichtigsten Produktionsländer. Doch auf Grund der niedrigen Preise, die Supermärkte und Discounter in Deutschland bereit sind zu zahlen, kommt es in den Ländern immer wieder zum Protest. Die anfallenden Kosten werden nicht einmal gedeckt. Wir hatten bereits berichtet, dass alles verkorkst ist: Die Bananen verschwinden wegen eines Virus. In Spanien bleiben die Bananen liegen, weil die EU sie preiswerter importiert. In Lateinamerika landen Tonnen Bananen auf dem Müll, weil die Preise zu niedrig sind, und Australien baut jetzt genmanipulierte Bananen an, weil die Banane verschwindet. Brasilien hat bereits das Interesse am Export von Bananen verloren und verkauft sie lieber im Land selbst. So bleiben sie vom Druck aus Europa verschont. Und Aldi Deutschland erhielt sogar einen offenen Brief vom ecuadorianischen Bananensektor!

Die schockierende Wahrheit über unsere Bananen –  Heutzutage ist es wirklich schwer, eine Banane zu sein.

 

Craig Reucussel kontrolliert einen Berg von Bananen, die an nur einem Tag weggeworfen werden. Quelle: Geliefert

In seiner neuen Doku – SeriKrieg gegen den Abfall – zeigt Reucassel, dass bis zu 40 Prozent der Bananen von den Landwirten  weggeworfen werden, weil sie nicht den Normen entsprechen. Supermärkte setzen Maßstäbe. Grundsätzlich sind sie zu gebogen, zu gerade, zu lang, zu kurz, zu dick oder zu dünn.

„Ich war schockiert über die Verschwendung“, sagte Reucassel gegenüber news.au.  „Diese Bananen sind sehr essbar, passen aber nicht zum kosmetischen Look. Wenn sie zu gekrümmt sind, werden sie weggeworfen, wenn sie nicht gebogen genug sind, werden sie weggeworfen. Heutzutage ist es wirklich schwer, eine Banane zu sein.“

Es ist eine Schande, denn auf der anderen Seite werden Menschen für kargen Lohn und unter unmenschlichen Bedingungen ausgebeutet, die Umwelt wird vernichtet und vieles mehr….für eine Überproduktion, die dann vernichtet wird, damit der Preis künstlich nachreguliert wird. Oder die Sachen landen auf dem Müll, weil sie den sogenannten Normen nicht entsprechen.

 

Die Monokulturen stellen die Farmer vor ein Problem: Die Pflanzen sind anfällig für Schädlinge und Pflanzenkrankheiten. Natürliche Feinde fehlen. Stattdessen werden intensiv Chemikalien wie Pestizide gesprüht. Wenn diese im Boden versickern, ist auch das Grundwasser gefährdet. Außerdem wäscht sie der subtropische Regen auch in umliegende Bäche und Flüsse.

Wir hatten bereits mehrfach berichtet, dass befragte Landwirte angaben, dass sie gezwungen sind, Überproduktionen zu produzieren. Erfüllen sie nicht die Norm, die ihnen durch die Supermärkte, Discounter oder Großhändler vorgegeben werden, mit denen sie Verträge haben, verlieren sie die Verträge.

Viele Kinder mit Geburtsfehlern geboren

In der Bananenregion von El Oro werden fast doppelt so viele Kinder mit Geburtsfehlern geboren wie im Rest des Landes. Wenn Sie in den Supermärkten oder Discountern nachschauen, finden Sie fast nur Bananen aus Ecuador! Sollten Sie Bananen aus Costa Rica, Guatemala und Peru finden, dort soll es auch nicht besser sein. Erschreckend, oder? Nun schrieb kürzlich eine Leserin auf unserer Facebook-Seite, man würde die Schale ja nicht essen. Stimmt, aber waschen Sie sich jedes Mal auch die Hände, wenn Sie so eine Chemie-Keule essen?

Das Gift der Bananen kommt vom Himmel

Screenshot

Die überwiegende Mehrheit der in Europa verkauften Bananen kommen aus Lateinamerika. Dort werden Bananen das ganze Jahr über angebaut, unreif geerntet und dann in speziellen Kühlfächern verschifft, bis sie Wochen später ihren Bestimmungsort erreichen. Die Früchte werden mit Ethylen begast, was dazu führt, dass sie reifen und sich in ihr charakteristisches leuchtendes Gelb verfärben.

Wie Bananen chemisch künstlich gereift werden
Bananen werden unreif, also grün gepflückt. Damit kann man sie besser transportieren. Damit sie appetitlich gelb in den Regalen angeboten werden können, werden sie mit Ethylen begast und so künstlich gereift. So wird selbst die grüne Banane gelb, aber ihr Fruchtfleisch schmeckt immer noch wie das der „grünen“ Bananen.

War Ihnen bekannt, dass Bananen und reifere Äpfel nicht nebeneinander aufbewahrt werden dürfen? Innerhalb kürzester Zeit werden die Bananen wegen des Apfel-Ethylens fleckig und überreif. Die Fleckenbildung liegt an der ziemlich aktiven Phenoloxidase.

Hinzu kommen die vielen Chemikalien!

Wir hatten oft schon berichtet, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln an seine Grenzen stößt, so ist es auch bei der Banane. Da die Erreger zunehmend resistent werden, werden die Anbauer von Bananen so zu erhöhten Aufwandmengen gezwungen. Das ist nicht nur problematisch für die Gesundheit der Plantagenarbeiter und der Umwelt, sondern treibt auch die Kosten nach oben. Doch die Verbraucher wollen eine perfekte billige Banane.

Das Gift, das vom Himmel kommt, ist hochgiftig. Laut einem neuen Bericht von Acción Ecológica sind von den 26 Chemikalien, die 2017 am häufigsten auf den Bananenplantagen Ecuadors gesprüht wurden, sieben in der EU verboten.

Einige dieser Substanzen sind akut toxisch und aus diesem Grund verboten:

WICHTIG: Eine Studie der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency) aus dem Jahr 2016 zeigt einen Zusammenhang zwischen Paraquat und dem Risiko einer chronischen Bronchitis, Stoffwechselstörungen und sogar dem Auftreten von Parkinson. In Dänemark ist Paraquat seit 1994 verboten. Seit 2007 ist Paraquat in der gesamten EU illegal.

  • Paraquat ist hochgiftig und verursacht sofortige Schäden, wenn es mit dem Mund, dem Magen oder dem Darm in Kontakt kommt!

Unter den hier genannten durch BASF zum Kauf angebotenen Pestiziden sind zwei Wirkstoffe, deren Rückstände in Nahrungsmitteln für Säuglinge und Kleinkinder als besonders problematisch angesehen werden:
die Wirkstoffe Fipronil und Terbufos.

  • Der Wirkstoff Terbufos ist sogar in Beikost für Säuglinge und Kleinkinder EU-weit verboten. 

Andere sind weniger akut toxisch, stehen aber im Verdacht, die Fortpflanzung zu beeinträchtigen, den sich entwickelnden Fötus zu schädigen oder krebserregend zu sein und sind deshalb verboten!

  • Benomyl
  • Carbendazim
  • Flusilazol
  • Tridemorph

WICHTIG: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat zum 30. September 2013 die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Flusilazol widerrufen! Es gab Bedenken wegen der Giftigkeit von Flusilazol, insbesondere wegen einer möglicherweise endokrinen Wirkung. Flusilazol steht im Verdacht, beim Menschen Krebs zu erzeugen. Bei Ratten löst es Blasen- und Hodentumore, bei Mäusen Lebertumore aus.

Laut dem dänischen Ministerium für Umwelt und Ernährung sind sogar 18 der Pestizide, die auf den Bananenplantagen in Ecuador verwendet werden, in Dänemark verboten.

Dazu auch:„Mord auf Raten“ – Die schrecklichen Folgen durch Pestizide – Missbildungen, Hirntumore, Leukämiefälle… Pesticides in our food – The toxic truth about pesticides!

Von kleinen Flugzeugen werden Pestizide und Fungizide über Bananenplantagen und alles, was dazwischen liegt, gesprüht: Dörfer, Schulen voller spielender Kinder und die Bananenarbeiter selbst. Alles ist mit einer feinen Schicht klebrigen Staubes überzogen, wenn die Flugzeuge ungefähr einmal pro Woche und ohne Vorwarnung die Bananen besprühen.

Die drei Bananenprovinzen Ecuadors – Guayas, Los Ríos und El Oro – sind die giftigsten Orte in Ecuador

  • Laut der EU kann das Sprühen aus der Luft ernsthafte negative Folgen für die menschliche Gesundheit haben und man versucht, wegen der negativen Folgen bei den EU-Bürgern dieses zu vermeiden. Trotzdem importiert die EU Bananen, die aus der Luft mit Pestiziden besprüht werden, die so gefährlich sind, dass die Arbeiter und ihre Kinder gesundheitlich geschädigt werden.

Obwohl die Bananen (noch) nicht gentechnisch verändert sind, handelt es sich bei allen kommerziellen Bananen um genetisch identische Klone, die in Monokulturen gezüchtet werden. Das macht sie so auch anfällig für Krankheiten. Vor 1960 war die häufigste kommerzielle Bananensorte „Gros Michel“. Diese Bananen wurden jedoch durch die Panamakrankheit ausgerottet. Dies zwang die Landwirte, eine neue Sorte anzubauen.

Jetzt gibt es überall die Sorte  Cavendish, die eher für die Haltbarkeit und den Versand als für den Geschmack gewählt wurde. Siehe auch: Die Natur schlägt zurück – Eine Welt ohne Bananen – Bye, bye, Bananas

Chiquita, Fyffes, Fresh Del Monte und Dole teilen sich etwa 90 Prozent des weltweiten Bananenhandels unter sich auf.

Das Bananenkartell

In 2017 fand die Übernahme von Fyffes durch das japanischen Chemie- und Pharma-Unternehmen  Sumitomo für 751 Mio Euro statt. Die Banane ist auch für Sumitomo ein wichtiges Handelsgut: Der Konzern importiert etwa 30 Prozent der in Japan verkauften Bananen.

Das Unternehmen Fyffes ist auch europäischer Marktführer für Bananen und in der Steueroase Irland zu Hause.

Die Deutschen lieben Bananen: Rund 12 Kilogramm isst jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr, doch würden sie noch so viele Bananen essen, wenn sie wüssten, wie „giftig“ diese Bananen sind?

Jetzt kennen Sie die Gründe, warum wir auf Bananen verzichten und lieber zu regionalen Obstsorten greifen. Es gibt auch in unserer Region gesunde tolle Früchte, sogar im Winter.