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Politik & Aktuelles

Mediziner entsetzt über Machtposition Drostens

19. Juli 2020

Seit Beginn der Pandemie ist Christian Drosten der Herrscher über das Narrativ. Ob es Sinn macht, was er sagte und anordnete oder nicht, war irrelevant. Merkel & Co. haben auf das gehört, was Drosten und das RKI gesagt haben.

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Sehr zum Ärger von Merkel und Spahn hat es jedoch nicht lange gedauert bis herauskam, dass sowohl die Berliner Charité, bei der Drosten als Virologe arbeitet, als auch das Robert-Koch-Institut von der Bill & Melinda Gates Foundation gesponsert worden sind. So auch das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und die Wochenzeitung „Die Zeit“, die das Narrativ von Drosten & Co. zu Beginn der Krise gestützt und verbreitet haben. Die beiden Zeitungen haben ebenfalls eine kräftige Finanzspritze von Bill Gates bekommen.

Wie das „Manager Magazin“ berichtete, regt sich unter Medizinern des Landes verstärkt Widerstand. Sie beklagen die neue Machtposition der Charité in der Pandemieforschung. Denn der „Starvirologe“, dessen Dissertation nicht auffindbar ist, profitiert von der Regierungsnähe. Bei einem 150-Millionen-Euro-Programm des Bundes ist die Charité zugleich Koordinatorin, hat einen Sitz im Steuergremium und bekommt nun auch noch die meisten Führungsrollen bei den geförderten Projekten.

 

 

Das Netzwerk „Nationales Netzwerk der Universitätsmedizin“, das von Drosten erdacht wurde, soll laut Bundesforschungsministerin Anja Karliczek eine „ganz wichtige Schlüsselrolle einnehmen“. Das Netzwerk soll Universitätskliniken in Deutschland zusammenbringen, um bei einer künftigen Pandemie schnell und schlagkräftig reagieren zu können. Kritiker sehen vor allem eine Wirkung in diesem „Netzwerk“: Der mit wenig Regeln verbundene Riesenetat von 150 Millionen Euro hat die Berliner Charité in eine Machtposition über die übrigen Unikliniken der Republik erhoben. Zum Ärger der übrigen Mediziner und Forscher.

Die Dimension des gesamten Programms „Nationales Netzwerk der Universitätsmedizin“ ist gewaltig: Die Geldsumme entspricht 20 Prozent jener 750 Millionen Euro, die pro Jahr insgesamt für die medizinische Forschung von der Deutschen  Forschungsgemeinschaft (DFG) verteilt werden, die seit 1951 in der BRD für solche Aufgaben zuständig ist.

Josef Pfeilschifter (65), Direktor des Instituts für Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Frankfurt und Vizepräsident des Deutschen Hochschulverbandes, sieht die Doppelrolle der Charité kri­tisch. „Es kann nicht sein, dass sich eine Einrichtung wie die Charité auf­schwingt, einen Geldtopf mit Bundesmitteln auf­zu­ma­chen, dann selbst maß­geb­lich mit­ent­schei­det, wer was bekommt, und am Ende selbst die meis­ten Mittel für die eige­nen Projekte erhält“, sagt der Mediziner. „Das ist weder adäquat noch effi­zi­ent.“


Quelle: watergate.tv