Medi­ziner ent­setzt über Macht­po­sition Drostens

Seit Beginn der Pan­demie ist Christian Drosten der Herr­scher über das Nar­rativ. Ob es Sinn macht, was er sagte und anordnete oder nicht, war irrelevant. Merkel & Co. haben auf das gehört, was Drosten und das RKI gesagt haben.

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Sehr zum Ärger von Merkel und Spahn hat es jedoch nicht lange gedauert bis her­auskam, dass sowohl die Ber­liner Charité, bei der Drosten als Virologe arbeitet, als auch das Robert-Koch-Institut von der Bill & Melinda Gates Foun­dation gesponsert worden sind. So auch das Nach­rich­ten­ma­gazin „Der Spiegel“ und die Wochen­zeitung „Die Zeit“, die das Nar­rativ von Drosten & Co. zu Beginn der Krise gestützt und ver­breitet haben. Die beiden Zei­tungen haben eben­falls eine kräftige Finanz­spritze von Bill Gates bekommen.

Wie das „Manager Magazin“ berichtete, regt sich unter Medi­zinern des Landes ver­stärkt Wider­stand. Sie beklagen die neue Macht­po­sition der Charité in der Pan­de­mie­for­schung. Denn der „Star­vi­rologe“, dessen Dis­ser­tation nicht auf­findbar ist, pro­fi­tiert von der Regie­rungsnähe. Bei einem 150-Mil­lionen-Euro-Pro­gramm des Bundes ist die Charité zugleich Koor­di­na­torin, hat einen Sitz im Steuer­gremium und bekommt nun auch noch die meisten Füh­rungs­rollen bei den geför­derten Projekten.

 

 

Das Netzwerk „Natio­nales Netzwerk der Uni­ver­si­täts­me­dizin“, das von Drosten erdacht wurde, soll laut Bun­des­for­schungs­mi­nis­terin Anja Kar­liczek eine „ganz wichtige Schlüs­sel­rolle ein­nehmen“. Das Netzwerk soll Uni­ver­si­täts­kli­niken in Deutschland zusam­men­bringen, um bei einer künf­tigen Pan­demie schnell und schlag­kräftig reagieren zu können. Kri­tiker sehen vor allem eine Wirkung in diesem „Netzwerk“: Der mit wenig Regeln ver­bundene Rie­senetat von 150 Mil­lionen Euro hat die Ber­liner Charité in eine Macht­po­sition über die übrigen Uni­kli­niken der Republik erhoben. Zum Ärger der übrigen Medi­ziner und Forscher.

Die Dimension des gesamten Pro­gramms „Natio­nales Netzwerk der Uni­ver­si­täts­me­dizin“ ist gewaltig: Die Geld­summe ent­spricht 20 Prozent jener 750 Mil­lionen Euro, die pro Jahr ins­gesamt für die medi­zi­nische For­schung von der Deut­schen  For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) ver­teilt werden, die seit 1951 in der BRD für solche Auf­gaben zuständig ist.

Josef Pfeil­schifter (65), Direktor des Instituts für All­ge­meine Phar­ma­ko­logie und Toxi­ko­logie an der Uni­ver­sität Frankfurt und Vize­prä­sident des Deut­schen Hoch­schul­ver­bandes, sieht die Dop­pel­rolle der Charité kri­tisch. „Es kann nicht sein, dass sich eine Ein­richtung wie die Charité auf­schwingt, einen Geldtopf mit Bun­des­mitteln auf­zu­ma­chen, dann selbst maß­geb­lich mit­ent­schei­det, wer was bekommt, und am Ende selbst die meis­ten Mittel für die eige­nen Pro­jekte erhält“, sagt der Medi­ziner. „Das ist weder adäquat noch effizient.“


Quelle: watergate.tv