Gesundheit, Natur & Spiritualität

Magnesiummangel – Symptome erkennen und beheben

26. August 2020

Jeder kennt sicher den unangenehmen, schmerzenden Wadenkrampf und weiß auch, dass damit ein Magnesiummangel einhergeht. Es gibt jedoch noch zahlreiche andere Anzeichen, die auf einen Magnesiummangel zurückzuführen sein können. Diese zeigen sich nicht nur auf der körperlichen, sondern ebenso auf der psychischen Ebene:

(von Artur Thomalla)

  • Müdigkeit, obwohl man ausreichend lange schläft
  • Aber auch das Gegenteil, nämlich Schlaflosigkeit, oft gepaart mit einer inneren Unruhe
  • Energiemangel
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Rückenschmerzen
  • Verspannungen der Nacken- und Schulterpartie
  • Spannungsgefühle im ganzen Körper
  • Muskelkrämpfe (nicht nur in den Wadenmuskeln)
  • Muskelzucken (z.B. am Lid)
  • Druck auf der Brust durch Herzprobleme
  • Krämpfe in den Bronchien bis zu Asthma-Anfällen
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • Reizdarm
  • Magenschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Innere Unruhe
  • Schwindel
  • Ängste ohne ersichtlichen Grund
  • Depressionen
  • Herzrasen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Zysklusstörungen
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Starke Menstruationsbeschwerden, starke Blutungen
  • Schmerzhafte erste Zyklustage
  • Tinnitus
  • Kalte Hände und Füße
  • Taubheit in Extremitäten
  • Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Allergien

Treffen mehrere Symptome auf Sie zu, sollten Sie einen Magnesiummangel überprüfen lassen und ein gutes Magnesiumpräparat einnehmen.

Um die verschiedensten Körperfunktion optimal ausführen zu können, braucht der menschliche Körper Magnesium. Ohne dieses wichtige Mineral könnte der Energiestoffwechsel nicht vernünftig funktionieren, sogar das Ausschütten von Hormonen erfordert Magnesium.

Leider kann der Körper das Mineral nicht selbst produzieren, wir müssen demnach mit der Nahrung bzw. durch Nahrungsergänzungsmittel Magnesium zuführen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 400 mg am Tag, was zahlreiche Naturheilkundler für zu wenig halten. Vor allem in Stresssituationen verbraucht der Körper weitaus mehr Magnesium, und auch, wenn man Vitamin D zuführt, sollte man gleichzeitig den Magnesiumspeicher auffüllen.

Vorsicht vor Magnesiumräuber! 

  1. Fehlfunktion des Darms

Durch eine Fehlfunktion des Darmes kann die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien stark gestört sein. Aber auch verschiedene Medikamente, vor allem Antibiotika, können zu chronischen Darmerkrankungen führen.

  1. häufiger Alkoholkonsum

Alkohol ist für den menschlichen Organismus Gift, welches über Leber, Darm und Nieren entgiftet und ausgeschieden wird. Hierbei verliert der Körper im hohen Umfang – nicht nur – Magnesium.

  1. Stress

Stress, vor allem starker und langanhaltender, ist für den Körper sehr ungesund. Hierzu gehört nicht nur Zeitdruck durch viel Arbeit und Pflichten, sondern auch zum Beispiel familiäre oder finanzielle Sorgen sowie Schlafmangel.

Bei Stress schüttet der Körper Stresshormone aus, Adrenalin und Cortisol, wobei gleichzeitig viel Magnesium benötigt wird. Diese Stressreaktion ist notwendig, wenn der Organismus in einer Gefahrensituation ist, zum Beispiel auf der Flucht, um Gefahren zu entgehen.

Durch Magnesium kann man diesen Prozess wieder beruhigen und den Körper entspannen. Und noch heute ist Magnesium ein gutes Antistressmittel…

  1. Sportliche Aktivitäten

Sport ist natürlich gesund und sollte zu unserem Alltag gehören. Dennoch sollte man auf eine genügende Magnesiumzufuhr achten, weil man mit dem Sport Mineralien durch Schwitzen verliert und unsere Muskeln aber Magnesium u.a. zur Regeneration benötigen.

  1. Ernährung, Diäten und Essstörungen

Hierbei kann es zu einer Unterversorgung von vielen wichtigen Nährstoffen kommen, zum einen durch die Aufnahme von zu wenig Nahrung und zum anderen aber auch durch die Aufnahme von zu viel Fast Food, welches stark verarbeitet und deshalb arm an Nährstoffen ist.