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US-Präsident Trump spendet sein Gehalt für die Renovierung von Denkmälern

24. August 2020

So unterschiedlich können führende Politiker sein. Während US-Präsident Donald Trump auf sein Gehalt verzichtet und es für die Renovierung von Denkmälern spendet, halten sich deutsche Altparteienpolitiker mit ihrer Spendenbereitschaft in der Regel sehr bedeckt.

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US-Präsident Donald Trump hatte den US-Bürgern vor seiner Wahl zum Präsidenten versprochen, dass er von dem ihm zustehenden Gehalt nicht einen »Dime« (10-Cent-Stück) anfassen werde. Dieses Versprechen hat er stets gehalten und vierteljährlich den Betrag von 100.000 US-Dollar (etwa 85.000 Euro) an humanitäre und sonstige Hilfsdienste in den USA gespendet. Anders als man es von Trump gewohnt ist, hat er diese Aktionen nicht bei Twitter kommentiert. Seit Januar 2017 sind da immerhin 14 Quartale zu je 100.000 US-Dollar zusammen gekommen, also ein Betrag von 1,4 Millionen US-Dollar.

Die aktuelle Spende im dritten Quartal 2020 aber kommentiert der US-Präsident auf Twitter. Es ist ihm eine große Ehre, so Trump, 100.000 US-Dollar an den National Park Service zu übergeben, um dabei zu helfen, »unsere großartigen nationalen Denkmäler zu reparieren und restaurieren.« Diese Arbeit sei »so wichtig für unsere amerikanische Geschichte. Vielen Dank!«

Während der letzten Monate wurden überall in den USA Denkmäler von randalierenden, kriminellen linken Gruppen mutwillig beschädigt und zerstört. Im vergangenen Monat hielt Trump am Monument von Mount Rushmore eine ergreifende und bewegende Rede, um die US-Bürger daran zu erinnern, wie wichtig für die US-amerikanische Geschichte der Schutz und der Erhalt der Denkmäler ist. »Wir werden es nicht zulassen, dass sie (die linken Gruppen, Anm. d. Red.) unsere amerikanischen Helden von den Sockeln stürzen oder aus unseren Herzen reißen«, so Trump.

Während der US-Präsident sich derart großzügig zeigt, halten sich deutsche Altparteienpolitiker mit ihrer Spendenbereitschaft in der Regel sehr bedeckt. Ganz im Gegenteil, sie wollen sich am liebsten großartig dafür feiern lassen, dass sie in diesem Jahr auf die zum Juli avisierte automatische Anhebung ihrer Bezüge verzichtet haben. Dabei sind ihre Bezüge in Relation zum US-Präsidenten exorbitant hoch. Der erhält 400.000 US-Dollar (etwa 337.000 Euro) pro Jahr, ein Bundesminister bringt es bei deutlich geringerer Verantwortung auf über 200.000 Euro im Jahr.


Quelle: freiewelt.net