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Google zensiert negative Suchergebnisse zu Black-Lives-Matter

20. September 2020

Anders als andere Suchmaschienen erzeugt Google keine negativen Vorschläge für den Begriff »BLM«.

Die Eingabe der Wörter »BLM ist« auf Google liefert derzeit nur den Vorschlag »BLM Israel«. Es gibt keine lange Liste von Vorschlägen was für einen populären Suchbegriff ungewöhnlich ist und darauf hindeutet, dass eine Liste von Vorschlägen existierte, aber entfernt wurde.

Die Google-Suchvorschläge werden in der Regel automatisch generiert, je nachdem, wie oft und wie lange Personen bei bestimmten Suchanfragen tippen, wie Breitbart berichtet.

Eine Suche mit der Schreibweise »Black Lives Matter« liefert einige Ergebnisse, die wiederum positiver Natur sind, wie »Black Lives Matter ist eine revolutionäre Friedensbewegung«

DuckDuckGo, eine Suchmaschiene, die sich – im Gegensatz zu Google – auf den Schutz der Privatsphäre konzentriert generiert die Suche nach BLM wie gewöhnlich eine Liste, mit einigen Begriffen negativer Art, wie »BLM ist marxistisch«, »BLM ist ein Krebs« und »BLM wird finanziert durch«.

Auch Yahoo! Bietet Suchergebnisse, die sogar noch negativer sind – allerdings mehr der Wahrheit entsprechen. So findet man dort: »BLM ist eine terroristische Organisation«, »BLM ist rassistisch«, »BLM ist eine Hassgruppe«, »BLM ist antisemitisch«.

Auf Google sind die ersten beiden Suchergebnisse Wikipedia und die Seite linker Agitatoren, populardemocracy.

Einige Nutzer auf Twitter erklärten – wie Breitbart berichtet – dass Google bei der Suche nach »BLM ist« zuvor eine ähnliche Liste von Suchvorschlägen wie DuckDuckGo generiert hatte, dass diese Liste dann aber auf mysteriöse Weise verschwunden ist.

Die Episode erinnert an die Präsidentschaftswahlen der USA im Jahr 2016, bei der festgestellt wurde, dass Google – im Gegensatz zu Bing und Yahoo – keine negativen Suchvorschläge für den Suchbegriff »Hillary Clinton« generierte, trotz der Beliebtheit solcher Suchanfragen bei den Nutzern.

Damals verteidigte sich Google mit den Worten: »Unser Autocomplete-Algorithmus zeigt keine vorhergesagte Suchanfrage an, die beleidigend oder verunglimpfend ist, wenn sie in Verbindung mit dem Namen einer Person angezeigt wird.«

Doch 2016 wurden durch Autocomplete negative Suchvorschläge für Donald Trump und Bernie Sanders generiert. Außerdem handelt es sich bei BLM nicht um einen »Personennamen«, so dass die Verteidigung in diesem Fall nicht zutrifft.

Jedem aufmerksamen Beobachter sollte dabei auffallen, dass die Mediengiganten und Soziale Netzwerke nicht das Interesse haben, ihre Nutzer über die Wahrheit aufzuklären und dabei eine eigene politische und (un-)soziale Agenda verfolgen, die einseitig geprägt ist.


Quelle: freiewelt.net