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Harvard-Wissenschaftler: Corona-Aerosol-Hypothese unsinnig

1. Oktober 2020

Die Maskenpflicht wird in Deutschland vor allem mit der Hypothese begründet, das Tragen eines „Nasen-Mund-Schutzes“ verhindere, dass sich die „Aerosole, die beim Ausatmen oder Sprechen entstehen“, und Corona-Viren enthalten können, verbreiten.

Viele sogenannte „Experten“ stützen diese These. Doch nicht nur der deutsche Infektiologe und Epidemiologe, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi ist ein Kritiker der Corona-Maßnahmen und der Maskenpflicht. Jetzt haben auch Forscher der Harvard-Universität in den USA ebenfalls der sogenannten „Aerosol-These“ widersprochen. Sie halten eine Übertragung von Covid-19-Viren via Aerosole für unwahrscheinlich.

Virologen, allen voran Christian Drosten, aber auch das Robert-Koch-Institut haben zu Beginn und während der „Corona-Pandemie“ stets behauptet, dass die Corona-Viren in den großen Tröpfchen steckten, die Menschen beim Husten oder Niesen ausschleudern. Diese sollen bis zu einen Millimeter groß sein und schwerkraftbedingt in ein bis zwei Meter Entfernung zu Boden sinken. Die Erreger würden dann auf Oberflächen landen und könnten durch Schmierinfektion auf andere übertragen werden, wenn jemand kontaminierte Gegenstände oder Oberflächen anfasse, so die Behauptung. Seither wird in der Wissenschaft debattiert, ob die Maßnahmen wie Maskentragen, Hände waschen und mindestens 1,5 Meter Abstand halten ausreichend seien, um die Ansteckung anderer Personen zu verhindern.

 

 

Forscher der Harvard Medical School kommen in einer Studie, die im „Journal of the American Medical Association“ erschien, nun zu einem anderen Schluss. Dass Sprechen und Husten Aerosole verursache, sei kein Beweis dafür, dass man sich mit Aerosolen auch anstecke: „Die Infektionsraten in der Bevölkerung und die Übertragung innerhalb von Gruppen im Alltag sind nur schwer mit der Theorie einer aerosolbasierten Ansteckung über größere Distanzen vereinbar“, schreiben die Forscher.

Die Reproduktionszahl des SARS-CoV-2-Virus könne nicht mit der Aerosol-These übereinstimmen. Entweder müsse die für eine Infektion nötige Menge an Corona-Viren weitaus größer sein als beispielsweise bei Masern, oder Aerosole seien nicht der Hauptübertragungsweg, schlussfolgern die Forscher. Auch die Ansteckungsraten von medizinischem Personal, welches unwissentlich Covid-19-Patienten behandele, seien sehr niedrig. Die lägen bei unter drei Prozent. Das größte Risiko bestehe für Mitglieder desselben Haushalts mit einer Übertragungsrate von zehn bis 40 Prozent, so die Forscher. Zudem seien Aerosole von Infizierten weitaus weniger infektiös als deren Sekretausscheidungen.


Quelle: watergate.tv