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Gesundheit, Natur & Spiritualität

Wie Bill Gates in der FAZ seinen Impfplan verherrlichen darf

2. Oktober 2020

Wer sich genau mit der Sache beschäftigt, sieht sehr schnell, dass Covid-19 im Prinzip erledigt ist und die Bevölkerungen längst eine Grundimmunität entwickelt haben. Die offiziellen Statistiken belegen, dass es keine bemerkenswerten Übersterblichkeiten gibt. Bei uns nicht und woanders auch nicht. Gefährdet sind Menschen ab achtzig Jahren und Menschen mit ernsten Vorerkrankungen. Trotz über einer Million Tests pro Woche allein in Deutschland, dümpelt der berüchtigte R-Faktor bei 1 herum. Von 30.000 Intensivbetten sind insgesamt etwa 350 überhaupt belegt (und nicht nur mit Covid-19-Erkrankten). Es gibt kaum noch Tote.

Aber Herr Bill Gates darf in der FAZ immer noch von der Pandemie schreiben und dass nur eine Impfung die Erlösung bringen kann. Impfungen, die Herr Gates maßgeblich finanziert.

Nur die Impfung, so Herr Gates, kann die strengen Maßregeln gegen Covid-19 wieder aufheben, den täglichen Blutverlust der Wirtschaft, die Verzweiflung der alleingelassenen Alten, die halb unter ihrer Maske erstickenden Kinder (das dritte soll nun angeblich an einer CO2-Vergiftung unter seiner Maske gestorben sein), die Insolvenzwelle der Mittelständler, das Wegsterben der Restaurants, Hotels und Bars, die Selbstmorde in dieser sozialen Wüste und die abgesagten Operationen, Behandlungen und Kuren, die nicht behandelten Herzinfarkte und Schlaganfälle, die auch ihre Todesopfer fordern werden – all das KANN mit dem Erscheinen einer Impfung wieder verschwinden.

Aber Herr Gates macht es uns nicht so leicht. Dazu stellt er drei Bedingungen: Es müssen Milliarden Impfdosen produziert werden, das Geld dafür und die globalen Strukturen, jeden zu impfen, der nicht bei drei auf dem Baum ist. Und auch da wäre er vor der Nadel nicht sicher.

Reden wir nicht davon, dass die Impfstoffe, die uns Herr Gates als die Rettung anpreist, überhaupt nicht sicher sind, weil nicht langzeit-getestet. Reden wir nicht davon, dass sowohl bei AstraZeneca, als auch bei Moderna und anderen Impfstoffherstellern die Testreihen mit schwerwiegenden Nebenwirkungen einhergingen. Lassen wir auch einmal unberücksichtigt, dass sich die Impfstoffhersteller auch vorsichtshalber von jeder Haftung für die Schäden freistellen lassen, die ihre Impfstoffe verursachen werden. Und gehen wir auch nicht näher darauf ein, dass Herr Gates kein Wort darüber verliert, dass diese Impfstoffe genverändernd sind. Etwas, das bisher selbst bei Nutztieren verboten ist. Aber Menschen darf man GVOs spritzen, wenn Herr Gates das angebracht findet.

Ganz besonders hübsch ist, dass so getan wird, als wäre alles prima und fein und wie früher, wenn ALLE, wirklich alle geimpft sind. Nun ist es aber so, dass das Coronavirus  – genau, wie das Grippevirus – dauernd mutiert und schon mehrere Stämme des neuen Coronavirus auf der Welt herumgeistern. Also müsste man sich praktisch jedes Jahr gegen das mutmaßlich aktuell bedrohliche Mutantenvirus impfen lassen und jedes Jahr wieder ein hübsches, neues Stückchen in seine Gensequenz einbauen lassen. Mit welchen Folgen?

Es gibt genug Techniken und Versuche, Tiere mit Gentechnik zu „verbessern“. Herausgekommen ist Fürchterliches:

„Bereits 1980 wurde zum ersten Mal ein neuer DNA-Abschnitt in das Genom eines Säugetiers, der Maus, eingefügt. Schon bei diesen ersten Mäusen mit menschlichen Wachstumsgenen wurde deutlich, dass die massiven Eingriffe in den komplexen Tierorganismus negative Folgen haben: Krankhafte Veränderungen der inneren Organe verkürzten das Leben der Versuchstiere. Schlimmer noch erging es transgenen Schweinen: Sie litten an Magengeschwüren, Arthritis, Nieren- und Hautkrankheiten. Bei genmanipulierten Fischen fand man entstellte Köpfe und Körper, verkümmerte Schwänze und Tumore. Gentechnik verursacht hier massenhaftes Tierleid.“

Und unter RNA-abhängige DNA-Methylierung finden wir:

„Mit Hilfe bestimmter Ribonukleinsäuren, kurz RNAs, wird die Umsetzung der genetischen Information in Proteine (genannt Expression) verändert, und das von einem oder auch mehreren Genen gleichzeitig. Dabei kann es passieren, dass fremde RNA oder DNA im Organismus verbleiben. Zudem kann die entstandene Veränderung über mehrere Generationen weiter vererbt werden. 

Unter Risiken und Nebenwirkungen finden wir: 

(…) Beim Einsatz der neuen Gentechnologien kann es auch zu ungewollten Nebeneffekten kommen. Und das an verschiedensten Stufen während des Herstellungsprozesses. Veränderungen des Erbguts sind also auch an ungeplanter Stelle im Genom möglich. Dies kann zum Beispiel die Funktion von nicht-Ziel-Genen beeinflussen oder im Falle ganzer Chromosomen auch andere nicht-Ziel Chromosomen zerstören.“

Unter Punkt „Und was ist mit Ethik?“

„Was in der Debatte über die neuen Gentechniken oft gänzlich ausgelassen wird, sind deren Folgen aus ethischer Sicht. Denn was unsere Gesellschaft auch bedenken muss, ist das (Tier-)Leid, welches mit den neu entstandenen Eigenschaften zusammen hängt. Bei der Tier- und Pflanzenzucht geht es um Lebewesen, für die wir Verantwortung tragen, wenn wir sie halten und züchten. Es ist deshalb dringend von Nöten, die Veränderung tierischer DNA und die Folgen für die entstandenen Tiere und auch deren Nachkommen aus ethischer Sicht zu betrachten.“ 

Das alles war einmal ein Aufreger, als es noch um Pflanzen und Nutztiere ging. Gott ins Handwerk pfuschen, hieß es da. Gesundheitsschädlich, selbst, wenn man nur genetisch veränderte Organismen, Pflanzen oder Tiere als Nahrung aufnimmt. Die Verantwortung für die Lebewesen und deren Leid.

Und heute? Wir selbst sollen jetzt solche Techniken über uns ergehen lassen mit vollkommen ungewissem Ausgang? Wir selbst sind weniger wert, als die Versuchs- und Nutztiere? Was uns Menschen und unsere Kinder betrifft, ist es vollkommen unwichtig, was diese eingeimpfte Genmanipuliererei ausrichten könnte – und wahrscheinlich auch wird.

Herr Gates zeigt besonderes Mitleid mit den armen Ländern, denn die könnten zu kurz kommen und nicht genug von dem wunderbaren, genverändernden Impfstoff abbekommen. Wie ungerecht. Aber vielleicht haben diese armen Länder einfach dadurch eine größere Chance, körperlich und geistig unversehrt zu bleiben und noch gesunde Kinder haben zu können?

Aber auch deren Chancen stehen nicht gut. Herr Gates wird dafür sorgen, dass genug Geld für Impfdosen und eine alles erfassende Impfstruktur aufgebaut wird. Und nirgendwo wird es Gnade geben. Denn Herr Gates schreibt:

„Sogar bei einem Überangebot an Impfstoffen wäre in reichen Ländern noch das Risiko von Neuinfektionen gegeben. Denn nicht alle Menschen werden sich impfen lassen. Die einzige Möglichkeit, die Bedrohung endgültig aus dem Weg zu räumen, ist, sie überall auszurotten. (…) Wenn wir weltweit schlussendlich über die Produktionskapazitäten und finanziellen Mittel verfügen, werden wir unsere Gesundheitssysteme stärken müssen. Damit meine ich die Menschen und Infrastrukturen, die dafür sorgen, dass ein jeder überall geimpft wird. “

Na, immer noch der Meinung, dazu kann uns niemand zwingen? Immer noch überzeugt, dass es ein Recht auf körperliche Unversehrtheit gibt? Es tut mir leid, wenn Sie heute Nacht und manche weitere Nacht schlecht schlafen werden. Aber Sie und Ihre Kinder werden auch zu genveränderten Organismen gemacht, ob Sie wollen oder nicht, weil Herr Gates das aber so möchte. Und wahrscheinlich kommt jedes Jahr ein neues, schickes Genabschnittchen für die neueste Virusmutation dazu. Wie sich das wohl auf die Fortpflanzung und die nächsten Generationen auswirken wird? Wahrscheinlich gar nicht gut. Immerhin würde das Überbevölkerungsproblem der Welt nachhaltig gelöst.

Wie Herr Gates schreibt, ist die Pharmaindustrie ein Hort der Menschenfreunde. Sie eifern dem großen Menschenfreund Bill Gates und seiner lieben Frau Belinda nach und lassen sich nicht lang bitten. Herr Gates ist begeistert über so viel selbstloses Engagement und die FAZ publiziert es hocherfreut. Herr Gates schreibt:

„Heute Morgen haben 16 Pharmaunternehmen mit unserer Stiftung ein wichtiges Abkommen unterzeichnet. Unter anderem haben sich die Unternehmen auf eine Kooperation bei der Impfstoffherstellung geeinigt. Sie wollen die Produktionskapazitäten so schnell wie noch nie erhöhen und dafür sorgen, dass Impfstoffe ehestmöglich überall eingesetzt werden können.“ 

Schaut, WIE großherzig sie sind:

„Pharmaunternehmen haben das Finanzierungsdilemma erleichtert, indem sie bei einer COVID-19-Impfung auf Gewinne verzichten, um diese so bezahlbar wie möglich zu machen. Aber auch auf öffentlicher Seite bedarf es einer finanziellen Anstrengung.“ 

„Öffentliche Seite“ bedeutet natürlich „Steuergelder“. Ihre Steuergelder. Aber eh wurscht, sobald der „Great Reset“ einer anderen, der Menschheit wohlwollenden, großen Weltorganisation, der WEF, beginnt, werden wir sowieso alle bettelarm. Klimaschutz und dessen Einschränkungen und Opfer und Umverteilung der Vermögen in der Welt sowie jedes Jahr Genmutationsimpfungen … schöne, neue Welt. Prost.

Ach ja, da ist noch so ein schöner Absatz. Eigentlich müsste Herr Gates im Dunkeln vor Heiligkeit leuchten, denn er ist Altruist. Dass er Milliarden mit diesen Impfungen verdient und schon verdient hat, dient natürlich nur dazu, die gute Sache noch weiter zu beflügeln:

„Wenn ich im Zuge meiner Auseinandersetzung mit der Geschichte von Pandemien eines gelernt habe, ist das, dass sie eine erstaunliche Dynamik im Bereich Eigeninteresse und Altruismus anstoßen: Pandemien sind einige der wenigen Situationen, in denen der Instinkt eines Landes, sich selbst zu helfen, eng mit dem Instinkt, anderen zu helfen, verbunden ist. Eigeninteresse und Altruismus (der dafür sorgt, dass ärmere Länder Zugang zu Impfungen haben) sind dann ein und dieselbe Sache.“