Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Riss in der Matrix

28. November 2020

Was bringt einen Flugzeugpiloten und Ingenieur dazu, sein Großstadtleben in Paris aufzugeben und gegen das einfache, entbehrungsreiche Leben in einem einsamen, verwilderten Tal in Südfrankreich einzutauschen?

(von Werner Betz)

Wenn man einmal von der spezifischen Familiengeschichte, von der Herkunft, der Erziehung, dem Milieu, den Kindheitseindrücken, zeitgeistigen Einflüssen usw. absieht, die natürlich, wie bei jedem anderen Menschen auch, mehr oder weniger prägend gewirkt haben, dann scheint aber trotzdem ein ganz bestimmtes Ereignis die eigentliche Initialzündung gewesen zu sein. Aber wie kam es dazu?

Jean de Rignies (1919-2001) war als Straßenbau-Ingenieur im Auftrag der französischen Regierung in Marokko tätig. Dort plante er den Bau der heutigen Fernstraße P 1506 zwischen Ouarzazate und Aït-ben-Haddou und war mit einem Kollegen in der dortigen Wüste unterwegs, als er ein seltsames Erlebnis hatte. Er war mit einem Kollegen unterwegs, auf einer Wüstenpiste. Beide bemerkten in einiger Entfernung ein Fahrzeug stehen, bei dem sich mehrere Personen aufhielten. In der Annahme, dass sich eine Panne oder ein Unfall ereignet hätte, gingen die beiden Männer auf die Stelle zu. Als sie sich dem Fahrzeug näherten, gewannen sie mehr und mehr den Eindruck, dass hier irgendetwas nicht zu stimmen schien. Das lag wohl in erster Linie daran, dass sie das Fahrzeug nun besser erkennen konnten, aber je deutlicher es zu erkennen war, umso fremdartiger wirkte es. Es glich keinem anderen Vehikel, welches sie jemals zuvor gesehen hatten. Es schien weder ein Flugzeug noch ein Landfahrzeug zu sein. Es hatte am ehesten noch Ähnlichkeit mit einem Schiff, was aber hier, mitten in der Wüste, völlig fehl am Platz gewesen wäre.

Ziemlich verdutzt stellte Jean während der kurzen Unterhaltung fest, dass der Fremde überhaupt nicht gesprochen hatte. Er hatte weder den Mund bewegt, noch sonst eine Lautäußerung von sich gegeben, trotzdem aber Jeans Fragen beantwortet. Der Fremde schien irgendeine Art telepathische Kommunikation zu beherrschen. Während des gesamten Vorfalls verspürten Jean und sein Freund zu keiner Zeit Angst. Sie fühlten sich nicht bedroht, stießen nicht einmal auf Ablehnung. Vom Inhalt des ohnehin nur sehr kurzen Gesprächs mit dem Fremden blieb Jean nur eine Bemerkung fest im Gedächtnis haften, die der Fremde gewissermaßen zum Abschied, an Jean gerichtet, machte: „Wir werden uns wahrscheinlich noch einmal begegnen.“

Noch in Marokko hatte er jenen Traum. Er hat geträumt und im Traum eine Stimme gehört – er zweifelte niemals daran, dass es die Stimme von Maître Philipp, seinem spirituellen Führer, gewesen ist. Auf diese Weise scheint er den „Auftrag“ erhalten zu haben, das Werk von Maître Philipp fortzusetzen. „Du sollst nach Frankreich zurückkehren, und irgendwo im ehemaligen Aquitanien, im Aude oder im Ariège, bei Oloron-Sainte-Marie oder bei Carcassonne, einen Ort suchen, an dem Du eine Salzwasserquelle, ein altes Kloster und ein Château vorfinden wirst.“

Diesen Ort fand er dann nach einiger Suche im Salstal, wo er sich niederließ. Nach den Aussagen seiner Lebensgefährtin Renèe hatte Jean de Rignies mehrfach Kontakt mit einer außerirdischen Wesenheit namens „Lilor“, dem „Kommandanten“ der UFO-Basis. Von ihm hatte Jean auch einige Auskünfte über eine UFO-Basis erhalten. Sie soll demnach ein recht großes Gelände umfassen, mit 7 km Breite und 15 km Länge.

Ein Ende der unterirdischen Basis soll sich bis in das Salstal erstrecken, das andere Ende soll am Pic de Bugarach liegen. Jean de Rignies sprach sehr selten über diese Kontakte und legte keinerlei Wert darauf, seine daraus gewonnenen Erkenntnisse zu veröffentlichen. Aber er hat Aufzeichnungen hinterlassen, in denen er akribisch niedergeschrieben hat, was ihm Lilor erzählt hat. Diese Aufzeichnungen schlummerten nach seinem Tod zunächst etliche Jahre in der Schublade, aber nachdem Udo Vits sein ständiges Quartier in der Domaine aufschlagen durfte, erhielt er auch Zugang zu dessen Unterlagen, also auch zu diesen Aufzeichnungen.

Es handelt sich dabei um eine Art Schulheft, in das er alles notiert hat. Das Heft trägt den Titel: Notizen zu den Unterschieden zwischen den kosmischen Gesetzen und den wissenschaftlichen Entdeckungen auf der Erde über die Gravitation und die Kernkräfte sowie Anmerkungen zu Zeit und Raum – bis 1990 – Erdenjahr. Darin hat Jean unglaubliche Dinge für die Nachwelt festgehalten.

Es geht um eine Studie über die Existenz der negativen Masse und ihren Einsatz bei der Konstruktion von Körpern mit neutralisierter Gravitation mit Hilfe der Quantenmechanik. Es folgen Formeln aus den Gleichungen von Schrödinger und Einstein, Fehler werden erläutert und physikalische Zusammenhänge erklärt. Dabei geht es um Wechselwirkungen zwischen Gravitation und Kernenergie sowie zwischen Gravitation und Wärme.

Es kommen erstaunliche Erkenntnisse zutage, die vielleicht Dinge erklären können, mit denen sich unsere Physiker bis heute nicht auseinandergesetzt haben, zum Beispiel zum Thema „Zeit“. Dazu sagte Lilor: „Zunächst betrachten wir die Zeit nicht als Dimension oder Kontinuum, wie Sie das tun. Bedenken Sie, dass die größte Geschwindigkeit, die ein Subpartikel im Kosmos erreichen kann, 299780 km/s ist (Lichtgeschwindigkeit) und betrachten Sie diese Geschwindigkeit als konstant.

Darin besteht der dumme Fehler. Im irdischen dreidimensionalen Fall ist es gültig, aber es reicht aus, die Umgebung oder das System mit drei Dimensionen zu ändern, damit sich die Geschwindigkeit völlig verändert. Einstein wusste nicht, dass das, was er als konstante Lichtgeschwindigkeit ansah, in einem anderen möglichen Referenzsystem nicht war. Er wusste nicht, dass es mehr als den dreidimensionalen Fall gibt, mit dem Sie vertraut sind.

Unser Verständnis vom Kosmos erklärt einige Widersprüche, die die irdischen Physiker zwischen der Quantenmechanik und dem Konzept der Relativität zu sehen glaubten. Nicht nur die Energie ist gequantelt (in dieser Tatsache haben sich eure Physiker nicht getäuscht), sondern auch die Größe „Entfernung“ ist es.

Es braucht viel Anstrengung von den Erdenmenschen, um sich eine mathematische Entität vorzustellen, die sich nicht durch 3 Koordinaten darstellen lässt, die in einem Euklidischen Raum einen Punkt definieren. Er hätte Mühe, sich darüber hinaus vorzustellen, dass diese Entität keine Masse hat, dass man ihr nur eine gequantelte Bewegung zuschreiben kann …“

Die Aufzeichnungen enthalten grafische Darstellungen zur Kontraktion und der Expansion der Zeit und des Raumes als Funktion der Frequenz der universellen Energie, ebenso zur Materialisation und Dematerialisation einer Welle oder eines Körpers durch Frequenzänderung der universellen Energie in der Zeit und dem Raum – Dinge, die sich die heutigen Physiker kaum vorzustellen wagen.

Und das bestätigt auch Lilor in seinen Worten: „Diese in anderen Welten gängigen Phänomene, nämlich:

  • die Materalisation,
  • Dematerialisation,
  • Levitation von Objekten,
  • Transformation und Formbarkeit der festen Materie,
  • sofortige Teleportation etc.

zeichnen sich durch einen bestimmten Frequenzbereich der Universellen Energie aus.

Je höher die verwendete Frequenz ist, desto unvorstellbarer und unverstehbarer werden die Phänomene für die Erdenbürger. Alle diese physikalischen, materiellen Phänomene können von den unterschiedlichen Menschheiten im Kosmos hervorgebracht werden, nach dem jeweiligen Entwicklungsstand im Wissen der Beherrschung der Energie und der Form.“

Sind das Nachrichten aus einer anderen Dimension? Als ich die Übersetzung dieser Aufzeichnungen in Händen hielt, war mir sofort eines klar: Diese Texte haben Wissen zum Inhalt, das unsere derzeitigen Kenntnisse überschreitet, korrigiert oder ergänzt. Wir müssen uns in der Tat fragen, woher dieses Wissen stammt.

Wir – die Autoren des Buches „Riss in der Matrix“ – hoffen, dass es Fachleute gibt, die bereit sind, die Aussagen von Jean de Rignies‘ Aufzeichnungen zu überprüfen, auch wenn sie dabei zu dem Schluss kommen könnten, dass dieses Wissen vielleicht über unserem steht und nicht von unserer Erde stammt.

Abb. 1: Die Domaine de la Sals im Jahr 2014. (Foto: Udo Vits)

Jean de Rignies muss Dinge erlebt haben, über die er sich später mit kaum einem anderen Menschen richtig aussprechen konnte, weil dafür einfach die erforderliche Verständigungsbasis fehlte. Selbst Renée, die Frau, die ihm in den letzten Jahren seines Lebens, bis zu seinem Tod, am nächsten stand, scheint nur Teilkenntnisse zu besitzen. Doch aus den Unterlagen von Jean – einem Archiv mit Ergebnissen seiner dreißigjährigen Forschungsarbeit – konnte Udo Vits noch mehr rekonstruieren, und es führte ihn zu interessanten Funden. So auch zu einer kleinen Megalithanlage, welche er erneut von Schutt und Erde befreite. Die Besonderheit daran ist: In der Kuppel der völlig aus Natursteinen errichte­ten Anlage befand sich ein Einbau aus Ziegelsteinen, eine Art „Zwischendecke“ mit mehreren Lö­chern, und viele der Steine in der Kuppel waren mit einer grünlichen Glasschicht überzogen. Dieser Umstand führte auch dazu, dass die Anlage inzwischen als „mittelalterlicher Glasofen“ dargestellt wird.

Doch ist das richtig? Von den Steinbrocken mit der Glasschicht hatten wir bereits vor einigen Jahren aus dem Schutt-Abraum, der beim Freilegen des Bauwerks angefallen war, Proben sicherstellen können. So konnte im Jahr 2009 in einem Institut eine mineralogische Untersuchung des Glases vorgenommen werden, die wir bereits im Jahr 2010 einem kleinen Kreis Interessierter vor­stellen konnten. Diese kam zu einem völlig überraschenden Ergebnis, welches bis heute nicht erklärbar ist. Hier ein Auszug aus der Zusammenfassung von Dr. Wolfgang Bockelmann über die wichtigsten Erkenntnisse der Analyse:

„Die chemische Analyse der Glasphase ergab eindeutig, dass es sich beim Glas nicht um ein konventionelles Glas handelt. Beweis dafür ist das völlige Fehlen des Elements Calcium und das fast völlige Fehlen des Elements Natrium (beides Hauptbestandteile des sogenannten „Fensterglases“), damit kommt ein neuzeitlicher Ursprung für das Glas nicht in Frage.

Die glasartige Beschaffenheit der Probe und die Analyse ergeben zwingend die Folgerung, dass die Probe einer sehr hohen Temperatur ausgesetzt sein muss (mindestens 2.000° C, eher 2.500° C), da Material dieser Zusammensetzung erst oberhalb 2.000° C zu einem klaren Glas aufschmilzt.

Das weitgehende Fehlen von Kristallen in der Glasphase ist ein Indiz dafür, dass nach der Glasbildung eine extrem schnelle Abkühlung erfolgt sein muss, d.h. eine Abkühlungsrate von mehr als 100° C pro Sekunde, zumindest bis zu einer Temperatur von ca. 500° C.“ (Weitere Details zur Analyse des Glases sind veröffentlicht in: Rätsel des verglasten „Ganggrabes“ von Manfred Greifzu, NIBE Verlag 2017) 

Die Analyse kommt also eindeutig zu dem Ergebnis, dass wir es hier mit einem Glas zu tun haben, welches mit Hilfe sehr hoher Temperatur (> 2.000° C) auf dem felsigen Untergrund (wahrscheinlich Sandstein) erzeugt wurde. Modernes Glas kann mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden; ebenso die Entstehung durch natürliche Prozesse wie Brand, Vulkanismus oder ähnliche. Mittelalterliche Glasherstellung – so wie sie uns heute vor Ort „vorgespielt“ wird – scheidet nicht nur aufgrund der bereits beschriebenen Bauweise des „Ofens“ aus, sondern auch deshalb, weil mit den im Mittelalter verwendeten Feuerungsmethoden nur Temperaturen von etwa 1.100° bis 1.300° C erreicht wurden. Temperaturen von 2.000° C und mehr erzeugt man heutzutage mit erst viel später erfundenen Techniken und Geräten wie z.B. Schweißbrennern oder Lichtbogenöfen.

Abb. 2: Nach der Freilegung war im Jahr 2010 im oberen Bereich der Kuppel der Umfang der Verglasung des Mauerwerks gut zu erkennen. (Foto: Werner Betz)

Trotz oder gerade wegen der vorliegenden wissenschaftlichen Analyse ist das Rätsel um die Entstehung der Verglasungen in dem kleinen Megalith-Bauwerk immer noch völlig ungeklärt. Es sind nach wie vor nur Spekulationen möglich, weil die nicht von der Hand zu weisenden Fakten, insbesondere die vorliegenden Glasproben, deren Entstehung ohne Anwendung einer fortgeschrittenen Technologie undenkbar erscheinen lassen. Hat die Anlage am Ende doch etwas mit der extraterrestrischen Basis und ihrem Kommandaten Lilor zu tun, die uns immer noch viele Rätsel aufgibt?