Islamismus & Terror

Verschleppt, vergewaltigt und in den Islam gezwungen: Die Misere christlicher Mädchen in Pakistan

21. November 2020

Oktober 2020, Gatestone Institute

In ganz Pakistan werden zunehmend christliche Mädchen verschleppt, sexuell missbraucht und zum Islam gezwungen. Außerdem scheinen alle, einschließlich der Polizei vor Ort, Justizbeamte und islamische Geistliche, entschlossen zu sein, diese menschenrechtliche Tragödie zu unterstützen. 

(von Raymond Ibrahim – Übersetzung©: Andreas Ungerer)

Der letzte diesbezügliche Bericht vom 16. September erklärt:

„Ein 6 Jahre altes christliches Mädchen ist, nachdem es am helllichten Tage gewaltsam in das Haus eines muslimischen Vergewaltigers verschleppt worden war, dort geschlagen und vergewaltigt worden. In dem ekelerregenden Nachgang droht die muslimische Gemeinde vor Ort den christlichen Eltern mit Gewalt, der Vergewaltigung ihrer anderen Töchter und dem finanziellen Ruin, sollten sie das Strafverfahren gegen den 18-jährigen Pädophilen, Muhammad Waqas, nicht einstellen lassen… Tabitha [das vergewaltigte Mädchen] war beleidigt, angeschrien, geohrfeigt und geschlagen sowie gezwungen worden, eine Reihe sexueller Handlungen mit Waqas zu begehen. Ihr waren die Kleider vom Leib gerissen worden, und sie beschrieb ihre Angst, von Waqas ermordet zu werden…“

Hier bestellen!

Obwohl von verschiedenen Seiten der Gesellschaft Druck auf ihre Familie ausgeübt worden ist, um die Klage gegen den muslimischen Vergewaltiger fallen zu lassen und eine finanzielle Entschädigung zu akzeptieren, verweigerten ihre Eltern dies und forderten Gerechtigkeit. Daraufhin haben zwei Imame aus Moscheen vor Ort Munir Masih, den Vater des Mädchens, mit folgenden Worten gedroht: „Wir werden Ihr Haus niederbrennen und auch Ihre anderen Töchter fortschaffen, falls Sie sich nicht daran halten.“ Daraufhin rief dieser seine Familie zusammen und floh mit ihr mitten in der Nacht an einen unbekannten Ort.

Obwohl die Beweise für die Tat „durch Augenzeugen bestätigt wurden“ und „ein Gerichtsmediziner Anzeichen einer brutalen Vergewaltigung diagnostiziert und Waqas DNA-Spuren sichergestellt hat“, entließ das Gericht den Kinderschänder gegen Kaution aus der Haft, trotz der beharrlichen Forderung der Familie nach Gerechtigkeit.

„Aus Munirs Augen rannen Tränen, als ich ihn im Hof des Obersten Gerichts in Lahore in den Arm nahm“, berichtete ein Rechtsanwalt der Familie.

„Dass der pädophile Vergewaltiger, der Munirs Tochter mehrfach sexuell missbraucht hatte, auf Kaution freigelassen wurde, bereitete ihm große Schmerzen. Es war entsetzlich für ihn, die Freilassung des Kinderschänders mitanzusehen, der seine Tochter diesem zarten Alter vergewaltigt hat – ich war selbst am Ende meiner Kraft.“

Das ist nur eines von vielen Beispielen des sexuellen Missbrauchs an christlichen Mädchen, die oft auch gezwungen werden, zum Islam zu konvertieren. Im Folgenden finden sich einige weitere Übergriffe allein aus den ersten neun Monaten des Jahres 2020.

Am 26. April wurde ein 14-jähriges Mädchen von einer Gruppe bewaffneter muslimischer Männer unter Leitung von Muhammad Naqash (ihrem späteren „Ehemann“) entführt. Folgende Zitate stammen aus dem ursprünglichen Bericht:

„Augenzeugen erklären, dass Myra angegriffen wurde, als sie am Sonntag auf dem Weg zu ihrer Arbeit als Dienstbotin gewesen ist… Myras Entführer haben sie gezwungen, in ein Auto zu steigen und Myra weigerte sich… [Die] Entführer waren bewaffnet und schossen einige Male in die Luft… [Die] Familie des christlichen Mädchens hat Anzeige bei der Polizei erstattet und fleht darum ihre Angehörigen zurückzubringen… [Die Mutter des Mädchens] fürchtet, dass ihre Tochter vergewaltigt und gewaltsam zum Islam gezwungen oder sogar ermordet wird…“

In den folgenden Wochen und Monaten baten die Eltern des Mädchens Polizei- und Justizbeamte um die Befreiung ihrer Tochter. Die Behörden reagierten darauf mit der Feststellung, dass Mohammed eine Bescheinigung vorgelegt habe, die beweist, dass ihre 14-jährige Tochter freiwillig zum Islam konvertiert ist und ihn geheiratet habe. Obwohl die Eltern auf Diskrepanzen hinsichtlich ihres Alters und auf andere Anzeichen für die Fälschung der Unterlagen hingewiesen hatten, entschied selbst der Oberste Gerichtshof von Lahore zugunsten des Entführers und Vergewaltigers.

Ende August gelang Maria schließlich die Flucht zu einer Polizeistation, wo sie ausgesagt hat, dass sie sogar „zur Prostitution gezwungen worden und während Vergewaltigungen gefilmt worden ist“, wobei ihr damit gedroht wurde, die Bilder zu veröffentlichen, falls sie die Forderungen ihres sie vergewaltigenden „Ehemanns“ und seiner Freunde nicht erfülle. Das 14-jährige Mädchen sagte: „Sie haben damit gedroht, meine gesamte Familie zu ermorden. In den Händen der Beschuldigten war mein Leben in Gefahr und Naqash hat mich wiederholt heftig vergewaltigt.“

In einem Interview beschrieben Freunde von Maira’s Familie, dass die Familie jetzt untergetaucht und ständig auf der Flucht ist. Sie fügten hinzu:

„Maria ist traumatisiert. Sie kann nicht sprechen. Wir wollen sie zum Arzt bringen, befürchten jedoch dabei erkannt zu werden. Wir alle leben in großer Angst, aber wir vertrauen auf Gott.“

Nur Tage bevor Maria im August die Flucht gelang, hat ein muslimischer Vater von vier Kindern die 15-jährige Tochter eines Pastors entführt, während diese auf dem Weg zur Kirche zu den frühmorgendlichen Gebeten war.

„Sanehas Familie fürchtet, dass ihre Tochter zu der wachsenden Zahl christlicher Mädchen gehören wird, die nach einer Entführung und der erzwungenen Konversion zum Islam mit Muslimen verheiratet werden… Am 28. Juli erhielt die Familie von Pastor Morris Masih einen Anruf des Entführers, der diese bedroht hat, falls sie es wagten, etwas zu unternehmen, um Saneha nach Hause zu bringen.“

In einem weiteren Fall ist eine von Muhammad Irfan angeführte 12-köpfige Gruppe von Muslimen in das Haus von Christen eingedrungen und hat, laut einem Bericht vom 26. Juli, „versucht, deren [13 Jahre alte] Tochter, Noor, zu entführen und gewaltsam zum Islam zu konvertieren.“ „Er hat meine Tochter auf der Straße oft angemacht und belästigt, wir haben das jedoch immer ignoriert“, sagte die Mutter des Mädchens und fügte hinzu:

„Schließlich ist Irfan dann gewaltsam in mein Haus eingedrungen und hatte vor, meine Tochter zu entführen. Wir haben jedoch Widerstand geleistet, woraufhin er meine gesamte Familie angegriffen, geschlagen und mehrfach verletzt hat. Mein Mann und andere sind bei dem Angriff verletzt worden. Die Polizei hat den die Strafanzeige gegen Irfan jedoch nicht aufgenommen, und das medizinische Personal hat den Verletzten keinerlei Hilfe geleistet.

Der Bericht merkt an:

„Die Familie ist von Irfans Unterstützern vor Ort bedroht worden… [Sie] haben damit gedroht ihr Haus niederzubrennen, sollte die Familie juristisch gegen Irfan und die anderen Angreifer vorgehen.“

Am 11. April hat ein Moslem ein weiteres 7-jähriges christliches Mädchen entführt und sexuell missbraucht. Als Nadias Vater ihr Verschwinden nach dem Heimweg von der Arbeit bemerkt hat, haben er und andere sie nach einer fieberhaften Suche schließlich „zusammengeschlagen und sexuell missbraucht„ in einem Feld gefunden.

Zwei Tage zuvor, am 9. April, hat eine Gruppe Moslems versucht die 9-jährige Ishrat zu verschleppen. Der Bericht schreibt hierzu:

„[Der] Angriff ereignete sich, als Ishrat sich auf der Straße in Qutiba befand. Dort kam eine Gruppe muslimischer Männer auf sie zu und forderte sie auf, zum Islam zu konvertieren und einen der Männer der Gruppe namens Asim zu heiraten. Als Ishrat sich weigerte, haben die Männer auf Ishrat eingeschlagen, sie selbst und den christlichen Glauben beleidigt und versucht, Ishrat zu entführen. Die Entführung konnte jedoch durch herbeieilende Dofbewohner verhindert werden. Laut Ishrat hatte ein anderer Mann aus der Gruppe namens Ijaz sie vor dem Überfall belästigt. Ishrat sagt, dass Ijaz ihr lange Zeit gefolgt sei und versucht habe sie anzufassen. Ishrat und ihre Familie haben den Übergriff bei der örtlichen Polizei angezeigt. Nachdem sie den Vorfall gemeldet hatten, griff jedoch eine Gruppe bewaffneter Muslime das Haus von Ishrats Familie an. Nach Angaben von Ishrats Familie drohte die Gruppe der Familie mit schwerwiegenden Konsequenzen, da „sie ihr Ansinnen vereiteln würden.“

Um die Ehe eines 14-jährigen christlichen Mädchen zu legitimieren, das zuvor entführt, gewaltsam zum Islam konvertiert und mit einem muslimischen Mann verheiratet worden war, entschied das Hohe Gericht von Sindh in Karatschi am 3. Februar während einer Anhörung zum Fall Huma Younus, dass Männer minderjährige Mädchen unmittelbar nach deren erster Periode heiraten dürfen, und zwar in direkter Übereinstimmung mit der Scharia oder dem islamischen Recht.

„Unsere Töchter sind in diesem Land unsicher und werden missbraucht“, merkte Humas Mutter an. „Sie sind nirgendwo sicher“, so Humas Mutter. „Wir lassen sie in Schulen oder zu Hause, aber sie werden entführt, vergewaltigt, gedemütigt und gezwungen, zum Islam zu konvertieren.“ Obwohl die Heirat mit Mädchen unter 18 Jahren nach dem Sindh Child Marriage Restraint Act (Gesetz zur Beschränkung der Kinderheirat) illegal ist, ignorierte das der Oberste Gerichtshof dieses Gesetz und positionierte sich gegen die Christen auf die Seite der Muslime.

Hinsichtlich dieses speziellen Vorfalls sagte Napoleon Qayyum, der Vorsitzende des Pakistan Center  of Law ans Justice:

„Kürzlich ist ein weiteres christliches Mädchen im Alter von 14 Jahren von einigen muslimischen Jugendlichen entführt von der Gruppe vergewaltigt worden… Das Opfer ist eine Schülerin der neunten Klasse und wurde am 16. Januar 2020 von vier oder fünf Jungen auf dem Schulweg entführt. Die Entführer haben sie nicht nur vergewaltigt, sondern sie auch einiger Papiere mit ihren Unterschriften und Daumenabdrücken beraubt.“

Obwohl die Polizei sie befreit hat, äußerte der Rechtsaktivist seine „Befürchtung, dass die Verdächtigen die von ihr unterschriebenen Dokumente benutzen werden, um eine gefälschte Heiratsurkunde und eine Urkunde über ihre Konversion vorzulegen und so einer Anklage wegen Entführung und Vergewaltigung zu entgehen“, was, wie er sagte, „ein üblicher Modus Operandi bei Muslimen ist, um das Gericht zu irritieren und ihrer gerechten Strafe zu entgehen.“:

„Darüber hinaus werden die Mädchen auch gezwungen, vor Gericht die Falschaussagen zu machen, dass sie sowohl freiwillig zum Islam konvertiert sind als auch aus freiem Willen geheiratet haben… Religiösen Minderheiten angehörende Mädchen, erliegen oft dem Druck und der Rücksichtnahme auf die Sicherheit ihrer Familie, was die Männer, die der religiösen Mehrheit angehören, zusätzlich ermutigt“.

In einem ähnlich gelagerten Fall haben zwei muslimische Männer das 13-jährige christliche Mädchen Saima Javid beim Wasserholen außerhalb des elterlichen Hauses entführt, es gezwungen zum Islam zu konvertieren und an einen Muslim verheiratet. „Ich war tief deprimiert und hatte Selbstmordgedanken, als ich meine Tochter verloren habe“, teilte ihre Mutter mit. „Junge christliche Mädchen sind in diesem Land nicht sicher. Die Muslime betrachten sie als ihr Eigentum oder als Sklavinnen und demütigen sie nach Belieben.“

Hier bestellen!

Nach der Bestätigung, dass ihre „Töchter oft von einflussreichen Moslems belästigt werden“, fügte der Vater hinzu: „Die Polizei hat uns fünf Tage keinerlei Beachtung geschenkt“, und wurde erst tätig, „als sich die Nachricht in Sozialen Medien wie ein Lauffeuer verbreitet hat.“ In der Folge erschien das 13 Jahre alte Mädchen vor Gericht, wo sie „bezeugt hat, entführt und sowohl zur Annahme des Islams als auch zur Heirat [mit einem muslimischen Mann] gezwungen worden zu sein.“ Wegen des diesen speziellen Fall begleitenden öffentlichen Unmuts hat ein Richter die Rückkehr des Mädchens zu ihrer Familie angeordnet. Wie der Bericht jedoch erklärt, „kennzeichnet diese Anordnung einen der seltenen Siege für die von Entführungen sowie erzwungener Konversion und Heirat betroffenen pakistanischen Christen.“

Über den Grund, warum nur wenige Behörden überhaupt tätig werden und einige sogar auf Seiten der Entführer stehen, hat die Asiatische Kommission für Menschenrechte in einem Bericht aus dem Jahr 2011 erklärt:

„Dass die Polizei sich immer auf die Seite der islamischen Gruppen stellt und Minderheitengruppen als niedere Lebensformen behandelt, verschlimmert die Situation. Die dunkle Seite der erzwungenen Bekehrung zum Islam … umfasst die kriminellen Elemente, die sich an Vergewaltigungen und Entführungen beteiligen und dann ihre abscheulichen Verbrechen rechtfertigen, indem sie die Opfer zwingen, zum Islam zu konvertieren. Die muslimischen Fundamentalisten bieten diesen Kriminellen gerne unter dem Vorwand Unterschlupf, dass sie ihrer heiligen Sache, die Bevölkerung der Muslime zu vergrößern, einen großen Dienst erweisen“.

Kurz gesagt sind „christliche Mädchen ausschließlich für die Lustbefriedigung muslimischer Männer bestimmt“ – so die Worte mehrerer Moslems, bevor sie mit ihrem Auto in eine Gruppe von drei christlichen Mädchen rasten, die auf den Nachhauseweg von der Arbeit zuvor deren sexuellen Annäherungsversuche ignoriert hatten. Eines der Mädchen ist hierbei gestorben. Bei einem Gespräch über diesen Vorfall sagte ein Menschenrechtsaktivist, dass die Polizei wenig unternommen hat, um die jungen Männer zu verhaften und den Ermittlungsprozess vorsätzlich verzögert hat.“:

„In jeder anderen Nation [als Pakistan] würden die Täter verhaftet, wegen Mordes angeklagt und zu langen Haftstrafen verurteilt… zu Gewalt an Christen wird nur selten ermittelt, und es ist äußerst unwahrscheinlich, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt… Frauen haben in Pakistan einen niedrigen Status, aber nicht so wie christliche Frauen, die sich vor allem nach diesem Anschlag von Gewalt und Terror bedroht sehen. Die muslimische Nichtregierungsorganisation, Bewegung für Solidarität und Frieden, gibt an, dass jedes Jahr etwa 700 christliche Frauen in Pakistan entführt, vergewaltigt und zur islamischen Ehe gezwungen werden – das sind fast zwei Frauen pro Tag, und die Welt tut nichts.“

Neuere Statistiken aus dem Jahr 2019 deuten darauf hin, dass jährlich „etwa 1000 Mädchen [christlicher und anderer] religiöser Minderheiten gezwungen werden zum Islam zu konvertieren. Diese Zahl mag [sogar] noch höher sein, da viele der Fälle nicht einmal angezeigt werden.“

Im Jahr 2010 hat ein pakistanischer Pädophiler seinem 9-jährigen Opfer, bevor er es misshandelt hat, erklärt, „sich keine Sorgen machen zu müssen, da er anderen christlichen Mädchen denselben Dienst erwiesen habe“ – einige von ihnen sind daraufhin ermordet worden. Während einer Diskussion über diesen Vorfall fasste ein weiterer Menschenrechtsaktivist die Situation in Pakistan folgendermaßen zusammen:

„Es ist eine Schande. Solche Vorfälle geschehen regelmäßig. Christliche Mädchen werden als nach Belieben zu misshandelnde Ware betrachtet. Sie zu missbrauchen, ist ein Recht. Nach der Denkweise der muslimischen Gemeinde gilt dies nicht einmal als Verbrechen. Von Muslimen werden sie als Kriegsbeute betrachtet.“

—————————————-

Raymond Ibrahim, der Autor von Crucified Again und Sword and Scimitar, ist Distinguished Senior Fellow am Gatestone Institute, Shillman Fellow am David Horowitz Freedom Center und Judith Rosen Friedman Fellow am Middle East Forum.

Quelle: https://www.gatestoneinstitute.org/16609/kidnapped-raped-christians-pakistan

Quelle der Übersetzung: https://wp.me/pbtLuz-1j8j