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US-Staat will Mathe von »weißer Vorherrschaft« befreien – Kulturmarxisten: Mathematik ist objektiv und daher »rassistisch«

22. März 2021

Im US-Staat Oregon sollen nun mehrere Antworten auf Mathe-Aufgaben zugelassen werden, weil Mathematik sonst »rassistisch« wäre. Eine »Ethnomathematik« soll eingeführt werden.

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Die Idiotie des Kulturmarxismus, der alleszersetzenden Macht, die in der westlichen Welt wütet, hat es nun auf die letzte als unerschütterlich geltende Wissenschaft abgesehen: die Mathematik.

Mit dem Argument, dass nur eine richtige Antwort auf Aufgaben »rassistisch« sei, will das Bildungsministerium des US-Staates Oregon die gesamte Mathe-Bildung umkrempeln, wie Clarion News berichtet.

Mit dem Kurs »Mikro-Kurs: Pfad für eine faire Mathematik« (»Pathway to Math Equity Micro-Course«) will sich das Ministerium für »Ethnomatematik« einsetzen, die zu einem »Abbau von Rassismus in der Mathematik« beitragen soll. Die Mathematik stelle eine »weiße suprematistische Ideologie« dar. Im Gegensatz dazu würde die Ethnomathematik helfen, den »eindeutig falschen« Glauben zu überwinden, dass »Mathematik rein objektiv« sei, und der »Vorstellung entgegenwirken, dass es immer richtige und falsche Antworten gibt«, was »Objektivität verewigt«. Zu den angeblichen Beweisen gehört, dass »der Fokus darauf liegt, die ‚richtige‘ Antwort zu bekommen« und dass von den Schülern »verlangt wird, dass sie ‚ihre Arbeit zeigen‘.«

Anstatt sich auf eine richtige Antwort zu konzentrieren, drängt das Training die Lehrer dazu, »sich mindestens zwei Antworten einfallen zu lassen, die das Problem lösen könnten.« Es wird auch vorgeschlagen, »die Annahmen, die in dem Problem gemacht werden, auszupacken« und »die Art und Weise, wie Mathematik benutzt wird, um kapitalistische, imperialistische und rassistische Ansichten aufrechtzuerhalten, zu identifizieren und herauszufordern.«

Gary Galles vom Mises Institut kommentiert dazu: »Anstatt eine ‚weiße Vorherrschaft‘ zu repräsentieren, war die Entwicklung der Mathematik eine welt-, rassen- und kulturübergreifende Zusammenarbeit von Fortschritten, eine fortlaufende Entwicklung von effektiveren Werkzeugen, die jeder nutzen kann. Und diese Geschichte zeigt, dass alle Beteiligten die richtigen Antworten finden wollten, wobei das Vorzeigen der eigenen Arbeit eine jahrtausendealte Strategie im Mathematikunterricht war.«

»Mathematik zu einem Versuch zu machen, ‚die Art und Weise zu identifizieren und herauszufordern, wie Mathematik benutzt wird, um kapitalistische, imperialistische und rassistische Ansichten aufrechtzuerhalten‘, ist ein schlechter Ausgleich dafür, dass die Entwicklung von Fähigkeiten und Wissen untergraben wird, die uns allen zugutekommen, selbst wenn wir als Individuen diese Fähigkeiten nicht haben. Und diejenigen, die am meisten geschädigt werden, sind diejenigen, die bereits am meisten mit den Grundlagen der Mathematik zu kämpfen haben, die einem fortgeschritteneren Verständnis vorausgehen. Ohne das Erlernen der Präzision, die Mathematik höherer Ordnung erfordert, wird das Voranstellen von ‚Ethno‘ vor die Mathematik dafür sorgen, dass die Türen zu Karrieren in der Luft- und Raumfahrt, der Physik und anderen Wissenschaften, dem Ingenieurwesen, der Wirtschaft, dem Finanzwesen und mehr für ganze Generationen von Lernenden verschlossen bleiben, da sie den Anforderungen, die diese Bereiche erfordern, nie gerecht werden. Mit anderen Worten, die Befürworter der Ethnomathematik schlagen vor, der Gruppe zu schaden, der sie angeblich helfen wollen.«


Quelle: freiewelt.net