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Für den größten Con­tai­ner­hafen der Welt in Sin­gapur ver­schwinden in Indo­nesien ganze Inseln und in Myanmar ver­lieren die Bauern ihr Land!

Sin­gapur ist ein kleiner Stadt­staat in Süd­ost­asien. Sin­gapur wird auch das „Tor nach Asien“ genannt und aus diesem Grund lassen sich viele Kon­zerne und Banken  dort nieder. Auch ist Sin­gapur eine Steu­eroase und viele Waren, die aus anderen Ländern Asiens kommen, werden über Sin­gapur gehandelt. Knapp ein Drittel des Handels mit Waren und Dienst­leis­tungen zwi­schen der EU und dem Verband Süd­ost­asia­ti­scher Nationen (ASEAN) ent­fällt auf Sin­gapur. In Sin­gapur sind ca. 1.700 deutsche Unter­nehmen ansässig. Die Branchen in denen diese Unter­nehmen tätig sind reichen von Chemie bis hin zu Scho­kolade. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der kleine Staatstaat mit etwa 4,5 Mil­lionen Ein­wohnern, nur gerade mal 649km² groß ist. Doch Sin­gapur hat  ehr­geizige Expan­si­ons­pläne, wie den größten Con­tai­ner­ter­minal der Welt. 

Und weil Sin­gapur keinen Sand hat, baggert Sin­gapur unter den Man­gro­ven­wäldern Kam­bo­dschas Sand aus. Die Aus­lö­schung eines Öko­systems droht, die Heimat vieler Tiere und Pflanzen, die auf der Roten Liste für bedrohte Arten stehen. Und auch Indo­nesien ist betroffen. Es mussten sogar Inseln in Indo­nesien wegen Sandraub von der Karte gestrichen werden. Protest aus Indo­nesien gibt es auch wegen Unter­nehmen aus den Nie­der­landen. Das hol­län­dische Unter­nehmen ist auch bekannt durch den Bau von Palm Islands, in Dubai. Sin­gapur setzt auf Meersand, um seine ehr­gei­zigen Expan­si­ons­pläne wie den Mega-Hafen von Tuas zu ver­wirk­lichen, der als größtes Con­tai­ner­ter­minal der Welt geplant ist. Der Mega-Hafen von Tuas soll bis 2040 fer­tig­ge­stellt sein, dafür impor­tiert Sin­gapur unge­achtet aller Verbote wei­terhin Sand aus den Nach­bar­ländern, mit schlimmen Folgen für Mensch und Natur. Der wohl­ha­bende Insel­stadt­staat ist auch Myanmars größter aus­län­di­scher Investor und über­holte China im Jahr 2019, auch hier geht es nicht nur um  lukrative Immo­bi­li­en­pro­jekte, Bank­ge­schäfte, Schiff­fahrt oder Waf­fen­käufe, sondern auch  um den Roh­stoff Sand.

Sin­gapurs Tuas Mega Port – EIN FÜH­RENDER MEGA-HAFEN – SCHNELLER, GÜNS­TIGER, SMARTER

Der derzeit im Bau befind­liche Tuas-Mega-Hafen, dessen erste Phase 2021 abge­schlossen sein wird , ist eine natür­liche Erwei­terung der Stra­tegie Sin­gapurs, seine regionale Dominanz als füh­render Umschlag­hafen zu fes­tigen, doch zu welchem Preis?

Sin­gapur ist der größte Exporteur von Waren , aber fast alles, von Sand bis Süß­wasser wird importiert

                                                                                                                                                     Singapore’s Tuas Mega Port

Durch die geo­gra­fische Lage, hat Sin­gapur einen Zugang zu asia­ti­schen Ländern, wie Indo­nesien, Malaysia, Thailand, den Phil­ip­pinen und Vietnam. Der See­hafen von Sin­gapur ist mit 600 Häfen auf der Welt gut ver­netzt. Des Wei­teren, verfügt Sin­gapur über ein Netzwerk von mehr als 22 umge­setzten Frei­han­dels­ab­kommen (FHA), die eine leichtere sowie zoll­freie Einfuhr in ver­schiedene Export­märkte innerhalb der ASEAN-Region und anderer Nach­bar­länder wie China, Indien, Süd­korea, Aus­tralien und Neu­seeland ermöglichen.

Die enorme Schiffs­größe, die der Hafen in Sin­gapur bedienen kann, ein­schließlich Con­tai­ner­schiffen mit mehr als 20.000 TEU, werden die Kosten laut channelnewsasia.com senken. Die großen Con­tai­ner­schiffe, wie die im Suez gestrandete „Ever Given“  werden im Hafen ent­laden und die Con­tainer werden auf kleinere Schiffe ver­laden,  um sie an andere Orte in der Region weiter zu transportieren.

 

                                                                                                               vesselfinder.com

Der Wett­be­werbs­vorteil von Sin­gapurs Tuas, besteht darin, große Mengen zu bewäl­tigen und große Con­tai­ner­schiffe zu emp­fangen, die die Stück­kosten der Fracht senkt. Die Ein­führung von Auto­ma­ti­sierung und neuen Tech­no­logien wie fah­rer­losen Fahr­zeugen, Drohnen und auto­ma­ti­sierten Kai­kranen wird dem Hafen­be­treiber PSA helfen, Effi­zienz und Pro­duk­ti­vität zu erreichen und Schiffe schneller umzu­drehen – ein stra­te­gi­scher Vorteil des Mega­ports Tuas, so channelnewsasia.com. 

Zwar stehen die auf­stre­benden Häfen in Indo­nesien, Vietnam, Korea, Laos und Malaysia immer noch vor Her­aus­for­de­rungen, doch die Was­ser­tiefe und die Größe der Ent­wicklung werden es diesen Häfen schwer machen, auf der Grundlage von Umschlag­häfen zu konkurrieren.

 

Inzwi­schen sind rund 240 Unter­nehmen in Sin­gapur in Chongqing ver­treten. Chi­ne­sische Unter­nehmen wie­derum sehen Sin­gapur laut HSBC als Tor zur ASEAN.

Sin­gapur hat am 29. April 2019 fünf Part­ner­schaften mit China in den Bereichen Wirt­schaft, Zoll­kon­trolle und Infra­struk­tur­in­ves­ti­tionen geschlossen. Zwi­schen Sin­gapur und Shanghai wird ein Koope­ra­ti­onsrat auf Minis­ter­ebene ein­ge­richtet. Damit ist dies der achte Wirt­schaftsrat, den Sin­gapur mit China hat.

Der als Sin­g­apore-Shanghai Com­pre­hensive Coope­ration Council (SSCCC) bezeichnete Rat wird die Belt and Road-Initiative, die Zusam­men­arbeit bei Finanz­dienst­leis­tungen, Tech­no­logie und Inno­vation, die Erleich­terung der Geschäfts­ab­wicklung, die Ver­waltung von Städten und den Aus­tausch zwi­schen Men­schen abdecken.

Mitt­ler­weile geht rund ein Viertel der aus­ge­henden Inves­ti­tionen Chinas in seine Part­ner­länder über Singapur.

Auf dem Gip­fel­treffen in Peking im April 2019  – dem zweiten von China für das BRI orga­ni­sierten Gip­fel­treffen – nahmen fast 40 aus­län­dische Staats- und Regie­rungs­chefs sowie Tau­sende von Regie­rungs­be­amten und Wirt­schafts­führern teil.

„Europa sei bereit, Teil der chi­ne­si­schen Initiative Belt and Road zu werden“, sagte Bun­des­wirt­schafts­mi­nister Peter Alt­maier in einem Interview mit CNBC  am 24. April 2019.  „Chinas Ansatz für seine Belt and Road-Han­del­s­in­itiative sei “ermu­tigend”..“

Dazu auch: In China findet der grau­samste Völ­kermord der Welt statt! Zwangs­ab­treibung, Ste­ri­li­sation, Kon­zen­tra­ti­ons­lager – und die Welt schaut zu! – China imposes forced abortion, ste­ri­li­sation on Uyghurs

Sin­gapur impor­tiert unge­achtet aller Verbote wei­terhin Sand aus den Nachbarländern.

Ein Blick auf den Standort, an dem das Changi Airport Ter­minal 5 gebaut wird.

Sand ist volu­men­mäßig das am meisten gehan­delte Gut und nach Wasser die am meisten extra­hierte natür­liche Res­source der Welt. Ein kürzlich ver­öf­fent­lichter UN-Bericht warnt davor, dass der Sand­abbau zu weit gegangen ist und weltweit Umwelt­schäden ver­ur­sacht. Über 15 Mil­li­arden Tonnen Sand werden jährlich weltweit aus der Natur abgebaut, an Land und am oder im Meer. Die Extrak­ti­ons­raten waren im asia­tisch-pazi­fi­schen Raum am höchsten, gefolgt von Europa und Nordamerika.

Der weltweit größte Sand­im­porteur ist Singapur!

  • Sin­gapur setzt auf Meersand, um seine ehr­gei­zigen Expan­si­ons­pläne wie den Mega-Hafen von Tuas zu ver­wirk­lichen, der als größtes Con­tai­ner­ter­minal der Welt geplant ist
  • Viele Asia­tische Ländern sind ver­ärgert darüber, dass ihr Land  genutzt wird, um die Größe des reichen Sin­gapurs zu erhöhen.
  • Sin­gapur hat seine Land­fläche seit der Unab­hän­gigkeit im Jahr 1965 um ein Viertel ver­größert, haupt­sächlich durch die Ver­wendung von Sand zur Rück­ge­winnung von Küstengebieten
  • Malaysia hat seinen reichen Nachbarn bereits die größte Quelle für Meersand ent­zogen. Dies könnte laut Händlern die ehr­gei­zigen Expan­si­ons­pläne des Stadt­staates für zurück­ge­won­nenes Land erschweren.
  • Doch Sin­gapur impor­tiert unge­achtet aller Verbote wei­terhin Sand aus den Nachbarländern.

In Indo­nesien werden nicht nur Strände gestohlen, sondern ganze Inseln sind ver­schwunden, nachdem die Sand­mafia sie zer­stört hat, weil sie den Sand nach Sin­gapur ver­kauft hat. Im boo­menden Stadt­staat Sin­gapur ist 1 Kilo Sand teurer als 1 Liter Rohöl . Der Grund dafür ist ein Sand­ex­port­verbot aus einer ganzen Reihe regio­naler Sand­ex­port­länder, das nach einer Explosion von Pro­blemen im Zusam­menhang mit dem Sand­abbau in diesen Ländern in Kraft trat.

Allein aus Kam­bo­dscha hat Sin­gapur von 2007 bis 2017 circa 16 Mil­lionen Tonnen Sand impor­tiert, nachdem der Sand­export nach Sin­gapur 2017 auf Grund von Pro­testen von Umwelt­schützern gestoppt wurde. Doch noch immer baggert  Sin­gapur unter den Man­gro­ven­wäldern Kam­bo­dschas Sand aus. Die Aus­lö­schung eines Öko­systems droht, die Heimat vieler Tiere und Pflanzen, die auf der Roten Liste für bedrohte Arten stehen, ob die Siam­kro­kodile, Kap­pen­gibbons oder auch Elefanten.

Obwohl der Druck auf Koh Kong in Kam­bo­dscha auf­grund von Pro­teste zumindest vorerst nach­ge­lassen hat, wird der massive Sand­abbau anderswo in Süd­ost­asien fort­ge­setzt. Und auch die Nach­frage nach kam­bo­dscha­ni­schem Sand wird sicherlich nicht so schnell nach­lassen. Wie bereits berichtet, siehe #Lost­World – Die gigan­tische Plün­derung der Erde! – The gigantic plun­dering of the earth

Das Aus­baggern des Mekong und anderer Was­ser­straßen in Kam­bo­dscha und Laos führt zum Ein­sturz der Flussufer . Land­wirte in Myanmar sagen, dass das Gleiche entlang des Ayey­arwady-Flusses pas­siert. In Malaysia beschweren sich die Dorf­be­wohner, dass der Sand­abbau zwei wichtige Flüsse schädigt .

In Vietnam ver­schärft das Aus­baggern von Flüssen auch die Erosion des Mekong-Deltas . Das Delta, das von Sand­mi­nen­ar­beitern und Dämmen nicht mehr mit Sedi­menten auf­ge­füllt werden kann, schrumpft täglich mit einer Geschwin­digkeit von anderthalb Fußballfeldern.

Sin­gapur setzt auf Meersand, um seine ehr­gei­zigen Expan­si­ons­pläne wie den Mega-Hafen von Tuas zu ver­wirk­lichen, der als größtes Con­tai­ner­ter­minal der Welt geplant ist. Der Mega-Hafen von Tuas soll bis 2040 fer­tig­ge­stellt sein.

Für die erste von vier Bau­phasen in Tuas, die 2021 zu einem Preis von rund 1,8 Mil­li­arden US-Dollar abge­schlossen werden soll, werden etwa 88 Mil­lionen Kubik­meter Sand ver­wendet, um eine Fläche „Land auf Sand“ zu gewinnen, die 383 Fuß­ball­feldern entspricht.

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Myanmars größter aus­län­di­scher Investor ist Sin­gapur- Sand aus Myanmar für Singapur

Nachdem der Handel mit Sand in Ländern wie Malaysia und Indo­nesien wegen Umwelt­be­denken ver­boten wurde. Holt Sin­gapur seinen Sand aus Myanmar, mit schreck­lichen Folgen für die dor­tigen Reis­bauern. Malaysia, früher die größte Sand­quelle für Sin­gapur, führte 2018 ein völ­liges Verbot des Exports von Meersand ein, der zur Land­ge­winnung ver­wendet wurde, und führte strengere Kon­trollen für Flusssand ein, der haupt­sächlich im Bau­wesen ver­wendet wird.

Fast 1 Million Tonnen Sand gingen 2018 von Myanmar nach Sin­gapur mit einem Umsatz nach den neu­esten UN-Han­dels­daten über 6 Mil­lionen US-Dollar. Nach Angaben der Regierung von Myanmar dürfte sich dieser Betrag nach den Ver­boten von Malaysia erheblich erhöht haben.

„Seit die Phil­ip­pinen, Kam­bo­dscha und Vietnam den Export von Sand nach Sin­gapur fast voll­ständig ein­ge­stellt haben, ist der Sand aus Myanmar viel gefragter geworden“, sagte Aye Lwin, gemein­samer Gene­ral­se­kretär der Hafen­be­hörde von Myanmar, der Lizenzen für den Sand­abbau erteilt zu Reuters. 

Das in Sin­gapur regis­trierte Bag­ger­un­ter­nehmen in Chaungzon, Starhigh Asia Pacific Pte Ltd., hat nach Angaben des ört­lichen Par­la­ments­mit­glieds Kyi Kyi Mya seit 2013 Hun­dert­tau­sende Tonnen Sand gefördert.

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Während die Pro­teste gegen den Putsch in Myanmar zunehmen, wächst der Druck auf sin­ga­pu­rische Marken.

Während der jüngsten Pro­teste gegen den Putsch in Myanmar wurde auf Twitter ein Foto ver­breitet, auf dem Bereit­schafts­po­li­zisten eine Orion 7‑Anti-Drohnen-Waffe testen , Diese Drohne wurde mit einer Sicher­heits­firma aus Sin­gapur in Ver­bindung gebracht. Die Firma TRD bestä­tigte gegenüber VICE World News, dass sie die Droh­nen­pistole im Rahmen eines Ver­kaufs von Aus­rüstung an die myan­ma­rische Polizei geliefert hatte. Die Droh­nen­geräte, mit denen Signale gestört und zur Landung gezwungen wurden, hätten „keine Aus­wir­kungen auf den Men­schen“ und seien nach inter­na­tio­nalen Stan­dards als sicher zertifiziert.

Nachdem die Generäle durch die Ver­haftung des Zivil­führers Aung San Suu Kyi die Macht in Myanmar erobert haben, kommt es im ganzen Land zu Mas­sen­pro­testen, an denen prak­tisch alle Gesell­schafts­schichten teilnehmen.

Die wach­senden Demons­tra­tionen kon­zen­trierten sich zunehmend auf Länder und globale Unter­nehmen, die mög­li­cher­weise Geschäfts­be­zie­hungen zu Sicher­heits­kräften in Myanmar unter­halten, und for­derten Boy­kotte von Pro­dukten und Inves­toren, Geschäfte mit mili­tä­ri­schen Inter­essen abzuschließen.

Während China und Japan im Mit­tel­punkt der Auf­merk­samkeit standen, steht Sin­gapur nun auf der Liste der mut­maß­lichen Straf­täter. Der wohl­ha­bende Insel­stadt­staat ist Myanmars größter aus­län­di­scher Investor und über­holte China im Jahr 2019, um durch lukrative Immo­bi­li­en­pro­jekte, Bank­ge­schäfte, Schiff­fahrt, Sand­ex­porte und Bau­ar­beiten sowie Waf­fen­ver­käufe mehr als 24 Mil­li­arden US-Dollar Kapital einzubringen

Die beiden süd­ost­asia­ti­schen Länder haben eine lang­jährige Beziehung, in der auch Generäle der myan­ma­ri­schen Armee einen erst­klas­sigen Zugang zu den erst­klas­sigen Kran­ken­häusern und medi­zi­ni­schen Ein­rich­tungen Sin­gapurs erhalten.

Nach Angaben der Weltbank machen Unter­nehmen mit Sitz in Sin­gapur heute eine beträcht­liche Mehrheit der aus­län­di­schen Firmen aus, die Geschäfte in Myanmar und seinem mäch­tigen Militär tätigen .

„Sin­gapur hat keine direkte Rolle beim Putsch gespielt, aber als größter aus­län­di­scher Investor in Myanmar ist es ver­pflichtet, die Men­schen­rechte zu wahren und alle Geschäfte mit dem Militär unver­züglich ein­zu­stellen“, heißt es in einer Erklärung.

Indo­nesien hat den Export von Sand nach Sin­gapur ver­boten, als 24 Inseln ver­schwanden. In Vietnam und Kam­bo­dscha hat Sin­gapur mit seinem Hunger nach Sand eine Umwelt­ka­ta­strophe hin­ter­lassen und auch von den Stränden auf den Phil­ip­pinen, wurde Sand entfernt.

Laut dem Minis­terium für nationale Ent­wicklung in Sin­gapur, das die Sand­im­porte über­wacht, habe es mehrere Sand­quellen. „Sand wird kom­mer­ziell aus ver­schie­denen Ländern impor­tiert, um die Wider­stands­fä­higkeit unserer Sand­ver­sorgung zu gewähr­leisten“, sagte das Minis­terium. „Die Regierung hat die Industrie auch ermutigt, die Abhän­gigkeit von Sand zu verringern.“

Zwei Händler, die Sand nach Sin­gapur impor­tierten, gaben an, dass die Ware Sand  knapper werde, und dies treibe Sin­gapur dazu, Sand von so weit wie möglich zu beziehen, zum Bei­spiel aus Indien, was die Kosten in die Höhe treiben würde. Der Transport ist der größte Kos­ten­aufwand bei der Beschaffung von Sand.

 

Der Appetit Sin­gapurs auf Sand ist jedoch umstritten. Einige Nachbarn, die Sand früher an Sin­gapur ver­kauft haben, haben Ein­wände erhoben und Bedenken hin­sichtlich der Umwelt­zer­störung ange­führt, dar­unter Indo­nesien, Vietnam und Kambodscha.

Netzfrau Doro Schreier


Quelle: netzfrauen.org