Hardcore-Kinder-Sata­nismus: “Lerne leiden und sterben!”

»Lerne leiden und sterben, das ist die große Übung für die Ewigkeit, ist das Noviziat der Unsterb­lichkeit (…)« Um den »Sturm des Bösen auf­zu­wirbeln und zu beschleu­nigen, muss man der Schlech­teste sein (…)« denn das »Böse (…) ist die Bejahung der Unordnung« und die »Über­tretung der Gesetze gefällt nur, weil sie uns über die Gesetze zu erheben scheint.«

Alp­honse Louis Con­stant alias Eliphas Lévi (Weg­be­reiter des modernen Okkul­tismus) (0)

»Überall das­selbe Bild: Irgendwo blühen im Ver­bor­genen jene geheim­bund­ar­tigen Geschwulste einer per­versen Gesell­schaft oder Loge, in der rechts­ex­tre­mis­ti­sches Gedan­kengut,  per­ver­seste  sexuelle  Riten und  abartige Tötungs­fan­tasien nicht nur gedacht, sondern rea­li­siert werden. Und niemand will es wahr­haben.« 

Detlef Drewes (Jour­nalist & Buch­autor) (0/1)

Kein anderes meiner Bücher hat schon im Vorfeld für mehr Wirbel gesorgt als das vor­lie­gende. Keines schon bei der Ankün­digung so viel Dro­hungen, Beschimp­fungen und Belei­di­gungen von zumeist anonymen oder hinter Pseud­onyme ver­ste­ckenden Feig­lingen nach sich gezogen, mit dem Tenor: »Auch ein Grandt kann brennen!«

Doch genau das zeigt mir, dass ich mit meinen Recherchen in der »Hardcore-Sata­nismus-Szene«, die nun bereits über drei Jahr­zehnte dauern und hier erstmals bis in die Neuzeit zusam­men­ge­fasst sind, auf dem rich­tigen Weg bin!

 

Abb. 1: Archiv Grandt

In diesem Buch werde ich mich nicht mit jenen Sach­ver­halten beschäf­tigen, die der breiten Öffent­lichkeit immer wieder von den Medien, den Kirchen oder den »Ver­harm­losern« und »Ver­leugnern« über »Sata­nismus« weis­ge­macht wird,  wenn  die  Rede  ist  von Friedhofs- oder Grab­schän­dungen, von Glä­ser­rücken und Pendeln oder auch schon mal von Tieropfern.

Das alles sind vor allem Bestand­teile des Jugend­sa­ta­nismus und Jugend­ok­kul­tismus, die gewiss bei weitem den Geschmack unserer Gesell­schaft ver­fehlen und mit­unter zu ahn­dende Straf­taten darstellen.

Doch noch einen viel här­teren Drift in das Dunkel des reli­giösen Unter­grunds, mitten hinein in das Herz des kri­mi­nellen Sata­nismus, ist der von mir und meinem Bruder Michael schon vor vielen Jahren defi­nierte »Hardcore-Sata­nismus«.

Hier geht es um zumeist in sich abge­schottete Zirkel, ver­einzelt sogar um Fami­li­en­kulte, die gleich gar nicht von Außen­ste­henden ein­zu­sehen sind, um Orden und Logen, die vor Mord und Tot­schlag genauso  wenig zurück­schrecken wie vor dem Quälen und Pei­nigen von Kindern und Erwach­senen, und denen das »Tod dem Ver­räter« in selben Maße über die Lippen huscht wie so manchem Christen das täg­liche Abend­gebet. Sata­nisten, die sich an der Schlech­tigkeit des eigenen Han­delns mit Glauben an die All­macht des unmo­ra­li­schen fins­teren Triebes berau­schen. Die mit mani­pu­la­tiven Tech­niken, Folter und Drogen arbeiten bis hin zum »Tod dem Verräter«.

Nach dem Motto: »Alles können, heißt alles wagen« (Eliphas Levi). (0/2)

Ein Vor­dringen in die inneren Kreise dieser Grup­pie­rungen ist nur nach  jahr­zehn­te­langer Zuge­hö­rigkeit möglich – mit Hilfe von Bluts­brü­der­schaften und nach dem Ablegen ver­schie­denster Prü­fungen, wie noch auf­zu­zeigen sein wird.

Schon längst hat sich der Adept, der Neophyt dabei selbst kri­mi­na­li­siert. Aus diesen inneren Kreisen dringt so gut wie gar nichts nach außen; doch gerade hier in diesen geheimsten Zirkeln geschehen die fürch­ter­lichsten Dinge.

Natürlich geht es auch um Macht, um »Power«, wie die Sata­nisten sagen: Macht über Leben und Tod. Macht über andere Men­schen, die als »Sklaven«, »dogs« oder »Unter­men­schen« bezeichnet werden, die dem durch Sata­nismus »selbst­ver­got­teten« Men­schen, den »gods«, den »Her­ren­men­schen« »dienen« müssen. Macht, um kos­mische Zusam­men­hänge nicht nur begreifen, sondern ebenso  beein­flussen zu können. Und es geht um Geld. Um sehr viel Geld.

Wie gesagt – diese Satans­gläu­bigen, die tagsüber zumeist bür­ger­lichen Berufen nach­gehen und nachts ihren spi­ri­tu­ellen Weg zur »Selbst­ver­gött­li­chung«  – zur »Gott­werdung«  – suchen, haben nichts mit  jugend­lichen Möch­tegern-Okkul­tisten, Gruftis oder Show-Magiern zu tun, sondern sind oftmals national und inter­na­tional mit­ein­ander ver­netzt, wie selbst Schriften nahe­legen, ähnlich der Kindersex-Mafia, die sich längst auch in hei­mi­schen Landen eta­blieren konnte:

 

Abb. 2: Archiv Grandt

Diese Grup­pie­rungen sind kei­neswegs mit »Ver­einen« oder der­gleichen zu ver­wechseln, selbst wenn einige von ihnen diesen Status besitzen, wie fol­gende interne Aussage belegt:

 

Abb. 3: Archiv Grandt

Viele von diesen sind kei­nes­falls Gemein­schaften mit Mit­gliedern aus »unteren« Gesell­schafts­schichten (wobei die »Hel­fers­helfer«, die »Rotte« genannt wird, zumeist aus dem kri­mi­nellen Milieu stammen).  Ganz im Gegenteil gehören sie dem »guten Bür­gertum« an, wie die Mit­glie­der­liste einer Loge, die sicher nichts mit dem »Hardcore-Sata­nismus« an für sich zu tun hat, zeigt, die aus den 1970er-Jahren stammt:

 

Abb. 4: Archiv Grandt

Und manch einer der Anhänger soll sogar ein »ein­fluss­reicher Beamter in einem Minis­terium« sein, wie ein Logen-Groß­meister in einem Schreiben, das mir vor­liegt, behauptet:

 

Abb. 5: Archiv Grandt

Jeder kann sich nun selbst denken, ob dies zu den »Ver­schwö­rungs­theorien« gehört oder nicht. Siehe dazu aus­führlich in Hardcore-Kinder-Sata­nismus (Band 3): Pädo­kri­mi­nelle Netz­werke – Ver­harm­loser- und Ver­leugner-Lobby.

Ein »Wahn­system« wurde  so geschaffen, indem alle Grenzen von Gefühl, Anstand und Scham nie­der­ge­walzt und Tabus bewusst gebrochen werden. Dieser Sata­nismus exis­tiert mitten unter uns, weist längst kri­minell orga­ni­sierte Struk­turen auf; Struk­turen, die zum Teil belegbar sind, wie ich eben­falls auf­zeigen werde. Nur – (fast) keiner merkt’s!

Für den Weg­be­reiter des modernen Okkul­tismus, Eliphas Levi (eigentlich Alp­honse Louis Con­stant (1810–1875)) ist das große Geheimnis der Magie, »den Satanas zu erschaffen und zum Satanas zu werden.« Zum eigenen »Gott«, der sich über alles und jeden, vor allem gegen die pro­fanen Gesetze erheben und sich somit selbst zum Herrn über Leben und Tod auf­schwingen kann. Denn »alles können, heißt alles wagen.« (0/3)

Der »Hardcore-Kinder-Sata­nismus« hat, ähnlich wie die Pädo­kri­mi­na­lität, ein Dun­kelfeld, dessen Größe niemand kennt und das deshalb Raum für allerlei Spe­ku­la­tionen lässt. Und er ist noch immer ein Tabu­thema, obwohl einiges geschrieben und vieles dazu gesagt worden ist.

Soge­nannte »Fach­leute« und »Experten«, ob aus (kirch­lichen) christ­lichen, jour­na­lis­ti­schen oder gar Insider-Kreisen und anderen, ver­suchen dieses Tabu erklärbar zu machen, ver­wi­ckeln sich dabei aber immer wieder in alte Denk­muster, die so schon längst nicht mehr haltbar sind. Pseu­do­theorien ersetzen prak­ti­sches Wissen und eigene Erfah­rungen, weil dies einfach schneller, bequemer und vor allen Dingen auch viel unge­fähr­licher ist. So wird aus einer schein­baren »Auf-Klärung« der »Experten« eine »Ver-Klärung«, ein Wischi­waschi aus Ver­mu­tungen, Ver­harm­lo­sungen und Unglauben.

Gerade die beiden zuletzt genannten Aspekte sind gefährlich, schützen sie doch die Täter und treiben die Opfer, die Betrof­fenen und Aus­steiger, die gleichwohl »Geheim­nis­träger« sind, in ein Stadium des »Sich-beweisen-Müssens«, wobei sie zumeist noch gar nicht in der Lage dazu sind.

Konkret werden die Opfer sys­te­ma­tisch ver­wirrt, um unglaub­würdig zu werden. So beißt sich die Schlange, im wahrsten Sinne des Wortes, in den Schwanz. Das Erwachen vieler Aus­steiger und Opfer endet fast immer in the­ra­peu­ti­scher Behandlung, oftmals  sogar in einer geschlos­senen Psych­iatrie: Verlust an Selbst­be­stimmheit, Dro­gen­ab­hän­gigkeit, Aus­bruch von Psy­chosen bis hin zu Suizid, Ver­fol­gungswahn, Todes­ängste, Ent­fremdung von der Gesell­schaft, von der Rea­lität, vom sozialen Umfeld …

Seit über drei Jahr­zehnten recher­chiere ich auf­grund meines glo­balen Info­netzes, guten Kon­takten zu Insidern Aus­steigern und Opfern, weltweit in dieser okkult-magi­schen (Wahn-)Welt des Sata­nismus (lange Zeit mit meinem Bruder Michael Grandt), habe darüber Bücher geschrieben, Filme pro­du­ziert und Vor­träge (unter anderem auch an der Hoch­schule für Polizei Baden-Würt­temberg in Vil­lingen Schwen­ningen) gehalten.

Nicht nur in ganz Europa, in der Ukraine und Aus­tralien bin ich dabei auf »Spu­ren­suche« gegangen,  sondern  auch in Süd­amerika (Vene­zuela und Bra­silien), Afrika (Kenia). Ich habe Dinge gehört und gesehen, die so unglaublich sind, dass ich sie eigentlich schnellstens ver­gessen wollte.

Doch bin ich es nicht nur den vielen Betrof­fenen, Opfern und Geschä­digten schuldig, nicht einfach darüber hin­weg­zu­sehen, sondern auch der Öffent­lichkeit. Gerade als inves­ti­ga­tiver Jour­nalist muss ich jene Dinge, die sich im reli­giösen Unter­grund tummeln, her­vor­zerren und dokumentieren.

In diesem Fall geht es um den »Hardcore-Kinder-Sata­nismus«, ein grau­en­haftes Kalei­doskop der mensch­lichen Seele, der unglaub­lichsten psy­chi­schen, phy­si­schen und sexu­ellen Per­ver­sionen, pädo­kri­mi­nellen (und anderen) Ver­brechen, Ritual- und Ver­rä­ter­morden und einem straffen okkult-magi­schen »Glaubens-Wahn­system« mit Drift zum »Okkult-Ter­ro­rismus« und »Sata­no­fa­schismus«. Eine wahrhaft »unheilige« und hoch­ge­fähr­liche Allianz!

Mit dem Lesen dieses Werkes werden Sie einen direkten Blick in diese Hölle werfen können, für die Sie jedoch starke Nerven brauchen werden. Ein­zelne Ele­mente habe ich dabei aus meinen (mit Michael Grandt) frü­heren Publi­ka­tionen, die nur noch in Anti­qua­riaten erhältlich sind, über­nommen, die wahrlich zeitlos sind oder habe sie über­ar­beitet und aktua­li­siert. Vor allem aber bietet das vor­lie­gende Buch neue und umfang­reiche Recherchen.

Im vor­lie­genden Band 1 dieser Hardcore-Kinder-Sata­nismus-Reihe zeige ich im 1. Teil his­to­rische und aktuelle Hin­ter­grund­in­for­ma­tionen zum Thema des Wahn­systems Sata­nismus auf, genauso wie dessen viel­fältige Erschei­nungs­formen und den Ele­menten der Magie.

Im Hin­blick auf die soge­nannte »Blut­magie« lasse ich zudem die kon­trovers dis­ku­tierte »Adre­no­chrom-Ver­schwörung« nicht aus und unter­scheide zwi­schen Fake News und Fakten, von denen Sie viel­leicht erstmals hören.

Charles Manson und seiner Family, die eine oftmals ver­kannte, wohl aber bis heute maß­geb­liche Rolle im zeit­ge­nös­si­schen Sata­nismus spielt, widme ich grö­ßeren Raum.

Gleichwohl beschäftige ich mich aus­führlich mit Aleister Crowley, dem Mentor des Neo­sa­ta­nismus, dem heute noch unzählige okkult-magische und sata­nis­tische Grup­pie­rungen hul­digen und folgen.

Außerdem zeige ich die extremen Aus­wüchse auf, zu der bei­spiels­weise ein »Kastrations‑, Phallus- und Schädel-Kult« gehören, eine okkult-magische »Hand­sym­bolik«, das »Ent­häuten«, der Handel mit »Lei­chen­teilen« und ebenso der »Kan­ni­ba­lismus« und der »Vam­pi­rismus«.

Erklä­rungen über Drogen, Gewalt und Mas­kierung in der okkulten Wahnwelt dürfen eben­falls nicht fehlen.

Breiten Raum nimmt die Betrachtung der »Ritual- und Okkult­morde« sowie der »Men­schen­opfer« ein. Dazu gehört auch eine Rezeption der mit­tel­al­ter­lichen Ritu­al­mord­le­gende, die oft in einen Zusam­menhang gebracht wird sowie Bemer­kungen über den tat­säch­lichen Anti­se­mi­tismus in der Satanismus-Szene.

In Teil 2 widme ich mich den wirklich erschre­ckenden und zumeist unbe­kannten Aspekten des »Okkult-Ter­ro­rismus«, des »Sata­no­fa­schismus« und des »Okkult-Ras­sismus«. Derart wurde diese  men­schen­ver­ach­tende und staats­ge­fähr­dende Sym­biose zwi­schen sata­nis­ti­schem, neo-nazis­ti­schem und ter­ro­ris­ti­schem Gedan­kengut wahr­scheinlich noch nie beleuchtet.

Dabei spielt auch der gewalt­be­reite »Black-Metal« eine große Rolle. Aus­führlich betrachte ich das gefähr­lichste neo­na­zis­tisch-sata­nis­tische Netzwerk der Welt, das all das belegt, was in Teil 1 und Teil 2 offen­kundig wird.

Die »Beweis­barkeit« von Morden/Tötungen im okkult-sata­nis­ti­schen, ritu­ellen oder kul­tisch-reli­giösen Kontext in Teil 3 nimmt eine Son­der­stellung in dieser Publi­kation ein, weil ich mit zahl­reichen Fall­bei­spielen belege, dass diese kei­neswegs »Phan­tas­te­reien« von irgend­welchen »Ver­schwö­rungs­theo­re­tikern« sind.

Ganz im Gegenteil: Von nun an kann niemand mehr sagen, solche Dinge würde es nicht geben!

In Teil 4 beleuchte ich das »Ver­sagen« der Ermitt­lungs­be­hörden bei okkult-sata­nis­ti­schen Straf­taten, zu denen gleichwohl auch die »Schat­ten­seiten« der Behörden gehören.

Damit will ich den Leser aber nicht alleine lassen, sondern führe zudem Ansatz­punkte für die Erkennung von »Okkult­straf­taten« und deren Auf­klärung sowie prak­tische Ermitt­lungs­an­sätze auf.

Anstatt eines Nach­worts doku­men­tiere ich die Arbeit von Fahndern der Occult Related Crime Unit (Soko Okkult), einer Son­der­einheit der süd­afri­ka­ni­schen Polizei, die eben­falls all das bestätigt, was in diesem Buch auf­ge­führt wird. Ich kann Ihnen schon jetzt ver­sprechen, dass Sie eine Gän­sehaut bekommen werden, wenn die Beamten von ihrem Kampf gegen »Hexen­ver­brennern« und »Muti-Mördern«, »schwarzen Geist­heilern« und »weißen Sata­nisten« berichten.

Im Anhang gebe ich eine Kurz­er­läu­terung zu den Hin­ter­gründen zum »Kampf­be­griff Ver­schwö­rungs­theorie« und der »Ver­leug­nungs-Stra­tegie« in der Szene. Den Abschluss bilden umfang­reiche Quel­len­an­gaben samt Anmerkungen.

Obwohl es im »Hardcore-Kinder-Sata­nismus« fast gar nichts zu belegen gibt, habe ich ver­schiedene Beweise und Indizien zusam­men­ge­tragen, oftmals als Screenshots/Abbildungen aus meinem umfang­reichen Archiv.

Schon jetzt fordere ich sämt­liche Kri­tiker, »Ver­harm­loser« und »Ver­leugner« auf, die Fakten, Indizien und Behaup­tungen in diesem Buch zu wider­legen und mir mit­zu­teilen (guidograndt@web.de), damit ich meine Leser darüber infor­mieren kann.

Wie seit über drei Jahr­zehnten sehe ich meine Aufgabe mit diesem Buch darin, Auf­klä­rungs­hilfe zu leisten, die nach wie vor Not tut. Ins­be­sondere hier in Deutschland.

Denn auch im kri­mi­nellen »Hardcore-Kinder-Sata­nismus« wird durch geschickte Abschottung erreicht,  dass  – wenn über­haupt  – nur ein­zelne Fälle bekannt werden, die Gesamt­zu­sam­men­hänge und damit die exis­tie­rende Szene im reli­giösen, okkult-magi­schen und neo­na­zis­ti­schen Unter­grund im Dunkeln bleibt.

Dort im Ver­bor­genen kann sie weiter unge­hindert und unge­stört agieren. Die Straf­de­likte werden – sofern über­haupt erkannt  – im all­ge­meinen psy­chisch gestörten Tätern zuge­schrieben, ohne die Hin­ter­gründe zu beleuchten.

Ich will darüber infor­mieren, dass es in Deutschland sata­nis­tische Kulte, Logen, Zirkel und Orden gibt, die die Würde des Men­schen – und damit meine ich nicht nur die der Erwach­senen, sondern vor allem die der Kinder – immer noch mit Füßen treten und sogar staats- und ver­fas­sungs­feind­liche Bestre­bungen anstrengen, die keiner sieht.

Geben wir den Opfern also ihre Würde, deren man sie beraubt hat, wieder zurück. So schnell wie möglich. Und schützen wir unsere Demokratie!

Wie in der Ver­gan­genheit die deutsche Politik mit dem Thema »Sata­nismus« umging, belegt ein Zei­tungs­ar­tikel der BILD vom 23. August 1990. Es ist wirklich eine Schande!

Dem Artikel nach sollen die RAF-Ter­ro­ris­tinnen Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin Kon­takte zu »Teu­fels­sekten« gehabt haben. Und zur Zeit des Kalten Krieges soll das Minis­terium für Staats­si­cherheit (Staats­si­cher­heits­dienst, »Stasi«) der DDR mit »äußerstem Interesse« ver­folgt haben, »wie sich der Satanskult in der Bun­des­re­publik ver­breitete.« Näheres wurde nie aufgedeckt.

Damals wies der hes­sische CDU-Land­tags­ab­ge­ordnete Roland Rösler darauf hin, dass dieses Thema von den meisten Poli­tikern viel zu wenig ernst genommen werden würde. Die BILD: »Der Mann hat recht. Die Behandlung des Satans­kultes in Par­la­ments-Debatten hat manchmal geradezu makabre Züge. Nach einer CDU-Anfrage, wie die Lan­des­re­gierung mit diesem Problem fer­tig­zu­werden gedenke, ent­spann sich zum Bei­spiel eine ‚heitere‘ Debatte darüber, welches Minis­terium denn über­haupt zuständig sei.« Und BILD weiter: »Eine SPD-Abge­ordnete spottete: ‚Ist das Minis­terium für Wirt­schaft und Technik als zustän­diges Haus für Bergbau und unter­ir­dische Dinge auch zuständig für Par­la­ments-Initia­tiven, die Satanskult ent­sprechen?‘ – worauf der Minister gut gelaunt ant­wortete, er sei allen­falls für die sieben Zwerge zuständig, weil die auch im Bergbau tätig gewesen seien. Gelächter.«

»Am geschmack­lo­sesten war die hes­sische SPD«, so die BILD weiter. »Am 3. April 1987 erschien im Wies­ba­dener Kurier eine Anzeige mit dem höh­ni­schen Text: ‚Ein Land­tags­ab­ge­ord­neter wird aus Steu­er­geldern bezahlt. Mit was beschäftigt er sich? Kaum zu glauben (…) Mit Okkul­tismus, Satanskult, Hexerei. Deshalb wählt Hessen (…) SPD.«

 

Abb. 6: Quelle Screenshot/Bildzitat: „Bremen, die Hochburg der Teu­fels­jünger“ in: Bild v. 23.08.90

Dass das Wahn­system Sata­nismus noch vor 30 Jahren in der Politik als »Lach­nummer« dis­ku­tiert wurde, ist ein Schlag ins Gesicht jedes (über)lebenden wie auch toten Opfers. An dieser Stelle sei jedoch ange­merkt, dass die ehe­ma­ligen SPD-Abge­ordnete Renate Ren­nebach, die dem Bun­destag von 1990 bis 2002 ange­hörte, am 1. Januar 2003 die Renate Ren­nebach-Stiftung i.G. für Opfer von ritu­eller Gewalt gründete, die diese unter­stützt, damit sie ein selbst­be­stimmtes Leben führen können (https://renate-rennebach-stiftung.de).  Somit unter­scheidet sie sich in diesen Belangen ganz massiv von ihren »Lachnummer«-Kollegen- und Kolleginnen.

Dennoch: Auch heute noch wird das Thema »Sata­nismus« belä­chelt, mit­unter ver­spottet, wie etwa von einer »Poli­zei­psy­cho­login« und Co., die durch die Lande tingeln und auf­klären wollen, dass alles doch so »harmlos « sei. Auf diesen Aspekt, auf diese Per­sonen und deren mit­unter sehr bedenk­liches Umfeld und deren Moti­vation werde ich explizit in – Hardcore-Kinder-Sata­nismus (Band 3): Pädo­kri­mi­nelle Netz­werke – Ver­harm­loser- und Ver­leugner-Lobby ein­gehen.

»Die Würde des Men­schen ist unan­tastbar«, heißt es in unserem Grund­gesetz. »Sie zu achten und zu schützen ist Ver­pflichtung aller staat­lichen Gewalt (…)«

Lassen wir es also nicht zu, dass wir dieser  Ver­pflichtung genau da nicht nach­kommen, wo uns etwas so Unglaub­liches wie etwa kri­mi­neller Hardcore-Kinder-Sata­nismus samt ritu­ellem Miss­brauch erwartet. Etwas, das unsere Vor­stel­lungen zu über­steigen droht.

Selbst die Worte des ehe­ma­ligen Innen­mi­nisters Otto Schilys ver­hallen bislang ungehört, der bereits 1996 bei einer Infor­ma­tions- und Dis­kus­si­ons­ver­an­staltung der SPD-Bun­des­tags­fraktion zum Thema »Sekten und Psy­cho­gruppen« sagte: »Der Staat muss sich meiner Meinung nach aber dann für Sekten und Psy­cho­gruppen inter­es­sieren, wenn sie Men­schen ihrer phy­si­schen oder psy­chi­schen Freiheit berauben (…) Das kann der Staat nicht dulden. Am leich­testen fällt die Grenz­ziehung dort, wo es in die Extreme geht, wenn also soge­nannte Reli­gi­ons­ge­mein­schaften oder Sekten wie z.B. sata­nis­tische Kult­ver­ei­ni­gungen dazu über­gehen, Rituale zu ver­an­stalten, bei denen auch die kör­per­liche Unver­sehrtheit des Men­schen in Frage gestellt oder beein­trächtigt werden. Dort ist die Grenze weit über­schritten. Es ist dann die Pflicht des Staates, sich für diese Vor­fälle zu inter­es­sieren und für die Ein­haltung der Ver­fassung und der Rechts­ordnung zu sorgen.« (0/4)

Und nun – tauchen Sie mit mir ein in das destruktive »Wahn­system« des Hardcore-Kinder-Sata­nismus. Von jetzt an kann niemand mehr sagen, er hätte von nichts gewusst!

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Quellen:

(0) Vgl. Eliphas Levi: Das Geheimnis der Magie, Basel 1994, S. 151/Eliphas Levi: Das große Mys­terium, Ulm 1986, S. 18, 19, 63, 67, 69

(0/1) Vgl. Detlef Drewes: Schützt unsere Kinder, Augsburg 1997, S. 111

(0/2) Vgl. Eliphas Levi: Das Geheimnis der Magie, Basel 1994, S. 139

(0/3) Vgl. Eliphas Levi: Das Geheimnis der Magie, Basel 1994, S. 139

(0/4) Vgl. „Doku­mente: Sekten und Psy­cho­gruppen, Infor­ma­tions- und Dis­kus­si­ons­ver­an­staltung der SPD-Bun­des­tags­fraktion am 13. März 1996, Bonn, Lan­des­ver­tretung NRW“, 14. November 1996, S. 5


Guido Grandt — Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors www.guidograndt.de