Die Große Depression ist in Gang gesetzt, Lie­fer­ketten brechen bereits: In UK, USA, China und bald bei uns — Teil 3 (+Video)

Lieber Leser, die Vor­war­nungen, dass wir in eine Inflation und Depression rut­schen haben sich bewahr­heitet. In China gibt es schon Mangel und starke Nach­schub­pro­bleme bei allen mög­lichen Waren. Die haben dort nicht ohne Grund noch alles abge­räumt auf dem Welt­markt, was noch zu kriegen war. Und Groß­bri­tannien hat bereits massive Eng­pässe, die mit dem Brexit und der Covid-Delta-Variante begründet werden. Wegen des Brexits stehen all die LKW-Fahrer in ewiglangen War­te­schlangen und können wegen der Ein­fuhr­zölle nicht mehr rei­bungslos auf die Insel. Das Problem wäre zu lösen, aber man will es offen­sichtlich nicht. Womöglich würgt man das Ganze auch von­seiten der EU ab, die Groß­bri­tannien ihre Ver­stimmung über den Aus­tritt spüren lassen will. Jeden­falls beginnt im Ver­einten König­reich schon eine Nah­rungs­mit­tel­knappheit sichtbar und spürbar zu werden.

„Die wirk­liche Krise bei der Nah­rungs­mit­tel­ver­sorgung beginnt jetzt„, sagte Shane Brennan, CEO der Cold Chain Fede­ration. „Überall, wo man in eine Lie­fer­kette schaut, gibt es Pro­bleme. Lebens­mittel werden bereits jetzt nicht schnell genug in Super­märkten auf­ge­füllt, und das nicht nur wegen der Logistik, sondern auch wegen man­gelnder Produktion.“

Die bri­tische Site inews schreibt:

Auf­grund des „ver­zwei­felten Mangels“ an Lkw-Fahrern tauchen in den Super­markt­re­galen Lücken auf – ein Problem, das die Lebens­mit­tel­preise wahr­scheinlich in die Höhe treiben wird. Haufen von fri­schen Pro­dukten werden auf Deponien landen, und einige Waren ver­schwinden aus den Läden, weil bis zu 65.000 Lkw-Fahrer (Lkw) fehlen. Die „eska­lie­rende Krise“ werde sich auf die Lie­fe­rungen von Obst und Gemüse bis hin zu Milch und Käse aus­wirken, warnte der Chef eines füh­renden Pro­duk­ti­ons­un­ter­nehmens. (…) Das alles ver­kürzt die Halt­barkeit der Pro­dukte oder die Lebens­mittel erreichen ihr Ziel bereits in ver­dor­benem Zustand.

Selbst die sonst dis­zi­pli­nierten Briten lassen ihren Zorn über leere Regale und den Mangel an Lebens­mitteln – oder ver­dorbene Ware an den Mit­ar­beitern der Super­märkte aus. Das, was man noch bekommt, ist erheblich im Preis gestiegen, weil die Spe­di­teure die Löhne für die LKW-Fahrer stark anheben und sich gegen­seitig die Fahrer abwerben, Das schlägt sich natürlich in den Preisen nieder, denn die Spe­di­teure ver­langen die höheren Preise von den Her­stellern, die eben­falls kaum eine Wahl haben, als jeden LKW zu buchen, dessen sie habhaft werden können – wenn sie nicht ris­kieren wollen, dass die Lebens­mittel ver­derben. Und so kommt die Preis­in­flation beim Ver­braucher sehr schnell an. Wer da nicht mit­halten kann, hat ver­loren. MAncher arme Rentner wird nicht wissen, wovon er leben soll.

Wer des Eng­li­schen mächtig ist, kann sich das hier ansehen:

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Die welt­weiten Ver­sor­gungs­pro­bleme ver­schärfen sich stetig, ob es Groß­bri­tannien ist oder China, das mit neuen Covid-19-Maß­nahmen argu­men­tiert und die Häfen lahmlegt. Das Han­dels­blatt schreibt:

Der Welt­handel leidet nach Beob­ach­tungen des Kieler Instituts für Welt­wirt­schaft (IfW) weiter unter gra­vie­renden Stö­rungen im Con­tainer-Schiffs­verkehr. Im Zentrum stehen Häfen am süd­chi­ne­si­schen Meer, wo Corona-Infek­tionen für Ter­mi­nal­schlie­ßungen und ent­spre­chende Ver­zö­ge­rungen gesorgt haben. „Die Anzahl war­tender Con­tai­ner­schiffe im chi­ne­si­schen Perl­fluss­delta nimmt rasant zu“, berichtete das IfW am Dienstag. „In den ver­gan­genen vier Wochen hat der Hafen Yantian nur gut 40 Prozent der üblichen Con­tai­ner­menge ver­schifft. Auch den Hafen von Shenzhen ver­lassen weniger Con­tainer als üblich. (…) Der Stau im chi­ne­si­schen Hafen Yantian gilt in der Schiff­fahrts­in­dustrie inzwi­schen als grö­ßeres Problem als der ein­wö­chige Stau am Suez­kanal, der Ende März durch die Havarie des Con­tai­ner­frachters „Ever Given“ ver­ur­sacht worden war.

Man ver­spricht, dem Warenstau Abhilfe zu schaffen, aber das wird wahr­scheinlich nur vor­über­gehend sein.

Hier ein sehr gutes Video von einem Insider, der immer auf dem neu­esten Stand ist und informiert.

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Die Unter­nehmer, Pro­duk­ti­ons­firmen und Spe­di­teure mögen so findig sein, wie sie wollen, der Sand bleibt im Getriebe und erhöht die Kosten. In Groß­briatnnien werden wegen des Fah­rer­mangels sogar große Lebens­mit­tel­be­stände vernichtet.

China dagegen kaufte im Mai Rekord­mengen an Mais aus den USA auf, was für Ern­te­pro­bleme in China spricht. Genaue Infos gibt es nicht, da das chi­ne­sische Ana­lys­tenhaus Cofeed zum Schweigen gebracht wurde und keine Daten mehr liefert, zeigt Jan Kneist in seinem ersten Video.

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Auch in den USA wird die Knappheit spür­barer, denn die Unter­nehmens-Lager­be­stände habe neue Tiefst­werte erreicht. Auf die Ver­braucher kommen weltweit höhere Preise zu, die die Geld­um­lauf­ge­schwin­digkeit und Inflation schmerzhaft erhöhen werden.

Deutschland wird auch nicht als eine einsame Insel der Seligen davon ver­schont bleiben und offen­sichtlich soll es das auch nicht. Denn die Ver­knap­pungen sind ein­deutig haus­ge­macht, die Wirt­schafts­zer­störung durch die Corona-Ein­däm­mungs­maß­nahmen wären nicht nötig gewesen, der Bruch der Lie­fer­ketten vermeidbar.

Das ist auch durchaus logisch. Nach der Krise des Welt­fi­nanz­systems wäre nor­ma­ler­weise das­selbe zusam­men­ge­brochen und die Welt­wirt­schaft und das Welt­fi­nanz­system wäre schwer dezi­miert worden. Viele, besonders die Kapi­tal­sam­mel­becken und die Mil­li­ardäre dieser Welt hätten auch schwer Federn lassen müssen. Das musste ver­mieden werden. Also „ret­teten“ die Staaten die Banken und ver­schul­deten sich, so dass sie heute selbst eigentlich alle mehr oder weniger bankrott sind. Es fällt nur nicht auf, weil das Kre­ditgeld zu Null­zinsen sprudelt. Da kann man groß­zügig Kredite auf­nehmen und Schulden gene­rieren, die  viel­leicht – aber nur viel­leicht –  in zehn oder zwanzig Jahren zurück­zahlen müsste. Und irgendwo denkt jeder „Wenn nicht sowieso alles zusam­men­bricht und kein Hahn mehr danach kräht“.

Nur geht das eben nicht unendlich lange so. und im Hin­ter­grund haben die wirklich Mäch­tigen, die die Werk­zeuge für die Stell­schrauben in der Hand haben und damit umzu­gehen wissen, die Bühne schon bereitet, so dass ihnen nicht viel pas­siert. Aber die nor­malen Men­schen die Zeche zahlen müssen. Warum wohl kaufen die Zen­tral­banken Gold, wie verrückt?

Wir werden uns darauf ein­richten müssen, dass das, was das World Eco­nomic Forum (WEF) so ungemein hell­sichtig für die nächsten Jahre „pro­phezeit“, auch Wirk­lichkeit wird.

Wer klug ist, bereitet sich darauf vor. Das geht von Vor­räten, wie sie die Bun­des­re­gierung emp­fiehlt über eine Reserve von Silber und Gold als Zah­lungs-/Tausch­mittel über die weit­ge­hende Unab­hän­gigkeit von Strom und Wasser aus der Leitung und Gas- oder Ölheizung. Man wird auch mög­li­cher­weise die eigenen Eltern oder Kinder auf­nehmen müssen, denn, wie wir erfahren, explo­dieren die Pri­vat­in­sol­venzen. Ange­sichts explo­die­render Bau­kosten und Lebens­kosten werden viele an ihrem Hausbau in den Ruin getrieben und müssen das halb­fertige Haus ver­kaufen, was die Haus­preis tal­wärts schickt. Da werden viele Kredite unter Wasser kommen. Dann ist nicht nur das Haus weg, sondern auch noch ein Haufen Schulden übrig. Bei den Ver­wandten ein­zu­ziehen ist dann die einzige Option, das noch irgendwie durchzustehen.