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For­schung kennt keine Grenzen! Männ­liche Ratten gebären in bizarrem chi­ne­si­schen Expe­riment (+Videos)

Nach For­schungen „Halb Mensch – halb Tier“, bedeutet Chi­mären-Embryonen aus mensch­lichem Erbgut und Eizellen von Tieren zu erzeugen, jetzt sollen Männer Kinder gebären können. Nicht nur chi­ne­sische Inter­net­nutzer sind besorgt über das Expe­riment, bei dem weib­liche Ratten getötet werden, damit männ­liche Ratten schwanger werden können. „Tech­ni­sches Können hat nicht immer mit Fort­schritt zu tun, sondern auch durchaus mit den Verlust unserer Mensch­lichkeit“, so ent­setzte Wis­sen­schaftler, als die neuen Expe­ri­mente aus China ver­öf­fent­licht wurden. Gibt es rote Linien, die nicht über­schritten werden dürfen, und wer legt sie fest?

„Wir machen uns die Welt so, wie sie uns gefällt. Was nicht passt, wird passend gemacht.“ Was vorher undenkbar war, wird Rea­lität. China wird schon lange kri­ti­siert, zum „Wilden Westen“ der Gen­for­schung zu werden. In Dezember 2019 wurden in einem chi­ne­si­schem Labor Affen-Schweine-Hybride geboren. Im Januar 2021 wurden in China fünf MSTN-gen-edi­tierte Hu-Schafe geboren und auch das mensch­liche Gehirn bleibt nicht ver­schont, inklusive Gedan­ken­lesen. Wenn Sci-Fi-Autoren der Ver­gan­genheit uns heute irgendwie besuchen würden, könnten sie sich fragen: Wo sind all die Klone? Vor Jahren sorgte ein chi­ne­si­scher Wis­sen­schaftler für Empörung, als bekannt wurde, dass  man bereit sei, Men­schen zu klonen. Sie würden eine regel­rechte Klon­fabrik auf­bauen. Jetzt haben Wis­sen­schaftler in China erneut ein bizarres Expe­riment durch­ge­führt, diesmal haben männ­liche Ratten Babys zur Welt gebracht. For­scher an der Naval Medical Uni­versity in Shanghai schufen ein hete­ro­se­xu­elles para­bio­ti­sches Paar, indem sie eine kas­trierte männ­liche Ratte chir­ur­gisch mit einer weib­lichen ver­banden. Nach acht Wochen trans­plan­tierten sie eine Gebär­mutter in das Männchen.

Chinas Revo­lution in CRISPR / Cas-Technologie

Dass Wis­sen­schaftler aus China lieber nicht alle Ergeb­nisse ihrer For­schung der Öffent­lichkeit prä­sen­tieren sollten, musste Chinas ‚Fran­ken­stein‘ fest­stellen. Der chi­ne­sische Wis­sen­schaftler  Jiankui und zwei weitere Per­sonen wurden wegen Mani­pu­lation von Embryonen zur Ver­hin­derung einer HIV-Infektion zu drei Jahren Gefängnis und einer Geld­strafe von 430.000 US-Dollar ver­ur­teilt. Drei Babys wurden in China durch Crispr resistent gegen HIV geboren. Es zeigt aber auch, dass in China die Schaffung von gene­tisch ver­än­derten Desi­gner­babys gelungen ist und viel­leicht heißt es irgendwann: Erster gene­tisch ver­än­derter Mensch bekam erstes gene­tisch ver­än­dertes Desi­gnerbaby, Unmöglich ist das nicht, denn in Chinas gibt es eine regel­rechte CRISPR-Revo­lution. In der Zukunft wird es möglich sein, den Embryo aus­zu­wählen, der am größten oder am schlausten ist. Ein chi­ne­si­sches Labor hat bereits DNA-Proben von den intel­li­gen­testen Men­schen weltweit gesammelt. Es ist dabei, Sequenzen der Genome her­zu­stellen, und will auf diese Weise den Schlüssel zur Intel­ligenz auf­spüren.  Siehe auch: Chinas CRISPR-Revo­lution – bes­seres Fleisch, Organe für Men­schen incl. Gedan­ken­lesen – China’s CRISPR Revo­lution – The Age of Superhumans!

Dass die For­schung keine Grenzen kennt, ist nicht neu, und statt dass welt­weite Richt­linien geschaffen werden, empört man sich nur und man forscht fleißig weiter.

Bereits 2015 inji­zierten chi­ne­sische For­scher 86 Embryonen das Cas9-Protein und ver­öf­fent­lichten ihre Ergeb­nisse. Damals ging es um eine ver­erbbare Blut­krankheit.  Aus einem Bericht aus China aus dem Jahr 2015: Möchten Sie ein „per­fektes Baby“ bestellen ?

Genau wie beim Aufbau eines sehr leis­tungs­fä­higen Com­puters kann die neue medi­zi­nische Tech­no­logie CRISPR den Men­schen durch genaues und effi­zi­entes Bear­beiten von Genen ver­ändern. DNA besei­tigen die Defekte gene­ti­scher Krank­heiten, stärken die Gene von hoher Qua­lität und schaffen ein per­fektes Baby. Möchten Sie eines bestellen?

Am 1. Dezember 2015  berief die Chi­ne­sische Aka­demie der Wis­sen­schaften, die National Academy of Sci­ences, die National School of Medicine und die Royal Society der Ver­ei­nigten Staaten den Inter­na­tio­nalen Gipfel für Human Gene Editing in Washington, DC, zu einem drei­tä­gigen Seminar ein. Mehr als 20 Länder nahmen an dem Seminar teil, um die revo­lu­tionäre Tech­no­logie der „Gen-Bear­beitung“ und ihre wis­sen­schaft­lichen, ethi­schen, recht­lichen und Sicher­heits­aspekte zu diskutieren.

Laut dem Sohu-Bericht von Lu Media beziehen sich Babys nach Maß auf die Bildung von Embryonen durch „Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnostik“ und dann „In-vitro-Fer­ti­li­sation“. Anschließend werden aus­ge­zeichnete gene­tische Embryonen aus­ge­wählt, anschließend in die Mutter implan­tiert und schließlich zu per­fekten Babys. Daher ist das Anpassen eines Babys wie das Zusam­men­stellen eines Computers:

Der Besteller ent­scheidet, welche Art von Baby benötigt wird, und der Tech­niker kopiert und bear­beitet das ent­spre­chende Gen, um Ihnen die Anpassung eines bestimmten Babys zu erleichtern. Derzeit ist das erste Baby der Welt durch gene­ti­sches Screening Conne Levi. Seine Mutter ist 36, sein Vater 41 Jahre alt. Sie haben an dem Expe­riment des Bio­me­dical Research Center der Uni­ver­sität Oxford teil­ge­nommen und so wurde Conne geboren.

Es gibt auch ein berühmtes Bei­spiel eines kun­den­spe­zi­fi­schen Babys, eines „no cancer baby“, geboren im Januar 2009 in London. Da die Eltern des Babys in einer Familie mit Brust­krebs leben, leiden alle Frauen in der Familie des Vaters an Brust­krebs: Um die Krankheit zu ver­meiden, implan­tierten sie die end­gül­tigen qua­li­fi­zierten Embryonen in die Gebärmutter.

Jetzt wissen Sie, wie weit die For­schung bereits fort­ge­schritten ist. Eine Grenze scheint es nicht zu geben.

Die ersten geklonten Affen der Welt

Auch im Januar 2019 erlangte China weltweit mediale Auf­merk­samkeit, als chi­ne­sische For­scher bekannt gaben, dass es ihnen gelungen sei, Affen zu klonen. Die Namen der Affen Zhong Zhong und Hua Hua haben eine ganz besondere Bedeutung, heißt es in einer Mit­teilung des Journals „Cell“. Zhonghua heiße so viel wie „chi­ne­sische Nation“.

 

Zwei gene­tisch iden­tische geklonte Affen spielen in ihrem Brut­kasten in Shanghai, China. QIANG SUN UND MU-MING POO / CHI­NE­SISCHE AKA­DEMIE DER WISSENSCHAFTEN

Da China das Klonen in keiner Weise offi­ziell ver­boten hat, befürch­teten einige Kri­tiker, dass chi­ne­sische Wis­sen­schaftler nach ihrem Erfolg bei Affen einen mensch­lichen Klon ver­suchen könnten. Zumindest sagten diese For­scher, sie hätten keine Pläne, Men­schen zu klonen, da „die Sozi­al­ethik diese Praxis kei­neswegs zulassen würde“. Siehe For­schung kennt keine Grenzen! Men­schen klonen und was dann?

Erst im April 2021 berichtete ein Team von Wis­sen­schaftlern aus den USA, China und Spanien, dass sie die ersten Embryonen her­ge­stellt haben, die teils Men­schen, teils Affen waren, und sie in Labor­schalen bis zu 20 Tage am Leben gehalten haben.

Wie schnell die For­schung vor­an­schreitet, sehen Sie an den fol­genden Bei­trägen: so als ginge es um einen Wettlauf, wie sei­nerzeit den Wettlauf zum Mond.

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Männ­liche Mäuse gebären in bizarrem chi­ne­si­schen Experiment

Wis­sen­schaftler in China haben ein bizarres Expe­riment durch­ge­führt, bei dem männ­liche Ratten Kinder zur Welt brachten – was sofort eine Reihe von ethi­schen Her­aus­for­de­rungen auf­wirft, so bioedge.org  im Juli 2021. 

 

For­scher an der Naval Medical Uni­versity in Shanghai schufen ein hete­ro­se­xu­elles para­bio­ti­sches Paar, indem sie eine kas­trierte männ­liche Ratte chir­ur­gisch mit einer weib­lichen ver­banden. Nach acht Wochen trans­plan­tierten sie eine Gebär­mutter in das Männchen. Dann trans­plan­tierten sie Embryonen im Blas­to­zys­ten­stadium sowohl in die männ­liche als auch in die weib­liche Gebär­mutter. Am 21,5. Embryo­naltag führten sie schließlich einen Kai­ser­schnitt durch.

Von den 842 Embryonen, die in 46 Paare ein­ge­bracht wurden, ent­wi­ckelten sich ein Drittel der weib­lichen Ratten und ein Zehntel der männ­lichen Ratten zu lebens­fä­higen Föten. Zehn Welpen, die in den männ­lichen Ratten aus­ge­tragen wurden, über­lebten bis zum Erwach­se­nen­alter – also nur 4 % der 280 Embryonen, die in die männ­lichen Ratten implan­tiert wurden.

Danach wurden die erwach­senen Ratten getrennt. Alle Männchen über­lebten weitere drei Monate, bis sie ein­ge­schläfert wurden.

Es ist unwahr­scheinlich, dass sich diese Lösung für Trans­frauen, die Kinder aus­tragen, durch­setzen wird, aber zwei­fellos werden einige Leute durch den begrenzten Erfolg des Expe­ri­ments ermutigt werden.

Die For­scher selbst haben diese Mög­lichkeit jedoch ver­worfen. Die Bedeutung der Blut­ver­sorgung durch das Weibchen und die niedrige Rate der Geburten durch das Männchen deuten darauf hin, dass „eine männ­liche Schwan­ger­schaft beim Men­schen zum jet­zigen Zeit­punkt nicht durch­führbar ist“, schrieb Rongjia Zhang auf PubPeer und fügte hinzu: „Wenn unser Ergebnis richtig ist, ist dies fast ein Todes­urteil für die mensch­liche männ­liche Schwan­ger­schaft.“ Er sagte, dass „wir die Expe­ri­mente nur aus Neu­gierde durch­ge­führt haben“.

Selbst chi­ne­sische Wis­sen­schaftler fanden das Expe­riment geschmacklos, unethisch und peinlich. „Das Expe­riment hat keinen sozialen Wert und ver­schwendet nur das Geld der Steu­er­zahler“, sagte Qiu Renzong, ein Bio­ethiker an der Chi­ne­si­schen Aka­demie für Sozi­al­wis­sen­schaften in Peking, gegenüber Nature.

„Ein außer­ge­wöhn­licher Mensch“, Mister Uni­versum Stephen Hawking,  warnte uns, bevor er seine letzte Reise antrat:

Beim „Web Summit“ im November 2017 begründete er seine Ängste in einem Vortrag: „Der Erfolg bei der Schaffung einer effek­tiven KI könnte das größte Ereignis in der Geschichte unserer Zivi­li­sation sein. Oder das Schlimmste. Wir wissen es einfach nicht. Also können wir nicht wissen, ob wir unendlich von der KI unter­stützt oder igno­riert, gefüttert oder mög­li­cher­weise zer­stört werden.
Wenn wir nicht lernen, uns auf mög­liche Gefahren vor­zu­be­reiten und sie zu ver­meiden, könnte KI das schlimmste Ereignis in der Geschichte unserer Zivi­li­sation sein. Sie bringt Gefahren mit sich, wie mächtige autonome Waffen oder neue Wege für die Wenigen, um die Vielen zu unter­drücken. Das könnte unsere Wirt­schaft stark beeinträchtigen.“

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Netz­frauen Lisa Nat­terer und Doro Schreier


Quelle: netzfrauen.org