Im letzten Moment griffen die Richter ein: In Slo­wenien hat das Ver­fas­sungs­ge­richt Impf­pflicht für öffent­lichen Dienst gestoppt

Die slo­we­nische Regierung wollte eine Impf­pflicht für Mit­ar­beiter des öffent­lichen Dienstes ein­führen. Im letzten Moment schritt die Judi­kative ein. Das Ver­fas­sungs­ge­richt hat das Vor­haben gestoppt.

Die slo­we­nische Regierung hatte eine Impf­pflicht geplant: Ab dem 1. Oktober hätten demnach 130.000 Mit­ar­beiter des öffent­lichen Dienstes in Slo­wenien einen Nachweis erbringen müssen, dass sie zumindest einmal gegen das Coro­na­virus geimpft wurden oder eine Infektion mit dem Coro­na­virus bereits über­standen haben. Im Falle einer unvoll­stän­digen Impfung hätten sie für die zweite Dosis bis zum 1. November Zeit gehabt. Auch Poli­zisten und Sol­daten wären von der Impf­pflicht betroffen gewesen.

Doch das slo­we­nische Ver­fas­sungs­ge­richt stoppte am Don­nerstag vor­läufig das Inkraft­treten der Ver­ordnung, nur wenige Stunden, bevor die Ver­ordnung in Kraft treten sollte [siehe Bericht RT].

Die Begründung des Gerichtes: Die Regel könnte zur Kün­digung des Arbeits­ver­hält­nisses tau­sender Men­schen führen. Dies wider­spräche deren Rechte aus dem Arbeitsverhältnis.


Quelle: freiewelt.net