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Politik & Aktuelles

Zusammenbruch der weltweiten Düngemittelproduktion, Gaspreisexplosion, Stromkrise, brechende Lieferketten – alles der Plan der Eliten?

16. November 2021

In dem ganzen Chaos und all den Bedrohungen, die zurzeit von allen Seiten kommen, ist es schwer, klaren Kopf zu behalten. Dass vieles davon von unseren globalen „Eliten“ inszeniert wird, ist den meisten gar nicht klar. Aber selbst denen, die es wissen, fällt es zuweilen schwer zu erkennen, was eigentlich Sinn der ganzen Sache ist und wohin es geht. Da hilft zuweilen einfach ein Blick in das Buch von Klaus Schwab „Covid-19 – der große Umbruch“. Das gibt es auch auf Deutsch. Hier wird unter der Flagge der vierten industriellen Revolution von allerlei Umbrüchen fabuliert, die schicksalhaft über die Menschheit hereinbrechen, aber wunderbarerweise den globalen Billionären der Weltelite „WEF“ den Vorwand liefern, die Welt nach ihren Plänen umzubauen. Natürlich alles zum Wohle der Erde und der Menschheit und der Nachhaltigkeit. Verhungern inklusive.

Im September berichtete die Daily Mail, dass zwei Düngemittelfabriken in Großbritannien aufgegeben haben. In den britischen Orten Teesside und Cheshire schlossen über Nacht zwei Düngemittelfabriken, weil die Gaspreise immens gestiegen sind. Das sind sie weltweit, denn es gibt eine große Gasknappheit, was die Preise treibt und wegen der hohen CO2 Steuern viele, die das nicht mehr bezahlen können, auf der anderen Seite. Das ist etwas, was die Grünen teilweise mit verursacht haben. Der Preis für Gas am wichtigsten europäischen Handelsplatz für diesen Energieträger – in Amsterdam – hat sich seit Beginn des Jahres bereits mehr als verdreifacht (es strebt gerade auf eine Verfünffachung zu).

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Die Dinge hängen eben alle irgendwie zusammen, und wenn in einem hochentwickelten Industrieland ein Glied in der Kette bricht, hat das Auswirkungen in vielen Bereichen. Nun ist es so, dass die Düngemittelfabriken beim Produzieren von Dünger das böse Treibhausgas CO2 freisetzen, schreibt die Daily Mail, und dieses CO2 braucht die Getränkeindustrie für Bier und kohlensäurehaltige Getränke. Und auch die Fleischindustrie benötigt das CO2 für die Betäubung der Schlachttiere. Aber auch die Lebensmittelverpacker benötigen es: Verderbliche Lebensmittel werden unter CO2 Schutz-Atmosphäre verpackt, denn ohne Sauerstoff findet kaum ein Zerfallsprozess statt. Das CO2 in den Plastikverpackungen trägt enorm zur Haltbarkeit der Frischwaren bei. Außerdem braucht man CO2 allgemein zur Kühlung. Jetzt regen sich alle auf, dass die Düngemittelfabriken einfach ohne Vorwarnung schließen. Die beiden Düngemittelfirmen produzieren etwa 60 Prozent des britischen CO2.

Auch die Krankenhäuser brauchen übrigens CO2 für Kühlung. Zum Beispiel für Medikamente, Nahrungsmittel, bestimmte Apparaturen, die gekühlt werden müssen, und die Klimaanlage. Besonders brisant wird es, wenn man bedenkt, dass die Atomkraftwerke auch Trockeneis zur Kühlung der Atomreaktoren dringend benötigen – und zwar nicht wenig. Was passiert, wenn der Reaktor zu heiß wird, wissen wir.

Der Eigentümer der Two-Sisters-Food-Group, Ranjit Singh Boparan, sieht schwarz: „Das CO2-Problem ist ein massiver Schlag und bringt uns an den Rand des Abgrunds.“ Und der Online-Lebensmittelhändler „Ocado“ unterrichtete seine Kundschaft, dass er nur noch einen sehr begrenzten Vorrat an Tiefkühlware habe, da es zurzeit im ganzen Land kaum Trockeneis gibt – denn das besteht schlicht aus solidem, festen CO2.

Dabei bleibt es nicht. Die Düngemittelfabriken sind also weg und werden nicht wiederkommen, denn die Energiepreise werden – dank grüner Klimarettungspolitik – immer weiter steigen, da man ja die Null-Kohlenstoff-Politik durchsetzen will. Die Folgen spürt die ganze Welt. Eine Folge dieser Politik ist, dass dies eine zunehmende, katastrophale Krise in der Düngemittelproduktion der ganzen Welt auslöst, die Meldung aus Großbritannien ist nur ein erstes Aufblitzen.

Die meisten Düngemittel, etwa fast 70%, basieren auf Ammoniak. Dazu benötigt man Stickstoff (dem Hauptbestandteil unserer Luft, also keine Mangelware) und Gas (z.B. Methan, CH4). Ohne Düngemittel werden Feldfrüchte, wie Weizen, Mais, Reis und viele andere wesentlich geringere Ernten ergeben. Die Böden werden ausgelaugt, es kommen keine Nährstoffe nach, und nach wenigen Jahren wächst dort gar nichts mehr. Unsere Vorfahren regelten das mit der Vierfelderwirtschaft oder im Mittelalter mit der Dreifelderwirtschaft. Im ersten Jahr baut man Blattfrucht und Starkzehrer an, wie Raps, Rüben, Kohl. Im zweiten Jahr Halmfrucht, also Weizen, Hafer, Gerste, Roggen. Im Dritten Jahr nur noch sogenannte „Schwachzehrer“, wie Bohnen, Erbsen, Feldsalat. Im vierten Jahr muss der Boden ruhen.

Bevor man danach wieder den Zyklus beginnt, wurde der Boden mit Tierdung wie Pferdemist, Kuhdung usw. wieder verbessert. Nicht nur, dass die landwirtschaftlichen Flächen heutzutage intensiv genutzt werden und ein Ruhejahr erhebliche Ernteeinbußen mit sich bringen würde. Die grüne Klimapolitik will ja auch die Tierhaltung weitgehend abwürgen, so dass nicht einmal Tierdung zur Fruchtbarmachung zur Verfügung steht. Die Erträge auf den Feldern würden verschiedenen Berechnungen zufolge um etwa 40% schrumpfen. Was das für die Ernährung der Menschheit bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Insbesondere dann, wenn wir alle mehr oder weniger Vegetarier werden sollen. Ohne Dünger geht also bald nichts mehr.

Die Krise weitet sich immer weiter aus: Anfang Oktober kündigte der deutsche Chemieriese BASF die Schließung der Ammoniakdüngerproduktion in Belgien und Deutschland auf unbestimmte Zeit an. Davon betroffen ist auch die Produktion des Dieselkraftstoffzusatzes AdBlue auf Ammoniakbasis.“ 

Weitere Schließungen sind bei Achema in Litauen und OCI in den Niederlanden im Gange. Yara International reduziert 40% seiner Ammoniakdüngerproduktion in der EU. Fertiberia in Spanien schließt eine Anlage, ebenso wie OPZ in der Ukraine, ein großer Düngemittelhersteller. In Österreich hat die Borealis AG ihre Produktion eingestellt, und Deutschlands größter Ammoniakhersteller, SKW Piesteritz, hat seine Produktion um 20% gekürzt. 

Damit nicht genug, verhängt die Biden-Regierung Sanktionen gegen Weißrussland, speziell gegen den weltweit viertgrößten belarussischen Düngemittelproduzenten Belaruskali OAO. Warum? Natürlich aus rein humanistischen Gründen: Das Unternehmen unterstütze das Lukaschenko-Regime zu Lasten des Volkes Weißrusslands. Immerhin haben die Weißrussen Dünger und deren Bauern können produzieren.

China ist auch einer der größten Düngemittel-Exporteure. Die chinesische Regierung kündigte im September ein Exportverbot für Stickstoff- und Phosphatdünger bis Juni 2022 an. Angesichts der weltweit steigenden Preise für Erdgas und Kohle, die China importiert, kam es in dem Land zu erheblichen Stromausfällen, da die Elektrizitätswerke lieber schließen, als den Strom mit Verlust zu verkaufen. Eine Folge der komplexen Krise ist das Exportverbot für Düngemittel. China ist der größte Exporteur von Harnstoff-Stickstoffdünger, der fast ein Drittel des weltweiten Angebots ausmacht und ist auch ein wichtiger Hersteller von Phosphat.

Auch in Deutschland können die Landwirte keinen Dünger mehr kaufen. Das berichtet die Branchenseite „Argar heute“. Die Lager sind leer, und die Händler kaufen bei diesen Preisen auch nichts mehr ein. Aber auch deshalb, weil es auf dem Weltmarkt nichts mehr zu holen gibt. Die Seite schreibt:

„Und es kommt im Moment auch nichts nach. Denn kein Händler will derart hohe Preisrisiken eingehen. Nun hat sich die Lage nochmals verschärft. Denn: Der größte deutsche Ammoniak-Produzent, die SWK Piesteritz will die Produktion wegen der seit Wochen stark gestiegener Gaspreise um 20 Prozent drosseln.“

Dabei ist schon jetzt kaum noch Ware am Markt – egal welchen Preis man zu zahlen bereit ist. Auf allen wichtigen Handelsplätzen und Spotmärkten steigen die Preise auf immer neue Höchststände.

Die sich weltweit ausbreitende Düngemittelkrise wird im Jahr 2022 zu starken Einbußen bei Futtermais, Weizen, Reis, Kaffee und anderen Kulturen führen. Dies geschieht inmitten der stärksten Preisinflation bei Lebensmitteln seit Jahrzehnten, die durch Sparmaßnahmen und Störungen im weltweiten Seehandel noch verschärft wird.

Schätzungen zufolge ist heute vielleicht die Hälfte der Weltbevölkerung von Stickstoffdüngern abhängig. Studien zufolge, die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurden, waren im Jahr 2008 ganze 48 Prozent der Weltbevölkerung auf Stickstoffdünger angewiesen, um sich täglich zu ernähren. „Das bedeutet, dass Stickstoffdünger die Ernährung von 3,5 Milliarden Menschen gesichert hat, die sonst verhungert wären.“ 

An den für die Ausfuhr nach Europa wichtigen Exporthäfen in Ägypten wurden für den November für Harnstoff Preise von 810 USD je Tonne verlangt. So etwas hat es zuvor noch nie gegeben. Und für die folgenden Monate steigen die Preise für den Düngemittel-Rohstoff „Harnstoff“ an den Börsen sogar noch höher, und es sind keinerlei Zeichen für eine Entwarnung zu sehen.

Auch für die übrigen wichtigen Mineraldünger steigen die Preise in schwindelerregende Höhen. So kostet Diammoniumphosphat (DAP) diese Woche knapp 660 Euro je Tonne (30 Euro mehr als in der Vorwoche) und für Kornkali muss man knapp 340 Euro je Tonne auf den Tisch blättern. Ein Aufschlag von 25 Euro zu den Vorwochenpreisen. Und das wird noch deutlich ansteigen, denn die Nachfrage wird verzweifelt werden, und dann ist kein Preis zu hoch.

Das nächste Problem ist ebenfalls schon virulent. AdBlue ist ein Zusatz für LKW-Diesel, der die Stickstoffemission reduziert und auch ein Kind der grünen Klimapolitik ist. Ohne den dürfen die LKWs nicht fahren. Die Tagesschau schreibt am 10 November:

„Nun gibt es Berichte über erste Lieferengpässe, die Logistikbranche warnt gar vor Flottenstilllegungen und einem ‚drohenden Versorgungskollaps‘.“

 Liebe Leser, Sie wissen hoffentlich, was Sie zu tun haben


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