Zusam­men­bruch der welt­weiten Dün­ge­mit­tel­pro­duktion, Gas­preis­ex­plosion, Strom­krise, bre­chende Lie­fer­ketten – alles der Plan der Eliten?

In dem ganzen Chaos und all den Bedro­hungen, die zurzeit von allen Seiten kommen, ist es schwer, klaren Kopf zu behalten. Dass vieles davon von unseren glo­balen „Eliten“ insze­niert wird, ist den meisten gar nicht klar. Aber selbst denen, die es wissen, fällt es zuweilen schwer zu erkennen, was eigentlich Sinn der ganzen Sache ist und wohin es geht. Da hilft zuweilen einfach ein Blick in das Buch von Klaus Schwab „Covid-19 – der große Umbruch“. Das gibt es auch auf Deutsch. Hier wird unter der Flagge der vierten indus­tri­ellen Revo­lution von allerlei Umbrüchen fabu­liert, die schick­salhaft über die Menschheit her­ein­brechen, aber wun­der­ba­rer­weise den glo­balen Bil­lio­nären der Welt­elite „WEF“ den Vorwand liefern, die Welt nach ihren Plänen umzu­bauen. Natürlich alles zum Wohle der Erde und der Menschheit und der Nach­hal­tigkeit. Ver­hungern inklusive.

Im Sep­tember berichtete die Daily Mail, dass zwei Dün­ge­mit­tel­fa­briken in Groß­bri­tannien auf­ge­geben haben. In den bri­ti­schen Orten Teesside und Cheshire schlossen über Nacht zwei Dün­ge­mit­tel­fa­briken, weil die Gas­preise immens gestiegen sind. Das sind sie weltweit, denn es gibt eine große Gas­knappheit, was die Preise treibt und wegen der hohen CO2 Steuern viele, die das nicht mehr bezahlen können, auf der anderen Seite. Das ist etwas, was die Grünen teil­weise mit ver­ur­sacht haben. Der Preis für Gas am wich­tigsten euro­päi­schen Han­dels­platz für diesen Ener­gie­träger – in Ams­terdam – hat sich seit Beginn des Jahres bereits mehr als ver­drei­facht (es strebt gerade auf eine Ver­fünf­fa­chung zu).

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Die Dinge hängen eben alle irgendwie zusammen, und wenn in einem hoch­ent­wi­ckelten Indus­trieland ein Glied in der Kette bricht, hat das Aus­wir­kungen in vielen Bereichen. Nun ist es so, dass die Dün­ge­mit­tel­fa­briken beim Pro­du­zieren von Dünger das böse Treib­hausgas CO2 frei­setzen, schreibt die Daily Mail, und dieses CO2 braucht die Geträn­ke­industrie für Bier und koh­len­säu­re­haltige Getränke. Und auch die Fleisch­in­dustrie benötigt das CO2 für die Betäubung der Schlacht­tiere. Aber auch die Lebens­mit­tel­ver­packer benö­tigen es: Ver­derb­liche Lebens­mittel werden unter CO2 Schutz-Atmo­sphäre ver­packt, denn ohne Sauer­stoff findet kaum ein Zer­falls­prozess statt. Das CO2 in den Plas­tik­ver­pa­ckungen trägt enorm zur Halt­barkeit der Frisch­waren bei. Außerdem braucht man CO2 all­gemein zur Kühlung. Jetzt regen sich alle auf, dass die Dün­ge­mit­tel­fa­briken einfach ohne Vor­warnung schließen. Die beiden Dün­ge­mit­tel­firmen pro­du­zieren etwa 60 Prozent des bri­ti­schen CO2.

Auch die Kran­ken­häuser brauchen übrigens CO2 für Kühlung. Zum Bei­spiel für Medi­ka­mente, Nah­rungs­mittel, bestimmte Appa­ra­turen, die gekühlt werden müssen, und die Kli­ma­anlage. Besonders brisant wird es, wenn man bedenkt, dass die Atom­kraft­werke auch Tro­ckeneis zur Kühlung der Atom­re­ak­toren dringend benö­tigen – und zwar nicht wenig. Was pas­siert, wenn der Reaktor zu heiß wird, wissen wir.

Der Eigen­tümer der Two-Sisters-Food-Group, Ranjit Singh Boparan, sieht schwarz: „Das CO2-Problem ist ein mas­siver Schlag und bringt uns an den Rand des Abgrunds.“ Und der Online-Lebens­mit­tel­händler „Ocado“ unter­richtete seine Kund­schaft, dass er nur noch einen sehr begrenzten Vorrat an Tief­kühlware habe, da es zurzeit im ganzen Land kaum Tro­ckeneis gibt – denn das besteht schlicht aus solidem, festen CO2.

Dabei bleibt es nicht. Die Dün­ge­mit­tel­fa­briken sind also weg und werden nicht wie­der­kommen, denn die Ener­gie­preise werden – dank grüner Kli­ma­ret­tungs­po­litik – immer weiter steigen, da man ja die Null-Koh­len­stoff-Politik durch­setzen will. Die Folgen spürt die ganze Welt. Eine Folge dieser Politik ist, dass dies eine zuneh­mende, kata­stro­phale Krise in der Dün­ge­mit­tel­pro­duktion der ganzen Welt auslöst, die Meldung aus Groß­bri­tannien ist nur ein erstes Aufblitzen.

Die meisten Dün­ge­mittel, etwa fast 70%, basieren auf Ammoniak. Dazu benötigt man Stick­stoff (dem Haupt­be­standteil unserer Luft, also keine Man­gelware) und Gas (z.B. Methan, CH4). Ohne Dün­ge­mittel werden Feld­früchte, wie Weizen, Mais, Reis und viele andere wesentlich geringere Ernten ergeben. Die Böden werden aus­ge­laugt, es kommen keine Nähr­stoffe nach, und nach wenigen Jahren wächst dort gar nichts mehr. Unsere Vor­fahren regelten das mit der Vier­fel­der­wirt­schaft oder im Mit­tel­alter mit der Drei­fel­der­wirt­schaft. Im ersten Jahr baut man Blatt­frucht und Stark­zehrer an, wie Raps, Rüben, Kohl. Im zweiten Jahr Halm­frucht, also Weizen, Hafer, Gerste, Roggen. Im Dritten Jahr nur noch soge­nannte „Schwach­zehrer“, wie Bohnen, Erbsen, Feld­salat. Im vierten Jahr muss der Boden ruhen.

Bevor man danach wieder den Zyklus beginnt, wurde der Boden mit Tierdung wie Pfer­demist, Kuhdung usw. wieder ver­bessert. Nicht nur, dass die land­wirt­schaft­lichen Flächen heut­zutage intensiv genutzt werden und ein Ruhejahr erheb­liche Ern­te­ein­bußen mit sich bringen würde. Die grüne Kli­ma­po­litik will ja auch die Tier­haltung weit­gehend abwürgen, so dass nicht einmal Tierdung zur Frucht­bar­ma­chung zur Ver­fügung steht. Die Erträge auf den Feldern würden ver­schie­denen Berech­nungen zufolge um etwa 40% schrumpfen. Was das für die Ernährung der Menschheit bedeutet, kann sich jeder selbst aus­malen. Ins­be­sondere dann, wenn wir alle mehr oder weniger Vege­tarier werden sollen. Ohne Dünger geht also bald nichts mehr.

Die Krise weitet sich immer weiter aus: Anfang Oktober kün­digte der deutsche Che­mie­riese BASF die Schließung der Ammo­niak­dün­ger­pro­duktion in Belgien und Deutschland auf unbe­stimmte Zeit an. Davon betroffen ist auch die Pro­duktion des Die­sel­kraft­stoff­zu­satzes AdBlue auf Ammo­niak­basis.“ 

Weitere Schlie­ßungen sind bei Achema in Litauen und OCI in den Nie­der­landen im Gange. Yara Inter­na­tional redu­ziert 40% seiner Ammo­niak­dün­ger­pro­duktion in der EU. Fer­ti­beria in Spanien schließt eine Anlage, ebenso wie OPZ in der Ukraine, ein großer Dün­ge­mit­tel­her­steller. In Öster­reich hat die Borealis AG ihre Pro­duktion ein­ge­stellt, und Deutsch­lands größter Ammo­niak­her­steller, SKW Pies­teritz, hat seine Pro­duktion um 20% gekürzt. 

Damit nicht genug, ver­hängt die Biden-Regierung Sank­tionen gegen Weiß­russland, spe­ziell gegen den weltweit viert­größten bela­rus­si­schen Dün­ge­mit­tel­pro­du­zenten Bela­ruskali OAO. Warum? Natürlich aus rein huma­nis­ti­schen Gründen: Das Unter­nehmen unter­stütze das Luka­schenko-Regime zu Lasten des Volkes Weiß­russ­lands. Immerhin haben die Weiß­russen Dünger und deren Bauern können produzieren.

China ist auch einer der größten Dün­ge­mittel-Expor­teure. Die chi­ne­sische Regierung kün­digte im Sep­tember ein Export­verbot für Stick­stoff- und Phos­phat­dünger bis Juni 2022 an. Ange­sichts der weltweit stei­genden Preise für Erdgas und Kohle, die China impor­tiert, kam es in dem Land zu erheb­lichen Strom­aus­fällen, da die Elek­tri­zi­täts­werke lieber schließen, als den Strom mit Verlust zu ver­kaufen. Eine Folge der kom­plexen Krise ist das Export­verbot für Dün­ge­mittel. China ist der größte Exporteur von Harn­stoff-Stick­stoff­dünger, der fast ein Drittel des welt­weiten Angebots aus­macht und ist auch ein wich­tiger Her­steller von Phosphat.

Auch in Deutschland können die Land­wirte keinen Dünger mehr kaufen. Das berichtet die Bran­chen­seite „Argar heute“. Die Lager sind leer, und die Händler kaufen bei diesen Preisen auch nichts mehr ein. Aber auch deshalb, weil es auf dem Welt­markt nichts mehr zu holen gibt. Die Seite schreibt:

„Und es kommt im Moment auch nichts nach. Denn kein Händler will derart hohe Preis­ri­siken ein­gehen. Nun hat sich die Lage nochmals ver­schärft. Denn: Der größte deutsche Ammoniak-Pro­duzent, die SWK Pies­teritz will die Pro­duktion wegen der seit Wochen stark gestie­gener Gas­preise um 20 Prozent drosseln.“

Dabei ist schon jetzt kaum noch Ware am Markt — egal welchen Preis man zu zahlen bereit ist. Auf allen wich­tigen Han­dels­plätzen und Spot­märkten steigen die Preise auf immer neue Höchststände.

Die sich weltweit aus­brei­tende Dün­ge­mit­tel­krise wird im Jahr 2022 zu starken Ein­bußen bei Fut­termais, Weizen, Reis, Kaffee und anderen Kul­turen führen. Dies geschieht inmitten der stärksten Preis­in­flation bei Lebens­mitteln seit Jahr­zehnten, die durch Spar­maß­nahmen und Stö­rungen im welt­weiten See­handel noch ver­schärft wird.

Schät­zungen zufolge ist heute viel­leicht die Hälfte der Welt­be­völ­kerung von Stick­stoff­düngern abhängig. Studien zufolge, die in der Fach­zeit­schrift Nature ver­öf­fent­licht wurden, waren im Jahr 2008 ganze 48 Prozent der Welt­be­völ­kerung auf Stick­stoff­dünger ange­wiesen, um sich täglich zu ernähren. „Das bedeutet, dass Stick­stoff­dünger die Ernährung von 3,5 Mil­li­arden Men­schen gesi­chert hat, die sonst ver­hungert wären.“ 

An den für die Ausfuhr nach Europa wich­tigen Export­häfen in Ägypten wurden für den November für Harn­stoff Preise von 810 USD je Tonne ver­langt. So etwas hat es zuvor noch nie gegeben. Und für die fol­genden Monate steigen die Preise für den Dün­ge­mittel-Roh­stoff „Harn­stoff“ an den Börsen sogar noch höher, und es sind kei­nerlei Zeichen für eine Ent­warnung zu sehen.

Auch für die übrigen wich­tigen Mine­ral­dünger steigen die Preise in schwin­del­erre­gende Höhen. So kostet Diam­mo­ni­um­phosphat (DAP) diese Woche knapp 660 Euro je Tonne (30 Euro mehr als in der Vor­woche) und für Kornkali muss man knapp 340 Euro je Tonne auf den Tisch blättern. Ein Auf­schlag von 25 Euro zu den Vor­wo­chen­preisen. Und das wird noch deutlich ansteigen, denn die Nach­frage wird ver­zweifelt werden, und dann ist kein Preis zu hoch.

Das nächste Problem ist eben­falls schon virulent. AdBlue ist ein Zusatz für LKW-Diesel, der die Stick­stoff­emission redu­ziert und auch ein Kind der grünen Kli­ma­po­litik ist. Ohne den dürfen die LKWs nicht fahren. Die Tages­schau schreibt am 10 November:

„Nun gibt es Berichte über erste Lie­fer­eng­pässe, die Logis­tik­branche warnt gar vor Flot­ten­still­le­gungen und einem ‚dro­henden Ver­sor­gungs­kollaps‘.“

 Liebe Leser, Sie wissen hof­fentlich, was Sie zu tun haben