Die vielen Leiden der “Impf­linge”: Eine weitere lange Liste der angeblich so sel­tenen, schweren, töd­lichen Neben­wir­kungen nach COVID-19 “Impfung”

Dass COVID-19 Impf­stoffe / Gen­the­rapien Neben­wir­kungen, erheb­liche Neben­wir­kungen mit sich bringen, das bestreitet nicht einmal mehr Karl Lauterbach.
Die letzte Ver­tei­di­gungs­linie der bis­he­rigen Neben­wir­kungs­leugner ver­läuft entlang der Quantität.
Es seien ganz wenige Neben­wir­kungen, so behaupten sie.
Der Nutzen von COVID-19 Impf­stoffen / Gen­the­rapien sei auch ange­sichts dieser sehr sel­tenen Neben­wir­kungen, von denen etliche tödlich enden, immer noch größer, so behaupten sie, ohne die ent­spre­chenden Daten, die diese Behauptung belegen würden, anzugeben.

Im Gegensatz zu der­ar­tigen Maul­helden sind wir seit Monaten dabei, die Neben­wir­kungen, die von COVID-19 Impf­stoffen / Gen­the­rapien ver­ur­sacht werden, zusam­men­zu­stellen. Wir tun dies auf zwei Wegen.

  • Zum einen werten wir in regel­mä­ßigen Abständen die Datenbank der WHO “Vigi­Access” aus, um darin nicht nur nach Signalen für eine kausale Beziehung zwi­schen COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie und schweren Erkran­kungen zu suchen, sondern sie auch zu finden, denn man kann sie nicht über­sehen. Die neueste Analyse findet sich hier.
  • Zum anderen sammeln wir wis­sen­schaft­liche Studien, in denen eine Kau­sa­lität zwi­schen COVID-19 Impf­stoffen / Gen­the­rapien und einer oder meh­reren schweren Erkran­kungen beschrieben wird. Die letzte Zusam­men­stellung, die mehr als 120 Studien umfasst, findet sich hier. Der aktuelle Beitrag ist das Update zu dieser Sammlung.

Hier beschreiben wir Fälle von

  • Myo­kar­ditis
  • Perikar­ditis
  • Bul­löser Dermatose
  • Sinus­ven­en­thrombose
  • Gangrän – Gewebenekrose
  • Demenz
  • Seh­störung
  • Rheuma
  • Mul­ti­system Inflammatory Syndrome
  • Ence­pha­lo­mye­litis
  • Blind­darm­ent­zündung
  • Hypo­phy­sen­in­farkt (Apo­plexie) /  Hypophysitis
  • Tuber­kulose

Myo­kar­ditis

Ein 22jahre alter adi­pöser Mann hat eine Erkrankung an COVID-19 erfolg­reich über­standen. Er lässt der Erkrankung drei Dosen von Modernas mRNA-1273 folgen, und die Pro­bleme beginnen. Kurz nach der Boos­ter­impfung klagt er über Magen­schmerzen, erhöhten Puls, Kurz­at­migkeit und Herz­rhyth­mus­stö­rungen. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie ergibt eine Ent­zündung der linken Niere. Eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie zeigt eine erheb­liche ver­grö­ßerte linke Herz­kammer, deren Funktion deutlich redu­ziert ist. Die Behandlung der dia­gnos­ti­zierten Myo­kar­ditis wird durch ein Herz­ver­sagen erschwert, das zur Folge hat, dass der 22jährige mit einem Herz­schritt­macher ver­sorgt werden muss.

“To our know­ledge, this remar­kable case represents the first reported inci­dence of COVID-19 vac­ci­nation-induced car­dio­myo­pathy requiring durable mecha­nical support. While prior lite­rature noted a wide spectrum of pre­sen­ta­tions of myo­car­ditis, most patients were asym­pto­matic and thus likely under­re­pre­sented the true incidence.”

Khan, Muhammad Z., Scott Janus, Sona Franklin, Vincent Figueredo, Abdul Baqi, and Rene Alvarez (2022). COVID-19 Vac­ci­nation-Induced Car­dio­myo­pathy Requiring Per­manent Left Ventri­cular Assist Device.Cureus 14(4).


Eine 60jährige wird mit Herz­ver­sagen in ein Spe­zi­al­kran­kenhaus ein­ge­liefert. Der Ein­lie­ferung im Abstand von 14 Tagen vor­aus­ge­gangen ist die zweite Dosis von Pfizers BNT162b2/Comirnaty. Sich anschließend ein­stel­lendes Herz­rasen ver­an­lasst die Frau dazu, einen Arzt auf­zu­suchen. Sie wird mit einer ful­mi­nanten Myo­kar­ditis dia­gnos­ti­ziert und auf eine Inten­siv­station verlegt, um künstlich beatmet zu werden.

“We encoun­tered a patient who had ful­minant myo­car­ditis 24 days after receiving the second dose of the COVID-19 mRNA vaccine and in whom fin­dings of a his­to­lo­gical exami­nation showed infil­tration of more T cells and macro­phages, few B cells, and ACE2, ARS-CoV‑2 (COVID-19) spike protein, and C4d posi­tivity in the myo­cardium biopsy specimen.”

Aus­gehend von ihrem Fall­bei­spiel unter­nehmen die Autoren eine Lite­ra­tur­re­cherche und finden 18 weitere Fälle einer ful­mi­nanten Myo­kar­ditis, die sich nach einer Behandlung mit mRNA-Gen­the­rapien ein­ge­stellt haben, so dass die Autoren, die von ihnen fest­ge­stellte Kau­sa­lität zwi­schen mRNA und ful­mi­nanter Myo­kar­ditis als belegt ansehen.

Kawano, Hiroaki, Tets­ufumi Motokawa, Hirokazu Kurohama, Shinji Okano, Ryohei Akashi, Tsuyoshi Yonekura, Satoshi Ikeda, Koichi Izu­mikawa, and Koji Maemura (2022).Ful­minant Myo­car­ditis 24 Days after Coro­na­virus Disease Mes­senger Ribonu­cleic Acid Vac­ci­nation: A Case Report. Internal Medicine: 9800–22.


Eine gesunde 38jährige Frau wird mit Brust­schmerzen, Schweiß­aus­brüchen und Kurz­at­migkeit in einer Not­auf­nahme vor­stellig. 4 Tage zuvor hat sie die erste Dosis von Modernas mRNA-1273/­Spikevax erhalten. Die Dia­gnose “Myo­kar­ditis” wird mit einer Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie bestätigt und der bereits ange­richtete Schaden als auf die linke Herz­kammer begrenzt fest­ge­stellt. Sechs Tage nach ihrer Ein­lie­ferung kann die Frau das Kran­kenhaus wieder ver­lassen. Die Ver­ur­sa­chung der Myo­kar­ditis durch die vor­aus­ge­hende Behandlung mit Modernas mRNA-1273 steht für die Autoren fest.

“Con­si­dering the patient’s history and cli­nical course, we con­cluded that myo­car­ditis and ITP [immune throm­bocy­to­penia] seemed to have occurred simul­ta­ne­ously after mRNA-1273 vaccination.”

Bae, Dae-Hwan, Min Kim, Dae In Lee, Ju-Hee Lee, Sangmin Kim, Sang Yeub Lee, Jang-Whan Bae, Kyung-Kuk Hwang, Dong-Woon Kim, and Myeong-Chan Cho (2022). Simul­ta­neous Occur­rence of Immune-Mediated Throm­bocy­to­penia and Myo­car­ditis After mRNA-1273 COVID-19 Vac­ci­nation: A Case Report. Journal of Korean Medical Science 37(21).


Perikar­ditis

Ein 57jähriger, der bereits eine COVID-19 Erkrankung über­standen hat, kommt in eine Not­auf­nahme und klagt über eine ständig sich ver­schlim­mernde Kurz­at­migkeit, die von Fieber, Frösteln und Mat­tigkeit begleitet wird. Er berichtet über dau­er­haften, bren­nenden Schmerz in der linken Brust und nächt­liche Schwitz­an­fälle über die letzten zwei Wochen. Eine Woche bevor die Sym­ptome ein­ge­setzt haben, wurde dem Mann die zweite Dosis BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontech ver­passt. Seine Brust­schmerzen wurden durch dau­er­haften Husten noch verstärkt.

Er ent­wi­ckelt ein hef­tiges Vor­hoff­lattern mit ein­her­ge­hender Hypo­tonie. Die dringend durch­ge­führte Echo­kar­dio­graphie zeigt Flüs­sig­keits­an­samm­lungen im Herz­beutel. Die Funktion der linken Herz­kammer konnte erhalten werden, indem 800 ml Flüs­sigkeit ent­fernt wurden. Die ein­ge­leitete Beandlung mit Col­chicine und Ibu­profen war erfolg­reich. Der Mann konnte ent­lassen werden. Bislang sind die Sym­ptome nicht zurückgekehrt.

Patel, Kru­nal­kumar, Shivani Dalal, Daniel Tran, Akash Patel, and Craig McMackin (2022).COVID-19 mRNA Vaccine Induced Peri­car­ditis With Large Peri­cardial Effusion Fol­lowed by New-Onset Arrhythmia.Cureus 14(5).


Bullöse Der­matose

Auto­im­mun­be­dingte bullöse Erkran­kungen (AIBDs) sind eine hete­rogene Gruppe von Krank­heiten, die sich häufig in Form von Bläschen, Blasen und Ero­sionen an Haut und Schleim­häuten mani­fes­tieren. Der pathogene Mecha­nismus, der hinter der Erkrankung steht, beinhaltet das Vor­han­densein von Auto­an­ti­körpern, die sich gegen Des­mo­somen und Hemi­des­mo­somen richten.

Ein 51jähriger Mann wird mit exten­sivem bul­lösen Aus­schlag in ein Kran­kenhaus gebracht. Der Aus­schlag, der große Teile seines Körpers, 70% seiner Haut­fläche umfasst, hat sich sieben Tage nach der ersten Dosis miT Chadox1d / Vax­zevria von Astra­Zeneca eingestellt.

Vier weitere Per­sonen, bei denen sich nach der COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie mit entwederChAd0x1 / Vax­zevria von Astra­Zeneca oder mit BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontec bullöse Der­matose ein­stellt, werden von den Autoren berichtet, Sie sind in der fol­genden Tabelle zusam­men­ge­stellt. Die Ver­ur­sa­chung bul­löser Der­matose durch COVID-19 Impf­stoffe / Gen­the­rapien ist damit belegt.
Hali Sr, Fouzia, Lamiae Araqi Jr, Farida Mar­nissi, Ahlam Meftah, and Soumiya Chiheb (2022). Auto­immune Bullous Der­ma­tosis Fol­lowing COVID-19 Vac­ci­nation: A Series of Five Cases. Cureus 14(3).

Sinus­ven­en­thrombose

Acht Tage nachdem er die erste Dosis von ChAd0x1 / Vax­zevria von Astra­Zeneca erhalten hat, wird ein 30 Jahre alter Mann mit erheb­lichen Kopf­schmerzen in einer Not­auf­nahme vor­stellig. Eine erste Com­pu­ter­to­mo­graphie des Gehirns ist unauf­fällig. 8 Stunden später klagt der Mann immer noch über Kopf­schmerzen. Nun zeigt die Com­pu­ter­to­mo­graphie eine Ein­blutung, eine Sinus­ve­ne­trombose und eine Throm­bo­zy­to­penie werden dia­gnos­ti­ziert. Die Diganose “Vaccine induced pro­thrombic immune throm­bocy­to­penia [VITT]” wird gestellt, und es wird mit der  Behandlung begonnen, auf die der Mann nicht anspricht. Er ent­wi­ckelt Schüt­tel­an­fälle und wird auf die Inten­siv­station verlegt. Eine Schwellung des Gehirns und eine groß­flä­chige Ent­zündung im Gehirn werden fest­ge­stellt. Es wird beschlossen, die sich bil­dende Flüs­sigkeit abzu­leiten. Vier Tage nach seiner Ein­lie­ferung wird der Mann für hirntod erklärt.

Eine 64jahre alte Frau wird mit Kopf­schmerzen, unter denen sie seit 14 Tagen leidet und die stetig schwerer werden und die von Geh­schwie­rig­keiten ergänzt werden, in eine Not­auf­nahme ein­ge­liefert. Wenige Tage zuvor hat sie die erste Dosis von ChAd0x1 / Vax­zevria von Astra­Zeneca erhalten. Sie ist ansprechbar und bei klarem Bewusstsein. Die Com­pu­ter­to­mo­graphie zeigt eine Ent­zündung im Kleinhirn mit Ein­blu­tungen. “Vaccine induced pro­thrombic immune throm­bocy­to­penia” (VITT) wird dia­gnos­tiiziert. Sie wird auf eine Inten­siv­station verlegt. 12 Stunden nach ihrer Ver­legung ver­schlechtert sich ihr Bewusst­seins­zu­stand. Die Com­pu­ter­to­mo­graphie zeigt Flüs­sig­keits­ein­la­ge­rungen. Eine Ope­ration wird ange­setzt und eine Drainage gelegt. Der Zustand der Frau ver­bessert sich. 10 Tage später kann die Drainage wieder ent­fernt werden. Bei Abfassung des Bei­trags war die Frau noch am Leben.

Varas, G. Morales, A. Calle Flores, and M. Sánchez Casado (2022). Venous sinus throm­bosis fol­lowing vac­ci­nation with ChAdOx1 nCov-19.Medicina intensiva.


Gan­grene / Gangrän – Gewebenekrose

 

Ein 36jähriger Mann, bis dato voll­kommen gesund, Nicht­raucher kommt in ein Kran­kenhaus und klagt über erheb­liche Schmerzen, Taub­heits­ge­fühle und Ver­fär­bungen in seinem linken Bein, Zwei Wochen zuvor wurde der Mann mit ChAd0x1 /Vaxzevria von Astra­Zenca geimpft. Die Unter­su­chung des linken Fusses erbringt kei­nerlei wahr­nehm­baren Puls. Es wird ver­sucht, mit allerlei Maß­nahmen, den Blut­fluss in Unter­schenkel und Fuss wiederherzustellen.

Ver­geblich.

Eine trans­me­ta­tarsale Ampu­tation, also eine Ampu­tation der Zehen des Mannes ist not­wendig und wird ent­spre­chend durch­ge­führt. Die Gewe­be­ne­krose wird von den Autoren kausal auf die COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie zurückgeführt.

“Though gan­grene of limbs has been reported fol­lowing COVID-19 infection despite anti­coagu­lation, the same can happen fol­lowing COVID-19 vac­ci­nation as in our case. Effective pre­vention and tre­atment mea­sures for throm­bo­em­bolic events remain a chal­lenge due to lack of clear under­standing of exact under­lying mecha­nisms.”

Lal, Nishant, Saajid Ali Khan, Ais­warya R. Pillai, and Shafy Ali Khan (2021).COVID vaccine related lower limb gan­grene: the first case report. Inter­na­tional Surgery Journal 8(10): 3204–3207.


Demenz

Ein 44 Jahre alter Mann klagt über zuneh­mende Kon­zen­tra­tions-Schwie­rig­keiten, Gedächt­nis­verlust und eine gene­relle Schwäche in den Gliedern. Sieben Monate vor seiner Ein­lie­ferung in eine neu­ronale Spe­zi­al­klinik ent­wi­ckelte der Mann Epi­soden des Gedächt­nis­ver­lusts, zweit­weise ver­irrte er sich während er am Steuer seines Autos saß. Drei Monate später klagt er über eine Benom­menheit, die sich immer ein­stellt, wenn er sich in einer Men­schen­menge befindet, eine Unfä­higkeit, dem Fern­sehen zu folgen und eine zuneh­mende Ver­gess­lichkeit. Die Com­pu­ter­to­mo­graphie zeigt eine Gehirn­ent­zündung. Nach der ersten Dosis des COVID-19 Impf­stoffes von Sinovac stellten sich Sprach­pro­bleme bei dem Mann ein, der sich nur noch mit Händen und Füßen unter­halten kann, was durch eine gene­relle Schwäche in allen Gliedern erschwert wird. Seine Tages­ab­läufe sind dadurch erheblich gestört. Er wird mit auto­im­muner Demenz dia­gnos­ti­ziert. Predn­isolone können seinen Zustand leicht verbessern.

Vidyanti, Amelia Nur, Mira Tamila Nurul Maulida Awa­liyah, Aditya Rifqi Fauzi, Indra Sari Kusuma Harahap, and Des­hinta Putri Mulya (2022). Dementia in a patient with auto­immune disease and hyper­coagulable state worsened by COVID-19 vac­ci­nation: A case report. Annals of Medicine and Surgery: 103886.


Seh­störung

Eine 54jahre alte Frau, die an Dia­betes leidet, ansonsten gesund ist, ent­wi­ckelt rote Augen, Seh­stö­rungen in beiden Augen und schwere Kopf­schmerzen. Die Sym­ptome beginnen drei Tage nach der ersten Dosis von BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontech. Sie wird hos­pi­ta­li­siert. Es startet eine intensive Beh­anldung an deren Ende ihre Seh­kraft wie­der­her­ge­stellt ist.

Duran, M. (2022). Bila­teral anterior uveitis after BNT162b2 mRNA vaccine: Case report. Journal Français d’Ophtalmologie.


Ein 50jähriger zuvor gesunder Mann wird in einem Kran­kenhaus vor­stellig, nachdem er bereits mehrere Epi­soden des kom­pletten Seh­aus­falls hinter sich hat. Zwei Wochen bevor die Epi­soden ein­ge­setzt haben, wurde ihm die erste Dosis von Pfizers BNT162b2 / Comirnaty gespritzt. Er wird nach kurzer Behandlung als voll­ständig geheilt ent­lassen und erhält den zweiten Shot von BNT162b2. Kurze Zeit später stellen sich die Epi­soden simultan auf beiden Augen oder iso­liert auf nur einem Auge wieder ein. 16 Seh­aus­fällen auf dem linken Auge stehen 2 auf dem rechten Auge gegenüber. Er wird mit Ver­pamil Hydro­chlorid behandelt, zwei Tage später ver­bessern sich seine Sym­ptome, sind jedoch wei­terhin präsent.

“To date, and the best of our know­ledge, this is the first case report of mul­tiple tran­sient mono­cular visual loss attacks due to retinal vaso­spasm in a pre­viously healthy middle-aged man docu­mented by fundus reti­no­graphy and OCTA. We discuss in this article the pos­sible asso­ciation of retinal vaso­spasm and Pfizer-Bio­NTech COVID-19 vac­ci­nation, pro­bably related to vaccine-induced inflammation.”

Cunha, Leo­nardo Pro­vetti, Ângelo Atalla, José de Melo Costa-Neto, Luciana Vir­gínia Fer­reira Costa-Cunha, Rony Carlos Preti, Leandro Cabral Zacharias, and Mário Luiz Ribeiro Mon­teiro (2022). Mul­tiple attacks of tran­sient mono­cular visual loss in a pre­viously healthy man: a pos­sible com­pli­cation after COVID-19 vac­ci­nation?. Inter­na­tional Journal of Retina and Vit­reous 8(1): 1–4.


Zwei Tage nach der zweiten Dosis BNT162b2 /Comirnaty von Pfizer / Bio­ntech beginnen bei einer 83jährigen, die bis dahin gesund war, Seh­aus­fälle. Eine Unter­su­chung zeigt, Schwel­lungen der Ner­ven­enden im rechten Auge und eine Flüs­sig­keits­an­sammlung unter der Retina beider Augen. Eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie erbringt eine Erwei­terung des rechten Seh­nervs. Eine Behandlung mit Cor­ti­cos­te­roiden wird ein­ge­leitet. Die Schwellung des Seh­nervs geht zurück, die Flüs­sig­keits­ein­la­gerung unter der Netzhaut nimmt dessen unge­achtet über den nächsten Monat zu und ist auch sechs Monate nach der Behandlung unverändert.

“Con­si­dering the tem­poral relation between the second dose of vac­ci­nation and the symptom onset in our patient, the oph­thalmic sym­ptoms here reported might be con­si­dered a rare adverse effect of the Comirnaty® COVID-19 vaccine. Alt­hough a causal rela­ti­onship is not estab­lished, to our know­ledge, this is the first report of neu­ro­re­t­initis after vac­ci­nation with Comirnaty®, and any further similar cases should be examined in detail.”

Lee, Chaeyeon, Kyung-Ah Park, Don-Il Ham, Minjung Seong, Hyung-Jin Kim, Ga-In Lee, and Sei Yeul Oh (2022). Neu­ro­re­t­initis after the second injection of a SARS-CoV-2-vaccine: A case report.” Ame­rican Journal of Oph­thal­mology Case Reports (2022): 101592.

     


    Rheu­ma­tische Arthritis

    Zwei Dosen BNT162/b2 / Comirnaty, der Gen­the­rapie von Pfizer/Biontech, waren für einen 53jährigen, bis dato gesunden Mann zuviel. Vier wochen nach der zweien Dosis schwellen beide seiner Knie an. Schmerz­freies Gehen ist ihm nicht mehr möglich. Die Schmerzen werden von Steifheit begleitet. Als Ursache wird eine rheu­ma­tische Arthritis diagnostiziert.

    Der erfolg­losen Behandlung mit Metho­trexate und Predn­isolone folgt die ebenso erfolglose Behandllung mit Injek­tionen von Eta­nercept. Einen Monat nach dem Beginn der Beh­anldung mit Toci­li­zumab kann die pro­gressiv vor­an­schrei­tende Erkrankung gestoppt werden. Der Mann nimmt seit nunmehr 10 Monaten regel­mäßig Toci­li­zumab ein, um schmerzfrei gehen zu können.

    Taken tog­ether, this case sug­gests that initial IFN‑I responses induced by BNT162b2 vac­ci­nation might trigger arthro­genic cytokine responses accounting for the deve­lo­pment of typical RA via induction of IL‑6 and TNF‑α. This idea is fully sup­ported by the fact that IFN‑I can function as upstream cyto­kines with the ability to induce pro­duction of pro­to­ty­pical inflammatory cyto­kines such as IL‑6 and TNF‑α”

    Watanabe, Tomohiro, Kosuke Minaga, Akane Hara, Tomoe Yoshikawa, Ken Kamata, and Masa­toshi Kudo (2022). Case Report: New-Onset Rheu­matoid Arthritis Fol­lowing COVID-19 Vac­ci­nation.Fron­tiers in Immu­nology 13.


    Mul­ti­system Inflammatory Syndrome

    Eine 22jährige kommt in ein Kran­kenhaus. Sie klagt über Kopf- und Nacken­schmerzen, Erbrechen, Durchfall, Bauch­schmerzen, Licht­emp­find­lichkeit und gene­relles Unwohlsein, alles hat sich gemeinsam ein­ge­stellt, und zwar zwei Tage nach der zweiten Dosis von Pfizers BNT162b2/Comirnaty. Eine Erkrankung an COVID-19 hat die 22jährige vor der COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie pro­blemlos hinter sich gelassen.

    Ein­ge­hendere Unter­su­chungen erbringen zudem Herz­rhyth­mus­stö­rungen begleitet von leichtem Fieber. Die Dia­gnose lautet auf Menin­gitis. Die Behandlung folgt der Dia­gnose. Die Dia­gnose ist falsch. Der Gesund­heits­zu­stand der 22jährigen ver­schlechtert sich erheblich. Dau­er­haftes Fieber von 40 Grad Celsius wrd ergänzt durch Herz­rhyth­mus­stö­rungen, Sauer­stoff­mangel, Lak­ta­ta­zidose [zuviel Laktat im Blut], Blut­tief­druck. Sie spricht nicht auf Blut­trans­fu­sionen an und wird auf die Inten­siv­station verlegt und dort mit Sauer­stoff ver­sorgt, schließlich künstlich beatmet. In schneller Abfolge ver­sagen im Verlauf der nächsten 18 Stunden mehrere Organe, es stellen sich erheb­liche Atem­schwie­rig­keiten, Schä­di­gungen von Niere und Leber ein, sie reagiert nicht auf Nähr­stoff­zufuhr und ent­wi­ckelt Durchfall. Der Blut­durchsatz der linken und rechten Herz­kammer geht zurück.

    Unter der Annahme, es mit einer Sepsis zu tun zu haben, wird eine Bauch­spie­gelung durch­ge­führt, die ver­gößerte Lymph­knoten und eine Zyste offenbart. Für eine Sepsis fehlt jede Ursache. Breitband-Anti­biotika, die über 24 Stunden ver­ab­reicht wurden, haben kei­nerlei Effekt. Die Dia­gnose wurde auf Mul­ti­system Inflammatory Syndrom geändert und die 22jährige mit Blut­plasma behandelt, worauf sich eine schnelle Ver­bes­serung des Zustandes ein­stellt. Sieben Tage nach dem Beginn der künst­lichen Beatmung kann diese beendet werden. Eine voll­ständige Gesundung ist mit der Ent­lassung am 13 Tag nach Ein­lie­ferung auf die Inten­siv­station hergestellt.

    Gana­pathiram, R., and Sonia Hudson (2022). Mul­ti­system Inflammatory Syn­drome in Adult Fol­lowing COVID-19 Vac­ci­nation (MIS-AV). Indian Journal of Cri­tical Care Medicine: Peer-reviewed, Official Publi­cation of Indian Society of Cri­tical Care Medicine 26(5): 649–650.


    Ence­pha­lo­mye­litis

    Eine 61jährige, die kei­nerlei Geschichte von Blut­hoch­druck hat, wird mit Sprach­schwieirg­keiten und einer gene­rellen Schwäche, beides hat sich bereits vor Wochen und unmit­telbar nach der ersten Dosis von BNT162b2/Comirnaty ein­ge­stellt, in ein Kran­kenhaus ein­ge­liefert. Erheb­liche Herz­rhyth­mus­stö­rungen und eine Gehirn­ent­zündung, die bei Ein­lie­ferung fest­ge­stellt werden, machen es not­wendig, die 61jährige sofort künstlich zu beatment. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie bestätigt die Hirn­haut­ent­zündung erbringt aber kei­nerlei Hin­weise auf eine von Zecken ver­ur­sachte Erkrankung. Die Behandlung mit Methyl­p­redn­isolone ist erfolg­reich. Der Gesund­heits­zu­stand der Frau ver­bessert sich merklich.

    “In con­clusion, ADEM [Acute Dis­se­mi­nated Ence­pha­lo­mye­litis] should be ack­now­ledged as a rare but potential com­pli­cation related to COVID-19 vac­ci­nation. A proper history and phy­sical exam in addition to a tho­rough work-up are necessary for prompt reco­gnition of this con­dition. Initial tre­atment should consist of ste­roids fol­lowed by IVIG versus plas­ma­phe­resis for those not responsive to steroids.”

    Ahmad, Hadia R., Vic­toria M. Tim­mermans, and Tarek Dakakni (2022). Acute Dis­se­mi­nated Ence­pha­lo­mye­litis After SARS-CoV‑2 Vac­ci­nation. The Ame­rican Journal of Case Reports 23: e936574‑1.


    Blind­darm­ent­zündung

    Eine 58jährige wird mit Schmerzen in der rechten Seite im Kran­kenhaus vor­stellig. Zwei Wochen zuvor hatte sie bereits Schmerzen an der selben Stelle, die nach Behandlung wieder ver­schwunden sind. Neben Schmerzen haben sich dieses Mal Fieber, Übelkeit und Erbrechen ein­ge­stellt. Einen Tag vor Ein­lie­ferung hat ihr Arzt Anti­biotika ver­ordnet. Ohne Erfolg. Eine kur­so­rische Unter­su­chung erbringt einen geschwol­lenen Blinddarm, his­to­lo­gische Ergeb­nisse bestä­tigen die Ent­zündung. Die Ope­ration wird ein­ge­leitet. Der Blinddarm ent­fernt. Vier Tage später kann die Frau das Kran­kenhaus wieder verlassen.

    Marconi, Ettore, Giada Crescioli, Roberto Bonaiuti, Lavinia Pugliese, Raf­faella Santi, Gabriella Nesi, Eli­sa­betta Cerbai, Alfredo Van­nacci, and Niccolò Lom­bardi (2022). Acute appen­di­citis in a patient immu­nised with COVID-19 vaccine: a case report with mor­pho­lo­gical ana­lysis. British Journal of Cli­nical Pharmacology.


    Hirn­haut­ent­zündung / Enzephalitis

    Eine 82jährige ent­wi­ckelt Fieber, gene­relles Unwohlsein und Kopf­schmerzen, fünf Tage nachdem sie die erste Dosis von Modernas mRNA-1273 erhalten hat. Sie wendet sich zunächst an ihren Hausarzt, der Acet­ami­nophen ver­schreibt. Die Sym­ptome ver­schwinden. 15 Tage nach der ersten Dosis von Modernas mRNA-1273 beginnt ein neues Lei­dens­ka­pitel mit gene­rellem Unwohlsein, Kurz­at­migkeit, erhöhtem Blut­druck und Zittern der Hände. Die Frau wird in einer Not­auf­nahme vor­stellig. Ein Elek­tro­kar­dio­gramm und eine Rönt­gen­un­ter­su­chung erbringen kei­nerlei Ergebnis. 17 Tage nach der ersten Dosis von Modernas mRNA-1273 wird die Frau mit Gedächt­nis­stö­rungen, Kon­zen­tra­ti­ons­stö­rungen und Sprach­stö­rungen auf eine neu­ro­lo­gische Station verlegt.

    Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie des Gehirns bleibt ohne Auffälligkeit.
    Drei Tage später durchlebt die Frau eine Episode der Kon­fusion, begleitet von einer Unfä­higkeit, mit der linken Hand zu greifen, die 15 Minuten anhält. Die ein­ge­leitete Behandlung kann die Kon­fusion beheben, eine Gedächt­nis­lücke bleibt indes zurück. Eine Hirn­hau­tenzündung wird fest­ge­stellt und behandelt. 7 Tage nach Beginn der Behandlung sind die kogni­tiven Funk­tionen der Frau wieder weit­gehend normal, eine Gedächt­nis­lücke ist indes geblieben.
    Gao, Jhih-Jian, Hung-Pin Tseng, Chun-Liang Lin, Ruei-Fong Hsu, Ming-Hsun Lee, and Ching-Hsiung Liu (2022). Acute ence­pha­litis after COVID-19 vac­ci­nation: A case report and lite­rature review.Human Vac­cines & Immu­no­the­ra­peutics: 2082206.

    Hypo­phy­sen­in­farkt (Apo­plexie)

    Die Hypo­phy­sen­a­po­plexie, die als Infarkt oder Blutung der Hypo­physe beschrieben wird, ist selten und stellt in den meisten Fällen einen endo­krinen Notfall dar, der eine dekom­pressive Ope­ration und eine spe­zi­fische Behandlung erfordern kann.
    Hypohyse = Hirnanhangdrüse

    5 Tage nach der ersten Dosis ChAdOx1 / Vax­zevria von Astra­Zeneca ent­wi­ckelt eine 37jährige heftige Kopf­schmerzen. Eine umfang­reiche Unter­su­chung endet ohne Ergebnis. Eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie erbringt Anzeichen einer Ein­blutung im Gehirn. Die schleu­nigst ein­ge­leitete Behandlung kann die Sym­ptome innerhalb von 3 Wochen beseitigen.

    Piñar-Gutiérrez, Ana, Pablo Remón-Ruiz, and Alfonso Soto-Moreno (2022). Case report: Pituitary apo­plexy after COVID-19 vac­ci­nation.Medicina clinica 158(10): 498.

    So selten scheinen Erkran­kungen der Hirn­an­hang­drüse dann doch nicht zu sein.
    Hypo­phy­sitis = Ent­zündung der Hirnanhangdrüse

    “We report a rare case of SARS-CoV2 vaccine-trig­gered hypo­phy­sitis, which led to dia­betes insi­pidus. SARS-CoV2 vaccine-related endocri­no­pathy seems indeed pos­sible. It is com­posed of infre­quent com­pli­ca­tions, however, endocri­no­pathy may be unde­re­sti­mated in the post vac­ci­nated popu­lation. Further studies are war­ranted to better under­stand SARS-CoV2 vaccine-related endocrinopathy.”

    Anki­re­dy­palli, Anvitha, Lisa S. Chow, Angela Radu­lescu, Yasuhiko Kawakami, and Takako Araki (2022). A case of hypo­phy­sitis asso­ciated with SARS-CoV2 vac­ci­nation. AACE Cli­nical Case Reports.


    Tuber­kulose

    Eine 66-jährige sucht die Ambulanz auf und klagt über eine anhal­tende Ver­grö­ßerung an ihrem linken Del­ta­muskel, die sich drei Tage nach der zweiten Dosis von ChAdOx1 / Vax­zevria (Oxford-Astra­Zeneca) ein­ge­stellt hat. Die erste Dosis hatte nur zu einer Emp­find­lichkeit an der Ein­stich­stelle und Müdigkeit geführt. Keine wei­teren Sym­ptome wie Fieber, Husten etc. sind vor­handen. 8 Wochen nach der Impfung werden wei­terhin ver­grö­ßerte Lymph­knoten fest­ge­stellt. Das zwi­schen­zeitlich als Lympha1denopathie dia­gnos­ti­zierte Leiden breitet sich aus. Ver­grö­ßerte Lymph­knoten finden sich in den para­t­ra­chealen, rechts­hilären und ante­rioren Zwerch­fell­be­reichen sowie in den linken gas­tri­schen, peri­por­talen, gas­tro­epi­ploi­schen und par­aa­or­talen Bereichen. Im Ende wird eine Tuber­kulose bei der Frau festgestellt.


    Damit sind wir am Ende einer wei­teren Zusam­men­stellung der angeblich so sel­tenen Neben­wir­kungen nach COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie, die mitt­ler­weile ganze Buch­reihen in Biblio­theken zu füllen im Stande sind. Einmal mehr haben wir mensch­liches Leid beschrieben, über das die Her­steller der Impf­stoffe / Gen­the­rapien ebenso hin­weg­gehen wie ihre Mar­ke­ting­ab­teilung in west­lichen Regierungen.


    Quelle: sciencefiles.org