Stell dir vor, du bist Angehöriger eines stolzen Volkes, eines Volkes – so träufelt man es dir vom Kindergarten bis in die Uni ein – das großes geleistet hat und Jahrtausende alte Wurzeln in der Geschichte des Landes hat, dass es beansprucht. Der Menschheit ein leuchtendes Vorbild, eine Quelle von Kunst, Weisheit und Wissen. Und dann kommt da einer mit Kamera und Mikrofon daher, und will Namen von dir. Namen von den Menschen, die all das vorangebracht, in Stein gemeißelt und in Verse gegossen haben. Anführer, Künstler, große Lehrer und Könige der ruhmreichen palästinensischen Geschichte.

Gehen wir ruhig noch etwas weiter zurück, in der ruhmreiche Geschichte deines Landes. In die Zeit, bevor die Juden 1948 plötzlich aus dem Nichts auftauchten und alles ruinierten. Einen König vielleicht? Nein? Dann einen Präsidenten? Ein berühmter Gelehrter oder Künstler? Wenigstens der Rädelsführer eines Aufstands oder ein Usurpator wird sich doch wohl finden, oder? Gegen die britische Besatzung oder die osmanische? Gegen die Kreuzfahrer? Wie? Salah ad-Din? Der war Kurde, das zählt nicht. Was war, sagen wir vor 200 oder 300 Jahren? Du bist dir sicher, darüber im Geschichtsunterricht sehr viel gelernt zu haben. Nur leider fällt dir gerade so gar kein Name ein. Nicht einer! „Bedeutend?“ – jetzt weichst du aus und du weißt es – „alle Palästinenser sind wichtig!“. Moment, habe ich da Jesus gehört? Aber der war ein jüdischer Rabbi aus Nazareth und das liegt in einem Landstrich, den die Römer Galiläa nannten. Überhaupt merkst du gerade, dass du über diese Brücke nun wirklich nicht gehen willst: Juden? Hier? Vor 2.000 Jahren? Das wäre ja noch schöner!
Viele Interviews, nicht ein Name, der vor das 20. Jahrhundert zurückweist. Und jeder Name, der genannt wird und der wirklich legitim palästinensisch ist, gehört bestenfalls einem Teilzeitterroristen.
Das ganze Geld, dass aus der EU, aus Deutschland, der Schweiz, den Golfstaaten und den USA kam und kommt und für Waffen, Terror und Propaganda ausgegeben wird, hat nicht mal gereicht, um wenigstens so etwas wie eine glaubhafte Lüge über die Historizität dessen vorzugaukeln, was man gern „befreien“ will. Doch die Schlussfolgerung aus diesem Dilemma liegen sicher schon fertig formuliert bereit für den Tag „X“, wenn die NGOs wieder ausschwärmen, um weiter ihr gutes Werk, die Juden dran zu kriegen, zu verrichten. Sie wird lauten: man muss dringen mehr Geld dort hin und die Archäologen nach Hause schicken.
Hier das Video zum zugegeben etwas süffisanten Text. Eigentlich ist die Verblendung und das Ergebnis jahrzehntelanger Indoktrination nämlich traurig. Traurig und gefährlich.
Quelle: unbesorgt.de

























Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.