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»GESIN­NUNGS­DE­MO­KRATIE« – Deutschland auf dem Weg ins »linke Reich?« (TEIL 2)


Deutschland am Schei­deweg: Unter dem Etikett der Demo­kratie ver­schärfen sich Über­wa­chung, Zensur und poli­tische Aus­grenzung. Ein US-Thinktank warnt vor auto­ri­tären Struk­turen, Kri­tiker sprechen bereits von einem „Linken Reich“. Die Frage ist nicht mehr, ob die Demo­kratie Schaden nimmt – sondern wie weit dieser Prozess bereits fort­ge­schritten ist.

TEIL 2


Wenn Worte gefähr­licher sind als Taten

Im April 2025 ver­ur­teilte ein baye­ri­sches Gericht den Jour­na­listen David Bendels, Chef­re­dakteur des Deutschland-Kuriers, zu sieben Monaten Haft auf Bewährung. Anlass war ein sati­ri­sches Bild, das Innen­mi­nis­terin Nancy Faeser mit einem Schild zeigte, auf dem stand: „Ich hasse Mei­nungs­freiheit“. Das Gericht sah darin eine strafbare „Belei­digung, Ver­leumdung und üble Nachrede gegenüber Per­sonen des poli­ti­schen Lebens“.

Bereits 2024 wurde eine 20-jährige Frau zu einer emp­find­lichen Strafe ver­ur­teilt, weil sie einen ver­ur­teilten Ver­ge­wal­tiger in einer pri­vaten WhatsApp-Nach­richt beleidigt hatte. Die Strafe fiel härter aus als jene des Täters selbst, der lediglich eine Bewäh­rungs­strafe erhielt.

Wenn Mei­nungs­freiheit zur Illusion wird

Diese Fälle zeigen: Ziel der Repression sind nicht Extre­misten, sondern Bürger, die von der staatlich akzep­tierten Mei­nungs­linie abweichen. Das Netz­werk­durch­set­zungs­gesetz (NetzDG) ver­schärft diese Ent­wicklung, indem es Platt­formen unter Androhung hoher Geld­strafen zur Löschung miss­lie­biger Inhalte zwingt.

Artikel 5 des Grund­ge­setzes über „garan­tierte Mei­nungs­freiheit“ wird damit fak­tisch ausgehöhlt.

Gode­fridi wörtlich: „Dieses Klima der Angst – die Furcht vor einer Poli­zei­razzia im Mor­gen­grauen wegen eines Facebook-Kom­mentars, eines ‚Like‘ oder eines Ret­weets – ist in seiner Grau­samkeit uner­bittlich und in seinen Aus­wir­kungen auf die öffent­liche Meinung ver­heerend. Es ver­wandelt Deutschland in eine Potem­kinsche Demo­kratie, in der nur noch der offi­zielle Monolog tole­riert wird.“

Die Brand­mauer – Aus­schluss eines Viertels der Wähler

Seit 2015 gilt im Bun­destag, im Bun­desrat und in den Län­der­par­la­menten eine fak­tische Regel: Mit der AfD wird nicht koaliert, ihre Stimmen werden poli­tisch neu­tra­li­siert. Diese soge­nannte „Brand­mauer“ ist kein Gesetz, aber eine eiserne Praxis. Sie setzt den demo­kra­ti­schen Wett­bewerb außer Kraft, indem sie einen erheb­lichen Teil des Wäh­ler­willens sys­te­ma­tisch ignoriert.

Mit rund 20 Prozent bei der letzten Bun­des­tagswahl – Tendenz steigend – zwingt die AfD andere Par­teien zu insta­bilen Zweck­bünd­nissen. In Ost­deutschland erreicht sie inzwi­schen Zustim­mungs­werte von nahezu 50 Prozent. Dennoch bleibt sie von jeder Regie­rungs­be­tei­ligung ausgeschlossen.

Die poli­tische Macht zir­ku­liert zwi­schen CDU/CSU, SPD und Grünen – unab­hängig vom Wahlausgang.

Selbst inter­na­tionale Beob­achter äußern zunehmend Besorgnis. US-Vize­prä­sident JD Vance erklärte dazu am 14. Februar 2025 auf der 61. Münchner Sicher­heits­kon­ferenz:  „Europas Abkehr von seinen Grund­werten, die auch die der Ver­ei­nigten Staaten sind, ist besorg­nis­er­regend. In einer Demo­kratie zählt die Stimme des Volkes, und für Abrie­ge­lungen ist kein Platz.“

Die Aus­grenzung der AfD sichert einer ideo­lo­gi­schen Koalition dau­erhaft die Macht. Demo­kra­ti­scher Wechsel wird unmöglich. De facto ent­steht ein Ein­par­tei­en­system mit wech­selnden Etiketten.

Hin zu einem voll­stän­digen Verbot der Opposition

Inzwi­schen wird offen über ein voll­stän­diges Verbot der AfD dis­ku­tiert. Unter dem Vorwand des „Ver­fas­sungs­schutzes“ fordern füh­rende Poli­tiker dras­tische Schritte.

Drieu Gode­fridi: „Annalena Baerbock, ehe­malige Außen­mi­nis­terin der links­extremen Grünen, erklärte Anfang 2024: ‚Wir dürfen ein Verbot der AfD nicht aus­schließen, wenn sich die Anzeichen für Extre­mismus weiter häufen.‘“

„Saskia Esken, Co-Vor­sit­zende der SPD, fügte hinzu: ‚Die AfD ist keine demo­kra­tische Partei mehr. Es ist die Pflicht unseres Rechts­staats, sie am Handeln zu hindern.‘“

Gode­fridi weiter:  „Sogar die einst kon­ser­vative CDU hat sich dem Chor ange­schlossen, wobei Bun­des­kanzler Friedrich Merz bekräf­tigte, dass ‚alle ver­fas­sungs­recht­lichen Instru­mente gegen die AfD in Betracht gezogen werden müssen‘“.

Ein Par­tei­verbot würde Mil­lionen Wähler poli­tisch ent­rechten. Ein Viertel der Bevöl­kerung aus dem demo­kra­ti­schen Prozess aus­zu­schließen, bedeutet, den sozialen Frieden bewusst zu gefährden. Radi­ka­li­sierung wäre die zwangs­läufige Folge.

„Diese Reak­tionen werden unwei­gerlich von der herr­schenden Kaste instru­men­ta­li­siert werden, um ihre Macht noch weiter zu festigen.“

Der his­to­rische Schatten

Der Rechts­wis­sen­schaftler Drieu Gode­fridi zieht unüber­sehbare Par­al­lelen zur Geschichte, die hier in Deutschland wohl nicht gezogen werden dürfen:

„Man erinnert sich unwei­gerlich an den Reichs­tags­brand vom 27. Februar 1933, der von einem nie­der­län­di­schen Kom­mu­nisten gelegt wurde und den die NSDAP umgehend als Vorwand nutzte, um die Bür­ger­rechte außer Kraft zu setzen und ihre Herr­schaft über den deut­schen Staat zu fes­tigen. Bereits am nächsten Tag unter­zeichnete Reichs­prä­sident Paul von Hin­denburg auf Hitlers drin­gendes Gesuch hin die ‚Reichs­prä­si­den­ten­ver­ordnung zum Schutz von Volk und Staat‘ und berief sich dabei auf Artikel 48 der Wei­marer Verfassung“

Gode­fridi weiter: „Die Ver­ordnung setzte grund­le­gende Bür­ger­rechte außer Kraft – Mei­nungs­freiheit, Pres­se­freiheit, Ver­samm­lungs- und Ver­ei­ni­gungs­freiheit, das Recht auf Ver­trau­lichkeit der Kor­re­spondenz und Kom­mu­ni­kation sowie den Schutz vor will­kür­lichen Durch­su­chungen und Ver­haf­tungen. Auf dieser Grundlage wurden umgehend Mas­sen­ver­haf­tungen poli­ti­scher Gegner ein­ge­leitet. Die Ver­ordnung mar­kierte einen ent­schei­denden Schritt zur Macht­er­greifung der NSDAP und ebnete den Weg für die Aus­schaltung der Oppo­sition und die Errichtung einer Diktatur.“

Am Rand des demo­kra­ti­schen Abgrunds

Heute steht Deutschland erneut vor einer Weg­ga­belung. Gode­fridi benennt diese noch dras­ti­scher, als eine „fatale Abwärtsspirale“:

„Ent­weder es (Deutschland) akzep­tiert echten Plu­ra­lismus und Mei­nungs­freiheit – ohne die Demo­kratie nicht exis­tieren kann – oder es erliegt der Ver­su­chung, abwei­chende Mei­nungen mit juris­ti­schen und poli­zei­lichen Mitteln zu unter­drücken und damit die einzig wahre Oppo­sition zum Schweigen zu bringen. Sollte es dazu kommen, wird nicht die AfD zer­stört, sondern die deutsche Demo­kratie selbst.“

Und resü­miert völlig zu Recht: „Jede Demo­kratie, die die Oppo­sition gegen die regie­rende Partei ver­bietet, hört auf zu exis­tieren. Ein neues ‚Dekret zum Schutz des Volkes und des Staates‘, das die AfD ver­bieten würde, wäre nichts Gerin­geres als der Tod der deut­schen Demokratie.“

Quellen: https://www.gatestoneinstitute.org/21967/germany-left-wing-reich 
https://www.amazon.com/Green-Reich-Global-Warming-Tyranny-ebook/dp/B081H2MB37/
https://mediendienst-integration.de/extremismus/rechtsextremismus/ist-die-afd-rechtsextrem/
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-verfassungsschutz-rechtsextrem-100.html
https://www.bbc.com/news/articles/cwy6zk9wkrdo
https://www.unser-mitteleuropa.com/180293

Der Artikel erschien zuerst auf dem Blog GuidoGrandt.de

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