Niemand hat sich so sehr, wie die evangelische Kirche, an den woken Zeitgeist angebiedert.
Die Nachfolger von Dietrich Bonhoeffer sollten es eigentlich besser wissen.
Für diejenigen, die es nicht mehr wissen, weil der Schulunterricht Personen wie Bonhoeffer verschweigt: Bonhoeffer war einer der Lutheranischen Theologen, die den Mund aufgemacht und nicht aus „Angst“ vor den Nationalsozialisten geschwiegen haben. Bonhoeffer hat die Euthanasie-Programme ebenso wie die Judenverfolgung angeprangert, wurde im April 1943 von der Gestapo verhaftet und in Berlin Tegel inhaftiert, ehe er Ende 1944, weil er – obschon im Gefängnis – angeblich am Versuch vom 20. Juli 1944, Hitler endlich ins Jenseits zu befördern, beteiligt gewesen sein soll, ins KZ Flossenbürg verbracht, wo er kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs von besonders eifrigen Helfern eines mörderischen Regimes am 9. April 1945 erhängt wurde.
Falls die Nachfolger von Bonhoeffer nichts mit diesem Hinweis anzufangen wissen, sollten sie das Buch „Nachfolge“, das Bonhoeffer 1937 veröffentlicht hat, lesen.
Vielleicht kommt dann die Dämmerung…, vor allem im Hinblick darauf, dass man von christlichen Prinzipien nicht abweichen kann, um den Zeitgeist zu befriedigen oder sich als Mitläufer der herrschenden Ideologie zu verdingen…
Bis die Dämmerung kommt, muss man Sätze lesen wie die folgenden in Osthessen News:
„Die Hintergründe der Tat sind bisher unklar, die politischen Parolen deuten jedoch auf eine gezielte Botschaft hin. „Mich macht das wütend – ich bin ratlos“, sagt Bartsch. Zugleich ruft er zu Besonnenheit auf: „Gerade in unserer heutigen Gesellschaft verurteilen wir schnell. Ich wünsche mir, dass wir keine Vorverurteilung machen.““
Der, der sich vor „Vorverurteilung“ in „unserer heutigen Gesellschaft“ fürchtet, ist Pfarrer Ingmar Bartsch, dessen Kirche in Homberg-Dannenrod (Vogelsbergkreis) gerade von politischen Fanatikern vandalisiert wurde. Das, was ihm die Warnung vor Vorverurteilung auf die Zunge legt, sind Parolen wie:
„Free Palästina.“
„Jesus was not white.“
„He [Jesus] is a Palästinänser.“
„Good Night, White Race.“

Offenkundig sind die Legastheniker, die die Schmierereien hinterlassen haben, von einem ganz bestimmten ideologischen Fanatismus getrieben, der keinerlei Anlass zur Vorverurteilung gibt, den man, weil offensichtlich, gleich abschließend verurteilen kann.
Offenkundig sind die Schmierer in einer Weise moralisch enthemmt, die sie nicht nur jeden Respekt vor FREMDEM EIGENTUM verlieren lässt, sondern gleichzeitig den Respekt vor Orten des Gebetes, vor Orten, die für eine ganze Reihe anderer mit einer religiösen Bedeutung versehen sind.
Man muss schon einen ganz gehörigen Hass auf das Christentum mitbringen, eine erhebliche Entfremdung von christlicher Kultur vorweisen, um in Kirchen zu gehen und dort seinen ideologischen Schmutz zu hinterlassen. Gut, dass es in christlichen Kirchen nicht dieselben Reaktionen auf Vandalismus oder, wie man früher wohl gesagt hätte, Gotteslästerung, gibt, die in Moscheen herrschen … vielleicht auch nicht gut, denn die seichten Reaktionen eines angeblich „geschockten“ Pfarrers, der mit einem Schaden in fünfstelliger Höhe und einem nicht bezifferbaren immateriellen Schaden zurückgelassen wurde, sind sicher in einer Situation, in der christliche Kirchen sich zunehmend feindlicher Agitation gegenüber sehen, nicht nützlich.
Seit dem Merkeljahr 2015, als ein Kanzler außer Rand und Band entschieden hat, Steuerzahler für Millionen Zuwanderer, illegale Zuwanderer zahlen zu lassen, ist der Vandalismus in Kirchen in einem Ausmaß gestiegen, das seinesgleichen sucht und das vor allem in der Shitstream-Presse ignoriert wird. Dort wird – nicht immer, aber manchmal – über Kirchen berichtet, die durch Brandstiftung zerstört wurden, wie das für die Église l’immaculée conception in Saint Omer in Frankreich oder die Église Notre Dame in Rouen oder die Church of St John the Baptiste in Harleston, UK, der Fall ist, die durch Brandstiftung vollständig zerstört wurden. Indes, Anschläge, die Sachschaden, aber nicht vollständige Zerstörung zurücklassen, bleiben meist unerwähnt. Wer nach Zahlen sucht, wird nur mühsam fündig, weil es keine offizielle Statistik gibt, die der Zerstörung von Kirchen und dem Vandalismus christlicher Kulturgüter gewidmet ist. Statistiker z.b. beim BKA interessieren sich in der Regel für Asylbewerberheime oder Moscheen, nicht für Kirchen…
Man muss sich mühsam zusammensuchen, was interessiert, von Seiten wie:
- https://www.catholicculture.org/news/headlines/index.cfm?storyid=63992
- https://persecution.org/france-sees-245-percent-rise-in-anti-christian-attacks/
- https://www.buildingconservation.com/articles/churchfire/churchfire.htm
- https://2009–2017.state.gov/documents/organization/238596.pdf
- https://www.intoleranceagainstchristians.eu/fileadmin/user_upload/publications/files/OIDAC_Report_2024_-_Online_Version.pdf
- https://ecspe.org/france-faces-rising-attacks-on-churches-1000-anti-christian-hate-crimes-reported/
- https://www.nationalchurchestrust.org/news/over-9000-crimes-reported-uk-churches-just-three-years
- https://www.countryside-alliance.org/resources/news/over‑4–000-crimes-committed-at-churches-in-past-ye
- https://fsspx.news/en/news/germany-daily-vandalism-and-theft-church-property-54085
wenn man sich einen Überblick zur Entwicklung von Vandalismus und Brandstiftung christlicher Kirchen in Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich machen will. Wir haben das getan und ungefähre Zahlen besorgt, für die 15 Jahre vor Merkels Grenzöffnung und die 10 Jahre, die folgen. Die Ergebnisse sind erschreckend:
- Frankreich:
- 2000 bis 2014: Rund 2.500 Sachbeschädigungen und Brandstiftungen von christlichen Kirchen (ca. 170 p.a.);
- 2015 bis 2025: Rund 9.000 Sachbeschädigungen und Brandstiftungen von christlichen Kirchen; (ca. 900 p.a.)
- Deutschland:
- 2000 bis 2014: Rund 2.000 Sachbeschädigungen und Brandstiftungen von christlichen Kirchen (ca. 130 p.a.);
- 2015 bis 2025: Rund 7.000 Sachbeschädigungen und Brandstiftungen von christlichen Kirchen (ca. 650 p.a.);
- Vereinigtes Königreich
- 2000 bis 2014: Rund 6.000 Sachbeschädigungen und Brandstiftungen von christlichen Kirchen (ca. 270 p.a.);
- 2015 bis 2025: Rund 15.000 Sachbeschädigungen und Brandstiftungen von christlichen Kirchen (ca. 1.350 p.a.);

Das sind Zahlen, die einen Verlust von Respekt und Ehrfurcht vor einer Institution zum Ausdruck bringen, die einst ein integrales Zentrum westlicher Gesellschaften gewesen ist. Zahlen, die man entweder als Ergebnis einer fundamentalistischen Ideologie, die keine andere Religion neben sich duldet, Linksextremismus zum Beispiel oder Ergebnis eines Kulturkampfes zwischen unterschiedlichen Religionen ansehen kann, oder einer Mischung aus beidem.
In jedem Fall sieht sich die christliche Kirche Angriffen aus exakt der ideologischen Ecke ausgesetzt, bei der sie sich solche Mühe der Anbiederung gegeben hat.
Der Artikel erschien zuerst bei ScienceFiles.org.

























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