Bild: Bildschirmfoto Vandalismus in Stuttgarter Kirche auf YouTube

Kir­chen­zer­störung explo­diert: Van­da­lismus, Brand­stiftung nehmen rapide zu

Niemand hat sich so sehr, wie die evan­ge­lische Kirche, an den woken Zeit­geist angebiedert.

Die Nach­folger von Dietrich Bon­hoeffer sollten es eigentlich besser wissen.

Für die­je­nigen, die es nicht mehr wissen, weil der Schul­un­ter­richt Per­sonen wie Bon­hoeffer ver­schweigt: Bon­hoeffer war einer der Luther­a­ni­schen Theo­logen, die den Mund auf­ge­macht und nicht aus „Angst“ vor den Natio­nal­so­zia­listen geschwiegen haben. Bon­hoeffer hat die Eutha­nasie-Pro­gramme ebenso wie die Juden­ver­folgung ange­prangert, wurde im April 1943 von der Gestapo ver­haftet und in Berlin Tegel inhaf­tiert, ehe er Ende 1944, weil er – obschon im Gefängnis – angeblich am Versuch vom 20. Juli 1944, Hitler endlich ins Jen­seits zu befördern, beteiligt gewesen sein soll, ins KZ Flos­senbürg ver­bracht, wo er kurz vor dem Ende des Zweiten Welt­kriegs von besonders eif­rigen Helfern eines mör­de­ri­schen Regimes am 9. April 1945 erhängt wurde.

Falls die Nach­folger von Bon­hoeffer nichts mit diesem Hinweis anzu­fangen wissen, sollten sie das Buch „Nach­folge“, das Bon­hoeffer 1937 ver­öf­fent­licht hat, lesen.

Viel­leicht kommt dann die Däm­merung…, vor allem im Hin­blick darauf, dass man von christ­lichen Prin­zipien nicht abweichen kann, um den Zeit­geist zu befrie­digen oder sich als Mit­läufer der herr­schenden Ideo­logie zu verdingen…

Bis die Däm­merung kommt, muss man Sätze lesen wie die fol­genden in Ost­hessen News:

„Die Hin­ter­gründe der Tat sind bisher unklar, die poli­ti­schen Parolen deuten jedoch auf eine gezielte Bot­schaft hin. „Mich macht das wütend – ich bin ratlos“, sagt Bartsch. Zugleich ruft er zu Beson­nenheit auf: „Gerade in unserer heu­tigen Gesell­schaft ver­ur­teilen wir schnell. Ich wünsche mir, dass wir keine Vor­ver­ur­teilung machen.““

Der, der sich vor „Vor­ver­ur­teilung“ in „unserer heu­tigen Gesell­schaft“ fürchtet, ist Pfarrer Ingmar Bartsch, dessen Kirche in Homberg-Dan­nenrod (Vogels­berg­kreis) gerade von poli­ti­schen Fana­tikern van­da­li­siert wurde. Das, was ihm die Warnung vor Vor­ver­ur­teilung auf die Zunge legt, sind Parolen wie:

„Free Palästina.“
„Jesus was not white.“
„He [Jesus] is a Palästinänser.“
„Good Night, White Race.“

Quelle: Ost­hessen News

Offen­kundig sind die Leg­asthe­niker, die die Schmie­re­reien hin­ter­lassen haben, von einem ganz bestimmten ideo­lo­gi­schen Fana­tismus getrieben, der kei­nerlei Anlass zur Vor­ver­ur­teilung gibt, den man, weil offen­sichtlich, gleich abschließend ver­ur­teilen kann.

Offen­kundig sind die Schmierer in einer Weise mora­lisch ent­hemmt, die sie nicht nur jeden Respekt vor FREMDEM EIGENTUM ver­lieren lässt, sondern gleich­zeitig den Respekt vor Orten des Gebetes, vor Orten, die für eine ganze Reihe anderer mit einer reli­giösen Bedeutung ver­sehen sind.

Man muss schon einen ganz gehö­rigen Hass auf das Chris­tentum mit­bringen, eine erheb­liche Ent­fremdung von christ­licher Kultur vor­weisen, um in Kirchen zu gehen und dort seinen ideo­lo­gi­schen Schmutz zu hin­ter­lassen. Gut, dass es in christ­lichen Kirchen nicht die­selben Reak­tionen auf Van­da­lismus oder, wie man früher wohl gesagt hätte, Got­tes­läs­terung, gibt, die in Moscheen herr­schen … viel­leicht auch nicht gut, denn die seichten Reak­tionen eines angeblich „geschockten“ Pfarrers, der mit einem Schaden in fünf­stel­liger Höhe und einem nicht bezif­fer­baren imma­te­ri­ellen Schaden zurück­ge­lassen wurde, sind sicher in einer Situation, in der christ­liche Kirchen sich zunehmend feind­licher Agi­tation gegenüber sehen, nicht nützlich.

Seit dem Mer­keljahr 2015, als ein Kanzler außer Rand und Band ent­schieden hat, Steu­er­zahler für Mil­lionen Zuwan­derer, illegale Zuwan­derer zahlen zu lassen, ist der Van­da­lismus in Kirchen in einem Ausmaß gestiegen, das sei­nes­gleichen sucht und das vor allem in der Shit­stream-Presse igno­riert wird. Dort wird – nicht immer, aber manchmal – über Kirchen berichtet, die durch Brand­stiftung zer­stört wurden, wie das für die Église l’immaculée con­ception in Saint Omer in Frank­reich oder die Église Notre Dame in Rouen oder die Church of St John the Bap­tiste in Harleston, UK, der Fall ist, die durch Brand­stiftung voll­ständig zer­stört wurden. Indes, Anschläge, die Sach­schaden, aber nicht voll­ständige Zer­störung zurück­lassen, bleiben meist uner­wähnt. Wer nach Zahlen sucht, wird nur mühsam fündig, weil es keine offi­zielle Sta­tistik gibt, die der Zer­störung von Kirchen und dem Van­da­lismus christ­licher Kul­tur­güter gewidmet ist. Sta­tis­tiker z.b. beim BKA inter­es­sieren sich in der Regel für Asyl­be­wer­ber­heime oder Moscheen, nicht für Kirchen…

Man muss sich mühsam zusam­men­suchen, was inter­es­siert, von Seiten wie:

wenn man sich einen Über­blick zur Ent­wicklung von Van­da­lismus und Brand­stiftung christ­licher Kirchen in Frank­reich, Deutschland und dem Ver­ei­nigten König­reich machen will. Wir haben das getan und unge­fähre Zahlen besorgt, für die 15 Jahre vor Merkels Grenz­öffnung und die 10 Jahre, die folgen. Die Ergeb­nisse sind erschreckend:

  • Frank­reich:
    • 2000 bis 2014: Rund 2.500 Sach­be­schä­di­gungen und Brand­stif­tungen von christ­lichen Kirchen (ca. 170 p.a.);
    • 2015 bis 2025: Rund 9.000 Sach­be­schä­di­gungen und Brand­stif­tungen von christ­lichen Kirchen; (ca. 900 p.a.)
  • Deutschland:
    • 2000 bis 2014: Rund 2.000 Sach­be­schä­di­gungen und Brand­stif­tungen von christ­lichen Kirchen (ca. 130 p.a.);
    • 2015 bis 2025: Rund 7.000 Sach­be­schä­di­gungen und Brand­stif­tungen von christ­lichen Kirchen (ca. 650 p.a.);
  • Ver­ei­nigtes Königreich 
    • 2000 bis 2014: Rund 6.000 Sach­be­schä­di­gungen und Brand­stif­tungen von christ­lichen Kirchen (ca. 270 p.a.);
    • 2015 bis 2025: Rund 15.000 Sach­be­schä­di­gungen und Brand­stif­tungen von christ­lichen Kirchen (ca. 1.350 p.a.);

Das sind Zahlen, die einen Verlust von Respekt und Ehr­furcht vor einer Insti­tution zum Aus­druck bringen, die einst ein inte­grales Zentrum west­licher Gesell­schaften gewesen ist. Zahlen, die man ent­weder als Ergebnis einer fun­da­men­ta­lis­ti­schen Ideo­logie, die keine andere Religion neben sich duldet, Links­extre­mismus zum Bei­spiel oder Ergebnis eines Kul­tur­kampfes zwi­schen unter­schied­lichen Reli­gionen ansehen kann, oder einer Mischung aus beidem.

In jedem Fall sieht sich die christ­liche Kirche Angriffen aus exakt der ideo­lo­gi­schen Ecke aus­ge­setzt, bei der sie sich solche Mühe der Anbie­derung gegeben hat.


Der Artikel erschien zuerst bei ScienceFiles.org.

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