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Leser­brief: Impfung für Schwangere – Wie lange noch?

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich möchte Ihnen einen Leser­brief zur Prüfung zusenden, der ein Thema betrifft, das in allen drei Ländern – Deutschland, Öster­reich und der Schweiz – wei­terhin aktuell ist: Die Corona-Impfung in der Schwangerschaft.

Während D/CH/A die Impfung nach wie vor emp­fehlen, haben Länder wie Gross­bri­tannien (Mai 2025) und Aus­tralien ihre Emp­feh­lungen bzw. Zulassung in diesem Bereich bereits zurück­ge­nommen bzw. ver­ändert – mit Verweis auf offene Datenlage, feh­lende ran­do­mi­sierte Sicher­heits­studien und unklare Nutzenbewertung.

Der bei­gefügte Leser­brief fasst diese Situation zusammen, ver­weist auf offi­zielle Fach­in­for­ma­tionen (u. a. Swiss­medic / EMA / Pro­dukt­in­for­ma­tionen Comirnaty 2025) und stellt die Frage, ob eine aktuelle Neu­be­wertung oder zumindest öffent­liche Debatte ange­messen wäre – ins­be­sondere vor dem Hin­ter­grund der Ein­stufung „feh­lende Infor­mation” zur Schwangerschaft.

Ziel ist keine Zuspitzung, sondern ein fak­ten­ba­sierter Beitrag zur Mei­nungs­bildung wer­dender Eltern.

Ich freue mich über eine Rück­meldung, ob eine Ver­öf­fent­li­chung möglich ist.

Roger Bittel
www.bittel.tv

Jour­nalist



In der Schweiz wird die Corona-Impfung wei­terhin auch für Schwangere emp­fohlen – obwohl mehrere Länder einen Rückzug voll­zogen haben. So hat Gross­bri­tannien im Mai 2025 ent­schieden, die Emp­fehlung zu stoppen – wegen unklarer Datenlage und feh­lendem nach­weis­baren Nutzen. In Aus­tralien wurde die ent­spre­chende Zulassung für Schwangere eben­falls gestrichen.

In der Schweiz bleibt die Impf­emp­fehlung dennoch bestehen. Dabei zeigen offi­zielle Doku­mente von Swiss­medic: Die Anwendung in der Schwan­ger­schaft ist wei­terhin als “feh­lende Infor­mation” klas­si­fi­ziert. Auch ran­do­mi­sierte kli­nische Studien (RCTs) zur Sicherheit und Wirk­samkeit gibt es bis heute keine.

Die Sicherheit der ersten Impfung wurde ursprünglich auf Basis einer Studie mit nur 173 schwan­geren Frauen beur­teilt. Diese Zahl reicht bei einem poten­ziell geringen Nutzen kei­nes­falls aus, um ein grös­seres Risiko aus­zu­schliessen – weder für die Mutter noch für das unge­borene Kind.

Laut Fach­in­for­mation von Comirnaty (Stand Dezember 2025) sollte die Impfung in der Schwan­ger­schaft nur dann ver­ab­reicht werden, wenn der poten­zielle Nutzen die mög­lichen Risiken über­wiegt. Das erfordert eine indi­vi­duelle Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behan­delnden Arzt. Wie soll diese erfolgen, wenn zen­trale Sicher­heits­daten fehlen?

Zudem sind inzwi­schen interne Doku­mente öffentlich, die auf mög­liche Repro­duk­ti­ons­to­xi­zität, Ver­än­de­rungen an der Pla­zenta und eine lange Ver­weil­dauer des Spike-Pro­teins im Körper hin­weisen. Gleich­zeitig heisst es von behörd­licher Seite: Es gebe keine Hin­weise auf Risiken. Dieser Wider­spruch lässt sich nicht länger ignorieren.

Ich bin kein Arzt. Aber als Jour­nalist, der seit Monaten recher­chiert, fordere ich: eine kri­tische Neu­be­wertung der Daten, eine offene Debatte – und ein Mora­torium, solange die Evidenz nicht gesi­chert ist. Die Gesundheit von Müttern und Kindern ver­dient grösste Sorgfalt.

Roger Bittel
www.bittel.tv

Jour­nalist

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