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Karl Lau­terbach soll WHO-Chef werden: Starke Nebenwirkungen!

Sie dachten nach all dem, was wir inzwi­schen zur Corona-Zeit wissen, Karl Lau­terbach sei auf der Flucht vor unserer Justiz und ver­stecke sich in Kuba? Weit gefehlt: Ähnlich wie Baerbock oder von der Leyen scheint er sich so bewährt zu haben, dass er zu Höherem, Inter­na­tio­nalen berufen ist. (von David Berger)

Die NZZ schreibt: „Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sation sucht einen Nach­folger für ihren Chef Tedros Ghe­breyesus. Deutschland erhofft sich einen Deut­schen an der Spitze. Zwei Kan­di­daten sind bereits in der engeren Auswahl, dar­unter der ehe­malige Gesund­heits­mi­nister Lauterbach“.

WHO-Welt­ge­sund­heits­re­gierung

Mögen seine Auf­tritte noch so ver­peilt gewesen sein, gerade das macht ihn zum per­fekten Prot­ago­nisten der „neuen Nor­ma­lität“ und ihrer dubiosen Insti­tu­tionen, allen voran natürlich der WHO. Mit Nach­druck unter­stützt Lau­terbach seit län­gerem die Pläne der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sation, weit­rei­chende inter­na­tionale Gesund­heits­re­gel­werke zu ver­ab­schieden, die weit über klas­sische Pan­de­mie­vor­sorge hin­aus­gehen sollen. Dabei geht es nicht nur um eine admi­nis­trative Moder­ni­sierung, sondern einen tief­grei­fenden Ein­griff in die nationale Souveränität.

Was zunächst nach harm­loser Zusam­men­arbeit klingt, hat für längst alar­mie­rende Züge ange­nommen: Die WHO strebt – mit Rücken­de­ckung aus Berlin – eine Reform des inter­na­tio­nalen Gesund­heits­rechts an, die den Ein­fluss der UN-Orga­ni­sation auf nationale Gesund­heits­systeme massiv aus­weiten würde. Von ver­pflich­tenden Daten­aus­tausch-Mecha­nismen bis hin zu stan­dar­di­sierten Ver­ord­nungen im Kri­senfall wären Staaten künftig stärker an WHO-Vor­gaben gebunden.

Für Lau­terbach ist das ein logi­scher Schritt. In seiner Argu­men­tation solle die Welt „besser auf künftige Bedro­hungen vor­be­reitet“ werden. Die Pan­demie habe gezeigt, wie ver­letzlich Staaten seien – daher sei ein mul­ti­la­te­rales System mit ver­bind­lichen Regeln „uner­lässlich“. Doch diese Worte ver­schleiern, was tat­sächlich auf dem Spiel steht.

Globale Ver­wal­tungs­bü­ro­kratie statt Demokratie

Denn hinter den tech­no­kra­ti­schen Begriffen steckt eine Agenda, die weit über Gesund­heits­fragen hin­ausgeht: Sou­ve­rä­nität, demo­kra­tische Ent­schei­dungs­pro­zesse und letztlich die Selbst­be­stimmung der Staaten sollen zugunsten einer glo­balen Ver­wal­tungs­praxis aus­ge­hebelt werden, die niemand auf demo­kra­ti­schem Wege legi­ti­miert hat.

Besonders brisant: Deutschland spielt unter Lau­terbach eine Schlüs­sel­rolle bei der Durch­setzung dieser Reformen. Berlin gilt als einer der lau­testen Befür­worter eines „starken WHO-Recht­rahmens“. Das wirft Fragen auf – nicht nur, ob nationale Gesund­heits­po­litik in Brüssel oder Genf besser auf­ge­hoben ist als in Berlin, sondern auch, welche demo­kra­tische Legi­ti­mation dieser Neu­ordnung zugrunde liegt.

Hinter ver­schlos­senen Türen wird geschwurbelt

Kri­tiker aus Wis­sen­schaft und Ver­fas­sungs­recht warnen schon seit Monaten: Eine der­artige Macht­kon­zen­tration in einer inter­na­tio­nalen Orga­ni­sation wird dazu führen, dass gesund­heit­liche Ent­schei­dungen künftig nicht mehr im par­la­men­ta­ri­schen Diskurs, sondern hinter ver­schlos­senen Türen getroffen werden. Was als Koope­ration beginnt, endet laut diesen Stimmen schnell in einer Fak­ten­schaffung ohne echte Mit­be­stimmung der Bürger und ihrer Vertreter.

Lau­terbach betont, es gehe um Soli­da­rität und Schutz, in Wirk­lichkeit geht es um einen schlei­chenden Transfer von Ent­schei­dungs­gewalt – ein Vorgang, der bereits jetzt weit­gehend aus der öffent­lichen Debatte ver­schwunden ist. Die Frage muss gestellt werden: Wollen wir, dass nun – nach dem Kom­plett­ver­sagen der EU – auch noch unser Gesund­heits­system zukünftig stärker von inter­na­tio­nalen Gremien gesteuert wird als von gewählten Parlamenten?

Der Artikel erschien zuerst bei philosophia-perennis.com.

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