Ich hatte bereits vor Jahren vorhergesagt, dass die Weltwirtschaft zwischen den Jahren 2026 und 2028 komplett gegen die Wand gefahren würde, weil es der einzig mögliche Weg ist, um ein völlig neues und längst überfälliges globales Finanzsystem einzuführen. Dieses unbare, rein digitale, völlig andere System bedeutet das Ende der US-Hegemonie und damit einen umfassenden Wohlstandsverlust für die US-Bürger und deren Leibeigene in Europa. Der Übergang von der monopolaren zur multipolaren Weltordnung wird alle unvorbereiteten Personen in Europa und den USA sehr hart treffen. Wer jedoch vorgesorgt hat und versteht, wohin die Reise geht, kann der heraufziehenden Hyperinflation gelassen entgegensehen. Derzeit sind Gold, Silber und bestimmte Krypto-Werte noch zu recht günstigen Preisen erhältlich – wenngleich auch die Verfügbarkeit immer stärker eingeschränkt wird. Denn nicht nur ihr Preis, sondern auch ihr Wert wird in den kommenden Jahren enorm steigen, und wer das begreift, möchte nicht, dass alle es wissen. Daher macht es sehr viel Sinn, sich jetzt mit den gravierenden Veränderungen auseinanderzusetzen, von denen man auf der Weltbühne gerade mit Pomp abzulenken versucht.
(Von Michael Morris)

Ich habe mich seit vielen Jahren mit Edelmetallen und dem Geldsystem beschäftigt und unter anderem auch mehrere Bücher darüber geschrieben. In den letzten Monaten fanden jedoch Umbrüche im monetären System statt, die ich mit großer Neugierde intensiv verfolgte. Neue technische Möglichkeiten, wie CBDCs, KI-Agenten, Tokenisierung, Smart Contracts und digitale IDs, ändern derzeit im Hintergrund alles in einem Maße, das für 99 % der Menschen völlig unvorstellbar ist. Sie sehen nur die billige Show im Vordergrund und lassen sich von den Spezialeffekten blenden, während das eine Prozent, das diese Unterhaltung in Auftrag gibt, ihnen unmerklich immer schneller das letzte Geld aus den Taschen zieht.
Ich habe mich zuletzt eingehend mit dem neuen Geldsystem, dem mBridge-Projekt der BRICS-plus-Staaten, befasst und mit der Rolle, die einige wenige Kryptowährungen künftig als Wholesale- und Retail-CBDCs spielen werden. Denn alle Staaten bauen ihr monetäres System derzeit auf bargeldlose Krypto-Währungen um. Da spielt es keine Rolle, dass Donald Trump schwört, es werde unter seiner Regentschaft keine CBDCs in den USA geben. Denn zum einen bedeutet es nur, dass er die „Digital Currency“ nicht der verhassten Zentralbank FED und deren berüchtigten Besitzern unterstellen möchte. Doch dem Letzten, der versuchte, ihr den Dollar zu entziehen, JFK, war das nicht gut bekommen. Zum anderen wird Trumps Regentschaft spätestens in zweieinhalb Jahren in den USA zu Ende sein und dann im Nahen Osten fortgesetzt werden – doch das ist eine andere „smarte“ Geschichte.
Weil ich die monetäre Revolution so faszinierend fand, habe ich vor einigen Monaten begonnen, meine Recherchen darüber niederzuschreiben. Ich dachte, ich hätte das Grundprinzip verstanden und müsste nur noch ein paar Zahlen und Fakten recherchieren, um meinen Lesern dann ein wichtiges und hilfreiches Buch zur Verfügung zu stellen, welches im Idealfall sogar Leben retten könnte. Doch die Entwicklungen im Geldwesen, im Bereich der Edelmetalle und im Paralleluniversum der KI beschleunigten sich so dermaßen, dass ich kaum noch Schritt halten konnte. Da ich aber den Iran-Krieg und die Sperrung der Straße von Hormus und einiges mehr kommen sah und in meinem neuen Buch »Schattengeld – Die verborgenen Strukturen hinter der neuen Geldordnung« vorhersagte, scheine ich doch einigermaßen den Überblick behalten zu haben.
Alles, was wir derzeit erleben, ist ein Schritt in Richtung gezielter Zerstörung des alten Systems und anschließender Neuordnung. Alles, was aktuell passiert, die Ressourcenkriege, die gezielte Verknappung des globalen Warenangebots und die unausweichlich drastisch steigende Inflation, war genau so geplant. Die Hyperinflation ist das nächste große Etappenziel, und sie ist unausweichlich. In Kürze werden wir alle Milliardäre sein, doch wird uns das wenig nützen, wenn man mit Fiat-Geld nichts mehr kaufen kann. Venezuela und der Iran erlebten die Hyperinflation bereits, die Golfstaaten und die Türkei sind kurz davor, und Europa und die USA werden mit ein wenig Zeitverzögerung zwangsläufig folgen.
Ich nehme an, dass die Leser dieser Seite nicht auf das Kasperletheater von der „kontrollierten Inflation“ in Höhe von rund 2,5 % im Euro-Raum hereinfallen. Ich gehe davon aus, dass sie selbst rechnen können und wissen, dass sie bereits aktuell mindestens zehnmal so hoch ist. Spannend wird der Punkt, an dem es viele oder die meisten erkennen. Denn dann kippt das System, und zwar sehr schnell. Dann steigen nicht nur die Preise von Gold und Silber und den vier Krypto-Werten, die unsere Zukunft sein werden, dann steigt mit einem Schlag auch ihr Wert deutlich. Dann können dementsprechend die Preise nicht nur um mehrere hundert, sondern auch um mehrere tausend Prozent innerhalb von Wochen in die Höhe schießen. Während jeder Hyperinflation gab es den Moment, in dem man für eine Unze Gold ein ganzes Mehrfamilienhaus erwerben konnte.

Saudi-Arabien etwa setzt mittlerweile auf militärische Kooperation mit Pakistan, weil es erkennt, dass den USA nicht zu trauen ist. Die Vereinigten Arabischen Emirate suchen militärischen Schutz bei Indien. Beide Länder reduzieren derzeit ihre finanziellen Transaktionen über das westliche SWIFT-System und nutzen vermehrt Chinas Alternative CIPS. Die USA haben mit dem aktuellen Krieg das Ende des FED-Dollar beschleunigt. Nun bleibt ihnen nichts anderes mehr übrig, als die eigene Währung koordiniert zu hyperinflationieren. Danach kommt etwas völlig Neues. Die kommenden digitalen Währungen werden gedeckt sein. Die der BRICS-plus-Staaten sind bereits zu 40 % durch Gold gedeckt. Da die Amerikaner damit nicht aufwarten können, versuchen sie, Bitcoin und Stablecoins (eine Perversion, die ich in meinem neuen Buch erkläre) zur Deckung heranzuziehen. Doch es ist fraglich, ob irgend jemand diese nutzlosen und lahmen Krypto-Assets als „wertvoll“ akzeptieren wird? Das weiß der US-Geldadel natürlich, deshalb werden zusätzlich noch so viel Gold und Rohstoffe zusammengekratzt, wie möglich.
Aber nach Venezuela und Kuba dürfte dann das Ende der Fahnenstange erreicht sein, denn die Vorkommen auf Grönland zu erschließen würde viele Jahre dauern. Wer das „Euro-Dollar-System“ verstanden hat, weiß, dass jeder Mensch auf Erden rund die Hälfte seiner Zeit für die USA gearbeitet hat – kostenlos und ohne Dank. Dieses System ist, ebenso wie das „Petro-Dollar-System“, am Ende. Wer das, wie die Europäer, nicht begriffen hat, wird unter die Räder kommen. Der Euro-Raum wird ein weit reichendes Tal der Tränen sein. Der Umbruch findet nämlich nicht nur im monetären und wirtschaftlichen Bereich statt, sondern immer stärker auch im intellektuellen. Mindestens zehn Millionen Europäer haben ihren Heimat-Kontinent in den vergangenen zehn Jahren verlassen, und es fliehen immer mehr. Der sogenannte „Brain-Drain“, die Abwanderung vieler kreativer Leistungsträger in attraktivere Länder, ist ein Thema, das offiziell totgeschwiegen wird, das jedoch ein weiterer wichtiger Puzzlestein in der Neuordnung der Welt ist. Derzeit bieten sich im Edelmetall- und im Krypto-Bereich (noch) enorme Chancen und Möglichkeiten für die Wenigen, die sie erkennen.
Was für eine spannende und aufregende Zeit! Das Gebot der Stunde ist, aus meiner Sicht, sich so umfassend wie möglich vom alten System der Bevormundung und Gängelung durch staatliche Komparsen zu lösen und selbst Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, sowohl materiell als auch geistig und spirituell. Wer sich seiner Sache sicher ist und diese Haltung ausstrahlt, findet Gleichgesinnte. Es gibt mehr davon, als man glaubt. Man muss sich nur unbeeindruckt auf den Weg machen und sein Ziel, nämlich Freiheit, klar vor Augen haben. Der Rest folgt von alleine.
Dieser Artikel erschien ursprünglich bei: https://www.goldseiten.de/artikel/697143–Michael-Morris~-Sind-wir-bald-alle-Milliardaere.html

























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