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Kanada: LGBTQ heißt jetzt MMIWG2SLGBTQQIA+

Nein, das ist keine Satire, sondern wird sicher bald auch die woke EU erreichen: Kanada hat die offi­zielle Bezeichnung im Zusam­menhang mit geschlecht­licher und sexu­eller Vielfalt erweitert. Das bislang gebräuch­liche LGBTQ-Akronym wurde in bestimmten Kon­texten durch die längere Form „MMIWG2SLGBTQQIA+“ ergänzt. Müssen die Regen­bo­gen­flaggen schon wieder aus­ge­tauscht werden? (von David Berger)

Die Abkürzung steht für „Missing and Mur­dered Indi­genous Women, Girls, and Two-Spirit, Lesbian, Gay, Bisexual, Trans­gender, Queer, Ques­tioning, Intersex, and Asexual“. Damit werden mehrere Gruppen gleich­zeitig benannt: Zum einen ver­weist der erste Teil (MMIWG) auf ver­misste und ermordete indigene Frauen und Mädchen in Kanada. Der Zusatz „2S“ steht für „Two-Spirit“, ein Begriff aus indi­genen Kul­turen, der eine spe­zi­fische geschlecht­liche und spi­ri­tuelle Iden­tität beschreibt.

Der anschlie­ßende Teil des Akronyms umfasst ver­schiedene sexuelle Ori­en­tie­rungen und geschlecht­liche Iden­ti­täten, dar­unter les­bische, schwule, bise­xuelle, trans­ge­schlecht­liche, queere, fra­gende, inter­ge­schlecht­liche und ase­xuelle Men­schen. Das Plus­zeichen am Ende dient als offener Sam­mel­be­griff für weitere Iden­ti­täten, die nicht einzeln auf­ge­führt sind.

Die Erwei­terung des Akronyms wird in Kanada vor allem in poli­ti­schen, sozialen und akti­vis­ti­schen Zusam­men­hängen ver­wendet. Ziel ist es, unter­schied­liche Gruppen sichtbar zu machen und deren spe­zi­fische Lebens­rea­li­täten sowie Her­aus­for­de­rungen in einem gemein­samen Begriff abzubilden.

Nur eine Durch­gangs­station zu noch viel mehr Buchstaben

Wer bisher schon mit dem LGBTQ-Buch­sta­ben­salat seine Pro­bleme hatte, wird ver­mutlich durch solche Tollhaus-Ideen bald ganz aus dem öffent­lichen Diskurs aus­ge­schlossen bzw. landet vor Gericht, wenn er einen der Buch­staben ver­gessen oder ver­wechselt hat. Aber auch die „queere Com­munity“ gibt sich noch nicht ganz zufrieden: Einige Per­sonen oder Gruppen fühlen sich durch die bisher durch Buch­staben auf­ge­führten Sam­mel­be­griffe nicht aus­rei­chend oder nicht passend reprä­sen­tiert, während andere die Zusam­men­fassung sehr unter­schied­licher Themen (z. B. sexuelle Ori­en­tierung vs. Geschlechts­iden­tität) kri­tisch sehen.

Auch die Pride-Pro­gress-Flagge muss demnach bald über­ar­beitet werden, worauf enorme Kosten auf die Kom­munen zukommen, die diese Flagge hissen. Viel­leicht wäre da eine psych­ia­trische Behandlung für die Men­schen, die sich so etwas wie „MMIWG2SLGBTQQIA+“ aus­denken, bil­liger gekommen. Man kann das Ganze aber auch mit Humor nehmen und mit Joey Man­narino fragen: „All diese Umständ­lichkeit nur, um zu ver­meiden, Justin Trudeau als Schwuchtel zu bezeichnen?“

Die Lügen der LGBTQ-Agenda

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Der Artikel erschien zuerst bei philosophia-perennis.com.

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