Früh­sexua­li­sierung ist Rea­lität bei den linken Kampf­truppen — Staatlich geför­derter Jugend­verband emp­fiehlt Kindern ab sechs Sexspiele

Der aktuelle Vorfall an einer Schule in Ost­sachsen hat erneut den Blick auf die Sexu­al­päd­agogik bestimmter Jugend­or­ga­ni­sa­tionen gelenkt. Zwei Akti­vis­tinnen des SPD-nahen Ver­bands “Die Falken” sollen Neunt­klässlern im Rahmen eines geför­derten Thea­ter­pro­jekts por­no­gra­fi­sches Material zugänglich gemacht haben. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.

 

Die Polizei ermittelt, die Betei­ligten sprechen von einem Ver­sehen. Doch eine offi­zielle Bro­schüre des­selben Ver­bands zeigt, dass solche Grenz­über­schrei­tungen kein Zufall sind, sondern Teil eines durch­dachten Konzepts.

Sex­spielzeug als Ein­stieg für Grundschulkinder

In der vom Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­terium mit­fi­nan­zierten Bro­schüre zur Sexu­al­päd­agogik emp­fiehlt der Verband Spiele, die bereits Sechs- bis Acht­jährige mit Themen der Erwach­se­nen­se­xua­lität in Berührung bringen. Besonders auf­fällig ist das Spiel „Grab­belsack“ oder „Beu­telspaß“ für Kinder ab acht oder zehn Jahren. Die Teil­nehmer ertasten in einem Beutel Gegen­stände und sollen sie erraten – dar­unter Kondome, Gleitgel, Lie­bes­kugeln, Leck­tücher und sogar Holz­pe­nisse. Die Anleitung betont, je nach Alter und Thema könnten „unter­schied­liche Dinge“ wie Ver­hü­tungs­mittel oder Sex­spielzeug zum Einsatz kommen.

Solche Methoden zielen nicht allein auf Auf­klärung im klas­si­schen Sinne ab. Sie sollen Kinder früh mit kon­kreten Objekten der Sexua­lität ver­traut machen und Hem­mungen abbauen. Kri­tiker sehen darin eine sys­te­ma­tische Ver­schiebung der kind­lichen Ent­wick­lungs­phase, bei der natür­liche Neugier in Richtung erwach­sener Prak­tiken gelenkt wird.

Die Ideo­logie der Trans­se­xua­lität ist Ein­fallstor für die Pädo-Pädagogik

Der Verband, der aus der sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­be­wegung des frühen 20. Jahr­hun­derts her­vor­ge­gangen ist, hat sich in seinem päd­ago­gi­schen Selbst­ver­ständnis klar posi­tio­niert. Hete­ro­nor­ma­ti­vität und Patri­archat werden dort nicht als natür­liche Gege­ben­heiten betrachtet, sondern als zu ent­lar­vende „Ideo­logien“. Das Ziel sei es, diesen Vor­stel­lungen „ent­schieden ent­ge­gen­zu­treten“ und statt­dessen „andere Erleb­nis­räume“ zu schaffen – ins­be­sondere Räume, die Homo- und Trans­se­xua­lität in den Vor­der­grund rücken.

Die Bro­schüre aus dem Jahr 2018, die wei­terhin auf der Ver­bands­website ver­fügbar ist, dient genau diesem Zweck. Sie wurde mit Mitteln des Kinder- und Jugend­plans des Bundes finan­ziert. Seit 2016 hat der Bun­des­verband ins­gesamt rund 13 Mil­lionen Euro Steu­er­gelder aus diesem Topf erhalten. Damit fließen öffent­liche Gelder in ein Pro­gramm, das tra­di­tio­nelle Vor­stel­lungen von Familie und Geschlecht bewusst infrage stellt und bei Kindern alter­native Lebens­ent­würfe bewerben will.

Der säch­sische Vorfall: Ver­sehen oder kon­se­quente Fort­setzung eines ideo­lo­gi­schen Sexualprogramms?

Erst vor Kurzem sorgte der­selbe Verband für Auf­sehen: Im Rahmen eines von der Amadeu-Antonio-Stiftung geför­derten Pro­jekts an einer Schule in Schleife (Land­kreis Görlitz) erhielten Neunt­klässler Zugang zu einem queeren Porno-Magazin mit expli­ziten Dar­stel­lungen. Die beiden betei­ligten jungen Frauen aus dem Ber­liner Lan­des­verband stehen nun im Fokus poli­zei­licher Ermitt­lungen. Der Bun­des­verband distan­zierte sich und sprach erneut von einem Ver­sehen – das Magazin sei ver­se­hentlich unter Bas­tel­ma­terial geraten.

Wer die Bro­schüre kennt, erkennt jedoch ein Muster. Die Früh­kon­fron­tation mit sexu­ellen Inhalten und die aktive Werbung für queere Iden­ti­täten sind kein Aus­rut­scher, sondern ent­sprechen dem erklärten päd­ago­gi­schen Ansatz. Statt alters­ge­rechter Auf­klärung über Körper, Grenzen und Bezie­hungen steht die Dekon­struktion bestehender Normen im Mittelpunkt.

Staat­liche För­derung als Ermu­tigung zur Grenzverschiebung

Dass ein solcher Ansatz mit Steu­er­mil­lionen unter­stützt wird, wirft grund­sätz­liche Fragen auf. Eltern ver­trauen darauf, dass staatlich geför­derte Jugend­arbeit Kinder schützt und ihre Ent­wicklung respek­tiert – nicht, dass sie gezielt mit sexu­ellen Reizen und ideo­lo­gi­schen Deu­tungen kon­fron­tiert werden. Die Debatte um diese Prak­tiken zeigt: Was als fort­schritt­liche Sexu­al­bildung ver­kauft wird, emp­finden viele als gezielte Früh­sexua­li­sierung, die den natür­lichen Schutzraum der Kindheit aufbricht.

Der Vorfall in Sachsen und die zugrun­de­lie­gende Bro­schüre ver­deut­lichen, wie tief bestimmte linke Jugend­or­ga­ni­sa­tionen in die Gestaltung von kind­licher Sexua­lität ein­greifen wollen. Ob dies wirklich im Interesse der betrof­fenen Kinder liegt oder eher einer poli­ti­schen Agenda dient, bleibt eine offene und drin­gende gesell­schaft­liche Frage.

Zuerst erschienen bei freiewelt.net.

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