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Es beob­achtet schon seit der Vorgeschichte

Der Stanford-Immu­nologe Gary Nolan hat gerade etwas gesagt, das die gesamte Geschichte des UFO-Phä­nomens neu schreibt. Er sagt, es sei nie ver­borgen gewesen. Es war immer da. Und es habe sein Erschei­nungsbild ver­ändert, um dem zu ent­sprechen, was die Menschheit bereit war zu sehen.

Vor 1947, vor Roswell, vor der modernen UFO-Ära, tauchte es bereits im 19. Jahr­hundert in Lokal­zei­tungen auf. Davor waren es die Götter. Vor den Göttern waren es die Geister des Waldes. Das­selbe Phä­nomen, anderes Gewand, eine beständige Bot­schaft über Jahr­tau­sende hinweg: Du bist nicht allein.

Nolan beschreibt dieses Muster mit einer Prä­zision, die man kaum igno­rieren kann. In vor­zi­vi­li­sierten Gesell­schaften erschien eine höhere Intel­ligenz als über­na­tür­liche Natur­kräfte. Weiter geht es mit Mytho­logie, Pan­theons, gött­lichen Wesen. Dann dem Monotheismus.

Und als der Glaube an tra­di­tio­nelle Reli­gionen in der modernen Welt zer­brach, wan­delte sich das Phä­nomen erneut und prä­sen­tierte sich als hoch­ent­wi­ckelte Tech­no­logie, denn das ist das Rah­menwerk, das eine tech­no­lo­gische Zivi­li­sation annehmen kann.

Das Kostüm ändert sich. Die Bot­schaft bleibt.

Er beschreibt diesen Moment der Mensch­heits­ge­schichte mit einer der tref­fendsten Ana­logien, die Sie in diesem Gespräch hören werden. Stellen Sie sich vor, Sie hätten Ihr ganzes Leben auf einer Insel ver­bracht. Sie haben jeden Tag auf den Ozean hin­aus­ge­schaut und sich nie vor­stellen können, dass es eine andere Insel mit anderen Men­schen darauf gibt.

Dann erscheint eines Morgens ein Segel­schiff am Horizont. Sie ver­stehen nicht, was Sie sehen. Aber Sie begreifen sofort, dass Ihre Welt gerade um ein Viel­faches größer geworden ist.

Nolan glaubt, dass die Menschheit genau diesen Moment jetzt erlebt. Der Blick ins All öffnet sich. Und was auch immer sich auf der anderen Seite des Ozeans befindet, hat geduldig und metho­disch dafür gesorgt, dass wir irgendwann aufblicken.

Dann begibt er sich in noch düs­terere Gefilde. Könnte das Phä­nomen den Prozess mani­pu­lieren? Könnte es als Lehr­system fun­gieren und die Lek­tionen unserem Niveau anpassen? Oder ist es möglich, dass die Menschheit selbst diese Bilder erzeugt und etwas aus ihrem kol­lek­tiven Bewusstsein projiziert?

Manche For­scher argu­men­tieren, eine externe, nicht-mensch­liche Intel­ligenz lenke die mensch­liche Wahr­nehmung seit Jahr­tau­senden. Andere glauben, das Phä­nomen ent­springe dem mensch­lichen Bewusstsein selbst – ein Spiegel, den wir noch nicht voll­ständig verstehen.

Wenn Nolan Recht hat und dies seit Jahr­tau­senden geschieht, dann ist die eigent­liche Frage nicht, was diese Bilder sind, sondern was sie uns lehren wollen.

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Zuerst erschienen bei anti-matrix.com.
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