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„Experten“ der Bun­des­re­gierung wollen, dass Steu­er­zahler NOCH MEHR für Kli­ma­wandel bezahlen

War etwas?

Hat jemand gerade Kli­ma­wan­del­mo­delle, die jah­relang als Garanten für die Vor­schau auf die grau­selige Rea­lität, die uns in der ver­bren­nenden Erde des Jahrs 2100 erwartet, insze­niert wurden, aus dem Verkehr gezogen, weil die Rea­lität von dem, was behauptet wird, doch gar zu weit abweicht und es keinen „Kli­ma­wandel“, wie behauptet, gibt?

Viel­leicht war das Ein­stampfen von RCP8.5 und SSP5‑8.5, den Modellen und sozio­öko­no­mi­schen Ent­wick­lungs­pfaden, mit deren Ergeb­nissen Kli­ma­hys­te­riker das eigene Denken ersetzt haben und die sie genutzt haben, um vor allem Kinder und Jugend­liche in Angst und Schrecken vor der Zukunft, die es gemäß dieser MODELLE nicht gibt, zu ver­setzen, auch eine Art Notwehr, um Knall­köpfe wie diesen in Zukunft zu verhindern:

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Aber Rückzug war gestern, heute ist der Gravy Train, der Klim­wan­del­ex­press, als dessen Pas­sagier schon so viele reich geworden sind und auf dem so viele Huckepack und auf Kosten von Steu­er­zahlern mit­fahren, um sich einen „Lebens­un­terhalt“ zu ergattern, wieder unterwegs.

Volle Fahrt voraus:

Quelle: Tages­schau

„Pro­jek­tionen“, so heißt es im wei­teren Verlauf, gemein ist „Visionen“, „Ein­bil­dungen“, „Phat­asmen“, hinter denen die Wilde Schar, von der einst Conrad Stöcklin mit­ge­nommen worden sein will, eine Aussage, die ihm die „heilige Inqui­sition“ auf den Hals gehetzt hat, richtig real erscheinen lässt, also: Pro­jek­tionen zeigten, dass Deutschland „zahl­reiche Kli­ma­ziele wahr­scheinlich deutlich ver­fehlen [oder unwahr­scheinlich über­deutlich oder viel­leicht wahr­scheinlich ganz deutlich]“ wird. Der Exper­tenrat für Kli­ma­fragen hat das „pro­ji­ziert“.

Manchmal muss man zurücktreten.

Es gibt Leute, die rechnen lustige Modelle und geben deren Ergebnis als Wahrheit aus.
Bei nor­malen Men­schen kommt man damit nicht weit, aber es gibt ja Poli­tiker: Die meisten von denen glauben alles, wenn man es ver­silbern und die eigenen nied­rigen Instinkte damit befrie­digen kann und vor allem glauben sie Dinge, die man nicht prüfen kann, über die man Leuten die Hucke voll­lügen kann…

Also haben Poli­tiker die als Rea­lität aus­ge­ge­benen Ergeb­nisse lus­tiger Modelle, deren Annahmen die halbe Welt des Klimas nicht berück­sich­tigen, weil sie z.B. nicht im Stande sind, den Effekt von Wolken zu model­lieren, für bare Münze genommen und einen Berei­che­rungszug auf die Schiene gesetzt. Denn wenn man etwas durch­setzen will, das absurder Blödsinn ist und auf einer wilden Modell­rechnung basiert, die etwas für die Zukunft behauptet, dann benötigt man viele Ver­bündete, Leute, die sich eben­falls Profit und Nutzen von ihrem Mit­wirken versprechen.

Und damit dieser Nutzen auch erzielt wird, das Geld der Steu­er­zahler fließt, deshalb wurden „Kli­ma­ziele“ erfunden, also Richt­werte auf Basis wilder Schät­zungen über die Zukunft, die, wendet man ihre Vor­her­sagen auf die Gegenwart an, alle mei­lenweit daneben liegen, Kli­ma­ziele, die mit den täg­lichen Poli­tiken, also im Wesent­lichen dem all­täg­lichen Griff in die Taschen von Steu­er­zahlern erreicht werden sollen.

Und hier beginnt das Leben des „Exper­tenrats in Kli­ma­fragen“, der – mehr muss man über dieses Gremium nicht wissen, von der Ampel­ko­alition ins Leben gerufen wurde. Sie erinnern sich „Bruder Robert“ und die Inkar­nation von Aus­spra­che­fehlern in Form einer Annalena oder ‑lisa…?

Der Exper­tenrat besteht aus Leuten, die als Experten bezeichnet werden und deren Aufgabe darin besteht, immer dann, wenn der spru­delnde Geld­segen zu ver­siegen droht, weil sich kri­tische Stimmen gemeldet und auf die ekla­tanten Kosten des Kli­ma­wahns (z.B. eine Zer­störung der Wirt­schaft, der Land­schaft, der Fauna und Flora) hin­ge­wiesen haben, den Zei­ge­finger zu heben  und zu ver­künden, dass die Bun­des­re­gierung „KLI­MA­ZIELE“ nicht erreichen wird.

Das Ganze hat etwas von einer Pil­ger­fahrt zum Kli­magott mit täg­lichen Etappen und ent­spre­chenden Etap­pen­zielen, die eben dieser Kli­magott mit dem gele­gent­lichen Inter­mezzo eines Win­ter­ein­bruchs oder wochen­langen Regens zu ver­un­mög­lichen trachtet,

Die ganze Sache ist an Lächer­lichkeit nicht zu überbieten.
Aber: Lächer­lichkeit pays. Je lächer­licher der Blödsinn, desto mehr Anhänger scheinen sich zu finden.

Wir haben uns vor diesem Hin­ter­grund gefragt, wer die „Experten“, die sich im Exper­tenrat für Kli­ma­fragen finden, die Experten, die „pro­ji­ziert“ haben, dass die Bun­des­re­gierung im Fege­feuer des Kli­ma­gottes landen wird, weil Ren­di­te­ziele für Inves­toren, Kli­ma­ziele ver­fehlt werden, eigen­tilch sind.

Los geht’s:

  • Dr. Barbara Schlomann, Fraun­hofer, ISI, Volkswirt, zuständig für Energieökonomie;
  • Dr. Marc Oliver Bettzüge, Uni­ver­sität zu Köln, Pro­fessur für Energiewirtschaft;
  • Dr. Tanja Kneiske, Fraun­hofer IEG, Pro­fessur für Tech­no­logie und Management inte­grierter Energieinfrastrukturen;
  • Dr. Allister Loder, Pro­fessur für Mobility Policy, TU-München;
  • Dr. Julia Pon­gratz, Pro­fessur für Phy­sical Geo­graphy and Land Use Systems, LMU-München

Vier der fünf Experten gehören zu denen, die das Schicksal von Redak­ti­ons­mit­gliedern bei der ARD teilen: Sie müssen akzep­tieren, was andere „model­liert“ haben, und als Rea­lität aus­geben, weil sie selbst nicht über die dazu not­wen­digen Expertise verfügen.

Aber das ist auch nicht ihre Aufgabe. Sie sind nicht berufen, um sich zu fragen, ob es den Kli­ma­wandel aus Men­schenhand über­haupt gibt, die Zweifel zu teilen, die Wis­sen­schaftler mitt­ler­weile in Scharen an der „unsicht­baren Hand des Men­schen“ in der Tro­po­sphäre des Klimas haben (den letzten Beitrag dazu, können Sie unter dem Titel „Sys­te­ma­ti­sches Lügen … hier nach­lesen), nein, ihre Aufgabe stammt aus dem Bereich des Syko­phan­tentums, sie sollen Experten in Rent Seeking sein, dafür sorgen, dass wei­terhin Steu­ergeld in die Zer­störung der deut­schen Wirt­schaft Pro­jekte gegen Kli­ma­wandel gesteckt wird.

Der einzige Experte, der tat­sächlich mit „Kli­ma­fragen“ im wei­testen Sinne befasst ist, ist Julia Pon­gratz, wie die letzten Publi­ka­tionen, an denen sie beteiligt ist, zeigen:

Global Carbon Budget 2025 (2026) – P. Fried­ling­stein et al. (inkl. J. Pon­gratz). Earth System Science Data. (jähr­liche Kern­pu­bli­kation zum glo­balen CO₂-Haushalt).

Emerging climate impact on carbon sinks in a con­so­li­dated Earth System (2025) – P. Fried­ling­stein et al. (inkl. J. Pon­gratz). Nature.

Remote carbon cycle changes are over­looked impacts of land cover and land management changes (2025) – S. Guo, F. Havermann et al. (inkl. J. Pon­gratz). Earth System Dynamics.

A con­sistent bud­geting of ter­restrial carbon fluxes (2024) – L. Dor­geist, C. Schwingshackl, S. Bultan & J. Pon­gratz. Nature Communications.

Global Carbon Budget 2024 (2025) – P. Fried­ling­stein et al. (inkl. J. Pon­gratz). Earth System Science Data.

Global Carbon Budget 2023 (2023) – P. Fried­ling­stein et al. (inkl. J. Pon­gratz). Earth System Science Data.

The drivers and impacts of Amazon forest degra­dation (2023) – D.M. Lapola et al. (inkl. J. Pon­gratz). Science.

National con­tri­bu­tions to climate change due to his­to­rical emis­sions… sind 1850 (2023) – M.W. Jones et al. (inkl. J. Pon­gratz & C. Schwingshackl). Sci­en­tific Data.

Recon­s­truc­tions and pre­dic­tions of the global carbon budget with an emission-driven Earth system model (2023) – H. Li, T. Ilyina et al. (inkl. J. Pon­gratz). Earth System Dynamics.

Und die Publi­ka­tionen zeigen mehr: Pon­gratz gehört zu den Model­lierern, zu denen, die denken, wenn sie wilde Annahmen for­mu­lieren, die Annahmen ope­ra­tio­na­li­sieren und über zumeist will­kür­liche oder data-speak-to-me Ver­bin­dungen durch einen Algo­rithmus jagen, dann käme am Ende die Wahrheit des Jahres 2100 heraus, also genau das, was man beim IPCC gerade als Blödsinn bezeichnet und ver­schrottet hat. Pon­gratz ver­dient ihr Geld mit Bei­trägen, die die Idee, Men­schen hätten mehr Ein­fluss auf das Klima als Sonne und Wolken (schon weil man beides nicht model­lieren kann) per­p­etu­ieren, die Leuten in Redak­tionen das Futter bereit­stellen, das diese Honks dann unbe­sehen und mit einer Auf­ge­regt­heitsnote ange­rei­chert: „Stellen Sie sich vor, die Bun­des­re­gierung ver­fehlt ihre Kli­ma­ziele, ihre KLI­MA­ZIELE, KLI­MA­ZIELE! …“ weiterreicht.

Doch zurück zu Pon­gratz, dem angeblich unab­hän­gigen Experten, der ein­ge­setzt wurde, um der Bun­des­re­gierung die Leviten zu lesen und die Steu­er­geld­truhe für Kli­ma­wan­del­pro­fi­teure zu öffnen. Sie gehört nicht nur zu den Model­lierern, sie ist ein ganz bestimmter, in Abhän­gigkeit von ganz bestimmten Insti­tu­tionen simu­lie­render Model­lierer. Gemeinhin erhält man ein recht gutes Bild von den Netz­werke, in die ein „Experte“ ein­ge­bunden ist, wenn man die For­schungs­pro­jekte in den Blick nimmt, die ein Ange­stellter staat­licher Bil­dungs­in­sti­tu­tionen des ter­tiären Zuges haben muss.

Bei Pon­gratz reichen drei Pro­jekte, um zu wissen, wessen Lied sie singt:

  • CLARiTy (Com­bining Land-Use, Modeling and Remote-Sensing To Transform Carbon Budgets);Thema: Ver­bes­serung der glo­balen Koh­len­stoff­budgets durch bessere Land­nut­zungs­daten, Model­lierung und Fern­erkundung. Ziel ist es, Unsi­cher­heiten in den Land-Koh­len­stoff-Flüssen (z. B. durch Land­nut­zungs­än­de­rungen) stark zu redu­zieren und bessere Inte­gration von Beob­ach­tungs­daten in Erd­sys­tem­mo­delle zu erreichen.Laufzeit: 2025–2030 (5 Jahre).Finanzierung: Schmidt Sci­ences (Virtual Institute for the Carbon Cycle – VICC), Teil eines grö­ßeren $45-Mil­lionen-Pro­gramms für vier inter­na­tionale Teams.Schmidt Science ist das Ste­cken­pferd von Eric Schmidt, einer der­je­nigen, der mit Big Tech reich geworden ist, in seinem Fall als CEO von Google und nun nicht weiß, wohin mit dem Geld.
  • CDRterra (For­schungs­pro­gramm zu land­ba­sierten CO₂-Entnahmemethoden)Thema: Umfas­sende Bewertung rea­lis­ti­scher Poten­ziale, Risiken und Vor­aus­set­zungen land­ba­sierter CDR-Methoden (z. B. Auf­forstung, Biochar, Carbon Farming, gesteuerte Ver­wit­terung, inte­grierte Land­nutzung). Fokus auf Synergien/Konflikte mit Bio­di­ver­sität, Ernäh­rungs­si­cherheit und Gesell­schaft. Pon­gratz ist Spre­cherin des Pro­gramms (über 100 betei­ligte For­schende, mehrere Kon­sortien + Syn­the­se­projekt CDRSynTra2).Laufzeit: Phase 1 seit ca. 2021/2022, Phase 2 läuft derzeit (bis mind. 2026).Finanzierung: Bun­des­mi­nis­terium für For­schung, Tech­no­logie und Raum­fahrt (BMFTR, früher BMBF) – großes natio­nales For­schungs­pro­gramm. Koor­di­nation durch LMU München.
  • ClimTip (Under­standing and Assessing Climate Tipping Points)Thema: Quan­ti­fi­zierung von Kipp­ele­menten im Kli­ma­system (z. B. Wech­sel­wir­kungen zwi­schen Land­nutzung, Klima und Kipp­punkten wie Ama­zonas). Erd­sys­tem­mo­del­lierung und Sze­narien zu Land-Klima-Feedbacks.Laufzeit: Laufend (Horizon Europe-Projekt).Finanzierung: EU (Horizon Europe-Programm)

Jemand, der auf der Gehalts­liste von Bun­des­re­gierung und Euro­päi­scher Union steht, dessen ganze Existenz ein ein­ziges Modell, nein im Sinn dop­peltes Modell für Zuar­beiten zur Erzählung eines von Men­schen gemachten Kli­ma­wandels ist, soll als „Experte für Kli­ma­fragen“ die Bun­des­re­gierung „beraten“ und die Ein­haltung der Kli­ma­ziele „über­wachen“. Dagegen ist der sprich­wört­liche Bock, der zum Gärtner gemacht wurde, Pipifax und der Alko­ho­liker, dem man die Ver­ant­wortung über den Wein­keller über­tragen hat, auch.

Ein rundum geschlos­senes System:

Leute, die vom System pro­fi­tieren, beur­teilen, ob die Höhe, in der sie und andere pro­fi­tieren, ob das Pro­fi­tieren auch wei­terhin gewähr­leistet ist bzw. wie es gesteigert werden kann. Leute, die genau davon pro­fi­tieren, dass sie eine Erzählung ver­breiten und gegen jede Kritik immu­ni­sieren, sollen der Öffent­lichkeit als unab­hängige Experten, die sich ein „Urteil“ über das Zutreffen dieser Erzählung bilden können, auf­ge­bunden werden. Leute, wie Pon­gratz, die seit Jahren mit den Modellen rechnen, von RCP2.6 bis RCP8.5 und SSP5‑8.5, die mitt­ler­weile ver­schrottet wurden, die sich ein Aus­kommen mit „Pro­jekten“, die auf diesem Krempel beruhen, ver­schafft haben, beur­teilen den Finanz­bedarf der Profiteurbranche.

Kann man sich nicht aus­denken. So wenig, wie man sich aus­denken kann, dass Pon­gratz auch mit dem IPCC ver­bandelt ist, über CMIP, das sind die Leute, die die Modelle, die gerade ver­schrottet wurden, zu ver­ant­worten haben…

Das Ausmaß an Kor­ruption in modernen Staaten spottet jeder Beschreibung.


Der Artikel erschien zuerst bei ScienceFiles.org.

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