Zeichnet die Prophetie für Deutschland bereits ein sehr düsteres Bild, ist sie für unsere östlichen Nachbarn in der Tschechischen Republik absolut erschütternd. Die Goldene Stadt würde im Dritten Weltkrieg das Hauptquartier der Russen werden und Ziel eines Giftgas-Angriffs der Amerikaner.
Bemerkenswert an der traditionellen europäischen Prophetie ist, dass gewisse Ereignisse durch alle Jahrhunderte in verschiedenen Ländern geschaut wurden, so auch der Untergang dieser Stadt.
Wenige Tage nach dem russischen Angriff würde ein günstiger Westwind einsetzen und den großflächigen Einsatz von Giftgas ermöglichen:
„Eine klare Nacht wird es sein, wenn sie zu werfen anfangen, die Panzer fahren noch, aber die darin sitzen, sind schon tot. Die Menschen werden ganz schwarz und das Fleisch fällt ihnen von den Knochen, alles wird sterben, Mensch und Tier und Gewächs, sogar die Würmer tief in der Erde, so stark ist das Gift.
Die Panzer fahren noch, aber die darin sitzen, sind ganz schwarz geworden. Dort, wo es hinfällt, lebt nichts mehr, kein Baum, kein Strauch, kein Vieh, kein Gras.
Was das ist weiß ich nicht und kann es nicht sagen, es ist ein langer Strich, wer darüber geht, stirbt. Die diesseits sind können nicht hinüber und die drüben können nicht herüber, dann bricht bei den Heersäulen diesseits alles zusammen, sie müssen alle nach Norden. Was sie bei sich haben, werfen Sie alles weg. Zurück kommt keiner mehr.“
‑Alois Irlmaier
Irlmaier sprach von unbemannten Flugzeugen, die in so großer Zahl aufsteigen würden, dass sie den Himmel verdunkelten, und deren Gestalt er als weiße Tauben beschrieb.
Die Pakete oder „schwarzen Kästchen“, die diese Flugzeuge abwerfen würden , würden etwa 25 x 25cm Zentimeter groß sein, und wenn sie explodierten, würde man riesige gelbgrüne Qualm-Wolken aufsteigen sehen. Er beschrieb die schwarzen Kästchen als „Teufelsbrocken“, welche Russlands Truppen effektiv abschneiden würden.
„Prag, mein liebes Prag, du wirst ein selten grausam Ende finden. Ein Hauch durcheilt deine Gassen, süß und warm; erstaunt werden ihn die Menschen fühlen. Mit grausig verzerrtem Gesichtern legen sich Tausende zur Ruhe und frösteln trotz der Wärme [Anm.: es ist ja Sommer].“ – Sybille von Prag,17. Jh.
Die Wortwahl „Hauch“ und die verzerrten Gesichter der sterbenden Menschen könnten in der Tat auf Giftgas schließen lassen.
„Die Stadt Prag wird zerstört werden. Ein Fuhrmann wird an dem Schotterhaufen vorbeifahren, mit der Peitsche schnalzen und sagen: „Seht die Trümmer: da ist einmal Prag gestanden!“
Die Leute, die den Krieg in Böhmen überleben, werden so wenig sein, daß sie unter einer Roßdecke oder auf einem Fuhrmannswagen Platz haben. Das ganze Böhmerland wird menschenleer sein; da werden von weit und breit Leute kommen, um das zu sehen.“
Ist das alles Quatsch? Nun:
»Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie.
Dann folgt ein Glaubensabfall, wie nie zuvor.
Darauf eine noch nie da gewesene Sittenverderbnis
Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.
Es herrscht eine hohe Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
Bald darauf folgt die Revolution.
Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.«
(Alois Irlmaier, 1952)
Angesichts der doch sehr düsteren Prophezeiungen des Alois Irlmaier liest man in den Kommentarspalten oft ein bisschen Traumtänzerei.
Da wird von „Manifestation“ gesprochen, wenn man solche Dinge denken würde, würden sie auch eintreten und dergleichen, oder Irlmaier habe aus dem Jenseits Entwarnung gegeben. Auch oft zu lesen: Wir seien in einer neuen Zeitlinie gelandet und Irlmaier sei nicht mehr aktuell und so weiter und so fort.
Psychologisch kann ich das durchaus nachvollziehen, denn was Irlmaier für uns und die Welt weissagt: ist alles andere als rosig. Aber in Kenntnis der Prophetie wird man von den Ereignissen nicht überrascht, kann sich auf alles vorbereiten und kann sich auch in sicheres Gebiet zurückziehen um dort in Ruhe und relativer Sicherheit die prophezeiten Katastrophen überstehen.
Denn die sicheren Zonen hat Irlmaier auch genannt.
Aber um nochmal auf das eingangs erwähnte Phänomen der Verklärung einzugehen: Das grundlegende Problem ist eigentlich, sich einzugestehen, dass man Sünder ist und sein Leben ändern muss.
Deshalb will man die Prophezeiung des Irlmaier nicht wahr haben. Denn Irlmaier hat auch die Wiederkunft Christi gesehen und dass niemand, der Christus leugnet, überleben würde.
Prophezeiungskenner wissen, dass dem Dritten Weltkrieg ein Attentat auf einen hochgestellten Diplomaten vorausgeht.
Der russische Angriff erfolge Irlmaier zufolge nach einer Friedenskonferenz. Die Situation: Der offene Weltkrieg drohe bereits und die Welt fürchte bereits das Schlimmste. Ein Friedensgipfel in Osteuropa würde anberaumt, auf dem die Russen den westlichen Diplomaten ermorden und über Nacht der Weltkrieg ausbricht.
»Es kommt aufgrund eines Blitzangriffs russischer Einheiten in Belgrad (Hauptstadt Serbiens) ganz kurzfristig zu einer Konferenz in Budapest (Hauptstadt Ungarns).
Dabei wird ein Hochgestellter ermordet, wahrscheinlich erstochen.‘ Der Zeuge, von dem diese Aussage überliefert wurde und der Irlmaier gut gekannt hat, meint heute, dass es sich beim ‚Hochgestellten‘ um einen jugendlich anmutenden amerikanischen Präsidenten handelt.« Zeitzeuge Gärtner, nach DeGard (2003).
Bei einem „jugendlich anmutenden amerikanischen Präsidenten“ muss man zwangsläufig an J.D. Vance – den Senator aus Ohio (Jahrgang 1984), denken.
2028 könnte er Präsident sein. Irlmaiers nebulöse Umschreibung „Hochgestellter“ ließe sich dadurch erklären, dass Bayern zu der Zeit amerikanische Besatzungszone war, und er eine solch negative Prophezeiung einen amerikanischen Präsidenten betreffend, vermutlich nicht offen hätte äußern können.
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