screenshot "The Big Reset"

Wie­derholt sich die Geschichte? Der Great Reset von 1776 und heute

Die Geschichte hat die unan­ge­nehme Ange­wohnheit, sich zu wie­der­holen: Der letzte „Great Reset“ (große Neu­start) von 1776 führte nicht nur dazu, dass die vor­an­ge­gangene Zivi­li­sation – gemeinhin als Tar­ta­ri­sches Reich bekannt – aus den Geschichts­bü­chern getilgt wurde, sondern ver­än­derte auch grund­legend den Alltag derer, die das Glück hatten, den Übergang zu über­leben. Von Guy Anderson

Die Welt, die daraus her­vorging, basierte auf einem völlig neuen Nar­rativ, das all­mählich an die Stelle des zuvor Exis­tie­renden trat.

Die ursprüng­liche Bestimmung von Kirchen wan­delte sich dras­tisch, freie Energie wurde gezielt unter­drückt und schließlich beseitigt, Fre­quenzen änderten sich, und Mil­lionen von Men­schen starben, ver­schwanden, wurden ver­trieben oder – aus heute geradezu lächerlich anmu­tenden Gründen – in Anstalten eingewiesen.

Jene, die sowohl ihre Freiheit als auch ihr Leben bewahren konnten, wurden zahl­reichen Methoden aus­ge­setzt, die darauf abzielten, ihren Geist zu unter­drücken und ihre Fähigkeit, kri­tisch über die außer­ge­wöhn­lichen Ver­än­de­rungen um sie herum nach­zu­denken, schritt­weise zu schwächen.

Gebäude, die jahr­zehn­telang – und manche sogar jahr­hun­der­telang – bestanden hatten, wurden plötzlich mit neuen Nar­ra­tiven und völlig anderen Nut­zungs­zwecken verknüpft.

Zudem trat eine neue Füh­rungs­schicht auf den Plan, die den bis­he­rigen Adel fast über Nacht ablöste, eine gänzlich neue Gesell­schafts­ordnung schuf und still­schweigend die Macht übernahm.

Ange­sichts solch tief­grei­fender Ver­än­de­rungen innerhalb eines ver­gleichs­weise kurzen Zeit­raums muss es für die ein­fachen Men­schen schier unmöglich gewesen sein, die genauen Vor­gänge zu begreifen!

Nichts liegt einer herr­schenden Elite ferner, als dass die Bevöl­kerung unbe­queme Fragen stellt oder von den Macht­habern ehr­liche Ant­worten einfordert.

Da so viele Men­schen ver­schwunden, inhaf­tiert, mundtot gemacht oder gänzlich aus der Gesell­schaft ent­fernt worden waren, mussten die Ver­blie­benen abge­lenkt und emo­tional gefügig gemacht werden.

Eine ver­wirrte, erschöpfte oder geistig über­for­derte Bevöl­kerung stellt die Auto­rität weitaus sel­tener infrage als eine, die selbst­be­wusst und geeint ist sowie über die Fähigkeit zu eigen­stän­digem Denken verfügt.

Es ist daher sicherlich kein Zufall, dass im späten 18. und im gesamten 19. Jahr­hundert zahllose Sub­stanzen, die den mensch­lichen Geist beein­flussen konnten, in der Gesell­schaft immer stärker ver­breitet waren.

Lau­danum, Opiate, über­mä­ßiger Alko­hol­konsum und der weit­ver­breitete Einsatz von Queck­silber bei der Her­stellung von Filz­hüten – all dies barg das Potenzial, das Ver­halten zu beein­flussen, die Wahr­nehmung zu ver­ändern und bei län­gerer Ein­wirkung die geistige Klarheit zu beeinträchtigen.

Ich bin fest davon über­zeugt, dass ihre kom­bi­nierte Wirkung all jenen zugu­te­ge­kommen wäre, die eine gefü­gigere und weniger hin­ter­fra­gende Bevöl­kerung anstrebten.

Hinzu kommt der bemer­kens­werte Bericht von James Tilly Matthews, der während seiner Inter­nierung im Bethlem Hos­pital eine Vor­richtung namens „Air-Loom“ (Luft­web­stuhl) beschrieb.

Er behauptete, diese Maschine sei in geschlos­senen Räum­lich­keiten – etwa im Par­lament oder in ver­schie­denen Insti­tu­tionen – im Einsatz gewesen und habe schäd­liche Gase pro­du­ziert, die den mensch­lichen Geist mani­pu­lieren konnten; die dabei ablau­fenden Pro­zesse beschrieb er mit Begriffen wie „Lobster-Cracking“ (Hum­mer­knacken).

John Haslam doku­men­tierte diese außer­ge­wöhn­lichen Behaup­tungen später in seinem 1810 erschie­nenen Werk *Illus­tra­tions of Madness*, und ich habe mich in meinem ersten Buch, *Tesla & The Cabbage Patch Kids*, ein­gehend mit diesem Thema befasst.

Wenn ich jene his­to­ri­schen Ereig­nisse mit den heu­tigen ver­gleiche, fallen mir unwei­gerlich die frap­pie­renden Ähn­lich­keiten zwi­schen den beiden Epochen auf.

Die Agenda 2030 schreitet in außer­ge­wöhn­lichem Tempo voran, während sich die Gesell­schaft wei­terhin an Ver­än­de­rungen anpasst, die noch vor wenigen Jahren unvor­stellbar erschienen wären.

Die Pan­demie mar­kierte den Beginn eines wei­teren bedeu­tenden Wandels, in dessen Verlauf Mil­lionen von Men­schen die ihnen ver­mit­telten Infor­ma­tionen akzep­tierten, sich bei­spiel­losen Beschrän­kungen unter­warfen und das ihnen vor­ge­setzte Nar­rativ nur selten hinterfragten.

Viel­leicht blicken viele dieser Men­schen noch immer in den Himmel und sehen dort nichts weiter als Kon­dens­streifen, ohne sich jemals zu fragen, warum diese so lange sichtbar bleiben, bevor sie sich all­mählich über den Himmel ausbreiten.

Sie beob­achten, wie die Sonne langsam hinter sich aus­deh­nenden Wol­ken­schichten ver­schwindet, ohne auch nur den Wunsch zu ver­spüren, zu hin­ter­fragen, ob hier womöglich etwas Unge­wöhn­liches vor sich geht.

Gleich­zeitig sind die Lebens­hal­tungs­kosten dras­tisch gestiegen, während sich die Kluft zwi­schen Arm und Reich in einem Ausmaß ver­größert hat, das wir zu unseren Leb­zeiten nie für möglich gehalten hätten.

Kriege, wirt­schaft­liche Unsi­cherheit und soge­nannte Natur­ka­ta­strophen beherr­schen mitt­ler­weile fast täglich die Schlag­zeilen und schaffen eine Atmo­sphäre stän­diger Angst, Unge­wissheit und emo­tio­naler Erschöpfung.

Der ständige psy­chische Druck erschwert es vielen Men­schen zwangs­läufig, einen Schritt zurück­zu­treten, objektiv zu bleiben und die umfas­sen­deren Zusam­men­hänge zu erkennen, die sich um sie herum entwickeln.

Par­allel zu diesen Ent­wick­lungen ist die Zahl der Men­schen, die Anti­de­pressiva ein­nehmen, dras­tisch gestiegen; der Konsum von Frei­zeit­drogen ist zur all­täg­lichen Erscheinung geworden, und über­mä­ßiger Alko­hol­konsum beein­trächtigt wei­terhin Mil­lionen von Men­schen in allen gesell­schaft­lichen Schichten.

Sehr viele Men­schen sind inzwi­schen auf die eine oder andere Sub­stanz ange­wiesen, schlicht um dem Druck, den Ängsten und der Unge­wissheit des modernen Lebens zu ent­fliehen – oft ohne zu hin­ter­fragen, warum sie sich über­haupt über­fordert fühlen.

Diese wach­sende Abhän­gigkeit erscheint viel zu gra­vierend, als dass man sie einfach als bloßen Zufall abtun könnte; denn je abge­stumpfter, abge­lenkter und emo­tional erschöpfter die Öffent­lichkeit ist, desto unwahr­schein­licher ist es, dass wir uns gegen die­je­nigen auf­lehnen, die Macht über unser Leben ausüben.

Die Angst vor einem Wider­stand gegen das System hat erheblich zuge­nommen, sodass sich unzählige Men­schen fragen, ob es sich über­haupt noch lohnt, die Stimme zu erheben oder sich zur Wehr zu setzen. Schließlich ist der bequemere Weg zwei­fellos sicherer, als sich unan­ge­nehmen Rea­li­täten zu stellen – selbst wenn diese immer schwerer zu igno­rieren sind.

Die Ablen­kungen sind zahllos und sorgen dafür, dass unsere Auf­merk­samkeit stets auf andere Dinge gelenkt wird, sobald wichtige Fragen aufkommen.

Soziale Medien bean­spruchen täglich unzählige Stunden für sich, während Sport­er­eig­nisse, Promi-Kult, Streaming-Unter­haltung und eine Flut digi­taler Inhalte unauf­hörlich um unsere Auf­merk­samkeit buhlen. Ange­sichts des Lärms, der uns von allen Seiten umgibt, wird es selbst für die ent­schlos­sensten Men­schen immer schwie­riger, den Fokus auf die tie­fer­lie­genden Pro­bleme zu richten.

Zuge­geben, es kann bis­weilen schwer­fallen, sich der welt­weiten Gescheh­nisse bewusst zu werden; doch wenn wir uns ent­scheiden, sie zu igno­rieren, uns ein­reden, dass andere diese Pro­bleme lösen werden, oder glauben, dass ein Ein­zelner unmöglich etwas bewirken kann, stärkt dies nur die Para­siten und fördert eine weit­ver­breitete Gleichgültigkeit.

Letztlich kann Hoff­nungs­lo­sigkeit oft genauso wir­kungsvoll sein wie Angst – nämlich dann, wenn Men­schen davon über­zeugt werden, dass Wider­stand zwecklos ist.

Deshalb ist es meiner Ansicht nach an der Zeit, unsere innere Stärke wie­der­zu­finden, die zahl­losen Ablen­kungen zu igno­rieren und uns auf die Sou­ve­rä­nität zu besinnen, die einem jeden von uns eigen ist.

Jede bedeu­tende Bewegung der Geschichte nahm ihren Anfang, als ganz gewöhn­liche Men­schen beschlossen, dass Schweigen keine akzep­table Option mehr war. Selbst die kleinste Handlung kann einen anderen Men­schen dazu ermu­tigen, Fragen zu stellen, an die er zuvor womöglich nie gedacht hätte.

Aus eigener Erfahrung weiß ich genau, wie schwierig es sein kann, selbst den uns am nächsten ste­henden Men­schen die Augen zu öffnen – besonders dann, wenn tief ver­wur­zelte Über­zeu­gungen zum ersten Mal infrage gestellt werden.

Wenn wir jedoch wei­terhin das teilen, was wir für wahr halten, und geduldig den Samen der Neugier säen, gelingt es uns viel­leicht, auch nur einem ein­zigen Men­schen zu helfen, die Welt mit völlig anderen Augen zu sehen. Geschieht dies, haben wir nicht nur ein Leben zum Bes­seren gewendet, sondern auch – wenn auch im Kleinen – dazu bei­getragen, eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.

Ich plä­diere nicht dafür, zu ver­suchen, jeden Ein­zelnen „auf­zu­wecken“, denn ich bin fest davon über­zeugt, dass manche Men­schen alter­native Sicht­weisen weder in Betracht ziehen wollen noch dazu bereit sind.

Ebenso wenig halte ich es für richtig, jemanden zu Schluss­fol­ge­rungen zu drängen, die er nicht aus eigenem Antrieb erkunden möchte; ein solches Vor­gehen kann frus­trierend und poten­ziell gefährlich sein.

Wenn jedoch jemand beginnt, die Welt um sich herum ernsthaft zu hin­ter­fragen, kann das Teilen unserer eigenen Sicht­weise auf die Ereig­nisse des letzten „Great Reset“ dieser Person helfen, Muster zu erkennen, die ihr zuvor ver­borgen geblieben waren.

Die Geschichte wie­derholt sich tat­sächlich, und das Erkennen wie­der­keh­render Muster ist der erste Schritt, um zu ver­hindern, dass sie sich erneut voll­ziehen. Vor allem aber gehören Neugier, eigen­stän­diges Denken und die Wei­gerung, unsere Fähigkeit zum Hin­ter­fragen auf­zu­geben, stets zu unseren größten Stärken!

Andere fas­zi­nie­rende Themen über die ver­fälschte Geschichte lesen Sie im Best­seller von Guy Anderson:

Mehr über die echte gefälschte Geschichte lesen Sie im Buch „Die Schlammflut-Hypo­these“ und mehr über die Alte Welt Ordnung in „Die Welt-Illusion“ oder über die Innere und Flache Erde in „DUMBs 2“ oder die Eiswand und die Gefal­lenen Engel in „Ant­arktis: Hinter der Eiswand“ sowie über „Die ver­gessene Welt der Rie­sen­bäume

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