Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Informationen über eine hochrangige Menschenrechtsbeauftragte gelöscht, nachdem bekannt wurde, dass sie E‑Mail-Kontakt mit Jeffrey Epstein hatte und ihn mit ihrer Schwester zu einem Besuch lockte.
Webseitensuche greift ins Leere
Mehrere offizielle Websites führen nun zur Fehlermeldung “404 Seite nicht gefunden”, wie verschiedene Medien berichten. Der Fall betrifft Hind al-Owais, die ehemalige Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für Menschenrechte des Landes, der 2019 gegründet wurde. 2015 wurde sie als erste Frau aus den Emiraten in ein internationales Amt im UN-Hauptquartier berufen.
Mailaustausch und Besuche

Freude über die von Epstein ausgesprochene Einladung
Als Epstein al-Owais und ihre Schwester zum Mittagessen einlud, antwortete sie, dass sie sich sehr darauf freue, ihre Schwester vorzustellen: “Sie ist noch hübscher als ich!” Hinweise auf Hind al-Owais’ Mission wurden inzwischen von der Website des Komitees sowie von ihren Instagram‑, X- und LinkedIn-Profilen entfernt. Eine Seite der Anwar Gargash Diplomatic Academy, auf der sie als Moderatorin aufgeführt war, ist nicht mehr verfügbar.
Hind al-Qwais aus etlichen Dokumenten verschwunden
Ihr früheres Profil als Rednerin beim Weltregierungsgipfel, in dem sie als „Senior Vice President of International Participants at Expo 2020“ beschrieben wurde, leitet nun ebenfalls auf die Startseite weiter. Jeffrey Epstein wurde später wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung angeklagt und starb 2019 in Bundeshaft. Sein Tod wurde offiziell als Selbstmord eingestuft. Hind al-Owais hat sich zu den Berichten nicht öffentlich geäußert.
Der Artikel erschien zuerst hier: freiewelt.net

























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