Bildquelle: (c) Rolf Schwarz

Gibt es wirklich Vor­teile von Imp­fungen? – Teil 2: Tetanus und Diphtherie

Ein Gast­beitrag von Rolf Schwarz, Heilpraktiker

Nachdem wir in Teil 1 Scharlach, Pocken und Tuber­kulose betrachtet haben, machen wir heute mit Tetanus weiter.

Tetanus (Wund­starr­krampf)

Das Über­stehen einer Tetanus-Erkrankung hin­ter­lässt keine natür­liche Immu­nität (wie auch bei Pocken, Tuber­kulose, Diph­therie und Hib). Wie soll eine Impfung dann Schutz bieten?
Als gefährlich gilt das Gift (Toxin) der Teta­nus­bak­terien — dieses wird bei der Impfung in abge­schwächter Form ein­ge­spritzt. Es gibt jedoch in der Natur keine Immu­nität gegen Gifte und dies ist der zweite Grund, warum die Impfung unwirksam ist.
Die Wirk­samkeit wird allein an der Höhe der Anti­körper-Titer gemessen, was aller­dings als Nach­weis­me­thode untauglich ist. Dies wird inzwi­schen auch offi­ziell zuge­geben, doch keine Kon­se­quenzen daraus gezogen.(4) Bei Tetanus kommt dazu, dass die Anti­körper ja nur gegen das Toxin gerichtet sein sollen, während die Bak­terien sich weiter ver­mehren und neues Toxin bilden. Schon aus schul­me­di­zi­ni­scher Sicht kann dieses Wett­rennen niemals gewonnen werden.
Außerdem wird ein­ge­räumt, dass die Wirkung des Impf­stoffs auf die Anti­körper-Höhe durch Zusatz­stoffe (haupt­sächlich Alu­mi­ni­um­hy­droxid) 100fach gesteigert wird. Alu­minium im Körper wirkt immer giftig und kann nur schwer wieder aus­ge­schieden werden. In der Demenz­for­schung werden Impf­zu­satz­stoffe bisher immer noch aus­ge­klammert, obwohl es deut­liche Anzeichen für einen Zusam­menhang gibt. 

Auch die passive Immu­ni­sierung mit dem Tetanus-Serum (A.T.S.) zeigte in einem kon­trol­lierten Test keine Wirkung, es ist eher mit hef­tigen Neben­wir­kungen zu rechnen.

Tetanus ist eine Wund­in­fektion, die nicht anste­ckend ist. Bei ver­letztem Gewebe ohne aus­rei­chende Blutung zieht sich der Körper die Teta­nus­ba­zillen heran, um die Durch­blutung zu fördern und die abge­stor­benen Teile aus­zu­scheiden. Folglich ist Tetanus keine Krankheit, sondern eine sinn­volle Rei­ni­gungs­aktion. Je stärker die Zer­störung ist, umso dras­ti­schere Maß­nahmen benötigt diese Aktion – bis hin zu Krämpfen.(5)

Gefährdet sind am ehesten kranke und geschwächte Men­schen mit schweren Durch­blu­tungs­stö­rungen, die eine tiefe Wunde nicht bluten lassen, sondern sofort her­me­tisch abdichten.

Die Erfolge beim Neu­ge­bo­renen-Tetanus in den Ent­wick­lungs­ländern sind auf die gleich­zeitig mit der (unnö­tigen) Impfung erfolgten Auf­klärung über die Ursachen und die ent­spre­chende bessere Hygiene zurück­zu­führen. Auch die Ernäh­rungslage ist wichtig, denn bei Hunger kann keine normale Wund­heilung ablaufen.

Bei 82 Mil­lionen Ein­wohnern kommt es in Deutschland durch Tetanus zu etwa 8–15 Erkran­kungen mit 1–4 Todes­fällen pro Jahr, was jedoch nicht durch die Impfung erklärbar ist, da laut Ärz­te­schaft nur 50 bis 60 Prozent der Erwach­senen einen aus­rei­chenden Impf­schutz gegen Tetanus hätten. Min­destens 2 % aller Kinder wurden nie gegen Tetanus geimpft und trotzdem ist seit 1980 kein Kind mehr an Tetanus gestorben.
Der Impf­lobby gelingt es her­vor­ragend, immer wieder Berichte in die Medien zu streuen, die völlig über­zogen und angst­er­zeugend sind. Bei Ver­let­zungen aller Art fragen Ärzte zuerst nach dem Impf­status – schon allein, weil sie von ihren Stan­des­or­ga­ni­sa­tionen dazu ver­pflichtet sind. 

Der Rückgang von Tetanus in den letzten Jahr­zehnten hängt mit bes­seren Lebens­be­din­gungen zusammen, der Rückgang der Todes­fälle ist auf prä­zisere Wund­ver­sorgung zurück­zu­führen: die schul­me­di­zi­nische Behandlung bei aus­ge­bro­chenem Tetanus ist zu 93 % erfolg­reich. Außerdem gibt es bewährte homöo­pa­thische Arz­neien, die das Sterb­lich­keits­risiko gegen Null senken.
Die Teta­nus­impfung trägt auch zu welt­weiten Zunahme von All­ergien und Asthma bei. Bei Mul­tiple-Sklerose-Kranken kann ein Schub aus­gelöst werden.

Eine unwirksame und unnötige Impfung, die dazu noch mehr oder weniger schadet, sollte ein­ge­stellt werden. Eine bisher feh­lende Risiko-Nutzen-Analyse käme bestimmt zum selben Ergebnis.

Diph­therie

Wie bei Pocken, Tuber­kulose, Tetanus und Hib gibt es auch bei Diph­therie keine natür­liche Immu­nität und es wird – wie bei Tetanus — nur das „ent­giftete Gift“ des Erregers geimpft – also schon zwei Gründe, warum die Impfung nicht wirken kann.

Die Todes­fälle durch Diph­therie gingen nach dem ersten Welt­krieg stark zurück, bereits vor Ein­führung der Impfung 1925. Danach gingen Erkran­kungen und Todes­fälle wieder nach oben. Bedingt durch den zweiten Welt­krieg erreichten die Diph­the­rie­fälle 1945 ihren Höhe­punkt, um nach dem Krieg steil abzu­fallen, obwohl in der Nach­kriegszeit kaum geimpft wurde.
Diph­therie, Pocken und Tuber­kulose sind Krank­heiten des Elends und des Hungers, ihr Rückgang hat nichts mit Imp­fungen zu tun.
Es gibt Hin­weise darauf, dass es sich bei Diph­therie um eine Aus­schei­dungs­re­aktion von Giften aus ver­faulten Nah­rungs­mitteln oder ver­seuchter Luft auf der Grundlage einer akuten oder kon­sti­tu­tio­nellen Schwäche handelt.(6) Der Körper wird sich (wie bei Tetanus) die Mög­lichkeit einer Gift­aus­scheidung nicht nehmen lassen, weshalb es auch hier keine Immu­nität nach durch­ge­machter Krankheit gibt.

Diph­therie ist ent­gegen der gän­gigen Meinung kaum anste­ckend und wie immer nur dann, wenn die Bak­terien gerade gebraucht werden. Laut STIKO müssten 80 % der Men­schen gegen Diph­therie geimpft sein, um Seuchen zu ver­hindern. Offi­ziell haben jedoch nur 20 % der Erwach­senen in Deutschland einen als aus­rei­chend dekla­rierten Impf­schutz gegen Diph­therie – dennoch gibt es bei uns seit Jahr­zehnten nur noch ein­zelne Erkrankungen. 

Die passive Immu­ni­sierung gegen Diph­therie heißt auch heute noch „Heil­serum“. Obwohl der steile Abfall der Todes­fälle bereits einige Jahre vor Ein­führung des Serums (1892) ein­ge­treten war, ver­harren ober­fläch­liche Betrachter wei­terhin in ihrem Irrtum. Der als Retter der Kinder gefeierte Emil von Behring (1854–1917) war in Wirk­lichkeit Nutz­nieser der gleich­zeitig ein­ge­führten bes­seren Hygiene.
Die Serum­an­wendung birgt enorme Gefahren. Dennoch erhielt Bering 1901 dafür den Nobel­preis, da die Weichen in Richtung Infek­ti­ons­hy­po­these bereits gestellt waren.

Als Neben­wir­kungen der Impfung sind all­er­gische Reak­tionen, Läh­mungen bis zur Atem­lähmung, Erkran­kungen des Ner­ven­systems, Pseudo-Krupp u.a. bekannt geworden.

Wenn eine unwirksame und unnötige Impfung auch noch schaden kann, sollte sie dringend auf den Prüf­stand gestellt werden.

Dies für heute, bald geht es mit Kin­der­lähmung weiter.


Über den Autor:
Rolf Schwarz prak­ti­ziert seit 1977 als Heil­prak­tiker und beschäftigt sich seit seiner Aus­bildung mit dem Impf­thema. Er ist Buch­autor von „Impfen – eine ver­borgene Gefahr“ (ML-Verlag 2016) und „Medizin – heute und morgen“ (Verlag Netzwerk Impf­ent­scheid 2016). www.schwarz-unterrot.de


Anmerkungen

  1. impf-report März/April 2007, S. 13

  2. Dr. med. J. Loibner: Impfen – das Geschäft mit der Unwis­senheit, S. 59–69

  3. impf-report Sept./Okt. 2012, S. 12 ff

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