Michael Morris: Energie, Krieg, Zusam­men­bruch der alten Welt­ordnung: Warum 2026 alles verändert

Wann immer ein großer Wirt­schafts­zyklus zu Ende geht und eine Gesell­schaft und Kultur untergeht, kommt es zu einem großen und ver­nich­tenden Krieg, um von den wahren Pro­blemen und Ver­ur­sa­chern abzu­lenken. Der aktuelle Krieg gegen den Iran ist weitaus mehr als eine kurz­fristige Mili­tär­ope­ration – es ist ein neuer mili­tä­ri­scher Welt­krieg, der gra­vie­rende Folgen für uns alle hat, die der Bevöl­kerung bislang absichtlich ver­schwiegen werden. Dies ist das Ende der alten Welt­ordnung, und die Lage ist völlig außer Kontrolle.

Lassen wir also alle Lügen, Pro­pa­ganda und spi­ri­tuell-reli­giöse Wahn­vor­stel­lungen – von Groß-Israel, dem Dritten Tempel, der Roten Kuh oder der Rückkehr des Messias – bei­seite und kon­zen­trieren wir uns auf die Fakten. Für jeden von uns ist vor allem eines ent­scheidend: die Sperrung der Straße von Hormus. Wenn dieses für die globale Wirt­schaft ent­schei­dende Nadelöhr, das nun seit mehr als zwei Wochen gesperrt ist, nicht bald wieder für den Schiffs­verkehr geöffnet wird, werden viele Mil­lionen Men­schen sterben – auch in der west­lichen Welt.

Nach nur zwei Wochen der Sperre der Straße von Hormus waren die Sprit­preise bereits um über 40 % und die Gas­preise um 60 % gestiegen. Mit jedem Tag, an dem keine Schiffe durch diese kri­tische Meerenge fahren, wird Energie für alle Bereiche teurer. Energie (Öl und Gas) ist ein zen­traler Bestandteil jedes Pro­dukts, das wir kaufen – oder bis vor kurzem gekauft haben. Schon in wenigen Wochen werden sich die meisten von uns vieles nicht mehr leisten können. Die Luft­fracht­trans­porte nach Europa sind bis Mitte März 2026 bereits um rund ein Drittel eingebrochen.

Die Lage ist weitaus pre­kärer, als nach außen hin zuge­geben wird. Überall tagen Kri­sen­stäbe und rotieren Ener­gie­ex­perten. Die Pläne für Strom­ab­schal­tungen bei Industrie und Bevöl­kerung werden täglich aktua­li­siert. Von Dänemark über Thailand bis Pakistan haben die Regie­rungen bereits die Bevöl­kerung zum Strom­sparen auf­ge­rufen und fordern alle dazu auf, zuhause zu bleiben und erneut – wie 2020 und 2021 – vom Küchen­tisch aus zu arbeiten. Nachdem Schweden als erstes euro­päi­sches Land Bargeld de facto ver­boten hatte, voll­zogen die Skan­di­navier eine Kehrt­wende und riefen die Bevöl­kerung dazu auf, Bargeld vor­rätig zu zuhalten.

Durch die Straße von Hormus wurden bis Ende Februar mehr als ein Drittel der weltweit ver­brauchten Energie an Öl und Gas trans­por­tiert. Seit dem Angriff auf den Iran hat das Mullah-Regime diesen Weg geschlossen. Nach nicht einmal zwei Wochen Sperrung muss der Westen bereits seine „Stra­te­gi­schen Ener­gie­re­serven“ frei­geben, weil wir uns in einer noch nie zuvor erlebten Ener­gie­krise befinden. Das Öl und Gas, das damit dem Markt zur Ver­fügung gestellt werden soll, reicht global betrachtet jedoch nur für vier Tage! Danach ist Schluss. Auch wenn ein­zelne Länder, wie Deutschland, über deutlich höhere Reserven ver­fügen, ändert dies wenig, weil das Motto in der EU lautet: „Mit­ge­fangen, mit­ge­hangen!“  Wenn die Straße von Hormus für mehr als vier Wochen geschlossen bleibt, bricht nach und nach alles zusammen.

Nach etwa einem Monat der Sperrung der Straße von Hormus wird sich die Inflation im Euroraum min­destens ver­doppelt haben. Da die reale Inflation längst bei über 10 % p. a. liegt, werden das demnach 20 % sein. Da diese Raten expo­nen­tiell steigen, könnte sie bereits im Sommer 2026 bei etwa 50 % liegen. Die Richtung ist also klar vor­ge­geben: Hyper­in­flation! Das war immer so geplant, wes­wegen ich seit Jahren gewarnt und zur Vor­sorge geraten habe.

Da zur Pro­duktion und zum Transport jedes Pro­duktes Erdöl und Erdgas gebraucht werden, wird die Inflation der Ener­gie­preise auf alle Waren durch­schlagen. Am stärksten wird es Waren treffen, die ener­gie­in­tensiv sind und lange Trans­portwege haben. Nach dem Sprit an der Tank­stelle werden in den kom­menden Monaten auch Strom- und Gas­preise deutlich steigen. Damit ver­teuern sich nicht nur die Wohn­ne­ben­kosten, sondern buch­stäblich alles im Leben. Die unver­meid­baren Strom­ab­schal­tungen für die Industrie werden zu wei­teren Eng­pässen in vielen Bereichen führen.

Da die Her­stellung von Stick­stoff­dünger ener­gie­in­tensiv ist, stiegen die Dün­ger­preise bereits nach zwei Wochen Iran-Krieg um zwei Drittel. Addiert man die hohen Sprit­kosten, werden die Lebens­mit­tel­preise mit jeder wei­teren Kriegs­woche deutlich anziehen. Da Kunst­stoff aus Erdöl gefertigt wird, werden nicht nur alle Pro­dukte, die Kunst­stoff ent­halten, sehr teuer, sondern bald nur noch ein­ge­schränkt ver­fügbar sein. Das­selbe gilt für jeg­liche Elek­tronik. Die Preise für alles mit langen Trans­port­wegen – wie Medi­ka­mente, Kleidung, Bau­stoffe und vieles mehr – werden durch die Decke gehen.

Da innerhalb der nächsten Wochen bereits eine globale Ener­gie­knappheit zu erwarten ist, werden Regie­rungen nicht mehr nur darum bitten, auf das Auto zu ver­zichten. Ver­mutlich wird es ab Mai Fahr­verbote, ein­ge­schränkte Strom­lie­fe­rungen und mög­li­cher­weise sogar neue Lock­downs geben – auch um Unmut auf der Straße zu ver­hindern. Wenn es zu Strom­eng­pässen kommt, werden wir alle Federn lassen und uns stark ein­schränken müssen, um einen flä­chen­de­ckenden Blackout zu verhindern.

Was spricht also dagegen, sich jetzt noch mit allem ein­zu­decken, ehe es das Zwei‑, Drei- oder Zehn­fache kostet? Jetzt könnte ein guter Zeit­punkt sein, neue, günstige Strom­ver­träge mit langer Preis­ga­rantie abzu­schließen. Noch sind die Regale in den Super­märkten voll, noch haben die Tank­stellen Sprit, und noch gibt es in den Apo­theken Arz­nei­mittel zu halbwegs ver­nünf­tigen Preisen. Wenn den USA nicht ein Wunder gelingt oder sie den Krieg in Kürze mittels PR-Stunts für beendet und gewonnen erklären, und die Straße von Hormus wieder geöffnet wird, bricht das gesamte Welt­wirt­schafts­system und die alte monetäre Ordnung zusammen. Das war so gewollt, würde jedoch einige Monate früher ein­treten, als ange­strebt, was ver­mutlich eine weitere Eska­lation und Chaos wahr­scheinlich macht.

Viel­leicht irre ich mich. Viel­leicht ergeben sich die Iraner ja auch in der kom­menden Woche geschlossen mit erho­benen Armen, weil die Las­er­waffen der Ame­ri­kaner ihnen den Wider­stands­geist weg­ge­schmort haben. Oder viel­leicht stürzen die wenigen oppo­si­tio­nellen Kräfte im Iran mitten im Chaos und der Zer­störung die dezen­tralen neuen Füh­rungs­struk­turen, und Donald Trump könnte eine weitere Mario­nette instal­lieren und einen Sieg aus­rufen. Doch selbst wenn es so käme, würde es danach min­destens drei Monate dauern, bis die welt­weite Pro­duktion und Ver­teilung von Energie wieder das zuvor gekannte Maß erreichen würde. Daher ist hohe Inflation in diesem Jahr des Feu­er­pferdes unaus­weichlich, und prak­tische Vor­sorge ist dringend anzuraten.

Was gerade pas­siert, ist die gewollte Zer­störung der alten Welt­ordnung, um danach ein neues, völlig anderes System imple­men­tieren zu können. Es geht um die Reduktion der Menschheit und die Ein­führung eines kom­plett neuen Geld­systems, das ich in meinem neuen Buch „Schat­tengeld“ im Detail erkläre. Überall werden neue, rein digitale Wäh­rungen (CBDCs) vor­be­reitet, die unsere Welt kom­plett umkrempeln werden. KI-Agenten über­nehmen den Großteil der Arbeit, die bislang von Men­schen aus­ge­führt wurde, was diese Men­schen über­flüssig macht – und zwar JETZT!

Nutzen Sie diese Tage, um sich auf das, was unterwegs ist, vor­zu­be­reiten, und lassen Sie sich nicht beirren oder ein­schüchtern. Die kom­menden Monate und Jahre werden viele Opfer fordern. Die Ent­scheidung, wer dazu gehört, hat jeder von uns längst getroffen – die meisten auf unbe­wusster Ebene. Wer sich bewusst ent­scheidet, dürfte klar im Vorteil sein. Ich hoffe, Sie haben einen Plan B und Plan C, vor allem, wenn Sie in der Stadt leben. Über phy­si­sches Gold und Silber sowie Bargeld für mehrere Wochen muss ich hof­fentlich nicht erst sprechen. Fri­sches Obst und Gemüse kann man nicht bevor­raten, aber man kann es selbst ziehen, ein­wecken und sich mit Obst und Gemüse in Dosen oder Gläsern ein­decken. Strom kann man selbst erzeugen und spei­chern. Viele Medi­ka­mente sind lange haltbar, und die meisten Heiz­stoffe sind aktuell (Mitte März 2026) noch bezahlbar. Handeln Sie jetzt, ruhig, besonnen und ohne großes Auf­sehen. Im schlimmsten Fall haben Sie ein wenig Geld gespart, im besten Fall sichern Sie so das Überleben.

Bitte keine Panik! Angst lähmt und macht uns blind für das, worum es wirklich geht. Wenn wir das Spiel durch­schauen, können wir ruhig und kon­zen­triert vor­an­schreiten und unseren eigenen, selbst gewählten Weg gehen. Infor­mation ist wichtig, so wie man den Wet­ter­be­richt liest, wenn man wandern geht. Kri­ti­sches Hin­ter­fragen aller offi­zi­ellen Ver­laut­ba­rungen ist noch wich­tiger. Inflation ist Ent­eignung. Alles ist so gewollt und folgt einem grö­ßeren Plan. Wer den kennt, muss nicht sein Opfer sein. Die Straße von Hormus ist der Faden, an dem das Schicksal von Mil­li­arden Men­schen hängt. Seien Sie unter den Wenigen, auf die das nicht zutrifft!

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