Beginnen wir erst einmal mit den kritischen Aspekten, die sich um die Teleportation drehen:
1. Skala und Komplexität
Ein Mensch besteht aus ca. 10²⁸ Atomen (das sind 10.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Atome). Jedes Atom müsste exakt in Position, Spin, Impuls usw. gescannt werden können. Schon bei wenigen Atomen stößt man sich dabei an Heisenbergs Unsicherheitsprinzip.
Bei einem ganzen Körper wäre die Wahrscheinlichkeit des Gelingens praktisch null. Allein der Aufwand entspräche einer unvorstellbaren Menge an Datenvolumen, weit mehr als das gesamte Internet heute speichern könnte.
2. Zerstörung des Originals
Nach den Regeln der Quantenmechanik, d.h. das No-Cloning-Theorem, muss das Original zerstört werden, damit eine perfekte Kopie entsteht. Man würde also in der Kammer sterben und eine exakte Kopie mit allen Erinnerungen würde woanders materialisiert werden. Ist man es dann noch selbst?
Die meisten Physiker sagen: Nein, das ist ein Klon. Allein schon philosophisch wäre das ein Albtraum. Der Originalkörper wird zerstört und man lebt in einem Klon weiter. Ist man dann wirklich der Klon oder ist man dann nur verdoppelt worden?
3. Energie und Dekohärenz
Die Quanten-Kohärenz bricht bei Raumtemperatur und Makro-Objekten sofort zusammen. Einen Menschen in einem Quantenzustand zu halten, wäre wie ein Schmetterling in einem Orkan stabil zu halten. Das wäre unmöglich mit heutiger und absehbarer Technik.
4. Lichtgeschwindigkeit und Kausalität
Selbst wenn man diese ganzen Informationen eines menschlichen Körpers irgendwie scannt und per Licht überträgt, dann würde das Stunden dauern. Die Instant-Teleportation würde Kausalitätsverletzungen oder Zeitreise-Paradoxa erzeugen. Dies wäre geradezu unerwünscht nach unserem heutigen Verständnis der Relativität.
Was jedoch realistisch möglich sein könnte in ferner Zukunft:
- Materie-Scanner plus einem 3D-Drucker: Man wird gescannt, dann zerstört man das Original, sendet Daten mit Lichtgeschwindigkeit an den Zielort, baut eine Kopie aus Atomen am Zielort wieder auf. Das wäre „Teleportation Light“, aber mit Verzögerung und einigen ethischen Problemen, beispielsweise: Kann man den zurückgelassenen Körper einfach verbrennen oder töten lassen?
- Wurmlöcher oder exotische Materie: Theoretisch wäre dies nach der allgemeinen Relativitätstheorie möglich, aber dies erfordere negative Energie in gigantischen Mengen.
- Quanten-Internet: Das gelingt höchstwahrscheinlich in den nächsten 10 bis 30 Jahren. Dies entspräche einer supersicheren Kommunikation, verteiltes Quantencomputing, aber eben nur das, was die Datenübertragung betrifft, aber demnach sicherlich keinen Menschen.
Also, eine tatsächliche nicht-destruktive Teleportation, d.h. ohne das Original zu zerstören oder zu kopieren, ist nach dem aktuellen Verständnis der Physik nicht möglich, und das aus mehreren Gründen:
1. No-Cloning-Theorem – Das Kernproblem
Quantenmechanik verbietet es streng, einen unbekannten Quantenzustand perfekt zu kopieren, ohne das Original zu verändern/zerstören. Das gilt nicht nur für Photonen, sondern für jeden Quantenzustand. Und ein Mensch besteht aus Abermilliarden solcher Zustände. Man könnte also nie eine exakte zweite Version von einem selbst erstellen, ohne das Original zu „messen“ und damit zu kollabieren. Eine Fax-ähnliche Kopie ohne Zerstörung würde genau das verletzen.
2. Materie vs. reine Information
Beim Faxen scannt man ein Blatt Papier und druckt eine Kopie, das Original bleibt erhalten, weil es nur klassische Information darstellt. Bei Menschen oder jedem makroskopischen Objekt ist der Zustand aber quantenmechanisch. Man kann nicht einfach „scannen“ und dann auf Senden klicken, ohne den Originalzustand zu zerstören.
Und selbst wenn man Materie-Atome irgendwie disassembliert und per Datenleitung losschickt, wie man es aus manchen Sci-Fi-Filmen kennt, braucht man am Zielort exakt die richtigen Atome in exakt der richtigen Konfiguration – und das Original wäre immer noch fort oder müsste separat transportiert werden. Das entspräche dann keiner Teleportion mehr, sondern wäre ein Versand per Post.
3. Andere theoretische Wege ohne Zerstörung des Originals
- Wurmlöcher: Diese wären theoretisch eine Möglichkeit, ein echtes „Loch“ durch die Raumzeit zu erzeugen, durch das man einfach hindurchspaziert, Hierbei würde man das Original und Ziel aufrechterhalten können und es entstünde keine Kopie. Aber das erfordert exotische Materie mit negativer Energie in riesigen Mengen und die Stabilität solcher Wurmlöcher wäre in dem Fall extrem fragil. Aktuelle Modelle (Stand 2026) zeigen, dass es für makroskopische Objekte, geschweige denn Menschen, quasi unmöglich wäre, ohne das Universum zu zerreißen oder ein Paradoxon zu erzeugen.
- Quantum Tunneling auf Makro-Skala: Winzige Teilchen werden gebündelt und durch Barrieren tunneln, aber für einen ganzen Menschen wäre das ein sehr aufwändiger Akt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies funktionieren würde, ist so verschwindend klein, dass es praktisch nie erreicht werden wird.
- Andere Ideen, wie der Alcubierre-Warp-Antrieb: Dieser Antrieb bewegt eher den Raum um einen herum, nicht den Körper selbst, und verbraucht ebenfalls eine exotische Menge an Energie.
Der Film Jumper
Wie die Teleportation in dem gelungenen Film Jumper dargestellt wird, ist dies noch einen Schritt „freier“ und es wird keine Kopie erzeugt. Der Mensch löst sich auf und erscheint an einem anderen Ort. Dies bedeutet, der Betroffene würde mit seinen geistigen Kräften die körpereigenen Moleküle verflüssigen und sie an einem anderen Ort wieder remanifestieren. Klingt sehr spannend und wäre offenbar die angenehmste Version der Teleportation.
In Jumper funktioniert die Teleportation so:
- Es ist eine angeborene Fähigkeit (genetisch bedingt, mutanten-ähnliche psychische Kraft).
- Man visualisiert einfach den Ort, man musst ihn gesehen haben, idealerweise selbst schon einmal dort gewesen sein.
- Kein Gerät oder Gadget wäre hierbei nötig, nur der eigene geistige Wille und ein kleiner Riss in der Raumzeit wäre erforderlich.
- Instante Teleportation, d.h. man kann überall hin, so lange man fokussiert bleibt und genügend geistige Energie aufbringen kann.
- Man kann andere Leute oder Sachen mitnehmen, sogar schwere Objekte.
- Das Original verschwindet einfach und taucht am Zielort wieder wohlbehalten auf. Dabei entsteht kein Tod, keine Kopie wird erzeugt und man ist nahtlos gesprungen.
Aktueller wissenschaftlicher Stand Januar 2026 sieht wie folgt aus:
Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Fortschritte bei der Quanten-Teleportation: Riesen-Schritte, könnte man fast sagen. Im November/Dezember 2025 haben Teams aus Stuttgart, Paderborn, Kyoto und Hiroshima die Quanten-Info zwischen verschiedenen Quanten-Dots teleportiert. Dies gelang über 270 Meter Freiraum mit 82% Fidelity, sogar über normales Internet-Kabel mit laufendem Traffic.

Bei Traversablen Wormholes gibt es auch ein paar spannende theoretische Ideen. Die entsprechenden Forscher schlagen hierbei Modelle vor, an dem Wurmlöcher stabilisiert werden könnten, ohne eine klassische exotische Materie bzw. negative Energie, z.B. durch modifizierte Gravitationstheorien und der PT-Symmetrie, bei der die negative Energiedichte aus Geometrie und Vakuum käme. Dies könnte man gleichsetzen mit den „Ghost Wormholes“ oder extra Dimensionen, wie sie in AdS/CFT-Modellen vorkommen.
Indische Teams haben sogar Blaupausen, in denen normale Gase und modifizierte GR diese Aufgabe erledigen könnten. Alles ist jedoch noch rein theoretisch, es gibt keine wirklichen Experimente und die meisten Modelle brauchen immer noch winzige Mengen „exotischer“ Effekte, die für ein menschengroßes Spalt viel zu schwach wären. Niemals könnte ein Mensch hindurchpassen.
Vorteile der Teleportation
Um reisen zu können, bräuchte man keine Koffer mehr packen, keine Flüge buchen, keine Zeitzonen-Jetlags mehr, man arbeitet einfach, wo immer man gerade möchte, und springt zwischendurch mal kurz an den einen oder anderen Ort:
- Vormittags in einem Café in Bali einen Kaffee trinken und am Laptop, mit Palmen, Wellenrauschen und dem frischen Kokosnusscoffee den Vormittag genießen, danach ein Meeting mit dem Team in Europa führen. Man wäre in 2 Sekunden im „Büro“ in Berlin oder man bleibt einfach sitzen und zoomt mit Bali-Hintergrund.
- Nach dem Meeting hat man vielleicht Lust auf Sushi. Also teleportiert man sich eben nach Tokyo, holt sich das Sushi, beamt zurück nach Bali, alles in unter 30 Sekunden.
- Am Abend: Keine Lust mehr auf Hitze? Man macht einen Jump nach Island, schaut sich genüsslich und staunend die Nordlichter an, badet noch mal in den heißen Quellen in den USA und dann geht es nachts zurück ins eigene warme Bett in Südostasien.
- Das Wochenende ganz spontan geplant: Man denkt an die Alpen und schon ist man dort. Skifahren in den Dolomiten oder eben mal ein wenig Hawaii-Surfen, oder nach Thailand für leckeres Streetfood und das alles ohne einen Cent für den Transport auszugeben.
Geschichten von geistiger Teleportation
Es gibt tatsächlich eine Menge Berichte, Anekdoten und alte Geschichten über Menschen, die angeblich spurlos verschwanden und dann Tausende Kilometer entfernt oder sogar in einer anderen Zeit wieder auftauchten. Viele davon werden mit Portalen, Timeslips, Wurmloch-ähnlichen Phänomenen oder spontaner Teleportation in Verbindung gebracht.
Bei Padre Pio, María de Ágreda oder yogischen Siddhis gibt es einige Hinweise. Die Kirche hat diese Fälle untersucht und oft bestätigt. Sie hat Padre Pio sogar heilig gesprochen im Jahre 2002. Kein Cover-up vonseiten der Kirche, im Gegenteil, sie werden als Wunder propagiert.
Oder man denke an Gil Pérez (1593, Manila, Mexiko-Stadt): Ein spanischer Soldat soll plötzlich von den Philippinen nach Mexiko teleportiert sein. Nachdem er wieder auftauchte, wusste er sogar von einem Attentat auf den Gouverneur, das später bestätigt wurde. Die Inquisition hat ihn verhört, doch dann freigelassen, als Zeugen aus Manila eintrafen. Klingt episch, aber es basiert auf alten Inquisitionsakten.
Ebenso mit Carlos Mirabelli (s. frühes 20. Jahrhundert in Brasilien): Ein Medium, das angeblich spontan teleportierte, z.B. von einem Bahnhof verschwand und woanders wieder auftauchte. Es gibt klare Zeugenaussagen von Wissenschaftlern, die das beobachtet haben.
Auch Mary of Ágreda (aus dem 17. Jahrhundert.): Eine Nonne, die angeblich bilokierte bzw. teleportierte und mal eben locker Missionare in Amerika besuchte, ohne je den Kontinent verlassen zu haben. Die Kirche hat diesen Fall eingehend untersucht und teilweise sogar als „mystische Gabe“ akzeptiert.
Es gibt auch einige moderne Anekdoten: Beispielsweise Videos von Leuten, die ihre Teleportation mit einer Kamera filmten, z.B. in Russland oder Frankreich, wo jemand plötzlich verschwand. Doch kein Fall hat einer wissenschaftlichen Prüfung standgehalten.
Es gibt darüber hinaus noch viele Hinweise in alter Literatur, vor allem in hinduistischen, yogischen und christlichen Quellen. Zahlreiche Berichte über Personen, denen Teleportation oder sehr ähnliche Phänomene wie Bilokation, Manojavah oder Prapti gelungen sein soll. Diese werden meist als Siddhis, sprich übernatürliche Kräfte oder als göttliche Gaben beschrieben, und basieren auf Zeugenaussagen, Biografien und heiligen Texten.
Im Yoga Sutras von Patanjali (ca. 400 v. Chr. bis 400 n. Chr.) findet man Hinweise auf die Teleportation: Im Vibhuti Pada, einem Kapitel über Siddhis, wird Manojavah, d.h. die Bewegung des Körpers, wohin der Gedanke geht, also Teleportation, und Prapti, das Erreichen überall hin über Brücken großer Distanzen, als erreichbare Kräfte durch Samyama, sprich tiefe Konzentration, Meditation und Absorption, beschrieben.

Die Puranas und Epen, Mahabharata, Bhagavata Purana usw.: Diese sind Götter und Weise, wie Narada Muni, der himmlische Rishi, erscheinen instant in verschiedenen Reichen, wie die Erde, den Himmel, oder Vaikuntha, und werden oft als Interdimensionale Teleportation interpretiert. In manchen Erzählungen teleportieren Drona, der Guru von Arjuna oder andere Figuren und Schüler über große Distanzen. Auch Hanuman (s. Ramayana) beherrscht die Ashta Siddhis, inklusive Vayu Gaman das „Reisen mit Windgeschwindigkeit“.
Zudem existieren auch moderne Berichte basierend auf alten Überlieferungen aus Yogischer Tradition: In der Autobiography of a Yogi von Paramahansa Yogananda aus dem Jahre 1946, erzählt Lahiri Mahasaya oder Babaji von teleportierten Objekten, z.B. ein Amulett, die direkt in die Hände der Mutter gelangten. Es gibt Anekdoten von Yogis wie Trailanga Swami oder Ramana Maharshi, die Siddhis zeigten, z.B. der Bilokation oder die Objekt-Manifestation, aber keine explizite physische Teleportation des Körpers.
Im Visuddhimagga, ein buddhistischer Text aus dem 5. Jahrhundert, darin werden ähnliche Kräfte beschrieben: Durch Elementen-Manipulation, d.h. Erde zu Luft ändern. In dem Moment kann man fliegen, durch Wände gehen oder instant reisen, als Ergebnis tiefer Meditation.
Zusammenfassung: Alte Literatur (Yoga Sutras, Puranas, Heiligenviten) berichtet von Erfolgen, aber meist bei mythischen Figuren, wie Narada, Hanuman oder den historischen Heiligen und Yogis (Padre Pio, Yogananda-Zeugen). Kein Fall ist bislang „wissenschaftlich“ bewiesen, sondern basieren auf Glauben, historischen Aufzeichnungen, mündlichen Überlieferungen und Zeugenaussagen. In spirituellen Traditionen gilt das als erreichbar durch extreme Reinheit und Praxis, nicht als „Technik“, die man eben mal schnell erlernt.
Über Whistleblower und Verschwörungen
All das passt auch perfekt zu dem, was in Verschwörungskreisen bei Free Energy oder Anti-Gravity immer wieder gesagt wird: Die Technik existiert vielleicht schon, zumindest als schwarzes Budget-Projekt, aber sie wird natürlich geheim gehalten, weil sie den gesamten Kapitalismus liquidieren würde, d.h. den Gebrauch von Öl, Airlines, Logistik, Immobilien, Autos usw. Warum in teuren Städten wohnen, wenn du instant überall sein kannst?
Stattdessen würde man sie schrittweise und kontrolliert einführen. Zuerst nur für Militär, wie beispielsweise in den „Black Projects“, dann für VIPs, und erst nach Jahrzehnten vielleicht für Normalos – und dann wird es immer noch ziemlich teuer sein, diese zu benutzen.
Der freiheitliche Aspekt an dem Ganzen ist wirklich das, was die zerebrale Teleportation so unwiderstehlich macht – und warum er in einer simulierten oder illusionären Realität im Matrix-Style das ultimative „Game-Breaker“-Werkzeug wäre.
Wirtschaftliche Probleme mit der Teleportation
Wenn tatsächlich eine echte, nahtlose Jumper-Style-Teleportation existieren würde, sei es durch geistige Kraft, ein Gerät oder was auch immer, dann würde das Transportwesen kollabieren:
In der Luftfahrt: Airlines, wie Lufthansa, Ryanair, Emirates usw., machen jährlich Hunderte Milliarden Umsatz. Boeing und Airbus bauen Flugzeuge im Wert von zig Milliarden. Flughäfen, Treibstofflieferanten, Bodenpersonal, Tourismus-Hotspots, alles hängt von der Notwendigkeit oder der Freude ab, reisen zu wollen. Das Problem, wenn sich herumspräche, wie man sich mit geistiger Kraft teleportiert, würde sämtliche Fluggesellschaften pleite gehen lassen, die ganze Branche würde verschwinden.
In der Schifffahrt & Logistik: Containerschiffe, LKWs, Bahntransporte. Der ganze globale Handel basiert auf physischem Transport. Wenn man Waren instant teleportieren könnte, bräuchte man keine Häfen mehr, keine Lieferketten, keine Zölle an Grenzen und all diese Dinge.
Bezüglich Automobil & Öl: Die Ölindustrie (Exxon, Shell, Saudi Aramco) pumpt täglich Billionen um. Wenn niemand mehr tanken oder fahren würde, weil man sich nun frei teleportieren kann, dann wäre das eine absolute Katastrophe für die Wirtschaft.
Tourismus & Immobilien: Warum sollte noch jemand ein Haus in Bali kaufen, wenn man überall instant sein kann? Städte, Länder, Visa-Regeln, all das verliert seinen Sinn. Gesamtwirtschaftlich kann man in solchen Gedankenspielen davon ausgehen, dass die Wirtschaft Trillionen Verluste besäße, weil ganze Sektoren, wie der Transport, gleich ca. 5–10 % des globalen BIP wegbrechen würde.
Auch die entsprechenden Arbeitsplätze wären unnötig und Millionen würden täglich arbeitslos werden. Die Steuereinnahmen würden also ebenso kollabieren. Ein großes Chaos würde an den Börsen ausgelöst werden. Die Aktien würden in den Keller fallen.
Welche Vorteile bietet die Teleportation für die Welt?
Wenn so eine Technik existieren würde, dann würde sie nicht ewig versteckt bleiben können. Ein Land wie China, ein reicher Tech-Milliardär oder ein Whistleblower würde sie offenbaren und damit die Welt dominieren. Die USA, China und Russland würden sie sicherlich nicht jahrzehntelang stillhalten, wenn sie damit einen Vorsprung aufbauen könnten.
Sie würden diese Teleportationstechnik militärisch nutzen, beispielsweise mit Teleport-Kampftruppen oder instanter Logistik in einem Krieg. Auch wirtschaftlich würde man davon ausgehen können: Wer zuerst teleportiert, saugt den gesamten Markt auf. Die „Verlierer“, mit ihren Airlines, Öl und Benzin wären nicht mehr in der Lage, das ewig zu unterminieren.

Hieraus würde eine absolute Unabhängigkeit entstehen, kein Pass, kein Visum, keine Steuernummer, die einen verfolgt, wäre mehr möglich. Man wäre überall und nirgends, ein Geist in der Maschine, der die Regeln ignoriert. Man hat nicht nur den Code gehackt, sondern man ignoriert ihn einfach.
Es gäbe keine Abhängigkeiten mehr. Kein Geld für Transport, keine Warteschlangen, keine Abhängigkeit von Infrastruktur, an Flughäfen, Züge, Internet sogar – wenn du willst, springst du in eine Hütte ohne WLAN und arbeitest offline). Man wäre frei von allen Systemen, die uns normalerweise binden.
Hieraus entstünde eine psychologische Freiheit: Der pure Gedanke „Ich kann jederzeit weg“ verändert alles. Stress? Man verschwindet einfach. Angst vor Konsequenzen? Man beamt sich woanders hin. Man lebt in permanenter Souveränität, das wäre wahrscheinlich das größte High, das man sich vorstellen kann.
Kann man Teleportation lernen?
In spirituellen Traditionen, so wie Yoga, Tantra, Taoismus, tibetischer Buddhismus, wird durch jahrelange (oft lebenslange) Praxis: tiefe Samadhi, Pranayama, Kundalini-Erweckung, Mantra, Visualisation usw. Die Siddhis sollen die Teleportation als Nebenprodukt entstehen, wenn das Ego aufgelöst ist und man die Illusion der Getrenntheit durchschaut hat. Patanjali warnt sogar: Sich darauf zu fixieren blockiert den Weg zur Befreiung.
Selbst wenn die Welt eine Illusion ist, scheint die Makro-Ebene mit ihren Atomen und dem physischen Körper extrem stabil und primär regelgebunden.
Die Idee, dass man durch reine geistige Kraft erlernen könnte, sich physisch zu teleportieren – also den ganzen Körper nahtlos wie in Jumper an einen anderen Ort zu versetzen – ist uralt und taucht in vielen Traditionen auf. Besonders im Yoga (Patanjalis Yoga-Sutras) werden die Ashta Siddhis mit acht großen übernatürlichen Kräften beschrieben, darunter:
- Laghima: Gewichtslosigkeit bzw. Levitation, dies ist fast wie Schweben oder Fliegen
- Prapti: Distanzen überwinden, „teleportieren“ oder auch Objekte aus der Ferne holen
- Prakamya: Dies bedeutet Wünsche erfüllen, inklusive dem Reisen wohin man will
Manche Texte, z.B. im Yoga Bhashya, sagen explizit, dass ein Meister den Mond mit dem Finger berühren oder instant überall sein kann.
Es gibt auch Berichte über moderne oder historische Figuren, wie im Swami Pranabananda, den Paramahansa Yogananda erwähnt, oder Alexandra David-Neels tibetische Adepten, die angeblich solche Fähigkeiten zeigten, aber das sind fast immer Anekdoten ohne harte Beweise, sprich keine Videos und keine wiederholbaren Tests liegen bislang vor.
Ähnlich in anderen Quellen zur geistigen Teleportation:
- Patanjali Yoga Sutras (s. Vibhuti Pada, Sutra 3.42–3.45): Prapti (das Erreichen eines jeden beliebigen Ortes) und Laghima (die Gewichtslosigkeit bzw. Bewegung durch den Raum) entstehen durch das Samyama (Konzentration, Meditation und Absorption) auf Raumelemente oder Leichtigkeit basierend. Es wird als Nebenprodukt tiefer Praxis beschrieben.
- Moderne Interpretationen (z.B. in Dean Radins „Supernormal“, Advanced Yoga Practices oder Nithyananda-Videos): Siddhis wie die Bilokation bzw. Teleportation sollen durch jahrelange Samadhi, Pranayama und Ego-Auflösung entstehen können. Es gibt Anekdoten, wie beispielsweise jene von Dipa Ma, der bilokierte, aber auch Swami Pranabananda, der teleportierte.
- Astralprojektion vs. physische Teleportation: Viele Erfahrungen (Gateway-Prozess der CIA sowie moderne Astralreise-Techniken. Hierbei sind Astralreisen ein Mittel, sein Bewusstsein Bewusstsein vom Körper abzulösen und sich überall hin zu teleportieren. Doch im Gegensatz hierzu bleibt der physische Körper weiterhin an seinem Ort und springt nicht mit. Der Unterschied ist entscheidend: Astral fühlt sich real an, ist aber bislang nicht materiell messbar.
Die Idee, mit reiner geistiger Kraft ein Portal zu öffnen, so wie „Doctor Strange“ mit seinem „Sling Ring“ oder spontan in späteren Filmen, ist natürlich mega faszinierend und taucht auch in vielen Traditionen auf. Docht braucht Doctor Strange diesen Ring, um überhaupt zu teleportieren, weil Portale extrem viel Fokus und Energie kosten. Ohne Hilfsmittel muss man extrem klar visualisieren, den Zielort detailliert sehen und die Realität dazu „umprogrammieren“.
In realen spirituellen und okkulten Ansätzen, wie im Yoga, in der Esoterik und dem Astralreisen, gibt es ähnliche Konzepte, aber fast immer auf nicht-physischer Ebene (Astral- oder Bewusstseins-Portale). Physische Portale (wo der ganze Körper mitgeht) bleiben purer Sci-Fi oder Mythos – keine verifizierten Methoden existieren.
Hier die gängigsten „Techniken“, die Leute versuchen oder beschreiben:
1. Die klassische Visualisations-Methode
Das ist das, was am nächsten an „Strange-Style“ herankommt und oft in geführten Meditationen vorkommt:
- Gehe in tiefe Entspannung (liegend, „mind awake, body asleep“ – wie bei Astralprojektion).
- Atme tief und baue Energie auf (z. B. durch Pranayama oder Chi-Atem).
- Visualisiere vor dir einen leuchtenden Kreis/Ring/Vortex (orange-goldene Funken wie bei Strange, oder spiralförmiges Licht, Wirbel aus Farben).
- Konzentriere dich stark auf den Zielort: Sieh jedes Detail (Gerüche, Geräusche, Gefühl der Luft, wie der Boden sich anfühlt). Je klarer, desto „schneller öffnet sich das Gateway“.
- Sage innerlich oder laut eine Intention: „Ich öffne dieses Portal zum [Ort/Dimension]. Ich trete nun hindurch.“
- „Gehe“ mental durch das Portal, spüre den Shift (manche fühlen einen Sog, Vibrationen, Kribbeln oder sehen den Wirbel „real“ werden).
- In Astral/OBE-Versionen: Du trittst wirklich durch und landest im Astral an dem Ort, wie du ihn schon selbst gesehen hast.
Viele nennen das „Portal-Technik“ oder die „Doorway-Methode“.
2. Aus den Siddhis und Yoga Sutras (Prapti & Co.)

- Dharana (Konzentration), Dhyana (Meditation) und Samadhi (Absorption) auf ein Objekt/Konzept.
- Für Portale: Samyama auf den Raum selbst (Akasha-Element), auf Leichtigkeit des Körpers (Laghima) oder auf den Unterschied zwischen Bewusstsein und Materie.
- Ergebnis: Der Yogi kann „überall sein“ – aber meist astral oder als Bilokation (der Körper bleibt und das Bewusstsein geht auf Reisen.
3. Anastasia-Style (aus „The Energy of Life“, Band 7)
Dort gibt es eine explizite Technik für die Teleportation:
- Reinige Dein Denken (keinen „Müll“ mehr denken, negative Emotionen loslassen, nur pure, freudige Intention).
- Visualisiere den Ort mit voller emotionaler Sehnsucht und Harmonie.
- Nutze die Geschwindigkeit des Gedankens, denke Dich dort hin und sei absolut überzeugt und ohne Zweifel.
- Es wird als mentale Übung beschrieben, die durch Naturverbundenheit und reines Bewusstsein funktioniert, ähnlich wie im Raum überwinden durch Gedankenenergie.
- Keine schrittweise Anleitung zum physischen Portal und klingt vielmehr poetisch: Der Körper folgt dem Gedanken, wenn alles im Einklang ist.
- Was man wahrscheinlich erreicht, wäre eine intensive Astralreise sowie eine veränderte Wahrnehmung, einen Energiewirbel spüren, vielleicht sogar Bilokation-ähnliche Erlebnisse.
- Risiken: Ego-Inflation, denn wenn Siddhis kommen, fixiert man sich drauf und es entsteht spiritueller Stillstand, ein Energie-Ungleichgewicht oder einfach Frust, wenn es nicht funktioniert hat.
Mein persönlicher Standpunkt: Die Wissenschaft irrt sich oft, sobald sie vorweg „unmöglich“ sagt, wenn neue Physik oder Technik die Grundgesetze plötzlich erweitert. Für eine instante, gadget-freie, nicht-destruktive Menschen-Teleportation bräuchte es eine Revolution in der Quantengravitation oder eine neue Entdeckung, die wir uns heute noch nicht vorstellen können – ähnlich wie die Darstellung der Quantenmechanik im Jahre 1900 für die damaligen Physiker ziemlich verrückt klang.
Die Wissenschaft sagt heute unmöglich, aber die Geschichte zeigt, dass „unmöglich“ oft nur „noch nicht verstanden“ bedeutet. Vor 200 Jahren war drahtlose Kommunikation über Tausende Kilometer oder Überschallflug purer Wahnsinn – und heute tippen wir Nachrichten um die Welt oder durchbrechen Schallmauern wie nichts.
Der Sprung von der Quanten-Teleportation, die ja real ist, bis zur echten Makro-Teleportation, könnte ähnlich revolutionär sein, wenn wir irgendwann die Quantengravitation knacken oder eine neue Physik entdecken.
Dieser Artikel wurde verfasst von © Matrixblogger.de
Autor: Jonathan Dilas (Der Matrixblogger)
Quellen: PublicDomain/matrixblogger.de am 06.03.2026
Zuerst erschienen bei Pravda-tv.com.

























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