Im Umfeld einer Berliner Schule kommt es zu “Auseinandersetzungen mit Passanten, Alkohol- und Drogenkonsum, Sachbeschädigungen sowie einem ‘Klima der Angst’. Die Schule erklärt zugleich, für den öffentlichen Raum nicht zuständig zu sein.”
Wie die B.Z. aktuell berichtete, wird in Berlin eine Grundschule mit ihren eigenen Schülern nicht fertig. Die Schulleitung warnt in einem offenen Brief die Anwohner. Bei Problemen mit Schülern sollen sich die Bürger direkt selbst an die Polizei wenden.
Schule warnt vor ihren eigenen Schülern
Die Schule macht ihre Probleme mit aggressiven und auffälligen Schülern selbst zum Thema. In einem offen Brief schreibt sie:
“In jüngster Zeit hören wir verstärkt von Auseinandersetzungen unserer Schüler miteinander und mit Passanten in der Schulzone.” Allerdings fühlen sich die Lehrer nicht für Vorfälle außerhalb des eigentlichen Schulgeländes zuständig. So heißt es weiterhin: “Die Schulzone ist ein öffentlicher Raum und nicht Teil des Schulgeländes.”
Reaktion der AfD: “Null-Toleranz gegenüber Drogenhandel und Gewaltdelikten im Schulumfeld”
Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Tommy Tabor, geht auf die Berichterstattung der B.Z. ein und kommentiert den offenen Brief der Jane-Goodall-Grundschule in Berlin-Friedrichshain folgendermaßen:
“Laut Berichterstattung der B.Z. kommt es zu Auseinandersetzungen mit Passanten, Alkohol- und Drogenkonsum, Sachbeschädigungen sowie einem ‘Klima der Angst’. Die Schule erklärt zugleich, für den öffentlichen Raum nicht zuständig zu sein.
Wenn eine Grundschule die Nachbarschaft faktisch auffordert, bei Problemen mit ihren eigenen Schülern die Polizei zu rufen, offenbart das ein massives Ordnungs- und Autoritätsproblem. Gewalt, Drogenkonsum und Respektlosigkeit dürfen weder auf dem Schulhof noch im Kiez toleriert werden. Hier zeigt sich das Scheitern einer Politik, die Konflikte verharmlost und Konsequenzen scheut.
Die im Jahr 2025 – durch das von den Grünen geführte Bezirksamt – eingerichtete sogenannte „Schulzone“ hat die Situation nach Einschätzung der AfD-Hauptstadtfraktion nicht verbessert. Statt symbolpolitischer Maßnahmen brauche es klare Zuständigkeiten und konsequente Durchsetzung bestehender Regeln.
Die AfD-Hauptstadtfraktion fordert daher:
Erstens: Rückbau verfehlter Maßnahmen ohne nachweisbare Wirkung
Zweitens: Erhöhte und sichtbare Polizeipräsenz an Brennpunktschulen
Drittens: Konsequente Schulverweise und Strafanzeigen bei Gewalt und Vandalismus
Viertens: Verbindliche Einbindung der Eltern und Ausschöpfung jugendhilferechtlicher Instrumente
Fünftens: Null-Toleranz gegenüber Drogenhandel und Gewaltdelikten im Schulumfeld
Schüler haben ein Recht auf Bildung in einem sicheren Umfeld. Anwohner haben ein Recht auf öffentliche Ordnung. Der Staat muss beides gewährleisten. Wegsehen und Verantwortungsdiffusion verschärfen die Lage.”
Der Artikel erschien zuerst bei freiewelt.net.

























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