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Der Dao, das Mul­ti­versum und das mensch­liche Experiment

Am Anfang steht der Dao.

Wir beginnen unsere Aus­füh­rungen mit dem, was die Menschheit als den Anfang, den Ursprung des Uni­versums bezeichnet.

Dieser Ursprung ist der Wis­sen­schaft in rein phy­si­ka­li­scher Hin­sicht wohl­be­kannt. Das Auf­treten einer Sin­gu­la­rität und der dar­auf­fol­gende Urknall liefern eine aus­rei­chende Erklärung dafür, wie dieses Uni­versum ent­standen ist.

Weniger bekannt ist die spi­ri­tuelle Absicht hinter diesem Ent­stehen. Wir werden hier ver­suchen, diese Absicht und ihre Wirkung auf die Erschaffung des Uni­versums zu beschreiben – denn eine Schöpfung gab es gewiss.

Die Schöpfung verlief jedoch nicht so, wie sie tra­di­tionell und religiös ver­standen wird. Gott war nicht in dem Sinne beteiligt, wie es in der reli­giösen Lite­ratur der Welt dar­ge­stellt wird.

Um den Schöp­fungs­prozess zu erklären, ersetzen wir die tra­di­tio­nellen Got­tes­vor­stel­lungen, die über­stra­pa­ziert und ver­altet sind, durch den Begriff des Dao.

Der Dao ist das ulti­mative Unma­ni­fes­tierte. Alles Exis­tie­rende ent­springt dem Dao. Bewusstsein ist dem Dao immanent und leitet sich von ihm ab, ebenso wie Absicht.

Der Dao ist in seiner Absicht so groß­mütig und umfassend, wie es jene, die sich mit der mensch­lichen Existenz befassen und auf die viel engeren Belange des phy­si­schen Selbst kon­zen­triert sind, nicht ver­wirk­lichen können.

Untrennbar mit der Absicht des Dao ver­bunden ist eine aktive Kraft, die wir *Beob­achter* nennen. (Die Zeit­linien der Trans­for­mation: Die Wahl zwi­schen der Neuen Welt­ordnung und der Neuen Erde)

Der *Beob­achter* als schöp­fe­rische Absicht des Dao

Ver­ein­facht aus­ge­drückt könnte man sagen, dass der Dao die letzt­end­liche Quelle von allem, was ist, ist und der *Beob­achter* seine Absicht ist.

Der *Beob­achter* ist erfüllt von Wohl­wollen, Intel­ligenz und Liebe sowie vielen anderen Eigen­schaften, die sich nicht in mensch­licher Sprache aus­drücken lassen, da es im mensch­lichen Bereich keine gleich­wertige Erfahrung gibt.

Man muss ver­stehen, dass der *Beob­achter* kei­nerlei per­sön­liche Erscheinung ist. Stellen Sie sich den *Beob­achter* als eine abs­trakte Absicht vor, die sich nicht voll­ständig beschreiben lässt. Es ist ein Drang. Ein Impuls. Nicht mehr. Stellen Sie sich kei­nes­falls ein Wesen vor. Es ist nicht Gott im tra­di­tio­nellen reli­giösen Sinne.

Wir haben die Wörter Dao und *Beob­achter* gewählt, weil sie relativ neu­trale Begriffe sind, zumindest im Kontext der säku­la­ri­sierten west­lichen eng­li­schen Sprache.

Damit ver­suchen wir, eine reli­giöse, auf Gott bezogene Sprache zu vermeiden.

Obwohl Aspekte dessen, was wir hier sagen, sicherlich schon früher in anderen Kul­turen und Epochen, vor allem in der reli­giösen Lite­ratur, beschrieben wurden, ent­wi­ckeln und aktua­li­sieren wir diese älteren Kon­zepte, kon­stru­ieren kul­turell rele­vante Modelle und ver­wenden eine für die heutige Zeit ange­messene Terminologie.

Durch den *Beob­achter* erschuf das Dao das phy­sische Universum.

Bei der Erör­terung dieses Themas ist es not­wendig, die Dis­kussion auf eine Gruppe von Uni­versen auszudehnen.

Der Dao und das Multiversum

Um das Ausmaß zu ver­stehen, stellen Sie sich ein rie­siges Feld vor, in dem sich mehrere Uni­versen aus­dehnen und zusam­men­ziehen. Die Wis­sen­schaft nennt dies das Mul­ti­versum-Modell. Wir bestä­tigen die Gül­tigkeit dieses Modells, aller­dings nicht in der von Kos­mo­logen derzeit ange­nom­menen Weise.

Wie viele Uni­versen exis­tieren im Mul­ti­versum? Wir gehen davon aus, dass sich derzeit zwi­schen fünf und zehn Uni­versen in ihren Zyklen der Expansion und Kon­traktion befinden.

Wir können keine kon­krete Zahl nennen, da der mensch­liche Zeit­rahmen für das Ausmaß des Geschehens schlichtweg zu kurz ist. Die Menschheit lebt in einem Jetzt , das für uns, das Mul­ti­versum und den *Beob­achter* nicht exis­tiert. Wir exis­tieren außerhalb des Raum-Zeit-Kon­ti­nuums, in dem die Menschheit lebt.

Um eine Stich­probe zu gene­rieren – was nötig wäre, indem wir einen theo­re­ti­schen Schnitt durch die Raumzeit machen und diesen als Refe­renz­punkt ver­wenden, um defi­nitiv fest­zu­stellen: „Im Moment exis­tieren x Uni­versen im Mul­ti­versum“ –, ist das letztlich ein will­kür­liches Unter­fangen. Es gibt kein „ Jetzt“. Es gibt einen Bereich gegen­wär­tiger Existenz. Daraus können wir nur eine Annä­herung ableiten.

Jedes Uni­versum hat spe­zi­fische Para­meter, innerhalb derer es existiert.

So wie Wis­sen­schaftler bestimmte nume­rische Werte in Bezug auf dieses Uni­versum ermittelt haben, wie etwa die Stärke der Gra­vi­tation und die Werte der schwachen und starken Wech­sel­wirkung, und sie wissen, dass diese Werte grund­legend für die Beschaf­fenheit dieses Uni­versums sind, so sind die Para­me­ter­werte, die für andere Uni­versen grund­legend sind, anders und führen folglich zu einer anderen uni­ver­sellen Natur und anderen Existenzbedingungen.

Demnach lässt sich erkennen, dass das Uni­versum, in dem die Menschheit exis­tiert, Teil eines viel­schich­tigen Vor­habens ist. Es handelt sich nicht, wie die Phi­lo­sophen behaupten, um einen iso­lierten Versuch, etwas aus dem Nichts zu erschaffen. Vielmehr ist es Teil eines umfas­sen­deren Expe­ri­ments zur Erfor­schung viel­fäl­tiger Existenzmöglichkeiten.

Und wir sagen: Expe­ri­men­tieren Sie mit Bedacht, denn dies ist sicherlich eine Mög­lichkeit, das Mul­ti­versum zu betrachten.

Das Mul­ti­versum ist das Expe­riment des *Beob­achters*

Der *Beob­achter* initi­ierte das Mul­ti­versum-Expe­riment. Der *Beob­achter* wählte die expe­ri­men­tellen Para­meter für jedes Uni­versum aus und setzte sie dann in Gang.

Da sich jedes Uni­versum in einer anderen Phase seiner sich wie­der­ho­lenden Zyklen von Expansion und Kon­traktion befindet, werden manche vor anderen ver­schwinden. Ob sie durch andere Uni­versen ersetzt werden oder nicht, hängt von der Absicht des Beob­achters ab.

Diese als Mul­ti­versum bezeichnete Initiative ist also ein fort­lau­fender Prozess, dessen Ausmaß das Ver­ständnis jedes phy­si­schen Ver­standes übersteigt.

Es handelt sich nicht um eine zufällige Initiative. Unzählige Uni­versen wurden nicht aus der vagen Hoffnung heraus erschaffen, dass eines von Mil­lionen erfolg­reich sein könnte. Es ist ein intel­ligent geplantes und durch­ge­führtes Experiment.

Viele Wis­sen­schaftler bestreiten, dass das Uni­versum und alles, was darin exis­tiert, einen Sinn hat; sie gehen davon aus, dass alles zufällig geschieht. Sie ver­treten diese Ansicht, weil die einzig schlüssige Alter­native die tra­di­tio­nelle reli­giöse ist, der zufolge Gott alles erschaffen hat und es nun per­sönlich über­wacht und lenkt.

Weder reli­giöse Meta­physik noch wis­sen­schaft­licher Natu­ra­lismus sind zutreffend.

Um ein­sei­tiges Denken zu kor­ri­gieren, stellen wir die These auf, dass die Absicht des *Beob­achters* zwei­fellos zur Ent­stehung des Mul­ti­versums führte – ein Akt, der als Schöpfung gedeutet werden kann. Im tra­di­tio­nellen reli­giösen Sinne findet jedoch keine Auf­sicht oder Kon­trolle im Anschluss statt.

Der *Beob­achter* war nie Teil eines phy­si­ka­li­schen Uni­versums. Und er wird es auch nie sein. Nachdem er die grund­le­genden Para­me­ter­werte für jedes Uni­versum fest­gelegt hatte, trat der *Beob­achter* zurück – um eine weitere unzu­läng­liche mensch­liche Metapher zu ver­wenden – und beob­achtete, was geschah.

Dies ähnelt der deis­ti­schen Vor­stellung, dass ein per­sön­licher Gott die Welt erschaffen und sich dann zurück­ge­zogen habe, um die Schöpfung ihren natür­lichen Gesetzen folgen zu lassen. Doch der Ver­gleich hinkt. Wir wie­der­holen: Der *Beob­achter* ist weder ein per­sön­licher Gott noch irgendeine andere Person.

Jedes Uni­versum erzeugt lokale öko­lo­gische Nischen.

Um auf den Ursprung dieses Uni­versums zurück­zu­kommen und die heutige wis­sen­schaft­liche Ter­mi­no­logie zu ver­wenden: Nach dem Urknall wan­delten die Gesetze der Physik spontan Energie in Materie um, Materie ent­wi­ckelte sich zu Gas­wolken, Gra­vi­ta­ti­ons­kräfte zogen das Gas zu Sternen und Pla­neten, und auf einigen dieser Pla­neten bil­deten sich öko­lo­gische Nischen, von denen einige Leben ermög­lichten, aus denen schließlich das Leben entstand.

Hinter der Ent­stehung jedes Uni­versums steht die viel­schichtige Absicht, Umge­bungen zu schaffen, in denen immer viel­fäl­tigere und kom­plexere Formen des phy­si­schen Lebens ent­stehen und sich weiterentwickeln.

Doch während dieses gesamten, umfas­senden Pro­zesses besteht seitens des *Beob­achters* zu keiner Zeit die Absicht, den Prozess oder das Ergebnis zu kon­trol­lieren. Aus der Per­spektive des *Beob­achters* besteht auch keine emo­tionale Bindung an das Schicksal ein­zelner Lebensformen.

Das Mul­ti­versum ist also ein aus­ge­dehntes Expe­riment von unvor­stell­barem Ausmaß, in dem Mög­lich­keiten geschaffen wurden, um die Ent­stehung immer viel­fäl­ti­gerer Lebens­formen zu ermöglichen.

Das Ergebnis jedes Uni­versums ist wohlwollend.

Aber kein Ergebnis ist vorherbestimmt.

Schöpfung als eine Fluk­tuation innerhalb des Dao

Der schöp­fe­rische Akt, dass etwas aus dem Nichts ent­steht, oder zumindest aus keiner anderen mate­ri­ellen Sub­stanz, hat die klügsten Köpfe der Menschheit lange Zeit vor ein Rätsel gestellt.

Um zu ver­stehen, was Schöpfung ist, ist es not­wendig, die eigene Begriff­lichkeit über das Elek­tro­phy­sische hinaus zu erweitern und den Begriff des Elek­tro­spi­ri­tu­ellen mit einzubeziehen.

Als der Dao in sich die Absicht fasste, das Mul­ti­versum zu mani­fes­tieren – eine Absicht, die wir als *Beob­achter* cha­rak­te­ri­siert haben –, geschah etwas, das mit einer Fluk­tuation ver­gleichbar ist. Diese Fluk­tuation mani­fes­tierte das Elektrospirituelle.

Im Elek­tro­spi­ri­tu­ellen waren Infor­ma­ti­ons­muster kodiert. Diese Infor­ma­tionen bil­deten spontan eine Sin­gu­la­rität, die zur Ent­stehung dieses Uni­versums führte.

Ins­gesamt iden­ti­fi­zieren wir drei Schichten oder Ebenen: die elek­tro­spi­ri­tuelle, die elek­tro­ma­gne­tische und die elektrophysikalische.

Der Begriff „elek­tro­phy­sisch“ bezieht sich auf phy­si­ka­lische Körper, die aus che­mi­schen Stoffen und elek­tri­schen Impulsen innerhalb des Ner­ven­systems bestehen.

Das elek­tro­ma­gne­tische Feld, bestehend aus Mikro­wellen, Rönt­gen­strahlen und der­gleichen, ist wohlbekannt.

Das Elek­tro­spi­ri­tuelle wird als eine Erwei­terung dieser Fre­quenz­felder postuliert.

Die elek­tro­spi­ri­tuelle und die implizite Ordnung

So wie das Elek­tro­ma­gne­tische aus fei­neren Fre­quenzen besteht als das Elek­tro­phy­si­ka­lische, so besteht auch das Elek­tro­spi­ri­tuelle aus fei­neren Fre­quenzen als das Elektromagnetische.

Die Mus­ter­bildung in allen drei Bereichen ver­bindet das mani­feste phy­sische Mul­ti­versum und die darin ent­hal­tenen Geschöpfe und Struk­turen mit der initi­ie­renden schöp­fe­ri­schen und gänzlich spi­ri­tu­ellen Absicht des Dao.

Der Phy­siker David Bohm hat eine subtile Kom­po­nente der Rea­lität als implizite Ordnung bezeichnet. Wir über­nehmen hier seinen Begriff und ver­wenden ihn, um die im Elek­tro­spi­ri­tu­ellen ein­ge­bet­teten Infor­ma­ti­ons­muster zu beschreiben.

Das Elek­tro­spi­ri­tuelle liefert jedem Lebe­wesen im elek­tro­phy­si­ka­li­schen Bereich ein Muster. Die implizite Ordnung innerhalb des Elek­tro­spi­ri­tu­ellen enthält spe­zi­fische Bau­pläne, nach denen sich die Zellen, aus denen der Körper jeder Spezies besteht, formen.

Der Körper jedes Lebe­wesens, sei es eine Amöbe, ein Pilz, eine Pflanze, ein Insekt, ein Krebstier oder ein Tier, ist eine Kon­fi­gu­ration des Elek­tro­phy­si­ka­li­schen in einer unver­wech­sel­baren bio­lo­gi­schen Form.

Die jeweils cha­rak­te­ris­tische Kör­perform einer Art und somit auch die Kör­perform jedes ein­zelnen Indi­vi­duums innerhalb einer Art ist das Ergebnis einer Mus­ter­bildung, die sich aus der impli­ziten Ordnung ergibt.

Der mensch­liche Körper, um nur ein Bei­spiel zu nennen, beginnt sein Leben als Zygote, die aus einer Eizelle und dem sie befruch­tenden Spermium ent­steht. Die Zellen der Zygote ver­mehren sich rasch, und der sich ent­wi­ckelnde Fötus wächst. Einige Zellen werden zu Gewebe, andere zu Nerven, wieder andere bilden die Wir­bel­säule, und manche ent­wi­ckeln sich zu Nieren, Herz, Lunge und Gehirn.

Dieser Prozess beinhaltet die Umwandlung undif­fe­ren­zierter Zellen in spe­zia­li­sierte Zellen, die sich zu bestimmten Stellen am Endo­skelett ent­wi­ckeln und bestimmte Funk­tionen im wach­senden Körper übernehmen.

Die DNA ver­mittelt dem sich ent­wi­ckelnden Körper auf gene­ti­scher Ebene Merkmale. Wir ver­treten jedoch die Auf­fassung, dass der Körper als Ganzes nicht allein durch die DNA struk­tu­riert wird, sondern dass wesent­liche Infor­ma­tionen aus der elek­tro­spi­ri­tu­ellen impli­ziten Ordnung stammen, die den Zellen des wach­senden Fötus vorgibt, wohin sie sich ent­wi­ckeln und was sie werden sollen.

Im Grunde genommen passen sich die Zellen einer über­ge­ord­neten Ordnung an, die auf der impli­ziten Ebene vor­ge­geben ist.

Offen­sichtlich handelt es sich hierbei um eine umstrittene Aussage. Ihre Bestä­tigung bedarf umfang­reicher For­schung. Letzt­endlich wird dies geschehen. Zum jet­zigen Zeit­punkt kann unsere Behauptung – wie viele andere hier geäu­ßerte Vor­schläge – lediglich als unbe­stä­tigte These existieren.

Die elek­tro­spi­ri­tu­ellen Muster aller Körper

Zusam­men­fassend lässt sich sagen:

Das Elek­tro­spi­ri­tuelle liefert jedem Lebe­wesen im elek­tro­phy­si­ka­li­schen Bereich ein Muster.

Die implizite Ordnung innerhalb des Elek­tro­spi­ri­tu­ellen enthält spe­zi­fische Bau­pläne, nach denen die Zellen, aus denen sich der Körper jeder Spezies zusam­men­setzt, beschaffen sind.

In diesen Plänen steckt die Absicht des *Beob­achters*.

Es ist zu ver­ein­fa­chend zu behaupten, der *Beob­achter* habe jeden Entwurf in der vor­ge­ge­benen Rei­hen­folge ent­worfen. Das hat er nicht, und wir behaupten das auch nicht.

Die Ordnung auf der impli­ziten Ebene ist ein wesentlich viel­schich­ti­gerer, sub­ti­lerer und krea­ti­verer Prozess, der die Absicht der Kno­ten­punkte des Dao-Bewusst­seins ein­be­zieht. [Anmerkung: Das Konzept der Kno­ten­punkte wird im nächsten hoch­ge­la­denen Kapitel erläutert.]

Es handelt sich hierbei um ein inter­pe­ne­trie­rendes Modell, in dem der *Beob­achter*, die ver­bin­denden Muster und die Uni­versen ein­ander durch­dringen. Ken Wilbers Konzept der Holonen ist hier ange­bracht; die Rea­lität besteht demnach aus einer Vielzahl ver­schach­telter Schichten, die gleich­zeitig indi­vi­duelle Teile und untrennbar mit dem Ganzen ver­bunden sind.

Was wir zu beschreiben ver­suchen, lässt sich nicht beschreiben. Die Gefahr besteht darin, dass der mensch­liche Ver­stand jedes Konzept auto­ma­tisch auf ein mensch­liches Maß redu­ziert und so das Unvor­stellbare zähmt.

Wir prä­sen­tieren hier ein Modell, eine Art Kurz­fassung, basierend auf aktu­ellen wis­sen­schaft­lichen Modellen. Unsere Beschreibung ist daher bes­ten­falls als Annä­herung zu ver­stehen. Sie befindet sich noch in der Ent­wicklung. Nicht mehr.

Jedes Uni­versum ist ein Labor

Alle Expe­ri­mente erzeugen Daten. Die von jedem Uni­versum erzeugten Daten beinhalten Infor­ma­tionen, die sowohl während des Expe­ri­ments als auch am Ende des Expe­ri­ments, bei der Über­prüfung des End­ergeb­nisses, gene­riert wurden.

Sobald ein Uni­versum das Ende seines vor­ge­se­henen Zwecks erreicht hat, sammelt der *Beob­achter* alle daraus resul­tie­renden Informationen.

Im Laufe der Zyklen der Expansion und Kon­traktion jedes Uni­versums wird jedoch auch eine Menge Infor­mation erzeugt.

Im Grunde fun­giert jedes Uni­versum als Labor, in dem unzählige Expe­ri­mente unter­schied­lichen Aus­maßes im gesamten Raum statt­finden, von der sub­ato­maren bis zur inter­ga­lak­ti­schen Dimension, und über ver­schiedene Zeit­räume, von der Mikro­se­kunde bis zum Äon.

Innerhalb dieser Bereiche finden unzählige Expe­ri­mente ver­schie­denster Art statt. Eines davon ist das Expe­riment, das orga­ni­sches Leben auf der Erde betrifft.

Nach der Ent­stehung dieses Pla­neten führten Bedin­gungen, die die Bildung bio­lo­gi­schen Lebens begüns­tigten, zur Ent­stehung von Leben. Seitdem findet ein Expe­riment mit bio­lo­gi­schem Leben statt, das natür­liche evo­lu­tionäre und emer­gente Pro­zesse nutzt.

Der Mensch, Homo sapiens sapiens, ist nur eine von unzäh­ligen Arten, die ent­standen sind, sich eine öko­lo­gische Nische besetzt, sich an ver­än­derte Umwelt­be­din­gungen ange­passt haben und ent­weder zu neuen Arten wei­ter­ent­wi­ckelt oder aus­ge­storben sind.

Diese Art von Expe­riment mit bio­lo­gi­schem Leben wie­derholt sich auf unzäh­ligen Pla­neten im gesamten Uni­versum. Dieser Planet ist bei Weitem nicht der einzige.

Das Leben ist ein viel­schich­tiges Experiment

Im Rahmen des gegen­wärtig auf der Erde statt­fin­denden bio­lo­gi­schen Expe­ri­ments kann jede Spezies als Teil­ex­pe­riment betrachtet werden. So ist bei­spiels­weise die mensch­liche Spezies ein Teil­ex­pe­riment innerhalb des grö­ßeren bio­lo­gi­schen Experiments.

Das bedeutet, dass auch Sie, der Leser dieser Worte, ein Expe­riment sind.

Bevor du geboren wurdest, hast du bestimmte psy­cho­lo­gische, soziale, intel­lek­tuelle und kreative Werte fest­gelegt, nach denen du nun dein Leben lebst.

Die Erfah­rungen, die Sie machen, die Lehren, die Sie daraus ziehen, und die Schluss­fol­ge­rungen, zu denen Sie gelangen, können als Infor­ma­tionen betrachtet werden, die aus dem fort­lau­fenden Expe­riment Ihres Lebens gewonnen werden.

Am Ende deines Lebens wirst du das Ergebnis aner­kennen und ver­ar­beiten, weitere Infor­ma­tionen aus diesem Ergebnis gewinnen und ent­scheiden, ob das Expe­riment erfolg­reich, erfolglos oder teil­weise erfolg­reich war.

Anschließend werden Sie diese Infor­ma­tionen nutzen, um die Para­meter für Ihr nächstes Expe­riment fest­zu­legen, nämlich Ihr nächstes mensch­liches Leben.

Genau das tut der *Beob­achter* in Bezug auf jedes ein­zelne Uni­versum im Mul­ti­versum. Infor­ma­tionen werden auf allen Ebenen des Kosmos gene­riert und gesammelt. Nach Abschluss jedes Uni­versums sammelt der *Beob­achter* alle Informationen.

Wer sammelt also im Verlauf jedes Expe­ri­ments? Die Antwort lautet: spi­ri­tuelle Wesen­heiten wie du. Beim Men­schen geschieht dies auf der Ebene des Knotens des Dao-Bewusstseins.

Quellen: PublicDomain/medium.com am 31.03.2026

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