Bald sind wir alle Milliardäre!

Ich hatte bereits vor Jahren vor­her­gesagt, dass die Welt­wirt­schaft zwi­schen den Jahren 2026 und 2028 kom­plett gegen die Wand gefahren würde, weil es der einzig mög­liche Weg ist, um ein völlig neues und längst über­fäl­liges glo­bales Finanz­system ein­zu­führen. Dieses unbare, rein digitale, völlig andere System bedeutet das Ende der US-Hege­monie und damit einen umfas­senden Wohl­stands­verlust für die US-Bürger und deren Leib­eigene in Europa. Der Übergang von der mono­polaren zur mul­ti­po­laren Welt­ordnung wird alle unvor­be­rei­teten Per­sonen in Europa und den USA sehr hart treffen. Wer jedoch vor­ge­sorgt hat und ver­steht, wohin die Reise geht, kann der her­auf­zie­henden Hyper­in­flation gelassen ent­ge­gen­sehen. Derzeit sind Gold, Silber und bestimmte Krypto-Werte noch zu recht güns­tigen Preisen erhältlich – wenn­gleich auch die Ver­füg­barkeit immer stärker ein­ge­schränkt wird. Denn nicht nur ihr Preis, sondern auch ihr Wert wird in den kom­menden Jahren enorm steigen, und wer das begreift, möchte nicht, dass alle es wissen. Daher macht es sehr viel Sinn, sich jetzt mit den gra­vie­renden Ver­än­de­rungen aus­ein­an­der­zu­setzen, von denen man auf der Welt­bühne gerade mit Pomp abzu­lenken versucht.

(Von Michael Morris)

Lassen Sie mich daher ein­gangs den Edel­me­tall­händler Torsten Humbert (Deutsche Schatz­kasse) zitieren, der bereits vor Beginn des Iran-Krieges Fol­gendes sagte: „Wir bekommen keine neue Ware mehr, nur Gebrauchtes aus dem Umlauf. Es gibt kein Silber mehr, und es wird auch immer schwie­riger, Gold zu bekommen. Denn sie haben einen so gigan­ti­schen Engpass in der Raf­fi­ne­rie­ka­pa­zität, dass die Gold­raf­fi­nerien jetzt auf Silber umge­stellt haben und auch weniger Gold nach­liefern können. Es gibt aktuell viel zu wenig Silber, sowohl für die Industrie als auch für Anleger. Es bräuchte derzeit etwa die zehn­fache Menge dessen, was sofort ver­fügbar ist. Deshalb müssen wir als Händler jetzt bei Bestel­lungen Monate auf die Aus­lie­ferung warten, und wir wissen trotzdem nicht, ob wir die Ware dann bekommen werden. Was sich nun seit Monaten beim Silber abspielt, schlägt jetzt auch auf den Gold­markt durch. Sie schneiden uns, Händler und Anleger, quasi von der Ver­sorgung mit phy­si­scher Ware ab. Sie lassen erst das Material ver­schwinden, dadurch könnte sich der Sil­ber­preis dann viel­leicht sogar ver­zehn­fachen. Dann machen sie es unter Umständen wieder ver­fügbar, aber dann kann es sich zum höheren Preis kein nor­maler Mensch in großen Mengen mehr leisten.“

Ich habe mich seit vielen Jahren mit Edel­me­tallen und dem Geld­system beschäftigt und unter anderem auch mehrere Bücher darüber geschrieben. In den letzten Monaten fanden jedoch Umbrüche im mone­tären System statt, die ich mit großer Neu­gierde intensiv ver­folgte. Neue tech­nische Mög­lich­keiten, wie CBDCs, KI-Agenten, Toke­ni­sierung, Smart Con­tracts und digitale IDs, ändern derzeit im Hin­ter­grund alles in einem Maße, das für 99 % der Men­schen völlig unvor­stellbar ist. Sie sehen nur die billige Show im Vor­der­grund und lassen sich von den Spe­zi­al­ef­fekten blenden, während das eine Prozent, das diese Unter­haltung in Auftrag gibt, ihnen unmerklich immer schneller das letzte Geld aus den Taschen zieht.

Ich habe mich zuletzt ein­gehend mit dem neuen Geld­system, dem mBridge-Projekt der BRICS-plus-Staaten, befasst und mit der Rolle, die einige wenige Kryp­to­wäh­rungen künftig als Who­lesale- und Retail-CBDCs spielen werden. Denn alle Staaten bauen ihr mone­täres System derzeit auf bar­geldlose Krypto-Wäh­rungen um. Da spielt es keine Rolle, dass Donald Trump schwört, es werde unter seiner Regent­schaft keine CBDCs in den USA geben. Denn zum einen bedeutet es nur, dass er die „Digital Cur­rency“ nicht der ver­hassten Zen­tralbank FED und deren berüch­tigten Besitzern unter­stellen möchte. Doch dem Letzten, der ver­suchte, ihr den Dollar zu ent­ziehen, JFK, war das nicht gut bekommen. Zum anderen wird Trumps Regent­schaft spä­testens in zwei­einhalb Jahren in den USA zu Ende sein und dann im Nahen Osten fort­ge­setzt werden – doch das ist eine andere „smarte“ Geschichte.

Weil ich die monetäre Revo­lution so fas­zi­nierend fand, habe ich vor einigen Monaten begonnen, meine Recherchen darüber nie­der­zu­schreiben. Ich dachte, ich hätte das Grund­prinzip ver­standen und müsste nur noch ein paar Zahlen und Fakten recher­chieren, um meinen Lesern dann ein wich­tiges und hilf­reiches Buch zur Ver­fügung zu stellen, welches im Ide­alfall sogar Leben retten könnte. Doch die Ent­wick­lungen im Geld­wesen, im Bereich der Edel­me­talle und im Par­al­lel­uni­versum der KI beschleu­nigten sich so der­maßen, dass ich kaum noch Schritt halten konnte. Da ich aber den Iran-Krieg und die Sperrung der Straße von Hormus und einiges mehr kommen sah und in meinem neuen Buch »Schat­tengeldDie ver­bor­genen Struk­turen hinter der neuen Geld­ordnung« vor­her­sagte, scheine ich doch eini­ger­maßen den Über­blick behalten zu haben.

Alles, was wir derzeit erleben, ist ein Schritt in Richtung gezielter Zer­störung des alten Systems und anschlie­ßender Neu­ordnung. Alles, was aktuell pas­siert, die Res­sour­cen­kriege, die gezielte Ver­knappung des glo­balen Waren­an­gebots und die unaus­weichlich dras­tisch stei­gende Inflation, war genau so geplant. Die Hyper­in­flation ist das nächste große Etap­penziel, und sie ist unaus­weichlich. In Kürze werden wir alle Mil­li­ardäre sein, doch wird uns das wenig nützen, wenn man mit Fiat-Geld nichts mehr kaufen kann. Vene­zuela und der Iran erlebten die Hyper­in­flation bereits, die Golf­staaten und die Türkei sind kurz davor, und Europa und die USA werden mit ein wenig Zeit­ver­zö­gerung zwangs­läufig folgen.

Ich nehme an, dass die Leser dieser Seite nicht auf das Kas­per­le­theater von der „kon­trol­lierten Inflation“ in Höhe von rund 2,5 % im Euro-Raum her­ein­fallen. Ich gehe davon aus, dass sie selbst rechnen können und wissen, dass sie bereits aktuell min­destens zehnmal so hoch ist. Spannend wird der Punkt, an dem es viele oder die meisten erkennen. Denn dann kippt das System, und zwar sehr schnell. Dann steigen nicht nur die Preise von Gold und Silber und den vier Krypto-Werten, die unsere Zukunft sein werden, dann steigt mit einem Schlag auch ihr Wert deutlich. Dann können dem­entspre­chend die Preise nicht nur um mehrere hundert, sondern auch um mehrere tausend Prozent innerhalb von Wochen in die Höhe schießen. Während jeder Hyper­in­flation gab es den Moment, in dem man für eine Unze Gold ein ganzes Mehr­fa­mi­li­enhaus erwerben konnte.

Die Menschheit wird gegen­wärtig in vielen Bereichen geteilt und gespalten. Die einzig wichtige Unter­teilung aber wird schon in Kürze die zwi­schen jenen sein, die den Mega-Wandel kommen sahen und sich vor­be­reitet haben, und jenen, die ins offene Messer laufen. Ja, die Gold- und Sil­ber­preise sind zuletzt dra­ma­tisch gefallen, erst dank Ter­min­markt-Mani­pu­la­tionen, dann durch den Iran-Krieg. Wir haben laut Chart­technik (Elliott-Wellen-Theorie) aber ver­mutlich bereits das Ende der C‑Welle erreicht, und in den kom­menden Monaten wird die Fahrt wieder mit Schwung bergauf gehen. Denn die kurz­zei­tigen Effekte des Iran-Kriegs, die zu einer künst­lichen FED-Dollar-Nach­frage und zu Edel­metall-Ver­kaufs­wellen führten, werden suk­zessive nach­lassen. Wenn die FED, die dank Trumps Krieg gezwungen ist, ihre eigene Währung zu infla­tio­nieren, die Einzige ist, die noch US-Schulden kauft, dann ist das Spiel zu Ende. Die Welt ist den FED-Dollar leid, und die aggres­siven Maß­nahmen der Trump-Admi­nis­tration ver­stärken und beschleu­nigen diesen Prozess noch.

Saudi-Arabien etwa setzt mitt­ler­weile auf mili­tä­rische Koope­ration mit Pakistan, weil es erkennt, dass den USA nicht zu trauen ist. Die Ver­ei­nigten Ara­bi­schen Emirate suchen mili­tä­ri­schen Schutz bei Indien. Beide Länder redu­zieren derzeit ihre finan­zi­ellen Trans­ak­tionen über das west­liche SWIFT-System und nutzen ver­mehrt Chinas Alter­native CIPS. Die USA haben mit dem aktu­ellen Krieg das Ende des FED-Dollar beschleunigt. Nun bleibt ihnen nichts anderes mehr übrig, als die eigene Währung koor­di­niert zu hyper­in­fla­tio­nieren. Danach kommt etwas völlig Neues. Die kom­menden digi­talen Wäh­rungen werden gedeckt sein. Die der BRICS-plus-Staaten sind bereits zu 40 % durch Gold gedeckt. Da die Ame­ri­kaner damit nicht auf­warten können, ver­suchen sie, Bitcoin und Sta­b­le­coins (eine Per­version, die ich in meinem neuen Buch erkläre) zur Deckung her­an­zu­ziehen. Doch es ist fraglich, ob irgend jemand diese nutz­losen und lahmen Krypto-Assets als „wertvoll“ akzep­tieren wird? Das weiß der US-Geldadel natürlich, deshalb werden zusätzlich noch so viel Gold und Roh­stoffe zusam­men­ge­kratzt, wie möglich.

Aber nach Vene­zuela und Kuba dürfte dann das Ende der Fah­nen­stange erreicht sein, denn die Vor­kommen auf Grönland zu erschließen würde viele Jahre dauern. Wer das „Euro-Dollar-System“ ver­standen hat, weiß, dass jeder Mensch auf Erden rund die Hälfte seiner Zeit für die USA gear­beitet hat – kos­tenlos und ohne Dank. Dieses System ist, ebenso wie das „Petro-Dollar-System“, am Ende. Wer das, wie die Europäer, nicht begriffen hat, wird unter die Räder kommen. Der Euro-Raum wird ein weit rei­chendes Tal der Tränen sein. Der Umbruch findet nämlich nicht nur im mone­tären und wirt­schaft­lichen Bereich statt, sondern immer stärker auch im intel­lek­tu­ellen. Min­destens zehn Mil­lionen Europäer haben ihren Heimat-Kon­tinent in den ver­gan­genen zehn Jahren ver­lassen, und es fliehen immer mehr. Der soge­nannte „Brain-Drain“, die Abwan­derung vieler krea­tiver Leis­tungs­träger in attrak­tivere Länder, ist ein Thema, das offi­ziell tot­ge­schwiegen wird, das jedoch ein wei­terer wich­tiger Puz­zle­stein in der Neu­ordnung der Welt ist. Derzeit bieten sich im Edel­metall- und im Krypto-Bereich (noch) enorme Chancen und Mög­lich­keiten für die Wenigen, die sie erkennen.

Was für eine span­nende und auf­re­gende Zeit! Das Gebot der Stunde ist, aus meiner Sicht, sich so umfassend wie möglich vom alten System der Bevor­mundung und Gän­gelung durch staat­liche Kom­parsen zu lösen und selbst Ver­ant­wortung für das eigene Leben zu über­nehmen, sowohl mate­riell als auch geistig und spi­ri­tuell. Wer sich seiner Sache sicher ist und diese Haltung aus­strahlt, findet Gleich­ge­sinnte. Es gibt mehr davon, als man glaubt. Man muss sich nur unbe­ein­druckt auf den Weg machen und sein Ziel, nämlich Freiheit, klar vor Augen haben. Der Rest folgt von alleine.

 

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei: https://www.goldseiten.de/artikel/697143–Michael-Morris~-Sind-wir-bald-alle-Milliardaere.html

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