Du arbeitest viel an dir. Und trotzdem ändert sich nichts.
(Von Christian Kindlimann)
Kennst du das? Du meditierst, affirmierst, beschäftigst dich mit Spiritualität, Quantenphysik oder Epigenetik. Du liest Bücher, hörst Podcasts, versuchst deine Energie zu erhöhen. Und trotzdem ertappst du dich immer wieder dabei, dass du Ja sagst, obwohl du Nein meinst. Dass du dich für andere verantwortlich fühlst, deine eigenen Bedürfnisse zurückstellst, oder in Situationen gerätst, von denen du dachtest, sie längst hinter dir gelassen zu haben.
Irgendwann taucht eine Frage auf, die viele lieber vermeiden: Warum verändert sich mein Leben nicht, obwohl ich mich so intensiv entwickle?
Zu diesem Thema habe ich auch ein Video aufgenommen: Die verborgene Kraft deiner inneren Wirklichkeit. Wer lieber schaut statt liest, findet dort denselben Weg, kompakter erzählt.
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Hier gehen wir tiefer.
In den letzten Jahren wurde immer wieder viel darüber geschrieben, dass sich die Schwingung der Erde erhöht. Ich glaube, da ist was dran. Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass genau hier viele Menschen unbewusst in eine Sackgasse geraten. Denn selbst wenn sich die Schwingung der Erde erhöht, heißt das nicht automatisch, dass sich in den einzelnen lebendigen Systemen etwas Grundlegendes verändert. Was nützt dir eine höhere Schwingung, wenn die Information, die dein Leben steuert, dieselbe bleibt?
Seit fast zwei Jahrzehnten begleite ich Menschen in Veränderungsprozessen. Immer wieder erlebe ich, dass das eigentliche Problem nicht fehlendes Wissen ist. Die meisten wissen längst, was ihnen gut tun würde. Sie wissen, wie wichtig Grenzen sind, weshalb Selbstfürsorge sinnvoll wäre, oder dass sie auf ihre Intuition hören sollten. Trotzdem handeln sie immer wieder anders. Nicht, weil sie zu wenig Disziplin hätten oder zu wenig wollten, sondern weil tief in ihrem System Informationen gespeichert sind, die ihr Denken, Fühlen und Handeln steuern, ohne dass sie es bemerken.
Genau darin liegt aus meiner Sicht der entscheidende Unterschied. Energie folgt Information. Solange sich die zugrunde liegende Information nicht verändert, wird sich auch das Leben immer wieder an derselben Stelle wiederholen. Ja, ich kann bei dem Gedanken mitgehen, dass sich die Schwingung der Erde erhöht. Entscheidend ist, wie wir mit dieser erhöhten Schwingung in unserem lebendigen System umgehen.
Wenn wir verstehen wollen, warum sich unser Leben trotz aller Bemühungen oft nicht grundlegend verändert, lohnt sich ein Blick auf eine einfache Frage: Was oder wer steuert eigentlich unser Denken, Fühlen und Handeln?
Viele Menschen glauben, sie treffen ihre Entscheidungen bewusst. Doch ein grosser Teil dessen, was wir täglich tun, entsteht lange bevor unser bewusster Verstand überhaupt eingreift. Wir reagieren, bewerten, ziehen uns zurück oder kämpfen. Nicht weil wir es in diesem Moment bewusst entscheiden, sondern weil unser inneres System gelernt hat, dass genau diese Reaktion einmal sinnvoll war.
Ich nenne das unser Informationssystem. Es steuert unsere innere Wirklichkeit.
Wenn also die Schwingung der Erde sich erhöht, heißt das nicht, dass wir automatisch in einem höheren Bewusstseinszustand ankommen. Das wünschen sich viele. Es findet so aber nicht statt. Was tatsächlich passiert: die erhöhte Schwingung drückt stärker auf die hinterlegten Muster und Prägungen. Vieles wird dadurch schwerer, nicht leichter. Erlebst du gerade Menschen in deinem Umfeld, die klarer sind in ihren Aussagen? Kohärenter in dem, was sie sind?
Ein Bild dazu: Ein schnelleres Auto macht aus einem schlechten Fahrer keinen besseren. Es erhöht nur die Chance, schneller gegen die Wand zu fahren. Wenn sich an den Bewegungsabläufen und den mentalen Fähigkeiten nichts ändert, ändert die höhere Geschwindigkeit nur das Tempo, mit dem es kracht.
So wie jeder Baum sich entfaltet und genau “weiß”, wann er Blätter trägt, wann er wächst und wann er seine Kraft nach innen richtet, tragen auch wir Menschen ein inneres Wissen in uns. Der Unterschied zum Baum: unsere Steuerung besteht nicht in erster Linie aus diesem inneren Wissen, sondern aus Erfahrungen, Prägungen und Überzeugungen, die sich über viele Jahre in unserem Körper eingeschrieben haben. Sie wirken unbemerkt. Und doch bestimmen sie, wie wir unser Leben erleben.
Vielleicht kennst du den Satz: “Ich weiß eigentlich, was ich tun müsste.” Genau darin liegt der entscheidende Hinweis. Wissen verändert unser Leben nur selten. Zwischen Wissen und Veränderung liegt etwas Tieferes. Dort wirken die Informationen, die wir über uns selbst gespeichert haben.
Für die ganze Welt können wir nicht sorgen. Aber im eigenen Garten aufräumen, das können wir. Ein Beispiel dazu.
Ich erinnere mich an eine Frau, die ich vor einiger Zeit begleiten durfte. Sie war erfolgreich, hatte eine gute Ausbildung absolviert und später sogar studiert. Menschen schätzten sie für ihre Kompetenz, ihre Zuverlässigkeit und ihre Hilfsbereitschaft. Von außen betrachtet schien sie alles erreicht zu haben. Und doch sagte sie während unseres Gesprächs einen Satz, den ich bis heute nicht vergessen habe: “Egal, was ich erreiche, es fühlt sich nie so an, als wäre ich genug.”
Während wir gemeinsam ihre innere Wirklichkeit erkundeten, tauchte nach und nach eine Erinnerung aus ihrer Kindheit auf. Es waren Sätze, die sie über viele Jahre immer wieder gehört hatte: “Du kannst das nicht.” Und später: “Aus dir wird sowieso nichts.”
Was als Worte begann, wurde mit der Zeit zu einer inneren Überzeugung. Von da an lebte sie nicht mehr ihr eigenes Leben, sondern versuchte immer wieder, das Gegenteil dieser Botschaft zu beweisen. Jeder berufliche Erfolg sollte zeigen, dass ihre Mutter unrecht hatte. Jede Kritik bestätigte jedoch sofort wieder die alte Überzeugung.
Ihre Außenwelt war ein Spiegel. Aber Vorsicht: nicht im platten Sinn von “du bist so” oder “du spiegelst mir das”. Das greift zu kurz. Ihre Außenwelt zeigte ihr nur, welche Information gerade in ihr wirkte. Nicht wer sie war.
Genau das begegnet mir immer wieder. Es sind oft nicht die äußeren Umstände, die Menschen davon abhalten, ihr Leben zu leben. Viel häufiger sind es die Informationen, die sie irgendwann über sich selbst übernommen haben. Deshalb interessiert mich in meiner Arbeit nie zuerst das Verhalten eines Menschen. Mich interessiert die Information, aus der dieses Verhalten entsteht. Denn wenn sich diese Information verändert, verändert sich plötzlich auch das Leben.
Vielleicht fragst du dich jetzt, welche Information gerade deine innere Wirklichkeit steuert. Genau deshalb beginnt echte Veränderung nicht mit noch mehr Wissen oder noch mehr Anstrengung, sondern mit der Bereitschaft, der eigenen inneren Wirklichkeit zu begegnen.
Deshalb habe ich ein kostenloses Online-Training aufgenommen. Es trägt den Titel “Die drei Schlüssel für Klarheit, innere Stärke und Lebensfreude” und ist aus dem Wunsch entstanden, möglichst vielen Menschen einen ersten Zugang zu ihrer eigenen inneren Wirklichkeit zu ermöglichen. Vielleicht hat dieser Artikel etwas in dir berührt. Dann lade ich dich ein, dir diese Zeit zu schenken. Nicht, weil ich dich von etwas überzeugen möchte, sondern weil ich überzeugt bin, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, seine innere Wirklichkeit bewusst wahrzunehmen und dadurch sein Leben von Grund auf neu zu gestalten.
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Und wenn du das Gefühl hast, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, diesen Weg nicht mehr alleine zu gehen, dann freue ich mich darauf, dich persönlich kennenzulernen. In einem gemeinsamen Gespräch schauen wir nicht zuerst auf deine Probleme, sondern auf die Informationen, die sie hervorbringen. Denn sobald wir erkennen, welche innere Wirklichkeit unser Leben im Moment gestaltet, entsteht die Möglichkeit, sie bewusst zu verändern. Genau dort beginnt für mich der eigentliche Weg. Nicht hin zu einem besseren Menschen, sondern zurück zu dem Menschen, der du in deinem tiefsten Wesen schon immer warst.
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