Jan van Helsing, Prof. Manfred Krames und Geistheiler Manfred Klos (v. l. n. r.)

Geist­heiler Manfred Klos ver­storben — ein Nachruf

Die bedin­bungslose Liebe eines Sol­daten — Eine wahre Geschichte von Manfred Krames

Liebe Freunde guter Bücher, liebe Wahr­heits­su­chende,

mit wurde die Gnade zuteil, einen der außer­ge­wöhn­lichsten Men­schen auf diesem Planten per­sönlich ken­nen­zu­lernen. Er war Offizier bei der Bun­deswehr und, man staune, strenger Vege­tarier. Er medi­tierte regel­mäßig und war unter seinen Kame­raden als gut­her­ziger Freund hoch ange­sehen. Kurz vor seiner Pen­sio­nierung geschah etwas mit ihm. Er fing an, Geist­wesen wahr­zu­nehmen! Eines Nachts, erzählte Manfred Klos, so sein Name, wurde er von Engeln kon­tak­tiert, die ihn baten, erd­ge­bundene Wesen ins Licht zu schicken. Man würde ihm dabei helfen. Er hätte ablehnen können, doch er nahm den Auftrag an. Von da an änderte sich sein Leben schlagartig.

Viele Fälle von zurück­ge­blie­benen Ver­stor­benen wurden an ihn getragen. Da waren z.B. Berufs­tätige, die sich wegen Schlaf­stö­rungen an ihn wandten. Ärzte, Psy­cho­logen und Geo­manten (Wün­schel­ru­ten­gänger) ver­sagten alle. Manfred erkannte sofort den Stö­ren­fried im Haus, sprach ihn direkt an und schickte ihn ins Licht. Problem gelöst. Oftmals waren es Ver­storbene aus der Familie.

Seine Fein­füh­ligkeit ent­wi­ckelte sich im Laufe von 20 Jahren so sehr, dass er die Anwe­senheit ver­stor­bener Könige, Kaiser und US-Prä­si­denten wahrnahm … und sie auf die andere Seite schickte. Nicht selten erzählten sie ihm von ihren Pro­blemen. Einmal, so sagte er, habe er alle Seelen von Ertrun­kenen eines Schiffs­un­glücks sowie die eines Flug­zeug­ab­sturzes befreit. Sie alle waren noch erd­ge­bunden. Mit seinem geis­tigen Auge sah er, wie Geist­wesen genauso eifer­süchtig waren, wie sie es zu Leb­zeiten gewesen sind, und die neuen Bezie­hungen ihrer „Ex-Partner“ auf Erden zur Hölle machten. Kaum, dass Herr Klos die Stö­ren­friede auf die andere Seite schickte, war Har­monie und Glück eingekehrt. 

Er löste die schwie­rigsten Fälle und nahm höchstens mal eine Spende ent­gegen, bestand aber nie auf Bezahlung. An manchen Tagen gingen über 50 Notrufe bei ihm ein, viele aus Nach­bar­ländern, weil sein Ruf (und seine Tele­fon­nummer) sich schnell ver­breitete. Er lehnte keinen ab. Wer immer auch anrief, selbst mitten in der Nacht, er half allen. Er wurde zum „Sol­daten in gött­licher Mission“. Seine Erfolgsrate — bei Depression, Süchten und Sui­zid­ge­danken — lag bei 99%. Eine solche Selbst­lo­sigkeit habe ich in meinen 60 Jahren noch von keinem erlebt. Ich schätze die Zahl derer, die von ihm gerettet wurden, auf mehrere Hun­dert­tausend, denn es waren auch viele See­len­gruppen dabei, wobei er sich auf den Unglücksort in der Ver­gan­genheit konzentrierte. 

Ich selbst war einer seiner „Kunden“, die hin und wieder besetzt waren, zwei mal sogar von Dämonen. Ich sage ohne Über­treibung, dass ich ohne Manfred nicht mehr am leben wäre. Diese Angriffe sind brutal und real – keine Ein­bildung! Viele meiner Pati­enten hat er von Depression befreit, ohne dass sie ihn besuchen mussten. Foto und Name reichte aus. Das ist selbst unter Top Geist­heilern außer­ge­wöhnlich. Als ich bei ihm war, rief ein Pfarrer an und bat um Befreiung. Da war ich doch sehr über­rascht. Was ein Exor­zismus der Kirche nicht zustande brachte, war für meinen Freund eine Kleinigkeit.

Ich habe unheimlich viel von Manfred Klos lernen dürfen und bin über jeg­lichen Zweifel hinaus über­zeugt, dass es mehr zwi­schen Himmel und Erde gibt, als das Auge zu erfassen in der Lage ist. Vieles habe ich in einem Buch zusam­men­ge­fasst, in dem auch Manfred Klos vor­kommt. Doch ich will es hier nicht erwähnen und auch keinen Link ein­bauen, weil es sonst nach Eigen­werbung aus­sieht. Und danach ist mir heute nicht zumute. Denn dieser unglaub­liche Retter ver­starb gestern in einem Bonner Kran­kenhaus im Alter von 87. Seine Töchter waren bei ihm bis zu Letzt. 

Er war mein Freund, mein Retter, mein Mentor, mein Augen­öffner. Und ich habe ihn noch nicht mal am Ster­bebett besucht! Das muss ich nun bitter bereuen. Ich wusste nicht, dass es so schlimm um ihn bestellt war. Oder ist das nur eine billige Ausrede? Ich hätte es ahnen müssen. Doch der Stress zur Zeit, die weite Anreise, die vielen Termine, Ärger­nisse und Pro­bleme in meinem chao­ti­schen Leben u. dgl. ver­schoben den Besuch … bis es zu spät war. Er war stets für mich da. Doch ich nicht für ihn. Möge der Himmel mir verzeihen. 

Lassen Sie mich diesen Nachruf enden mit einer Lehre, die ich daraus zog, und die uns alle betrifft. Wenn ich nämlich die vielen Bücher meines Ver­legers Jan van Helsing auf einen Punkt bringe, dann sind es allesamt War­nungen: Jeder Tag kann der letzte sein! Seine Ent­hül­lungen sprechen eine deut­liche Sprache: Der „Tag X“ nähert sich unauf­haltsam. Irgendwann kommt alles Schlag auf Schlag, und über die Kata­strophe darf sich dann keiner wundern. Jan hat uns oft genug wach­ge­rüttelt. Die wenige Zeit, die uns ver­bleibt, sollten wir weder in Wut noch in Selbst­mitleid ver­geuden, sondern inves­tieren in die Liebe.

Das Schicksal lässt sich wahr­scheinlich nicht auf­halten, und das Ver­gangene ist nun mal pas­siert. Man kann es nicht ändern. Doch wenn wir uns in der Absur­dität der Politik ver­lieren oder Wut­briefe an die Deutsche Bahn schicken, oder uns nach der guten alten Zeit in Deutschland zurück­sehnen, ver­lieren wir den Blick für jene um uns, die unserer Hilfe, Liebe und Zuwendung bedürfen. Zu glauben, man habe alle Zeit der Welt, ist ein großer Selbst­betrug, für den wir am Ende einen brutal hohen Preis zahlen müssen: Reue. 

Ach wäre ich doch nur einen Schritt auf ihn zuge­gangen, als ich konnte.“ „Hätte ich ihm/ihr doch nur ver­ziehen, als es mir möglich war.“ „Warum fehlte mir die Kraft für eine Umarmung? Jetzt ist es zu spät.“ Es sind am Ende unseres Lebens nicht die (fal­schen) Dinge, die wir getan haben, die zu großer Reue führen, sondern Dinge, die wir nicht getan haben. Manfred Klos kam nach 25 Jahren geis­tiger Ret­tungs­ar­beiten zu der Erkenntnis, dass es Reue ist (und Fest­halten an fal­schen Vor­stel­lungen), die den Weg in den Himmel ver­sperren. Er befreite Seelen, die über 500 Jahre (!) noch als unglück­liche Geiser umher­irrten. Wollen wir so enden? Oder wollen wir diese ganze Scheiße, pardon, endlich hinter uns lassen und glücklich in eine andere Dimension gelangen?

Dann lassen Sie uns nichts bereuen. Die Zeit ist knapp, wenn ich Jans Bücher richtig inter­pre­tiere. Steigern wir uns nicht in das Negative dieser Welt hinein, denn das ist ja gerade das Ziel (!!) der dunklen Mächte und Kräfte um uns herum. Wir werden sonst zum Futter für Dämonen und Teufel. Also gehen wir einen Schritt auf unsere Eltern zu, auch wenn sie Stress und Ärger aus­lösten, und ver­zeihen wir ihnen einfach. Rufen wir einen Freund in Not an und bieten wir unsere Zeit und Hilfe an. Öffnen wir die Türe zu unserem Herzen, sodass andere Zugang finden. Regeln wir all das, was wir noch regeln und klären wollten – doch nie taten, weil wir dachten, es sei ja noch genug Zeit. Nein, ist es nicht!

Manfred Klos war kein Superman. Er nahm für seine Arbeit stets die Hilfe von Erz­engeln und Jesus in Anspruch, und das, obwohl er mit Kirche und Religion nichts am Hut hatte. Es gibt ja zum Glück nicht nur böse Kräfte, sondern auch gute Kräfte um uns herum. Mit deren Hilfe wird vieles leichter. „Wer um Hilfe bittet, wird Hilfe erlangen!“, sagte er immer. Aber wir müssen den ersten Schritt machen. Also geben wir uns einen Ruck in diesen düs­teren Zeiten! Lassen Sie uns so leben, dass wir nichts bereuen müssen. Denn Reue ist das, so Herr Klos, was uns im Tode den Weg nach Oben ver­sperrt. Das Über­winden von Angst und Ego ist keine ein­fache Sache. Aber, liebe Freunde, was ist schon einfach im Leben?

Ihr Manfred Krames

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