Die EU-Kommission stellt der Ukraine erneut hohe Summen für die Verteidigung bereit. Ursula von der Leyen bestätigte nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskij die Auszahlung von 3,3 Milliarden Euro.

Unterstützung aus dem großen Ukraine-Kredit
Die Mittel stammen aus dem 90-Milliarden-Euro-Unterstützungskredit, den die EU-Staaten Ende 2025 beschlossen hatten. Dieser Kredit umfasst für die Jahre 2026 und 2027 insgesamt 30 Milliarden Euro für Haushalts- und Budgethilfen sowie 60 Milliarden Euro für Verteidigungsausgaben.
Die aktuelle Tranche von 3,3 Milliarden Euro ist bereits die vierte Auszahlung im Verteidigungsbereich in diesem Jahr. Damit hat die Kommission der Ukraine 2026 bereits nahezu 15 Milliarden Euro für Verteidigung und weitere Unterstützung überwiesen.
Ursula von der Leyen erklärte zudem, dass die EU in der Vorwoche bereits die Finanzierung von Patriot-Systemen im Rahmen des Ukraine-Unterstützungskredits freigegeben hatte.
Wieder Geld aus Brüssel erhalten: Selenskij spricht von “produktivem Gespräch”
Der ukrainische Präsident bezeichnete das Telefonat als “sehr produktiv”. Nach Angaben seines Büros ging es vor allem um Schritte zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit und um die Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte. Selenskij begrüßte zudem den Vorschlag, verbleibende Mittel aus dem SAFE-Programm für gemeinsame Rüstungsprojekte von EU und Ukraine zu nutzen. Beide Seiten vereinbarten, sich in der kommenden Woche am Rande der UN-Generalversammlung in New York zu treffen.
Weitere gemeinsame Projekte geplant: Mehr Geld, mehr Waffen, mehr Schulden
Von der Leyen kündigte an, die restlichen Mittel des SAFE-Instruments für ein neues gemeinsames Programm einzusetzen.
Ziel sei die Entwicklung eines europäischen Luft- und Raketenabwehrsystems, das auf dem bestehenden Freya-Projekt aufbaue. Dabei solle die Kampferfahrung der Ukraine mit der technologischen und industriellen Stärke Europas verbunden werden, heißt es.
Die Kommissionspräsidentin machte zugleich klar, dass weitere Unterstützung nötig sei und Schritt für Schritt weitere Mittel freigeschaltet würden.
Und wer bezahlt das alles? Alle steuerzahlenden EU-Bürger erfahren die Antwort, wenn sie in den Spiegel schauen.
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/konflikte/schulden-fuer-den-krieg-eu-ueberweist-ukraine-weitere-33-milliarden-euro-fuer-raketen-und-drohnen/45286






















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