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Polit­dar­steller See­hofer: Weder Master, noch Plan (Video)

Er hat es schon so oft getan, ganz besonders beim Dau­er­thema Asyl. Erst droht der hoch­ge­wachsene Bayer mit dem nach vorne geneigten Gang der Kanz­lerin, dann knickt er nach kurzem Auf­bäumen wieder ein. Es steht ver­meintlich viel auf dem Spiel für die CSU bei den anste­henden Land­tags­wahlen, wo doch längst klar ist, dass man die AfD nicht mehr klein halten kann und diese im Augen­blick die SPD als zweit­stärkste Partei locker über­runden würde. Der alte Trick zieht nicht mehr, die CSU ver­liert an Stimmen und so stehen die Zeichen auch jen­seits des Weiß­wurst­äquators auf GroKo.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, wie sie mancher ob des Schlag­ab­tauschs in den Medien zu ver­spüren glaubt. Es wird keinen Showdown geben und erst recht kein Happy End.

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Wen kümmert es, wer „das“ poli­tisch überlebt? Mia, Susanna, Mireille und viele andere sind tot. Gestern traf es Julia. Sie wurde nur fünfzehn Jahre alt. Nicht nur Merkel trägt Ver­ant­wortung, auch See­hofer, der längst die Koalition hätte beenden können und sogar müssen, wenn er es je mit seinem Eid auf das Grund­gesetz ernst gemeint haben sollte. Weitere Aus­füh­rungen dazu sind reine Zeitverschwendung.
Es ist kein großes Kino, nur eine Daily-Soap bil­ligster Machart, die Merkel und See­hofer einem Volk vor­spielen, das sich längst an seine Polit­dar­steller im Dau­er­modus Hoch­verrat gewöhnt hat. Der täg­liche Mes­ser­be­richt reicht nur noch für kurze Ohn­machts­ge­fühle und digitale Wut­aus­brüche, die dem Span­nungs­aufbau dienen sollen, aber ihre Wirk­samkeit ver­loren haben. Die BILD tut zwar ihr Bestes, doch die Volks­seele will einfach nicht über­kochen. Solange die WM noch Zuschauer hat, bleibt alles wie gehabt.

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