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Hat Merkel eine kri­mi­nelle Ver­ei­nigung mit 3,4 Mio. Euro unterstützt?

Das US-Jus­tiz­mi­nis­terium hat am Freitag straf­recht­liche Ermitt­lungen gegen die noto­risch kor­rupte Clinton-Stiftung eröffnet. Damit stellt sich die Frage, ob die Bun­des­re­gierung eine kri­mi­nelle Ver­ei­nigung im US-Wahl­kampf unter­stützt hat.

Am Ende der Obama-Regierung musste die Prä­si­dent­schafts­kan­di­datin Hillary Clinton 2015 fest­stellen, dass die Demo­kra­tische Partei nicht nur pleite, sondern mit zwei Mil­lionen Dollar ver­schuldet war, wie die ehe­malige Geschäfts­füh­rerin der Demo­kraten, Donna Brazile, in ihrem Buch „Hacks“ enthüllte.

Die Bun­des­re­gierung hat – plötzlich und ein­malig – vor der US-Prä­si­dent­schaftswahl 2016 mehrere Mil­lionen Euro an Pro­jekte der Clinton-Stiftung gespendet, und seitdem nie wieder, wie Vera Lengsfeld 2018 ent­hüllte.

Anstatt die Spur von Lengsfeld wei­ter­zu­ver­folgen, über­nahmen „seriöse inves­ti­gative Medien“ wie der Spiegel aber sofort die Gegen­dar­stellung der Regierung. Danach seien von 2013 bis Mai 2016 von der „Gesell­schaft für Inter­na­tionale Zusam­men­arbeit“ (GIZ) 2,4 Mil­lionen Euro an die „Clinton Deve­lo­pment Initiative“ (CDI) „für ein Gesund­heits­projekt in Malawi“ geflossen.

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Das Umwelt­mi­nis­terium teilte dem „Spiegel“ mit, es habe „Finan­zie­rungen im Rahmen der Inter­na­tio­nalen Kli­ma­schutz­in­itiative (IKI)“ gegeben, konkret 1,7 Mil­lionen Dollar für die Unter­stützung von „Forst- und Land­schafts­re­na­tu­rierung in Ost­afrika“. Dabei handele es sich um ein Projekt, das mit deut­scher Co-Finan­zierung „unmit­telbar von der Clinton-Foun­dation in Kenia und Äthiopien durch­ge­führt“ werde.

Auf eine Anfrage des AfD-Obmanns im Aus­wär­tigen Aus­schuss, Petr Bystron, lautete die Antwort der Bun­des­re­gierung jedoch, in den Jahren 2008 bis 2018 seien 1,975 Mil­lionen Euro an die Clinton Deve­lo­pment Initiative für „den Bau von Gesund­heits­zentren, inklusive deren Aus­stattung (Geräte und Medi­ka­mente) sowie Gehälter für medi­zi­ni­sches Per­sonal und die Schulung von Gesund­heits­fach­kräften“ in Malawi gegangen.

„Die Akti­vi­täten der CDI unter­stützten die zwi­schen der mala­wi­schen und der deut­schen Regierung ver­ein­barte Ziel­setzung, die Basis­ge­sund­heits­ver­sorgung der mala­wi­schen Bevöl­kerung zu ver­bessern.“ In Kenia und Äthiopien gingen nach Aus­kunft des Finanz­mi­nis­te­riums 1,42 Mil­lionen Euro an die „Clinton Foun­dation – Clinton Climate Initiative“ zur „Unter­stützung von Forst- und Land­schafts­re­stau­rierung in Ost­afrika – Cata­lyzing Forest and Land­scape Reha­bi­li­tation for Climate Resi­lience and Biodiversity“.

Warum nach dem US-Wahl­kampf keine deut­schen Steu­er­gelder mehr an die Clinton-Stiftung geflossen sind, erklärte die Bun­des­re­gierung nicht, auch nicht die abwei­chenden Beträge für das Projekt in Malawi.

„Die Bun­des­re­gierung hat im Vorfeld der US-Wahl 2016 plötzlich und ein­malig fast 3,4 Mil­lionen Euro Steu­er­gelder an die Clinton-Stiftung über­wiesen, als die Kan­di­datin Hillary Clinton dringend Geld brauchte“, so Petr Bystron gegenüber PI-NEWS.

„Mein Büro hat mehrmals beim Gesund­heits­mi­nis­terium in Malawi ange­rufen und E‑Mails geschickt, aber konnte nie­manden finden, der sich an dieses Projekt der Clinton Deve­lo­pment Initiative erinnern konnte“, so Bystron. „Ange­sichts der neuen straf­recht­lichen Ermitt­lungen gegen die Clinton-Stiftung ist es wichtig, dass die Bun­des­re­gierung hier Klarheit schafft und detail­lierte Ver­wen­dungs­nach­weise über diese beiden Pro­jekte vorlegt, um jeden Ver­dacht auszuräumen.“

In seinem akri­bisch recher­chierten Buch „Clinton Cash: Die unbe­kannte Geschichte wie aus­län­dische Regie­rungen Bill und Hillary Clinton reich gemacht haben“, zu dem es auch einen sehens­werten Doku­men­tarfilm gibt, zeigte Kor­rup­ti­ons­for­scher Peter Schweizer 2016 auf, wie die Clinton-Stiftung als Ein­fluss­ver­mitt­liung diente. Schweizers Recherchen ver­störten besonders linke Clinton-Wähler, da er darin sehr fun­diert belegt, wie die Clintons mit Regen­wald­zer­störern und Gewerk­schafter-Mördern in Kolumbien, mit der Abspaltung des kriegs­ge­beu­telten Süd­sudans, der indi­schen Atom­bombe, dem kasa­chi­schen Dik­tator Nur­sultan Nas­ar­bajew und der rus­si­schen Rosatom, mit sau­di­schen Waf­fen­lie­fe­rungen, mit den Groß­banken Bar­clays und UBS, mit Mil­li­arden Dollar ver­un­treuter Erd­be­ben­hilfe in Haiti und vielen anderen dubiosen Machen­schaften zusammenhängen.

Als Bill und Hillary Clinton im Jahr 2000 das Weiße Haus ver­ließen, waren sie „pleite, sogar ver­schuldet“, sagte Hillary Clinton dem Sender ABC News 2014. Die Lösung des Pro­blems war schnell gefunden: Die Clinton-Stiftung, die seitdem über eine Mil­liarde Dollar an Spenden ein­ge­nommen hat. Obwohl angeblich gemein­nützig, diente die Stiftung Kri­tikern zufolge in erster Linie, anrü­chigen Des­poten und zwie­lich­tigen Geschäfts­leuten Ein­fluss und den guten Namen der Clintons zu ver­kaufen, mit der Aus­sicht, die Clintons könnten bald ins Weiße Haus zurück­kehren. Obwohl sie ihr Leben lang in öffent­lichen oder „gemein­nüt­zigen“ Ämtern ver­bracht haben, haben die Clintons in wenigen Jahren ein Ver­mögen von etwa 230 Mil­lionen Dollar angehäuft.

Als Hillary Clinton 2008 zwar nicht Prä­si­dentin wurde, aber Außen­mi­nis­terin, war eine groß­zügige Spende an die Clinton-Stiftung diesen Kri­tikern zufolge der Schlüssel zu einer erfolg­reichen Lob­by­arbeit im US-Außen­mi­nis­terium. Bill Clinton hielt hoch­be­zahlte Reden für Summen von bis zu 750.000 Dollar für Gruppen, die oft zufäl­li­ger­weise ein wich­tiges Anliegen bei seiner Frau, der Außen­mi­nis­terin, hatten. Scheinbar zählte auch die Merkel-Regierung zu diesen „Kunden“ der Clinton-Stiftung.


Quelle: pi-news.net