Astro­nomen finden das selt­samste Objekt in unserer Galaxis und andere neue Anomalien (+Videos)

Astro­nomen machten vor ein paar Jahren eine neue seltsame Ent­de­ckung: Es handelt sich um die mys­te­riöse Quelle von peri­odisch auf­ge­tre­tenen Radio­si­gnalen, die erstmals im Jahr 2018 erfasst werden konnten. Weil man bis jetzt nicht ein­deutig fest­stellen konnte, was die Quelle der rät­sel­haften Signale ist, beschrieben For­scher das unbe­kannte Objekt als gespens­tisch, weil es mehrmals mona­telang ver­schwunden war, dann plötzlich wieder auf­ge­taucht ist und weitere Signale aus­sandte. Es ist umstritten, ob es sich bei der Quelle um einen Neu­tro­nen­stern oder einen Pulsar handelt, weil das neue Phä­nomen nur alle 18 Minuten und 18 Sekunden seine Signale abgibt, und das außer­ge­wöhnlich stark.

Astro­nomen ver­muten hinter dem Signal mitt­ler­weile einen soge­nannten Magnetar oder einen Stern, der zu einem weißen Zwerg geworden sein könnte. Die Quelle der Radio­si­gnale ist jedoch seit meh­reren Monaten ver­stummt. Weil es sich bei dieser Quelle von Signalen um nichts handelt, was Astro­nomen kennen, ist es ein unbe­kanntes Objekt in der Nähe des Zen­trums unserer Milch­straßen-Galaxis, das peri­odisch unvor­stellbare Ener­gie­stöße abgibt. For­scher bezeichnen das Objekt deshalb als einen Tran­si­enten, weil sie glauben, es wäre ein zer­fal­lener Stern, der noch Akti­vität zeigt, aber das ist nur eine Theorie. Und zwar deshalb, weil es auch unge­wöhnlich anmutet, dass die Signale jeweils 30 Tage lang gesendet worden sind und das äußerst regel­mäßig ohne Aus­fälle. Dazwi­schen gab es wieder rund einen Monat Pause. Wegen dieser unheim­lichen Regel­mä­ßigkeit erklärten Astro­nomen, dass sie nichts Bekanntes im All kennen, das sich auf diese Weise verhält.

Eine Fach­arbeit darüber ist dann im „The Astro­phy­sical Journal“ erschienen. Die For­scher an der Uni­ver­sität von Sydney in Aus­tralien sagen, dass das Objekt ASKAP J173608.2–321635 eine neue Klasse von galak­ti­schen Objekten dar­stellen könnte, die man nur durch Radio­wel­len­suche iden­ti­fi­zieren kann. Zwi­schen dem April und August 2020 trat das Signal 13 Mal auf, und dann wurde es wieder im Februar und April 2021 emp­fangen. Die Quelle der Signale konnten jedoch nicht durch Infrarot-Beob­ach­tungen bestätigt werden, weshalb es zwei­felhaft ist, ob es sich um einen weißen Zwerg handelt. Nahe dem galak­ti­schen Zentrum wurden aller­dings bereits zuvor vor rund 20 Jahren drei ähn­liche Signale iden­ti­fi­ziert, die man als „Galactic Center Radio Tran­si­enten“ (GCRT) bezeichnet.

Das Auf­treten dieser Tran­si­enten stellt ein wei­teres von sehr vielen unge­lösten Fragen und Rätseln dar, die Astro­nomen bis heute ent­deckt haben. Man weiß jetzt, dass sich im Zentrum unserer Galaxis ein gigan­ti­sches schwarzes Loch befindet sowie riesige dichte Gruppen von Rie­sen­sternen – und eben solche uner­klär­lichen Quellen von Radio­si­gnalen, bei denen es sich mög­li­cher­weise um Signale von der Tech­no­logie von außer­ir­di­schen Intel­li­genzen handeln könnte, einer soge­nannten Alien-Mega­struktur im All.

Tat­sächlich dis­ku­tieren einige Astro­nomen, ob es sich um ein Anzeichen für außer­ir­dische Intel­ligenz handelt, weil die Quelle etwas dar­stellt, was Astro­nomen niemals zuvor gesehen haben. Das regel­mäßige und pul­sie­rende Radio­signal leuchtete sogar stärker als super-massive schwarze Löcher, die gigan­tische Mengen von Materie ins All schleudern. Solche schwarzen Löcher waren bisher die stärksten Radio­quellen, strahlten aber niemals so regel­mäßig. Astro­nomen und andere Wis­sen­schaftler wundern sich daher, ob wir hier Anzeichen für außer­ir­di­sches Leben gefunden haben.

Im Februar 2022 wurde dann weiter bekannt gegeben, dass Astro­nomen planen, neue Wege zu finden, um künstlich erschaffene außer­ir­dische Mega-Struk­turen zu finden. Das wären unvor­stellbar große Vor­rich­tungen oder Satel­liten, die um andere Sonnen herum gebaut sind, um deren Energie auf­zu­fangen. Man bezeichnet so etwas auch als eine Dyson-Sphäre, wobei eine mög­liche Mega-Struktur im Jahr 2015 iden­ti­fi­ziert wurde. Es handelt sich um den Stern mit der Nummer KIC 8462852, den man auch als „Tabby’s Stern“ bezeichnet. Sein Licht wurde mehrmals so gedimmt, dass Astro­nomen glauben, dass eine riesige Mega-Struktur im Orbit dieses Sterns dafür ver­ant­wortlich ist. Diese und weitere Kan­di­daten für außer­ir­dische Mega-Struk­turen können jetzt bald mit dem neuen James Webb Welt­raum­te­leskop genauer unter­sucht werden, das das All nach Infrarot-Quellen absuchen kann. Wir leben somit in sehr span­nenden Zeiten, denn unsere Welt­raum­tech­no­logie ver­bessert sich ständig und wird ver­mutlich bald die Bestä­tigung für künstlich erschaffene Struk­turen von Alien-Zivi­li­sa­tionen liefern können.

Andere, so bezeichnete Tech­no­si­gna­turen könnten sich auch in unserem Son­nen­system befinden. Nach solchen Beweisen für Tech­no­logie oder indus­tri­ellen Akti­vi­täten außerhalb unseres Pla­neten soll nun in unserer pla­ne­taren Umgebung gesucht werden. In einer Fach­arbeit, die im Journal „Acta Astro­nautica“ erschienen ist, hat ein Team von For­schern mit der Unter­stützung der NASA erwähnt, dass der Erst­kontakt mit Aliens ver­mutlich mit einer fort­schritt­lichen Zivi­li­sation statt­finden wird, die uns in ihrer Ent­wicklung weit voraus ist und solche Tech­no­si­gna­turen erzeugt hat – viel­leicht auch schon in der fernen Ver­gan­genheit. Unsere eigenen Signa­turen im All sind sehr gering und andere Zivi­li­sa­tionen auf unserem Ent­wick­lungs­stadium in unserer Galaxis könnten sie ver­mutlich nicht entdecken.

Das würde erst möglich werden, wenn wir sehr große und strah­lende Struk­turen im All erschaffen können. Das James-Webb-Teleskop kann aber sogar Bio­marker auf Exo­pla­neten finden, weshalb For­scher zuver­sichtlich sind, dass wir in naher Zukunft sehr ent­wi­ckelte Zivi­li­sa­tionen ent­decken könnten. Zuerst soll nach Dyson-Sphären Aus­schau gehalten werden, die riesige Mengen von Energie für eine inter­stellare Zivi­li­sation liefert. Weiter soll Aus­schau nach fremden Tech­no­si­gna­turen auf der Erde, dem Mond, dem Mars und auf anderen Him­mels­körpern unseres Son­nen­systems gehalten werden. Dazu zählen auch außer­ir­dische Arte­fakte oder abge­stürzte Alien-Sonden.

Eine weitere, äußerst wichtige Schluss­fol­gerung betrifft die Her­kunft der Was­ser­massen auf unserem Pla­neten Erde. For­scher haben jetzt bestätigt, dass das Wasser der Erde nicht von abge­stürzten Eis­ko­meten stammen kann. Nein, die neuen Modelle besagen jetzt offi­ziell, dass Wasser, das zur Ent­stehung von Leben not­wendig ist, sich bereits seit der rät­sel­haften Formung unserer Erde hier befunden haben soll und nicht erst später ent­standen ist!

Ein wis­sen­schaft­licher Artikel aus dem Jahr 1992 weist bereits darauf hin, dass die Was­ser­massen der heu­tigen Erd­ober­fläche nur zu einem sehr geringen Teil von Kometen stammen können, weil Geo­logen durch Ana­lysen fest­ge­stellt haben, dass das Wasser der Ozeane ursprünglich aus dem Erd­in­neren stammt. Wie es dorthin gelangt ist oder ent­steht, ist nach wie vor umstritten und schwer mit dem akzep­tierten Modell der Ent­stehung unseres Pla­neten in Ein­klang zu bringen.

Das bedeutet daher, dass ver­mutlich alle Exo­pla­neten in unserer Galaxis und im ganzen Uni­versum eben­falls Was­ser­vor­kommen besitzen und somit die Grundlage für die Ent­stehung von Leben! Unzählige Pla­neten unserer eigenen Galaxis könnten daher bereits bewohnt sein. Bewohnbare erd­ähn­liche Exo­pla­neten mit flüs­sigem Wasser auf ihrer Ober­fläche könnten daher in der ganzen Galaxis völlig normal sein und überall vorkommen.

Diese Hypo­these bringt selbst­ver­ständlich alle bisher gül­tigen Theorien über die Ent­stehung unseres Pla­neten durch­ein­ander, weil die neu­esten Stu­di­en­re­sultate besagen, dass das Wasser der Erde schon während des natür­lichen For­mungs-Pro­zesses vor­handen gewesen sein soll. All diese Daten besagen, dass Wasser schon ein wich­tiger Bestandteil gewesen ist, und zwar von Beginn an. Somit würde es überall in unserer Galaxis Welten mit Kon­ti­nenten und Ozeanen geben. Damit man eine Vor­stellung davon bekommt, was das bedeutet: In unserer Milch­straße umkreisen im Schnitt 1 bis 2 Pla­neten einen Stern und es exis­tieren hier somit min­destens 100 Mil­li­arden (100.000.000.000) Exoplaneten!

Somit könnten sich schon vor Mil­li­arden von Jahren fremde Zivi­li­sa­tionen ent­wi­ckelt und heute mög­li­cher­weise einen für uns unvor­stell­baren Grad des tech­no­lo­gi­schen Fort­schritts erlangt und sich in der ganzen Galaxie aus­ge­breitet haben. Wegen dieser Mög­lichkeit haben For­scher jetzt vor­ge­schlagen, dass solche Super-Zivi­li­sa­tionen viel­leicht sogar in der Lage sind, schwarze Löcher zu bewohnen!

Dabei werden solche Zivi­li­sa­tionen auf der soge­nannten Kar­dashev-Skala ein­ge­teilt, wobei unsere eigene Zivi­li­sation noch keine der 3 Stufen dieser Skala erreicht hat. Leben in den extremen Umge­bungen von schwarzen Löchern könnte für super fort­ge­schrittene Alien-Spezies deshalb bereits möglich geworden sein. Das Innere von gigan­ti­schen schwarzen Löchern könnte daher aus bewohnten Pla­neten bestehen, die selt­samen Orbits folgen. Der rus­sische Kos­mologe Vya­cheslav Doku­chaev vom Mos­kauer Institut für Nukle­ar­for­schung der Rus­si­schen Aka­demie der Wis­sen­schaften schreibt in einer neuen publi­zierten Fach­arbeit: „Wir selbst könnten mög­li­cher­weise innerhalb eines super mas­siven schwarzen Lochs leben. … Aber Super-Aliens könnten uns bereits voraus sein.“

Das wäre dann keine Science-Fiction, sondern mit nor­malen kos­mo­lo­gi­schen Modellen erklärbar. Doku­chaev schreibt, dass Super-Alien-Zivi­li­sa­tionen eine Mög­lichkeit gefunden haben könnten, Exo­pla­neten eine sichere Passage in die inneren Sin­gu­la­ri­täten von schwarzen Löchern zu ver­schaffen und dort ihre Orbits zu fixieren, damit keine Kol­li­sionen statt­finden. Dazu wäre nur eine Zivi­li­sation in der Lage, die bereits auf der Stufe 3 der Kar­dashev-Skala exis­tiert: „Wir haben die Hypo­these auf­ge­stellt, dass Zivi­li­sa­tionen der dritten Stufe nach der Kar­dashev-Skala sicher innerhalb von super-mas­siven schwarzen Löchern in deren Zentrum leben und von außerhalb unsichtbar wären.

Die For­scher haben berechnet, dass sich Mil­lionen oder gar Mil­li­arden von Sternen und Pla­neten im Inneren von super-mas­siven schwarzen Löchern befinden könnten. Viel­leicht ent­stehen sie dort sogar! Falls sich dort also wirklich fort­schritt­liche Zivi­li­sa­tionen auf­halten sollten, wären sie für uns völlig unsichtbar. Diese neuen Theorien werfen nun ein völlig anderes Licht auf die Ent­wicklung des Lebens selbst, weil schon in zahl­reichen Galaxien der­artige super-massive schwarze Löcher ent­deckt worden sind.

Eine der neuen kos­mo­lo­gi­schen Theorien besagt, wie bereits kurz ange­sprochen, auch, dass wir selbst uns viel­leicht innerhalb eines eigenen schwarzen Lochs befinden und keine Mög­lichkeit besitzen, daraus zu ent­kommen. Wenn Par­tikel wieder ins super-massive schwarze Loch im Zentrum der Galaxis fallen sollten, dann kommen sie ver­mutlich in einem anderen Uni­versum wieder heraus. Andere Kos­mo­logen glauben deshalb daran, dass ein schwarzes Loch eine Tür zwi­schen zwei Uni­versen dar­stellt. Falls unser sicht­bares Uni­versum ursprünglich von einem anderen Uni­versum aus aus­gesät worden sein sollte, leben wir viel­leicht schon innerhalb eines gigan­ti­schen schwarzen Lochs!

Dazu passt zum Bei­spiel auch eine andere neue wis­sen­schaft­liche Erkenntnis: Phy­siker in CERN sind auf der Suche nach dem Ursprung unserer Existenz dahinter gekommen, dass sich bestimmte Eigen­schaften von Materie nicht mit dem Urknall erklären lassen. Wis­sen­schaftler wissen noch immer nicht, wie und warum Materie in unserem Uni­versum ent­standen ist, und warum Materie und Anti­ma­terie sich beim hypo­the­ti­schen Urknall nicht gegen­seitig aus­ge­löscht haben, wenn sie in gleichen Mengen ent­standen sind.

Der Phy­siker Stefan Ulmer bei CERN sagte: „Wir haben keinen Unter­schied zwi­schen Pro­tonen und Anti­pro­tonen gefunden, der die Existenz von Materie im Uni­versum erklären könnte. … Im Kern geht es um die Frage nach dem Ursprung unserer Existenz. … Wenn wir die Urknall­theorie und das Stan­dard­modell der Teil­chen­physik ver­ei­nigen, gibt es eigentlich keinen Grund, warum das Uni­versum ent­stehen sollte.“ (Materie und Anti­ma­terie müssten ein­ander aus­lö­schen, und deshalb sollte das Uni­versum laut den aktu­ellen Modellen der Phy­siker eigentlich gar nicht exis­tieren!) Somit kann die moderne Wis­sen­schaft nicht belegen, ob es über­haupt einen Urknall gab, oder ob ganz andere Ursachen zur Ent­stehung unseres Uni­versums geführt haben. Deshalb ist eines der größten Rätsel der Wis­sen­schaft, das die Her­kunft und den Grund unserer Existenz betrifft, nach wie vor ungelöst.

Detail­liertere Infor­ma­tionen über diese rät­sel­haften Vor­gänge im All und alter­native wis­sen­schaft­liche Modelle über die wahre Ent­stehung unseres Pla­neten und der Her­kunft der Menschheit finden Sie in meinen Büchern der MiB-Reihe. Mit dem Inhalt von MiB Band 5 nähern wir uns der Auf­lösung der wich­tigsten Fragen der Welt.

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