Links­extrem­sisten – Plattform Indy­media ver­boten — Waffen bei Betreibern gefunden!

Das Bun­des­mi­nis­terium des Inneren hat heute Morgen die links­extre­mis­tische Plattform „linksunten.indymedia.org“ ver­boten. Diese darf nun nicht länger betrieben werden. Indy­media gilt als ein­fluss­reichstes Ver­net­zungs­medium der links­extre­mis­ti­schen Szene und als Forum für gewalt­be­reite Autonome in Deutschland. Die Seite ist mehrfach auch durch Beken­ner­schreiben nach Links­extremen Anschlägen auf­ge­fallen, sowie durch Auf­for­derung zur Gewalt gegen Andersdenkende.

Wie diverse Medien berichten, hat das Bun­des­in­nen­mi­nis­terium (BMI) die link­ex­tre­mis­tische Inter­net­seite „linksunten.indymedia.org“ verboten.

Eine Ver­bots­ver­fügung sei den in Freiburg lebenden Betreibern der Ver­net­zungs­plattform der links­extre­mis­ti­schen Szene in Deutschland, die seit 2009 betrieben wurde, am Frei­tag­morgen zuge­stellt worden.

Laut Twit­ter­auf­tritt bestä­tigte das BMI das Verbot. Die Seite laufe „nach Zweck und Tätigkeit den Straf­ge­setzen zuwider“ und richte sich gegen die ver­fas­sungs­mäßige Ordnung, heißt es laut „Spiegel Online“ in der Bekannt­ma­chung des Minis­te­riums. Innen­mi­nister Thomas de Mai­zière (CDU) legte während der heu­tigen Pres­se­kon­ferenz eine sie­ben­seitige Auf­listung mit Bei­trägen auf „linksunten.indymedia“ vor, mit denen das Verbot begründet wurde. Dar­unter diverse Bei­träge mit straf­baren Inhalten, Beken­ner­schreiben zu Straf­taten und ver­fas­sungs­feind­liche Inhalte. Aus­drücklich wurde in manchen Beken­ner­schreiben Bezug auf den G20-Gipfel in Hamburg genommen. Thomas de Mai­zière erklärte hierzu:

Das Verbot des Vereins mit der links­extre­mis­ti­schen Plattform “linksunten.indymedia” setzt ein deut­liches Zeichen. Wir gehen kon­se­quent gegen links­extre­mis­tische Hetze im Internet vor. Nicht nur im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg wurde auf „linksunten.indymedia“ für gewaltsame Aktionen und Angriffe auf Infra­struk­tur­ein­rich­tungen mobi­li­siert. Die Ereig­nisse in Hamburg zeigen die gra­vie­renden Folgen.

Der Aufruf zu Gewalt gegen Poli­zisten und deren Bezeichnung als „Schweine“ und „Mörder“ soll Gewalt­hand­lungen gegen Poli­zisten legi­ti­mieren. Er ist Aus­druck einer Haltung, die die Men­schen­würde mit Füßen tritt. Das ist absolut inak­zep­tabel und mit unserer frei­heit­lichen demo­kra­ti­schen Grund­ordnung nicht vereinbar.Der Wei­ter­be­trieb der Seite ist ab sofort eine Straftat. Wir werden alles daran setzen, dass die Maß­nahmen der Straf­ver­folgung zeitnah und effektiv greifen. Für radikale, gewalt­be­reite Extre­misten – gleich welcher Aus­richtung – ist kein Platz in unserer Gesellschaft!

Wie die Zeitung TZ berichtet, wurden bei Haus­durch­su­chungen bei den Betreibern des linken Hass­me­diums diverse Waffen gefunden:

Bei den Dur­su­chungen der Räum­lich­keiten der links­extre­mis­tische Inter­net­plattform „linksunten.indymedia.org“ sind zahl­reiche Waffen gefunden worden. Dar­unter seien Messer, Schlag­stöcke, Rohre und Zwillen, sagte Bun­des­in­nen­mi­nister Thomas de Mai­zière (CDU) am Freitag in Berlin.

Die Polizei in Freiburg hat indessen ihre Präsenz erhöht und ist in Alarm­be­reit­schaft ver­setzt, man rechnet wohl mit gewal­tä­tigen Pro­testen der Links-Ter­ro­risten gegen das Verbot ihrer Hass-Plattform.

 

Foto: Links­extre­misten-Plattform ver­boten (Bild: Screenshot)