Politik

Eva Herman über ARD-Sendung: Michel Friedman leugnet Massenmigration (Video)

13. April 2018

Die Gemeinsame Erklärung 2018 scheint nicht nur eine Unterschriftensammlung verzweifelter Vordenker und Bürger zu sein. Sondern sie hat zunehmend das Zeug, zum Richtschwert unserer Mainstream-Medien und Politiker zu werden. Es ist, als habe mit ihrer Veröffentlichung im März 2018 eine Art letzter Kampf begonnen. Nicht platt zwischen rechts und links, sondern jetzt geht es um etwas, das viel mehr ist als Meinungskampf: Wer heute anderer Meinung ist als der politische Mainstream, der deutet demnach nicht falsch, sondern er muss als moralisch schlecht gelten. Denn dem Mainstream scheinen die Argumente auszugehen gegen gesunden Menschenverstand und belegte Fakten. Jüngstes Beispiel: Die ARD-Kultursendung ttt vom 08. April 2018. Einer der Haupt-Akteure: Moderator und CDU-Politiker Michel Friedman.

(Von Eva Herman)

»Eine massenweise illegale Einwanderung gibt es nicht mehr«

Es sei in der Gemeinsamen Erklärung 2018 die Rede von »illegaler Masseneinwanderung«, heißt es in dem ARD-Beitrag (ab ca. 00:07:45). Neben einem »Sozialpsychologen« und einer »Extremismusforscherin« kommt eben auch Michel Friedman, ehemals Vorsitzender des Zentralrats der Juden, zu Wort. Erstaunlich, was der Mann von sich gibt, angesichts des sich hierzulande massiv ausbreitenden »Antisemitismus« durch die Masseneinwanderer, wie es gerade der BILD-Chefredakteur öffentlich beklagt hatte. Aber Michel Friedman wiegelt ARD-konform ab:

»Eine massenweise illegale Einwanderung gibt es im Jahre 2017, 2018 nicht mehr in Deutschland.« Es werde (nur) damit suggeriert, dass es so sei, und damit so weitergehen könne, meint Friedman.

Hilflosigkeit der Medien: Erst keine ILLEGALE, dann keine MASSEN-Einwanderung

Nur suggeriert? Ach, ja! Kuck mal an. Hatten letzte Woche noch die ZEIT, WELT und Co. an der Gemeinsamen Erklärung 2018 herumgemault, dass die Masseneinwanderung NICHT illegal sei, damit offenbar also legal (sämtliche Experten-und Gesetzes-Fakten beweisen natürlich exakt das Gegenteil, was man bei den Systemschreiberlingen dann offenbar auch realisiert hatte, nachdem u.a. Vera Lengsfeld oder Henryk M. Broder ihnen auf die Sprünge halfen). Und so behauptet man jetzt, es handele sich nicht um eine MASSEN-Einwanderung. Allen voran Michel Friedman, von dessen Familienmitgliedern fast alle im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau umgekommen sein sollen.

»Masse« nicht neu definieren

Eine wichtige Information für Sie, Herr Friedman: Mit diesen von mir zusammengetragenen Fakten lassen sich in kürzester Zeit die flachen, durch Propaganda geprägten Behauptungen, leicht widerlegen. Also:

Es SIND Massen von illegalen Einwanderern, die seit 2015 – und wohl mindestens noch bis 2040 – nach Deutschland strömen. Wir sollten den Begriff »Masse« jetzt jedoch nicht mainstreamkonform neu definieren. Und noch etwas: Natürlich kann und darf man nicht alle Einwanderer unter Generalverdacht stellen, aber Fakt ist, dass zu viele von ihnen den Juden wie auch Christen in unserem Land das Leben schwer und gefährlich machen.

Also, Zahlen und Fakten zum Thema unbegrenzte Einwanderung liegen auf dem Tisch, die Pläne werden umgesetzt. Vielleicht ging das alles an Ihnen vorbei? Vor ziemlich genau einem Jahr berichtete – neben einigen anderen Systemmedien – die stets gut unterrichtete Springer-Zeitung Welt-online, für die Sie ja auch zuweilen arbeiten: »Statistiker rechnen mit dauerhaft hoher Zuwanderung«. Bei FOCUS-Online hieß es am selben Tag: »Bis 2040: EU rechnet mit sieben Millionen Zuwanderern für Deutschland«.

Bis 2040 sollen mindestens sieben Millionen Zuwanderer nach Deutschland kommen

Mit Links und Fakten der Behörden und Institute wurden die Berichte unterlegt: »Das Statistische Bundesamt hat den Anfang gemacht. Wie die »Welt am Sonntag« berichtete und die Behörde am Dienstag per Pressemitteilung bestätigte, gehen die Wiesbadener Zahlenfachleute in einer Aktualisierung ihrer sogenannten Bevölkerungsvorausberechnung von dauerhaft 200.000 Zuwanderern pro Jahr aus – und zwar netto, also nach Abzug der Abwanderer«.

Bis 2040, Herr Friedman, sollen also mindestens sieben Millionen Zuwanderer kommen. So ist es geplant, so wurde es berichtet, so wird es kommen! Das SIND Massen.

Die Institute rechnen mit mindestens 300 000 Einwanderern pro Jahr

Aber Halt! Stop! Das ist ja noch längst nicht alles. Man spricht von 200 000 Zuwanderern pro Jahr, und hängt lapidar an: »und zwar netto, also nach Abzug der Abwanderer«. Nach Abzug der Abwanderer? Was heißt das genau?

Die Institute rechnen in Wirklichkeit mit mindestens 300 000 Einwanderern pro Jahr, dagegen stehen mindestens 100 000 Abwanderer (meist wohlhabende und weit vorausschauende Bürger) aus Deutschland, Tendenz steigend. Man »verrechnet« also, ganz praktisch, die Ein-und Abwanderer, obwohl es sich damit klar um eine Umvolkung handelt.

In Wahrheit werden fast 400 000 Einwanderer prognostiziert

Doch es scheinen in Wahrheit noch mehr Zuwanderer zu sein, die jährlich nach Deutschland kommen sollen, Herr Friedman. So schreibt Welt-online weiter: »Die neuen Prognosen von Eurostat gehen noch weit darüber hinaus. Für die 2020er-Jahre sagt die Behörde eine Nettozuwanderung nach Deutschland in Höhe von durchschnittlich 287.000 Personen voraus«. Also in Wahrheit 387 000.

Noch einmal: Das heißt, wir haben mit weit über 300 000 Einwanderern pro Jahr zu rechnen, und nicht mit 200 000. Wobei wir ja von der sogenannten Obergrenze wissen, dass sie reine Makulatur ist, schöne Kosmetik, mehr nicht. Denn die Informationen über die Masseneinwanderung nach Deutschland sind noch klarer, Herr Friedman, ob Sie es glauben oder nicht.

Europäisches Parlament: Mehr Flüchtlinge für Deutschland?

So meldete der SPIEGEL vor Kurzem, genau in der 3. Kalenderwoche 2018, überraschend ehrlich: »Europäisches Parlament – Mehr Flüchtlinge nach Deutschland?« Und dann heißt es da wörtlich weiter: »Unionspolitiker warnen vor neuen Regeln für Asylbewerber in Europa. Die Bundesregierung fürchtet, dass Deutschland durch neue Asylbestimmungen in Europa deutlich mehr Flüchtlinge aufgebürdet werden könnten.« Deutlich mehr jedenfalls als die offiziell verkündete Obergrenze. Hatten Sie das auch nicht gelesen, Herr Friedman?

Da Ihr Ex-Kollege Matthias Matussek sich mit Veröffentlichungen zu diesem SPIEGEL-Beitrag bei vielen Mainstreamern weiter unbeliebt gemacht hatte, hätten diese historisch anmutenden Zukunftsvisionen für Deutschland ja eventuell auch Ihren persönlich Lebensbereich streifen können. Sonst hätten Sie wohl nicht geäußert: »Eine massenweise illegale Einwanderung gibt es im Jahre 2017, 2018 nicht mehr in Deutschland.«

»Obergrenzen werden zunichtegemacht«

Also, Herr Friedman, wenn man sich in der ARD so weit aus dem Fenster lehnt, wenn man gar den Anspruch auf die Wahrheit erhebt, dann sollte man besser mit den Fakten vertraut sein. Hier noch weitere erhellende Infos von Deutschlands Leitmagazin SPIEGEL zum Thema »Flüchtlings-Obergrenze« für Sie, die nicht einmal drei Monate als sind:

»Hintergrund sind Änderungen, die das Europäische Parlament an Gesetzesinitiativen der Kommission zur Reform der Dublin-Regeln vornehmen will. Danach soll nicht mehr automatisch DAS Land, in dem ein Flüchtling die EU erreicht, für dessen Asylverfahren zuständig sein, sondern unter Umständen das Land, in dem Angehörige des Bewerbers bereits leben.«

Dadurch »müsste Deutschland erheblich MEHR Asylsuchende aufnehmen«

Der SPIEGEL-Autor zitiert einen Vermerk des Bundesinnenministeriums dazu, wo es heißt: »Dadurch müsste Deutschland erheblich MEHR Asylsuchende aufnehmen«, Obergrenzen würden – so wörtlich – »zunichtegemacht«.

Aber der Recherche immer noch nicht genug, Herr Friedman, es wird noch bunter: Der SPIEGEL meldet sodann erstaunlich offen: „Besondere Sorge bereitet den Innenexperten, dass nach den Parlamentsvorschlägen »faktisch die bloße Behauptung einer Familienverbindung ausreichen« soll: »Im Ergebnis würde ein Mitgliedstaat, in dem sich bereits zahlreiche ,Ankerpersonen‘ befinden, für WEITREICHENDE Familienverbände zuständig.«

»Wir reden über ganz andere Größenordnungen als bei der Familienzusammenführung.«

Und schließlich liefert der SPIEGEL-Bericht den WorstCase auch gleich frei Haus mit, für alle diejenigen, denen das Selbstdenken immer noch schwer fällt. So zitiert man den Parlamentarischen Innenstaatssekretär Ole Schröder mit dem folgenden Satz: »Wenn jeder der über 1,4 Millionen Menschen, die seit 2015 in Deutschland Asyl beantragt haben, zur Ankerperson für neu in der EU ankommende Schutzsuchende wird«, »reden wir über ganz andere Größenordnungen als bei der Familienzusammenführung.«
Deutschland erlebt eine Masseneinwanderung, die auch in den nächsten Jahrzehnten anhalten SOLL. Wir haben hier noch nicht den Familiennachzug eingerechnet, und auch nicht die explodierenden Geburtenraten, die sich nachgewiesenermaßen durch die bereits erfolgte Masseneinwanderung entwickelte, – Tendenz natürlich steigend. Und über tausende Terroristen, die laut dem Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen unbehelligt ins Land kommen, müssten wir auch noch reden.

»Man kann nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen.«

Wir erinnern uns diesem Zusammenhang an den Ausspruch des Modezaren Karl Lagerfeld, der im November 2017 in einer französischen Fernsehsendung den markanten Satz (über Merkel-Deutschland) gesagt hatte: »Selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen.«

Herr Friedman, ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier etwas ganz Merkwürdiges geschieht. Gerade von Ihnen hätte man völlig anderes erwarten können. Ach, ja, in diesem Zusammenhang ist es nicht ganz unwichtig, zu erwähnen, wie die Auslandspresse über Deutschland berichtet.

»Haben die (Deutschen) wieder nichts gelernt?«

So schrieb die britische Tageszeitung Express letztes Jahr zum Thema Masseneinwanderung und den zu erwartenden Veränderungen für Deutschland unter der Überschrift: »Haben die wieder nichts gelernt? Merkel-Regierung hofft, 12 Millionen Migranten ins Land zu bringen!« Weiter hieß es: »Jetzt, nur wenige Tage, nachdem der Bundestag beschlossen hat, die Abschiebung und den obligatorischen Fingerabdruck zu beschleunigen, hat sich herausgestellt, dass man in Deutschland für die nächsten 40 Jahre jedes Jahr etwa 300 000 Zuwanderer einplant, um den Bevölkerungsrückgang zu stoppen«.

Zwölf Millionen Migranten in den nächsten vierzig Jahren.

Und so wolle und müsse Deutschland in den nächsten vier Jahrzehnten zwölf Millionen Migranten aufnehmen, um die Bevölkerungsgröße stabil zu halten. Bundeskanzlerin Merkel wird beim Express weiter zitiert, sie beabsichtige, ihren Weg trotz der Tatsache fortzusetzen, dass Deutschland seit 2015 schwer durch Terror geplagt sei.

Mit diesen zusammengetragenen Fakten lassen sich in kürzester Zeit die flachen, durch Propaganda geprägten Behauptungen, leicht widerlegen. Wenn eine derartige Diskussion durch die öffentlich-rechtlichen Sender die künftige Marschrichtung sein soll, habe ich den sogenannten Qualitätsjournalismus immer noch weit überschätzt.

 


Quelle: Eva Herman auf www.eva-herman.net


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