Politik

EU-gerecht recycelt: Das Lied von den zehn kleinen Negerlein

17. Mai 2018

Wer kennt ihn nicht, den Zählreim von den zehn kleinen Negerlein. Kaum jemand weiß aber, dass die erste deutsche Version von F. H. Benary aus dem Jahr 1885 stammt und die amerikanische Urform sogar aus dem Jahr 1868. In Deutschland handelt es sich übrigens um das verbreitetste jemals gedruckte Kinderbuch!

(Von Inge Steinmetz)

Wahrscheinlich hat sich jeder schon mal seine eigene Version gedichtet und fand die dann besonders lustig, wobei das heute nicht ganz ungefährlich ist, handelt es sich doch dabei um einen politisch nicht korrekten Text, in dem jeweils ein „Negerlein“ stirbt oder verschwindet und am Schluss keines mehr übrig ist. Ich wage mich auch nur darüber zu schreiben, da noch ganz andere Varianten dieses Reimes existieren, von „Zehn kleine Glatzenköpp“ bis hin zu „Zehn kleine kleine Nazischweine“. Ob die politisch korrekter sind, das muss man im Justizministerium nachfragen (zur Not tut`s auch der Außenminister).Die moderne Form des Kinderbuches sieht heute ganz anders aus, ist nicht weniger brutal, aber am Ende sind auch alle verschwunden. Da geht`s allerdings nicht mehr um 10, es geht um zehntausende – nicht mehr Negerlein – Flüchtlinge aus Schwarzafrika. Woher sie kommen, weiß man ebensowenig wie wohin sie verschwinden, in den Statistiken, im Sozialsystem und in den Medien. Niemand weiß, wo sie untergebracht werden und was sie treiben, und wieviele es sind weiß sowieso keiner, trotz Digitalisierung.

Israel hat die Umsiedlung zahlreicher afrikanischer Migranten unter anderem nach Deutschland angekündigt. Die vor allem aus Eritrea und dem Sudan stammenden Flüchtlinge werden in Israel als illegale Einwanderer bezeichnet und als „Eindringlinge“ angesehen, Asylanträge wurden bisher nur in extrem seltenen Fällen gebilligt. Welches Glück für Mama Merkel, die händeringend Fachkräfte für SIEMENS, OPEL, AIRBUS, BOSCH und die Nordbank sucht und sowieso “Propaganda“ in Afrika macht, damit „Fachkräfte“ GANZ LEGAL einreisen können.

Laut eines neuen EU-Umsiedlungsprogramms wird Deutschland mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten aufnehmen. Weil aus anderen Mitgliedstaaten bereits die Zusage für die Aufnahme von insgesamt 40.000 Flüchtlingen vorliege (welche Staaten das sind, wurde nicht genannt!!!), sei das Ziel des „Resettlement-Programms“, in der EU 50.000 Neuansiedlungsplätze zu schaffen, bereits erfüllt und werde wohl sogar übertroffen. „Die deutsche Regierung ist erneut zur Stelle, wenn es um internationale Solidarität geht“, sagte EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos und fordert zusätzlich von Deutschland ein baldiges Ende der Grenzkontrollen!

Und da die italienische Regierung sich mit den vielen Flüchtlingen alleingelassen fühlt, möchte die Bundesregierung helfen. Nach der Drohung Italiens mit einem Hafenverbot für Flüchtlingsboote hat Kanzlerin Angela Merkel der Regierung in Rom weitere Hilfe angeboten. „Wir werden auf jeden Fall auch von deutscher Seite Italien helfen bei der Bewältigung dieser Probleme“. Alles paletti.

Die Originalversion des Kinderreimes endet übrigens so:

Ein kleiner Negerknabe nahm sich ’ne Mama;

Zehn kleine Negerknaben sind bald wieder da.


Von Inge Steinmetz für conservo.wordpress.com


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