Wecker mit bunter Kette um den Hals.
Politik

WM: Der Bunt-Liedermacher Konstantin Wecker fühlt sich genervt von der unerträglichen Fahnenschwenkerei

14. Juli 2018

Konstantin Wecker, der gern beim breiten Bunten Bündnis „München ist bunt“, aber auch auf Parteitagen der Linken auftritt, lehnt wohl die Symboliken „schwarz-rot-gold“ unseres demokratischen Rechtsstaates ab. Im AZ-Interview (Druckausgabe) jedenfalls gibt er am 10.7.2018 auf Seite 19 zu Protokoll: 

(…) Ich bin froh, dass diese für mich unerträgliche Fahnenschwenkerei wieder aufhört. Ich habe echte Probleme damit – gerade in der heutigen Zeit, wenn der Nationalismus in den Vordergrund gestellt wird.

Oder auch:

Jemand hat vom tänzelnden Nationalismus geschrieben. Unerträglich! Nationalismus ist scheiße! Egal, ob er tänzelt oder nicht (…)

Ansonsten wird Konstantin Wecker bei der AZ aber schon als bekennender Fußball-Fan vorgestellt. Ein bunter Fussball-Fan also, der die Millionen Fans auf den Straßen, die ihre Fahne schwenken, unerträglich findet.

Offen wird in dem bunten Blatt für eine Herrschaft ohne Herrscher (Staatsgewalt) geworben. Statt eine Frage zu stellen, wie es der echte Journalismus tun würde, sagt die AZ es sogar selbst:

Die Grundidee des Anarchismus, wie ihn Bakunin begründet hat, ist die Herrschaft ohne Herrscher.

Konstantin Wecker „antwortet“ darauf dann mit:

JA. Das erfordert sehr reife Menschen und eine liebevolle Gesellschaft. (..)“

Im Interview bekennt er sich auch insoweit zum bekennenden Anarcho, also dass er für eine herrschaftsfreie Welt stehe.

Typisch bunt eben. Es geht immer gleich um die ganze Welt. Und Herrschaft muss für diese Menschen etwas ganz Schreckliches sein. Eltern sind also etwas Böses, weil sie über Kinder herrschen, Lehrer sind etwas Böses, weil sie über die Schüler herrschen, und Intelligenz ist ohnehin böse, weil die im Zweifel immer über die Dummen herrschen.

Zur Landtagswahl in Bayern liegen die bunten Humanitärfrömmler und Träumer noch relativ gut im Rennen. So werden ihr circa 30% der Wählerstimmen vorhergesagt, davon 3% Linke, 12% SPD und 15 % Grüne. Parteien wie die CSU, Freien Wähler, AfD und FDP sind gut beraten, sich von diesem Gedankengut strikt abzugrenzen.

 


Dieser Text wurde erstveröffentlicht auf bayernistfrei.com


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