Eine Republik im „Anti-Rechts-Wahn“

Der geistige Bür­ger­krieg hat begonnen
In vielen Köpfen herrscht dieser natürlich längst, denn der Pro­pa­ganda-Krieg ist seinem realen Pendant bekanntlich stets um eine Nasen­länge voraus. Die Vor­be­rei­tungen zum kom­pletten „gesell­schaft­lichen Umbau“ unseres Landes laufen auf Hoch­touren. Nicht alle finden das gut. Auch deshalb herr­schen eine bereits ver­giftete Grund­stimmung und „Gra­ben­kämpfe“ innerhalb der Bevöl­kerung. Um öffent­lichen Schmä­hungen zu ent­gehen, ver­sucht ein jeder so gut es geht, nicht „rechts“ zu sein – und nimmt infol­ge­dessen auch Ernied­ri­gungen seitens der stetig wach­senden mus­li­mi­schen Bevöl­ke­rungs­schichten in Kauf. Unter­ordnung als Tugend ist eben auch ein „Meister aus Deutschland“.
Die neue deutsche Erziehungsdiktatur
Diese künstlich indu­zierte Angst vor der fal­schen Gesinnung treibt mit­unter die kurio­sesten Blüten. Zuvor poli­tisch voll­kommen des­in­ter­es­sierte Mit­men­schen und ins­be­sondere auch Künstler werden dazu genötigt, in diesem Kontext mora­lisch hoch­wertige Bekun­dungen hin­sichtlich ihrer „kor­rekten“ Haltung zu Ein­wan­derung und den damit ver­bun­denen sozialen Fragen abzu­geben, die unter Umständen so ganz und gar nicht deren eigent­lichem Naturell ent­sprechen. Aber um des lieben Friedens willen, oder vielmehr, um Job und Repu­tation zu erhalten, „tut man es halt“.
Kon­ser­vative Bürger, Poli­tiker und Blogger werden, unab­hängig von ihrer aka­de­mi­schen Bildung, gerne als „ein­fältig“, „ver­bohrt“, sowie „ewig­gestrig“ dar­ge­stellt – und dieses Stigma möchte eben­falls niemand gerne ange­heftet bekommen. Die selbst­re­fe­ren­tielle poli­tische Avant­garde ist dem­zu­folge ganz klar links zu ver­orten – und ten­diert unter einer, offi­ziell noch als „bür­gerlich“ chif­frierten Führung sogar immer stärker in Richtung eines strammen Sozia­lismus, den sie auch mit Zuhil­fe­nahme der neuen, mus­li­mi­schen Wäh­ler­stimmen durch­zu­setzen im Begriff ist. Die Feigheit und frei­willige Selbst­ver­leugnung zahl­reicher eigentlich kon­ser­vativ-liberal Gesinnter gereicht ihnen hierbei zum Vorteil.
Antifa-Terror als staat­liche Inter­vention. Aus Ver­bre­chern werden „Akti­visten“
Wer als Dis­kutant sol­cherlei Sach­verhalt in Abrede stellt, bei dem ist jedes weitere Argument ohnehin zwecklos. Weite Teile der deutsch­stäm­migen Jugend und nicht wenige junge Erwachsene betä­tigen sich, als Kon­se­quenz jah­re­langer schu­li­scher und uni­ver­si­tärer Indok­tri­nation, frei­willig und ohne Not als Toten­gräber der eigenen Freiheit und Selbst­be­stimmung, ohne dies jedoch bewusst wahrzunehmen.
Dieses Ungleich­ge­wicht der poli­ti­schen Balance im Lande resul­tiert nicht zuletzt aus der medialen Über­macht von „Links-Grün“. Viele wirk­mächtige Ver­lags­häuser sind seit Genera­tionen fest in SPD-Hand. Sie ver­breiten aber mehr­heitlich Mei­nungen und Ideo­logien – und keine Nach­richten mehr. Die deutsche Publi­zistik ist demnach zutiefst befangen – und steckt gleichsam in einer ideo­lo­gi­schen Sack­gasse fest, in welche sie sich selbst hin­ein­ma­nö­vriert hat. Nun können viele beflissene Redak­teure und Jour­na­listen gar nicht mehr anders. Sie üben eine „von oben“ ange­wiesene Art von „Tugend­terror“ auf ihre Leser­schaft aus, die dies in vielen Fällen auch noch bereit­willig hinnimmt.
Ist das „links­li­berale“ Lese­pu­blikum etwa kol­lektiv dem poli­ti­schen Maso­chismus anheimgefallen?
Wie ließe es sich sonst erklären, dass alt­ein­ge­sessene Tages­zei­tungen, wie bei­spiels­weise die Süd­deutsche, die TAZ oder auch der Spiegel, hun­dertfach zutiefst deutsch­feind­liche, links­be­güns­ti­gende und gesell­schafts­zer­set­zende Artikel ver­öf­fent­lichen, in denen sie an unserer Heimat kein gutes Haar lassen und ein gro­teskes Zerrbild deren nach­weisbar posi­tiven Errun­gen­schaften ableiten?
Der Zweck: Es wird somit vor­ge­täuscht, die linke Pres­se­land­schaft sei intel­lek­tuell besonders hoch­wertig, selbst­re­flexiv und ana­ly­tisch wertvoll, alle anderen Autoren abseits des linken Main­streams gelten damit bes­ten­falls als reak­tionär und „dumpf­backig“.
Man verfügt im sozia­lis­tisch geprägten Elysium, die Heimat der Habecks, Stein­meiers und Aug­steins, eben über eine selbst kre­ierte Hoch­moral, die auf­grund ihrer über­ra­genden „huma­nis­ti­schen“ Qua­li­täten nicht ver­han­delbar zu sein scheint. Eine gute Position also, um andere zu des­avou­ieren, die selbst viel­leicht andere ethische Werte ver­treten, oder selbst nicht so aggressiv ver­anlagt sind.
Rechte sind medial „vogelfrei“
Als unbe­grenzt und jederzeit angreifbar gelten im Umkehr­schluss hin­gegen zahl­reiche „Rechts-Poli­tiker“ namentlich vor allem der AfD ent­stammend, aber auch Victor Orbán, Matteo Salvini oder Donald Trump werden als gesell­schaft­liche „Unmen­schen“ ange­sehen. Über diese Zeit­ge­nossen darf ein jeder Medi­en­tätige unge­straft seinen per­sön­lichen Jau­che­kübel auskippen. Selbst massive Dro­hungen und Anfein­dungen bergen kei­nerlei Gefahr für Kar­riere und Existenz. Gleichwohl dient hier die ver­ei­nigte Rechte, das per­so­ni­fi­zierte „Feindbild“, als Prallbock des kul­mi­nerten Hasses*, ist sozu­sagen die psy­cho­pa­tho­lo­gische Pro­jektion des eigenen poli­ti­schen Ver­sagens auf ganzer Linie. *http://www.badische-zeitung.de/der-afd-abgeordnete-und-staatsanwalt-thomas-seitz-verliert-seinen-beamtenstatus?utm_source=telegram
Auch wenn so manche Äußerung der jungen und medial noch uner­fah­renen AfD zumindest als poli­tisch instinktlos bezeichnet werden könnte, so recht­fertigt dies in keinster Weise die per­ma­nenten Schmä­hungen und den öffent­lichen Druck, dem sich diese Men­schen nun aus­ge­setzt sehen. Die eis­kalte Abge­brühtheit der System-Presse ist hierbei von einer ganz beson­deren, bit­teren Qua­lität. All­dieweil vielen ihrer Rezi­pi­enten bekannt sein sollte, dass es eigentlich Unrecht ist, demo­kra­tisch gewählte Volk­ver­treter mit der­ar­tiger Ver­achtung und Vor­ein­ge­nom­menheit zu behandeln.
Aber, zynisch wie sie nun einmal sind, wird es dennoch gebilligt. Der Zweck heiligt eben die Mittel. Somit spielt die vor­ge­gebene Huma­nität und Hyper­moral nur dann eine Rolle, wenn sie den eigenen Inter­essen dient und ent­larvt einmal mehr die gren­zenlose Heu­chelei der gesamten „Links­bour­geoise“, deren syn­the­tisch-fragile Gesin­nungs­ethik ganz sicher keiner seriösen Über­prüfung standhält.
Dafür oder dagegen
Und exakt in diesem schein­hei­ligen Milieu der Alt­par­teien sind auch jene geis­tigen Brand­stifter und Sek­tierer zu ver­orten, die dafür gesorgt haben, dass wir ein Land der Spaltung und des geis­tigen Reiz­klimas  geworden sind, in dem die poli­tische Gemengelage nur noch zwei Ent­schei­dungs­mög­lich­keiten zulässt.
Ent­weder für Merkels ver­ei­nigten Links­block, oder dagegen. Für oder gegen die Königin der Antifa und selbst­er­nannte „Migran­ten­kanz­lerin“, welche nun peu-à-peu und unver­blümt ihr sozia­li­tisch-tota­li­täres Antlitz zeigt, das unter ihrer Fassade der Bie­derkeit offenbar schon lange ver­borgen war.
Ohne jetzt in einen Defä­tismus zu ver­fallen: Was wir in dieser Lage jetzt mehr bräuchten als einen geis­tigen Bür­ger­krieg, wäre vielmehr eine geistige Katharsis. Eine Art von „Rei­nigung“, die einen Neu­start begüns­tigen könnte. Eine Regierung indessen, die sich in wesent­lichen Aus­sagen eher auf Antifa-Extre­misten anstelle von Ver­fas­sungs­or­ganen stützt, ist jedoch für jede weitere Annä­herung sicherlich unempfänglich.
 


Erst­ver­öf­fent­li­chung auf Jou­Watch