"Mathematikunterricht und Gender " heißt eine der vielen Studien, in die die Bundesregierung immense Summen an Steuergeldern steckt - Bild: By Checkingfax - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52105853
Politik

Gender-Gaga par excellence: Von der Vagina zum Vorderloch

27. September 2018

Das Online-Magazin „Healthline“ zählt eigenen Angaben zufolge allmonatlich 85 Millionen Seitenbesucher, und wäre damit unter den 500 größten Webseiten des Internets. Aus einem Artikel über geschlechtergerechtere Geschlechtsteilbezeichnungen springt dem Leser der Wahnsinn in Blitzesschnelle durch die Pupille direkt ins Hirn.  

Mere Abrams´Artikel wurde von Janet Brito „medizinisch gegengelesen“. Janet Brito macht beruflich PhD, LCSW und CST. Was das ist, weiß der Kuckuck. Es geht um die Unzulänglichkeiten von vorsintflutlichen Aufklärungsbüchern, in welchen immer nur von zwei Geschlechtern die Rede gewesen ist. Das führte nämlich dazu, daß der Penis als männliches – und die Vagina als weibliches Geschlechtsteil begriffen wurden. Was aber ganz fürchterlich falsch gewesen ist. Ein sagenhaftes Zitat ist das hier:

Diese Anleitungen beschreiben unnötigerweise Geschlechtsteile als „männliche Teile“ und „weibliche Teile“ und beziehen sich auf Sex als „Sex mit Frauen“ oder „Sex mit Männern“, was die Binären ausschließt. Viele Leute begreifen ihre Körperteile nicht als Geschlechtsteile – sie selbst haben ein Geschlecht.

Folglich ist die Annahme, der Penis sei ein exclusiv männliches Körperteil und die Vulva ein exclusiv weibliches, nicht zutreffend. Durch den Gebrauch des Wortes „Teile“, – wenn wir von Geschlechtsteilen reden -, und dadurch, daß wir medizinische Begriffe ohne Geschlechtszuschreibung verwenden, werden wir enorm an Fähigkeit gewinnen, uns zielführend in einer Weise über Safe-Sex zu unterhalten, die klar und inklusiv ist.

Zum Zwecke dieser Anleitung haben wir uns entschlossen, alternative Wörter zu verwenden, mit denen Leser ihre Geschlechtsteile benennen können. Ein Beispiel: einige Trans-Männer entschließen sich zur Verwendung des Wortes „Vorderloch“ oder „innenliegendes Geschlechtsteil“, anstatt es „Vagina“ zu nennen. Alternativ könnten Trans-Frauen den „Mädchenschwanz“ für „Penis“ verwenden. Dieser Sprachgebrauch ist gedacht für das Vieraugengespräch mit vertrauten Personen, wie etwa dem Arzt oder dem Partner, nicht für die breite Öffentlichkeit.

In dieser Anleitung werden wir also immer dann, wenn wir das Wort „Vagina“ verwenden, auch das Wort „Vorderloch“ gebrauchen, so, wie es von klinischen Forschern im „BMC Schwangerschaft & Geburt- Journal“ empfohlen wurde.“

Wie gesagt: „Healthline“ hat angeblich 85 Millionen Seitenbesucher jeden Monat. Im Dunkeln geblieben ist bisher – das Wort sagt es schon – die Dunkelziffer der Leser, die Mails an das Magazin abgeschickt haben mit der Empfehlung , sich in „Insaneline“ umzubenennen. Die Healthline-Leute sind nämlich nicht mehr ganz knusper.

Diese Leute sind gerade dabei, die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen zu dekonstruieren. Sie zählen zu den Ersten, denen eingefallen ist, daß es anders gar nicht mehr geht. 300.000 lange Jahre vorher hatte niemand einen solchen genialen Geistesblitz. Die zeitgenössischen Nihilisten halten sich für Götter unter den Geistesgrößen der Menschheitsgeschichte.

Nehmen wir einmal an, Sie stünden nach der Lektüre des obigen Zitats in ihrem eigenen Garten und blickten dabei sinnierend auf das Nachbargrundstück. Ihre Gedanken kreisen um die Unvermehrlichkeit von Grund und Boden. Plötzlich bekommen Sie einen kommunistischen Kolchose-Anfall und Sie fragen sich: Hätten der Nachbar und ich zusammen nicht mehr Gartenfläche, wenn wir unsere Gärten zusammenlegten und jeder von uns beide Gärten nutzt?

Diese Frage stellt sich Ihnen jedoch nur, weil Ihnen die obige Anleitung aus „Healthline“ noch im Kopf herumspukt. Und weil Geschlechtsteile, die Teile sind, genauso gut auch Stücke sein könnten – und als solche könnten sie dann natürlich auch Grundstücke sein.

Sie dachten: „Folglich ist die Annahme, das Nachbargrundstück sei ein exclusiv nachbarliches Teil und mein Garten sei exclusiv meiner, nicht zutreffend. Durch den Gebrauch des Wortes „Unser“ – wenn wir von Grund und Boden reden -, und dadurch, daß wir katasteramtliche Begriffe ohne Besitzzuschreibung verwenden, werden wir enorm an Fähigkeit gewinnen, uns zielführend in einer Weise über den Gartenbau zu unterhalten, die klar und inklusiv ist.“

Wie sagte doch der Mensch mit Vorderloch? – Der Marx ist ein Hinterloch.

 


Quelle: Journalistenwatch.com


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