Vene­zuela: Sozialist Maduro würdigt blut­rüns­tigen Mas­sen­mörder Mao als „großen Revolutionär“

Von Reinhard Werner
Seine Mordlust ging noch weiter als die von Europas tota­litär-sozia­lis­ti­schem Mas­sen­mörder Adolf Hitler und die des rus­si­schen Kom­mu­nis­ten­führers Stalin — und trotzdem oder gerade deshalb hat Mao Zedong immer noch hoch­rangige Fans in aller Welt.
Während der Mas­sen­exodus aus Vene­zuela anhält und die Men­schen im Land weiter unter Man­gel­wirt­schaft und galop­pie­render Inflation leiden, hat das sozia­lis­tische Regime in Caracas ein wei­teres Mal ange­deutet, wo seine his­to­ri­schen Vor­bilder liegen.
Am 9. Sep­tember 1976 starb der lang­jährige kom­mu­nis­tische Dik­tator der Volks­re­publik China, Mao Zedong. In der Zeit von 1949 bis 1976 kamen infolge seiner Bestre­bungen, Fest­land­china in sozia­lis­ti­scher Weise umzu­ge­stalten, etwa 65 Mil­lionen Men­schen ums Leben. Oppo­si­tio­nelle wurden exe­ku­tiert und starben in Gefäng­nissen, wider­spenstige Bevöl­ke­rungs­teile in länd­lichen Regionen wurden durch gezielt her­bei­ge­führte Hun­gersnöte dis­zi­pli­niert. Mao soll eine Tötungs­quote von 1:1000 ange­ordnet haben. Durch das Besei­tigen eines von 1000 Chi­nesen sollte sicher­ge­stellt werden, dass Wider­stand gegen seine Pläne keinen Erfolg haben würde.
In west­lichen Ländern galt Mao unter den Stu­denten der 68er-Gene­ration als Vorbild. Die selbst­er­nannten Kul­tur­re­vo­lu­tionäre, die ins­be­sondere in Deutschland ihre Eltern­ge­neration mit dem Argument in die Defensive drängten, diese hätten sich nicht gegen die tota­litäre Dik­tatur Hitlers gewehrt, zogen selbst mit Kon­terfeis des tota­li­tären Dik­tators in Peking auf die Straßen.
Eine Vielzahl an spä­teren Man­dats­trägern und Funk­tio­nären der Grünen gehörte ursprünglich mao­is­ti­schen Gruppen an. Die rote „Mao-Bibel“ wurde nicht nur gelesen, sondern galt z.B. in Berlin bis hinein in die öffent­lichen Ver­kehrs­mittel als fröh­liches Erken­nungs­zeichen lin­kester Gesinnung.

Ver­hun­gernden Bauern „Würde verliehen“

Anlässlich des 42. Todes­tages des kom­mu­nis­ti­schen Mas­sen­mörders ver­neigte sich Vene­zuelas Staatschef Nicolás Maduro in einem Tweet vor Mao und dessen Lebenswerk, in dem er schrieb:
“Vor 42 Jahren starb der große chi­ne­sische Revo­lu­tionär Mao Zedong, ein kom­mu­nis­ti­scher Führer und der erste Prä­sident der Volks­re­publik; seine Regierung verlieh den Bauern ihres Landes Würde. Mao hin­terließ uns ein Erbe des anti-impe­ria­lis­ti­schen Kampfes.“
Tat­sächlich starben annä­hernd 60 Mil­lionen Men­schen während des soge­nannten „Großen Sprungs“, der als umfas­sende Reform der Land­wirt­schaft gedacht war, tat­sächlich aber zum Ver­hungern weiter Bevöl­ke­rungs­teile infolge von Miss­wirt­schaft oder aber gezielter Blo­ckade geführt hat.
Diese his­to­rische Ver­nich­tungs­welle für Kapital und Men­schen brachte Maos Vor­stellung mit sich, eine Indus­tria­li­sierung im länd­lichen Bereich durch­zu­führen, die mit dem Ein­schmelzen von Metall­ge­gen­ständen wie Töpfen und Pfannen, Werk­zeugen oder Haus­zu­behör in dörf­lichen Hochöfen ein­herging. Möbel, Dach­sparren und andere brennbare Mate­rialien wurden hierfür ebenso geopfert, wie Unmengen von Bäumen oder Koh­le­vor­räten. Wald­ge­biete wie Gärten ver­wan­delten sich analog zu den Agrar­flächen zu Ödland. Der wirt­schaft­liche Erfolg blieb jedoch aus, und wertlose Eisen­barren waren der traurige Output … Die Folge jener Fehl­ent­wick­lungen waren lan­des­weite Hungersnöte,
Heute ist es die Land­be­völ­kerung in Vene­zuela, die immer mehr mit Hun­gers­nöten ver­traut wird. Knapp 20 Jahre nach Beginn der soge­nannten Boli­va­ri­schen Revo­lution unter Maduros Vor­gänger Hugo Chavez sind Mil­lionen Bürger des Landes von Unter­ernährung betroffen und leben in immer drü­cken­derer Armut.
Die sozia­lis­tische Politik hatte der Regierung die Kon­trolle über fast den gesamten pri­vaten Sektor gegeben und ihr den Zugang zu den Erträgen aus dem Ölge­schäft eröffnet. Unter­dessen sollen UN-Angaben zufolge bereits 2,3 Mil­lionen Men­schen aus dem Land geflüchtet sein.

Soli­da­rität unter Schurkenstaaten

Dass Maduro nun auch offen seine Bewun­derung für Mao zum Aus­druck bringt, ist ein wei­teres Indiz dafür, dass das Regime in Caracas dazu ent­schlossen ist, das einst wohl­ha­bende Land mit den weltweit größten Ölre­serven in eine tota­litäre kom­mu­nis­tische Dik­tatur nach Vorbild der Sowjet­union oder Nord­koreas umzuwandeln.
Auch das Vor­gehen gegen die Oppo­sition wird immer härter. Erst in jüngster Zeit wurden hun­derte Regie­rungs­kri­tiker inhaf­tiert. Berichten zufolge soll es dabei auch zu Folter und ähn­lichen Men­schen­rechts­ver­let­zungen kommen.
Auch außen­po­li­tisch unterhält Vene­zuela die engsten Bezie­hungen mit den radi­kalsten sozia­lis­ti­schen und tota­li­tären Regimen wie Kuba, der Volks­re­publik China, Nord­korea, Syrien oder dem Iran – Regimen, die in vielen Teilen der Welt als „Schur­ken­staaten“ betrachtet werden. Die Führung in Pjöngjang über­mit­telte der Partei des vene­zo­la­ni­schen Prä­si­denten in diesem Jahr anlässlich eines Kon­gresses eine Bot­schaft der „starken Unter­stützung und Soli­da­rität“ mit deren „Kampf für Unab­hän­gigkeit und Sozia­lismus und gegen den Imperialismus.“


Quelle: Epoch Times