Babysterben in Neu­kölln – alles andere ist schuld, nur nicht die isla­mi­schen Verwandtenehen!

Ein Tabu­thema wird ange­gangen. Vor­sichtig und mit spitzen Fingern, denn es könnte als Kritik an der Kultur unserer Zuwan­derer auf­ge­fasst werden und wäre damit quasi auto­ma­tisch Ras­sismus. Es geht um die Ehe unter Ver­wandten, “kon­san­guine” Ehen in mus­li­mi­schen Gesell­schaften in Deutschland. Es geht um die enorm hohe Säug­lings- und Kin­der­sterb­lichkeit in Neu­kölln, einer der größten tür­kisch-mus­li­mi­schen Gemeinden in Deutschland.
Nir­gendwo sterben so viele Säug­linge, wie in Neu­kölln. Etwa 5,3 Pro­mille der dort gebo­renen Babies über­leben das erste Jahr nicht. In rein deut­schen Gegenden sind es unter zwei Pro­mille. In ganz Berlin sind es 3,1 Pro­mille. (Update: Diese Grö­ßen­ordnung Pro­mille ist genau so in der Ber­liner Mor­genpost im zweiten Abschnitt des Artikels zu finden.) Besonders stark gefährdet seien die Kinder von Migranten, schreibt das Neu­köllner Gesund­heitsamt in einem Bericht. Und der Trend ist steigend in Neu­kölln, während er in Deutschland all­gemein sinkt.
Ein Stadtrat in Neu­kölln, Falko Liecke (CDU), lässt dieser Fakt nicht ruhen. Seit Jahren ist er zuständig für Jugend und Gesundheit. Er ist bekannt dafür, auch unan­ge­nehme Pro­bleme anzu­packen und die enorm hohe Säug­lings­sterb­lichkeit innerhalb der tür­ki­schen Gemeinde kann nicht einfach so hin­ge­nommen werden. Falko Liecke weiß, dass er hier ein enorm heißes Eisen anpackt, denn der Haupt­grund für das Babysterben ist unter der Hand bekannt.
Eine ärzt­liche Unter­ver­sorgung könnte ein Grund sein und ist auf­grund der gehäuften Sterb­lichkeit schon mehrfach ange­sprochen und hin­ter­fragt worden.
Tat­sächlich könnten manche der geschä­digten und toten Babies gerettet werden, wenn die Mütter früher zum Arzt gegangen wären und man hätte noch Zeit gehabt, spe­zielle Behand­lungen und län­ger­fristige The­rapien ein­zu­setzen. Doch das liegt nicht daran, dass die Ärzte ver­sagen, sondern dass die Mütter nicht früh­zeitig zum Arzt gehen und so das Baby noch im Bauch schon unter­sucht werden kann – und im Bedarfsfall the­ra­piert. Dr. Rainer Rossi, Chefarzt der Kin­der­klinik Vivantes in Neu­kölln, sagt, dass gerade die tür­ki­schen und ara­bi­schen Migranten aus Neu­kölln zwar schon zum Arzt gehen, aber nur bei akuten Beschwerden. „Vor­sor­ge­un­ter­su­chungen und dau­er­hafte lang­fristige Betreu­ungs­not­wen­digkeit sind hin­gegen oft schwer zu ver­mitteln“, sagt Dr. Rossi. Allein an den sozialen Umständen liege das aber nicht, denn der Bezirk „Berlin Mitte“ habe sehr ähn­liche soziale Pro­bleme, sei aber mehr­heitlich nicht tür­kisch-ara­bisch geprägt. Dort liegt die Säug­lings­sterb­lichkeit nahe beim Ber­liner Durchschnitt.
Der zweite, gewichtige Grund für die hohe Säug­lings­sterb­lichkeit sind die Ver­wand­tenehen, die in der tür­kisch-ara­bi­schen Gesell­schaft häufig anzu­treffen sind. Zirka jede vierte Ehe ist dort eine Ehe zwi­schen Cousin und Cousine. Ein Umstand, der sofort zum Auf­schrei ver­schie­dener Inter­es­sens­gruppen führt. Es ist ein Tabu und wird einfach abgestritten.
So titelt der Tagespiegel zu dem Thema ziemlich ein­di­men­sional und ignorant „Mythos Ver­wand­tenehe“ und nennt diese Begründung für die hohe Säug­lings­sterb­lichkeit eine „These ohne Grundlage“. Wie Linke das ja immer gerne machen, ist eines der Argu­mente des Tages­spiegels, dass die AfD ja bereits dieses Thema schon auf­ge­bracht habe, und dass es allein schon deshalb falsch sei. Besonders krass ist die Argu­men­tation: „Zwei bis vier von hundert Kindern nicht­ver­wandter Eltern kommen mit einer ange­bo­renen Fehl­bildung zur Welt. Bei ver­wandten Eltern sind es drei bis sieben. Der Nor­malfall in beiden Kon­stel­la­tionen ist also das gesunde Baby.“
Da staunt man fürbass. Gerade das sind ja die Zahlen, um die es hier geht. Diese Fest­stellung ist ja gerade das, was in Neu­kölln schlagend wird. Die Neu­köllner Säug­lings­sterb­lichkeit ist ja etwa doppelt so hoch, wie im Ber­liner Durch­schnitt, was ja exakt der vom Tages­spiegel zitierte Geno­miker Alan Bittles pos­tu­liert. Es geht ja um die Ver­dop­pelung der Kin­der­sterb­lichkeit durch Verwandtenehen.
Aber wenn es um Ideo­logie geht, sind alle Tat­sachen, jede Logik und Mathe­matik wurscht. Gerade noch beweist der Tages­spiegel eigentlich selbst die These von der erhöhten Kin­der­sterb­lichkeit durch kon­san­guine Eltern, da for­mu­liert das Blatt auch schon: „Die Dis­kussion um Ver­wand­tenehe ist ras­sis­tisch und anti­mus­li­misch“.
Tat­sächlich führt der Tages­spiegel dann eine Erhebung an, die von vor­ne­herein schon ideo­lo­gisch auf­ge­laden ist und zitiert diese Ergeb­nisse als Beleg dafür, dass Erb­schäden durch Ver­wand­tenehen ein Mythos sei. Dazu bügelt man die evi­denten nach­tei­ligen Folgen sprachlich nieder – und doch sind sie da:
Nach­wuchs von ver­wandten Eltern ist genauso fit, lebt genauso gesund wie der Rest auch, wenn er erst einmal das Erwach­se­nen­alter erreicht hat.“ Das Einzige, was Wilson auffiel, sind uner­wartete Unter­schiede: Kinder von Cousins und Cou­sinen ersten Grades sind im Schnitt etwa einen Zen­ti­meter kleiner. Sie haben weniger Lun­gen­vo­lumen und einen durch­schnittlich gering­fügig (um vier Punkte) gerin­geren Intelligenzquotienten.“ 
Das heißt ja nichts anderes, als dass nur die­je­nigen, die nicht als Kinder schon sterben, offenbar weniger Erb­krank­heiten haben und über­le­bens­fähig sind, sich aber nicht ganz so gut ent­wi­ckeln, wie Kinder von nicht ver­wandten Eltern. Wenn Ver­wand­tenehen aber keine absolute Aus­nahme sind, wo sich dieser Effekt dann wieder „ver­spielt“, sondern recht häufige Ver­wand­tenehen sich über mehrere Genera­tionen addieren, dann sind die Folgen dramatisch.
Jeder Tier­züchter weiß das und jeder weiß, dass über­züchtete Tier­rassen dege­ne­riert, emp­findlich, kränklich, kurz­lebig und teil­weise fort­pflan­zungs­un­fähig werden.
Es gebe aber auch positive Aus­wir­kungen, führt dann der Tages­spiegel an, und hier wird es echt unterhaltsam:
Der linke, anti­ras­sis­tische Tages­spiegel feiert ganz aus Ver­sehen die Züchtung einer Men­schen­rasse. So sei zum Bei­spiel die ganz spe­zi­fische Fähigkeit der Anden­be­wohner, nämlich mit weniger Sauer­stoff in den großen Höhen pro­blemlos leben zu können (das können übrigens die Berg­völker im Hima­la­ya­gebiet auch) der Addition vor­teil­hafter Gene von ver­wandten Eltern zu verdanken.
Ja, Glück­wunsch, lieber Tages­spiegel, das nennt man Zuchtwahl, nur dass das meist die Natur und nicht der böse Adolf macht. Das Problem bei einer solchen Zuchtwahl, wie die beschriebene in den Anden ist, dass nur die­je­nigen Indi­viduen mit den vor­teilhaft her­aus­ge­men­delten Eigen­schaften es packen und Nach­wuchs zeugen. Die­je­nigen Nach­kömm­linge, die an inzucht­be­dingten Erb­krank­heiten leiden, werden durch die harten Lebens­um­stände brutal eli­mi­niert. Da wird eine signi­fi­kante, gene­tische Indis­po­sition zum Todes­urteil und wenn die Lebens­be­din­gungen hart sind, findet ein weniger gesunder und starker Mensch auch keinen Partner. So bildet sich im Laufe der Zeit ein neues Volk heraus, das seiner Umgebung ange­passt ist und kern­gesund, einfach weil alle Kranken rigoros aus­sor­tiert werden und ihre schad­haften Gene nicht wei­ter­ver­breiten können.
Das ist doch genau das, was den anti­ras­sis­ti­schen Linken eigentlich das leib­haftige Böse ist: Pure Ras­sen­lehre! Aber, wenn es der Recht­fer­tigung der Ver­wand­tenehe im Islam dient, da wird man auch gern mal a biss’l ras­sis­tisch, gell?
Es ist eine his­to­risch über­lie­ferte Tat­sache, dass in relativ kleinen, geschlos­senen Gesell­schaften die Gesundheit der Bevöl­kerung durch eine grausame Auswahl erhalten wurde. Kränk­liche Kinder wurden einfach aus­ge­setzt. Es lohnte nicht, sie groß­zu­ziehen. Die Spar­taner warfen schwäch­liche Säug­linge in eine Schlucht. „Ort der Zurück­ge­wie­senen“ hieß dieser düstere Ort.
Die Men­schen wussten sehr genau, dass sie nur durch Aus­son­derung des kranken Nach­wuchses eine Zunahme von Erb­krank­heiten ver­hindern konnten. Auch in Europa war das bekannt. Die jungen Männer gingen nicht nur aus Aben­teu­erlust auf die Walz. Man lernte nicht nur sein Handwerk, sondern fand auch in der Fremde oft eine Frau, bei der der Mann blieb oder sie mit heim­brachte. „Blut­auf­fri­schung“ nannte man das damals. In sehr abge­le­genen, ein­samen Dörfern konnte man noch Anfang des 20. Jahr­hun­derts die bekla­gens­werten Folgen von Inzest gut beobachten.
Auch die gesund­heit­lichen Gründe, an denen die Kleinchen in Neu­kölln sterben, passen genau in dieses Bild. Es sind Erb­gut­schäden, Erb­krank­heiten, ange­borene Fehl­bil­dungen. Der Krank­heitscode, den die Ärzte bei solchen Ster­be­fällen in den Lei­chen­schauschein ein­tragen, lautet Q87, Gen­defekt. Das ist typisch für die Kinder, die durch kon­san­guine Vor­fahren gene­tisch geschädigt sind.
Das ist die blanke Wahrheit und sicher nicht der einzige Grund, warum Babies in der Inten­siv­ab­teilung der Vivantes-Klinik in Neu­kölln sterben. Aber es ist ein Haupt­grund, den man auch benennen dürfen muss.
Die krampf­haften Bemü­hungen, aus ideo­lo­gisch-poli­tisch-kor­rekten Gründen eine Tat­sache des Lebens mit „ras­sis­tisch“ und „anti­mus­li­misch“ vom Tisch zu fegen, hilft keinem. Die Ber­liner Mor­genpost und auch die Welt beschreiben den Kummer ver­schie­dener tür­ki­scher Familien, deren Kinder durch Ver­wand­tenehen geschädigt sind, z.B. von Serkan, der eine ß‑Thalassanämie hat, eine Erb­krankheit, die meist durch kon­san­guine Eltern zum Aus­bruch kommt. Die Ber­liner Mor­genpost hat mehrere tür­kische Familien besucht, deren Kinder durch die Ver­wandt­schaft der Eltern schwer geschädigt sind. Eine Familie hat fünf Kinder, von denen drei schwer­be­hindert zur Welt kamen. Man will nicht darüber reden. Familie Z., Eltern eben­falls Cousin und Cousine, hatte zwei Kinder. Der Sohn Can starb als Kind, die Tochter Lale hat überlebt. Sie ist 32 Jahre, muss gefüttert werden, kann nicht sprechen und ist zu 100 % schwer­be­hindert. Ihre geistige Ent­wicklung sta­gnierte im Alter von wenigen Monaten.
Eine Studie der Bun­des­zen­trale für gesund­heit­liche Auf­klärung kam zu dem Ergebnis, dass jede vierte tür­kische Frau in Deutschland mit einem Ver­wandten ver­hei­ratet ist. In Neu­kölln ist das noch stärker aus­ge­prägt. Yildiz Akgün, so schreibt die Ber­liner Mor­genpost, lebt in Neu­kölln und leitet Selbst­hil­fe­gruppen für tür­kische und ara­bische Familien mit behin­derten Kindern. Etwa die Hälfte der Familien ihrer Schütz­linge leben in einer Ver­wand­tenehe, sagt sie. Man spreche offen darüber, denn in der eigenen Kultur sei das ja normal.
Die Frage, die sich hier stellt, ist der Lackmus-Test für die Linke und die Migranten: Wird man aus Ideo­logie, Angst, Poli­tical Cor­rectness und schlichter Feigheit vor den pseudo-anti­ras­sis­ti­schen Blut­hunden das Problem weiter weg­lügen, wie es der Tages­spiegel sowie manche gekränkte isla­mische Orga­ni­sation macht — und damit weiter Kinder schä­digen und Eltern tod­un­glücklich machen, nur um den ideo­lo­gi­schen Schein zu wahren – oder schaffen es sogar die linken Ideo­logen und stock­kon­ser­va­tiven Muslime, den Men­schen und ihren Kindern zuliebe doch eine schlichte Wahrheit zu akzep­tieren und danach zu handeln?