Islamismus & Terror

Babysterben in Neukölln – alles andere ist schuld, nur nicht die islamischen Verwandtenehen!

11. Oktober 2018

Ein Tabuthema wird angegangen. Vorsichtig und mit spitzen Fingern, denn es könnte als Kritik an der Kultur unserer Zuwanderer aufgefasst werden und wäre damit quasi automatisch Rassismus. Es geht um die Ehe unter Verwandten, „konsanguine“ Ehen in muslimischen Gesellschaften in Deutschland. Es geht um die enorm hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit in Neukölln, einer der größten türkisch-muslimischen Gemeinden in Deutschland.

Nirgendwo sterben so viele Säuglinge, wie in Neukölln. Etwa 5,3 Promille der dort geborenen Babies überleben das erste Jahr nicht. In rein deutschen Gegenden sind es unter zwei Promille. In ganz Berlin sind es 3,1 Promille. (Update: Diese Größenordnung Promille ist genau so in der Berliner Morgenpost im zweiten Abschnitt des Artikels zu finden.) Besonders stark gefährdet seien die Kinder von Migranten, schreibt das Neuköllner Gesundheitsamt in einem Bericht. Und der Trend ist steigend in Neukölln, während er in Deutschland allgemein sinkt.

Ein Stadtrat in Neukölln, Falko Liecke (CDU), lässt dieser Fakt nicht ruhen. Seit Jahren ist er zuständig für Jugend und Gesundheit. Er ist bekannt dafür, auch unangenehme Probleme anzupacken und die enorm hohe Säuglingssterblichkeit innerhalb der türkischen Gemeinde kann nicht einfach so hingenommen werden. Falko Liecke weiß, dass er hier ein enorm heißes Eisen anpackt, denn der Hauptgrund für das Babysterben ist unter der Hand bekannt.

Eine ärztliche Unterversorgung könnte ein Grund sein und ist aufgrund der gehäuften Sterblichkeit schon mehrfach angesprochen und hinterfragt worden.

Tatsächlich könnten manche der geschädigten und toten Babies gerettet werden, wenn die Mütter früher zum Arzt gegangen wären und man hätte noch Zeit gehabt, spezielle Behandlungen und längerfristige Therapien einzusetzen. Doch das liegt nicht daran, dass die Ärzte versagen, sondern dass die Mütter nicht frühzeitig zum Arzt gehen und so das Baby noch im Bauch schon untersucht werden kann – und im Bedarfsfall therapiert. Dr. Rainer Rossi, Chefarzt der Kinderklinik Vivantes in Neukölln, sagt, dass gerade die türkischen und arabischen Migranten aus Neukölln zwar schon zum Arzt gehen, aber nur bei akuten Beschwerden. „Vorsorgeuntersuchungen und dauerhafte langfristige Betreuungsnotwendigkeit sind hingegen oft schwer zu vermitteln“, sagt Dr. Rossi. Allein an den sozialen Umständen liege das aber nicht, denn der Bezirk „Berlin Mitte“ habe sehr ähnliche soziale Probleme, sei aber mehrheitlich nicht türkisch-arabisch geprägt. Dort liegt die Säuglingssterblichkeit nahe beim Berliner Durchschnitt.

Der zweite, gewichtige Grund für die hohe Säuglingssterblichkeit sind die Verwandtenehen, die in der türkisch-arabischen Gesellschaft häufig anzutreffen sind. Zirka jede vierte Ehe ist dort eine Ehe zwischen Cousin und Cousine. Ein Umstand, der sofort zum Aufschrei verschiedener Interessensgruppen führt. Es ist ein Tabu und wird einfach abgestritten.

So titelt der Tagespiegel zu dem Thema ziemlich eindimensional und ignorant „Mythos Verwandtenehe“ und nennt diese Begründung für die hohe Säuglingssterblichkeit eine „These ohne Grundlage“. Wie Linke das ja immer gerne machen, ist eines der Argumente des Tagesspiegels, dass die AfD ja bereits dieses Thema schon aufgebracht habe, und dass es allein schon deshalb falsch sei. Besonders krass ist die Argumentation: „Zwei bis vier von hundert Kindern nichtverwandter Eltern kommen mit einer angeborenen Fehlbildung zur Welt. Bei verwandten Eltern sind es drei bis sieben. Der Normalfall in beiden Konstellationen ist also das gesunde Baby.“

Da staunt man fürbass. Gerade das sind ja die Zahlen, um die es hier geht. Diese Feststellung ist ja gerade das, was in Neukölln schlagend wird. Die Neuköllner Säuglingssterblichkeit ist ja etwa doppelt so hoch, wie im Berliner Durchschnitt, was ja exakt der vom Tagesspiegel zitierte Genomiker Alan Bittles postuliert. Es geht ja um die Verdoppelung der Kindersterblichkeit durch Verwandtenehen.

Aber wenn es um Ideologie geht, sind alle Tatsachen, jede Logik und Mathematik wurscht. Gerade noch beweist der Tagesspiegel eigentlich selbst die These von der erhöhten Kindersterblichkeit durch konsanguine Eltern, da formuliert das Blatt auch schon: „Die Diskussion um Verwandtenehe ist rassistisch und antimuslimisch“.

Tatsächlich führt der Tagesspiegel dann eine Erhebung an, die von vorneherein schon ideologisch aufgeladen ist und zitiert diese Ergebnisse als Beleg dafür, dass Erbschäden durch Verwandtenehen ein Mythos sei. Dazu bügelt man die evidenten nachteiligen Folgen sprachlich nieder – und doch sind sie da:

Nachwuchs von verwandten Eltern ist genauso fit, lebt genauso gesund wie der Rest auch, wenn er erst einmal das Erwachsenenalter erreicht hat.“ Das Einzige, was Wilson auffiel, sind unerwartete Unterschiede: Kinder von Cousins und Cousinen ersten Grades sind im Schnitt etwa einen Zentimeter kleiner. Sie haben weniger Lungenvolumen und einen durchschnittlich geringfügig (um vier Punkte) geringeren Intelligenzquotienten.“

Das heißt ja nichts anderes, als dass nur diejenigen, die nicht als Kinder schon sterben, offenbar weniger Erbkrankheiten haben und überlebensfähig sind, sich aber nicht ganz so gut entwickeln, wie Kinder von nicht verwandten Eltern. Wenn Verwandtenehen aber keine absolute Ausnahme sind, wo sich dieser Effekt dann wieder „verspielt“, sondern recht häufige Verwandtenehen sich über mehrere Generationen addieren, dann sind die Folgen dramatisch.

Jeder Tierzüchter weiß das und jeder weiß, dass überzüchtete Tierrassen degeneriert, empfindlich, kränklich, kurzlebig und teilweise fortpflanzungsunfähig werden.

Es gebe aber auch positive Auswirkungen, führt dann der Tagesspiegel an, und hier wird es echt unterhaltsam:

Der linke, antirassistische Tagesspiegel feiert ganz aus Versehen die Züchtung einer Menschenrasse. So sei zum Beispiel die ganz spezifische Fähigkeit der Andenbewohner, nämlich mit weniger Sauerstoff in den großen Höhen problemlos leben zu können (das können übrigens die Bergvölker im Himalayagebiet auch) der Addition vorteilhafter Gene von verwandten Eltern zu verdanken.

Ja, Glückwunsch, lieber Tagesspiegel, das nennt man Zuchtwahl, nur dass das meist die Natur und nicht der böse Adolf macht. Das Problem bei einer solchen Zuchtwahl, wie die beschriebene in den Anden ist, dass nur diejenigen Individuen mit den vorteilhaft herausgemendelten Eigenschaften es packen und Nachwuchs zeugen. Diejenigen Nachkömmlinge, die an inzuchtbedingten Erbkrankheiten leiden, werden durch die harten Lebensumstände brutal eliminiert. Da wird eine signifikante, genetische Indisposition zum Todesurteil und wenn die Lebensbedingungen hart sind, findet ein weniger gesunder und starker Mensch auch keinen Partner. So bildet sich im Laufe der Zeit ein neues Volk heraus, das seiner Umgebung angepasst ist und kerngesund, einfach weil alle Kranken rigoros aussortiert werden und ihre schadhaften Gene nicht weiterverbreiten können.

Das ist doch genau das, was den antirassistischen Linken eigentlich das leibhaftige Böse ist: Pure Rassenlehre! Aber, wenn es der Rechtfertigung der Verwandtenehe im Islam dient, da wird man auch gern mal a biss’l rassistisch, gell?

Es ist eine historisch überlieferte Tatsache, dass in relativ kleinen, geschlossenen Gesellschaften die Gesundheit der Bevölkerung durch eine grausame Auswahl erhalten wurde. Kränkliche Kinder wurden einfach ausgesetzt. Es lohnte nicht, sie großzuziehen. Die Spartaner warfen schwächliche Säuglinge in eine Schlucht. „Ort der Zurückgewiesenen“ hieß dieser düstere Ort.

Die Menschen wussten sehr genau, dass sie nur durch Aussonderung des kranken Nachwuchses eine Zunahme von Erbkrankheiten verhindern konnten. Auch in Europa war das bekannt. Die jungen Männer gingen nicht nur aus Abenteuerlust auf die Walz. Man lernte nicht nur sein Handwerk, sondern fand auch in der Fremde oft eine Frau, bei der der Mann blieb oder sie mit heimbrachte. „Blutauffrischung“ nannte man das damals. In sehr abgelegenen, einsamen Dörfern konnte man noch Anfang des 20. Jahrhunderts die beklagenswerten Folgen von Inzest gut beobachten.

Auch die gesundheitlichen Gründe, an denen die Kleinchen in Neukölln sterben, passen genau in dieses Bild. Es sind Erbgutschäden, Erbkrankheiten, angeborene Fehlbildungen. Der Krankheitscode, den die Ärzte bei solchen Sterbefällen in den Leichenschauschein eintragen, lautet Q87, Gendefekt. Das ist typisch für die Kinder, die durch konsanguine Vorfahren genetisch geschädigt sind.

Das ist die blanke Wahrheit und sicher nicht der einzige Grund, warum Babies in der Intensivabteilung der Vivantes-Klinik in Neukölln sterben. Aber es ist ein Hauptgrund, den man auch benennen dürfen muss.

Die krampfhaften Bemühungen, aus ideologisch-politisch-korrekten Gründen eine Tatsache des Lebens mit „rassistisch“ und „antimuslimisch“ vom Tisch zu fegen, hilft keinem. Die Berliner Morgenpost und auch die Welt beschreiben den Kummer verschiedener türkischer Familien, deren Kinder durch Verwandtenehen geschädigt sind, z.B. von Serkan, der eine ß-Thalassanämie hat, eine Erbkrankheit, die meist durch konsanguine Eltern zum Ausbruch kommt. Die Berliner Morgenpost hat mehrere türkische Familien besucht, deren Kinder durch die Verwandtschaft der Eltern schwer geschädigt sind. Eine Familie hat fünf Kinder, von denen drei schwerbehindert zur Welt kamen. Man will nicht darüber reden. Familie Z., Eltern ebenfalls Cousin und Cousine, hatte zwei Kinder. Der Sohn Can starb als Kind, die Tochter Lale hat überlebt. Sie ist 32 Jahre, muss gefüttert werden, kann nicht sprechen und ist zu 100 % schwerbehindert. Ihre geistige Entwicklung stagnierte im Alter von wenigen Monaten.

Eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kam zu dem Ergebnis, dass jede vierte türkische Frau in Deutschland mit einem Verwandten verheiratet ist. In Neukölln ist das noch stärker ausgeprägt. Yildiz Akgün, so schreibt die Berliner Morgenpost, lebt in Neukölln und leitet Selbsthilfegruppen für türkische und arabische Familien mit behinderten Kindern. Etwa die Hälfte der Familien ihrer Schützlinge leben in einer Verwandtenehe, sagt sie. Man spreche offen darüber, denn in der eigenen Kultur sei das ja normal.

Die Frage, die sich hier stellt, ist der Lackmus-Test für die Linke und die Migranten: Wird man aus Ideologie, Angst, Political Correctness und schlichter Feigheit vor den pseudo-antirassistischen Bluthunden das Problem weiter weglügen, wie es der Tagesspiegel sowie manche gekränkte islamische Organisation macht – und damit weiter Kinder schädigen und Eltern todunglücklich machen, nur um den ideologischen Schein zu wahren – oder schaffen es sogar die linken Ideologen und stockkonservativen Muslime, den Menschen und ihren Kindern zuliebe doch eine schlichte Wahrheit zu akzeptieren und danach zu handeln?


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